Welcome to Bat Country!
Die Symbolsofa-Kolumne
beginnt mit einer Geschichte, die alle typischen Merkmale eines
Schwanks aus der Jugend beinhaltet: sie ist großspurig, ziemlich
abgehangen, es geht um Drogen (in diesem Fall Alkohol) und ungefähr zu
99 % war (der Prozentpunkt Unwahrheit besteht in Auslasungen zum
Schutze der Privatsphäre mir nahestehender Personen.
Es begab sich im März 2001, kurz vor meinem wenig spektakulären Abi (keine Lust, kein Interesse, nicht besonders gut, nicht besonders schlecht), dass ich den Bogen überspannt hatte. Um für folgenden Absatz nicht gleich in eine Niesche geschoben zu werden: Wir wohnten auf dem gottverlassenen Land, in dem nichts die Trübnis so erhellen konnte wie Partys voller berauschender Mittel (so'ne Art "Fear and Loathing in Lüneburger Heide", nur dass sich das scheiße anhört...). Es blieb einem also gar nichts anderes übrig als das Heil im Alkohol oder Ähnlichem zu suchen. Mit "Ähnlichem" meine ich vor allem: Besoffenen zugucken. Und da es desöfteren ein wenig haperte mit den Besoffenen, musste man zur Rettung des Abends geschickt anfangen, jemanden abzufüllen. Meistens füllte man der Einfachheit halber sich selber ab, aber irgendwie muss ich es bei zwei Personen, ich nenne sie mal 1 und 2 (um nicht in die bloggertypische Marotte der Anfangsbuchstaben zu verfallen), ein wenig übertrieben haben. Bei der nächsten Party, im Keller rund um das besagte Symbolsofa, war der Plan der beiden, sich gar böse an mir zu rächen. Dumm nur, dass es zuvor die Spatzen von den Dächern pfiffen.
Dumm auch, dass 1 schon fast zwei Stunden vor 2 bei mir war und sich nach Strich und Faden selbst abfüllte... mit Tequila. Der Grund war, dass wir beschlossen hatten mit dem Trinken erst loszulegen, wenn 2 auch da war, 1 war das aber offensichtlich zu langweilig. Als 2 dann ankam, trank 1 noch die ersten beiden mit und war dann für lange Zeit verschwunden...
2 hingegen bewies ein wenig mehr Hartnäckigkeit, und schaffte es nach Absolvierung des Tequilas noch bis zum Johnny Walker, dann war Schluss. Ich muss allerdings zugeben, beim Tequila auch zum Teil mit unfairen Mitteln gekämpft zu haben, so dass jeder zweite Tequila unauffällig in einem Küchentuch verschwand, aber hey, wir waren schließlich in der unendlichen Weite der Lüneburger Heide, und da ist verdammt nochmal Fledermausland!!!
sjÁlfur Duke
Es begab sich im März 2001, kurz vor meinem wenig spektakulären Abi (keine Lust, kein Interesse, nicht besonders gut, nicht besonders schlecht), dass ich den Bogen überspannt hatte. Um für folgenden Absatz nicht gleich in eine Niesche geschoben zu werden: Wir wohnten auf dem gottverlassenen Land, in dem nichts die Trübnis so erhellen konnte wie Partys voller berauschender Mittel (so'ne Art "Fear and Loathing in Lüneburger Heide", nur dass sich das scheiße anhört...). Es blieb einem also gar nichts anderes übrig als das Heil im Alkohol oder Ähnlichem zu suchen. Mit "Ähnlichem" meine ich vor allem: Besoffenen zugucken. Und da es desöfteren ein wenig haperte mit den Besoffenen, musste man zur Rettung des Abends geschickt anfangen, jemanden abzufüllen. Meistens füllte man der Einfachheit halber sich selber ab, aber irgendwie muss ich es bei zwei Personen, ich nenne sie mal 1 und 2 (um nicht in die bloggertypische Marotte der Anfangsbuchstaben zu verfallen), ein wenig übertrieben haben. Bei der nächsten Party, im Keller rund um das besagte Symbolsofa, war der Plan der beiden, sich gar böse an mir zu rächen. Dumm nur, dass es zuvor die Spatzen von den Dächern pfiffen.
Dumm auch, dass 1 schon fast zwei Stunden vor 2 bei mir war und sich nach Strich und Faden selbst abfüllte... mit Tequila. Der Grund war, dass wir beschlossen hatten mit dem Trinken erst loszulegen, wenn 2 auch da war, 1 war das aber offensichtlich zu langweilig. Als 2 dann ankam, trank 1 noch die ersten beiden mit und war dann für lange Zeit verschwunden...
2 hingegen bewies ein wenig mehr Hartnäckigkeit, und schaffte es nach Absolvierung des Tequilas noch bis zum Johnny Walker, dann war Schluss. Ich muss allerdings zugeben, beim Tequila auch zum Teil mit unfairen Mitteln gekämpft zu haben, so dass jeder zweite Tequila unauffällig in einem Küchentuch verschwand, aber hey, wir waren schließlich in der unendlichen Weite der Lüneburger Heide, und da ist verdammt nochmal Fledermausland!!!
sjÁlfur Duke


