Jakobsweg_ohne_Geld

24.03.2006 um 12:05 Uhr

Ich bin weg

Stimmung: gemischt
Musik: Mixed Emotions, ja ja, nicht sehr phantasievoll

Also dann, hoffe ich habe gestern Abend in meiner 2,5-minütigen Packorgie nichts vergessen. Aber gut, die Woche in Side kriegt man auch rum, wenn man was vergessen hat. Habe eben erfahren, dass wir auch noch die SoFi mitbekommen. Nettes Extra. :D Ob ichs am nächsten Samstag dann noch schaffe, was zu schreiben, weiß ich nicht. Danke für alle, die bis hierher mitgelesen haben. Wer mal ne Minute Zeit hat, drückt mir die Daumen am 1. April, das Wetter soll ja ganz gut werden.

23.03.2006 um 11:57 Uhr

hallo Epiphanius,

sorry, ich kenne mich mit den Möglichkeiten des Blogs nicht so tolle aus und weiß deshalb nicht, wie ich Dich am besten erreiche. Aber ich denke, Du schaust vielleicht hier wieder rein. Vielen Dank für Deinen sehr offenen Beitrag im Gästebuch und die wirklich konstruktive Kritik (da musste ich mir schon ganz andere Dinge anhören ...). Ich kann Dir im Grunde nur zustimmen über die Gesamttendenz. Aber ich muss ein wenig zurückrundern. Das ist hat aber vor allem den Grund, dass hier in diesem Blog nicht die (meine) gesamte Geschichte zu der "Schnapsidee" steht. Jakobsweg war Grundgedanke, Auslöser und roter Faden. Aber er ist weder Zweck noch Ziel. Das ist für mich: Laufen Die Menschen Die Natur Die „Selbsterfahrung“ Ich werde hoffentlich mit vielen Menschen in Kontakt kommen, das ist einer der Gründe, warum ich das mache. Aber ich werde weder Kreditkarte noch Handy noch Laptop dabei haben. Erstes würde konträr zu meiner Idee laufen. Die beiden anderen sind Dinge, die ich nicht brauche und vor allem nicht tragen will. Ansonsten leben wir im Jahr 2006 – wenn jemand beim Wandern (auf dem Jakobsweg) High-tech Laufschuhe und Walking-Stöcke hat, dann soll er das machen. Warum nicht? Und da sind wir wieder bei dem Thema, dass hier nicht alles drin steht (es gibt noch ein zweites Blog, aber da hatte(habe) ich technische Probleme gehabt, deshalb ist das hier eine Art Back-up. Ich werde nicht den Jakobsweg gehen. Dass ich ihn kreuzen und er mich immer mal wieder begleiten wird, ist zwar nicht nur Zufall, aber auch nicht sehr stark gewollt. Ich will den vielen Jakobs-Mode-Wanderern ebenso aus dem Weg gehen wie den ganz „Katholischen“, die meinen, sie hätten den Weg für sich gepachtet. Ich hab mich im Vorfeld einigermaßen über den Weg informiert und viele Meinungen bekommen – vor allem zum Thema Geld/kein Geld. Dabei geht es mir auch gar nicht darum, authentisch zu sein. Vielleicht muss ich mir was beweisen, aber selbst das weiß nicht ganz sicher. Ich will „erfahren“. Bereits erfahren habe ich, dass der Jakobsweg da einigermaßen die falsche Region ist. Deshalb meine kleine Routenänderung. Und ganz wichtig, so von wegen Pappenheimer: Ich habe gehört (allerdings auch das Gegenteil), dass auf dem Camino vor allem sehr viel geschnorrt werden soll. Das ist nicht meine Intension. Ich will mir den Weg „erarbeiten“. Wenn ich eingeladen werde, werde ich (meist) wohl nicht ablehnen. Aber ich werde weder betteln noch schnorren. Deshalb ist die Begegnung mit den Menschen für mich erst einmal eine „ganz normale“. Ich bin Wanderer, Tourist, Besucher ... Nicht mehr, nicht weniger. Viele Grüße Timo Der sich jederzeit über Kommentare etc. freut

22.03.2006 um 07:41 Uhr

Endspurt

Stimmung: 180

So, es geht in die vorletzte Runde. Hier im Büro ist die Hektik pur ausgebrochen. Und ich gebe zu, ich weiß noch nicht genau, wie ich das alles schaffe. Sind ja nur noch drei Arbeitstage, aber die haben ja jeweils 24 Stunden (heute nicht mehr), da kann man einiges erledigen. Gestern war ein totaler Chaotentag. Musste für eine neue Schaltung nur eine alte übernehmen und die Werte ändern - dazu hätte ich auf 10 verschiedene zurgreifen können. Ich tippe einfach auf eine - wahllos, und erwische die, die heute in einem anderen Projekt freigeschalten werden soll. Betonung auf "soll". Gleich in der ersten Zeile finde ich einen kapitalen Fehler, und der zieht sich dann durch weitere sechs Schaltungen. Super - ist zwar nicht meine Baustelle, aber ich kann so was einfach nicht laufen lassen. Also noch einen Job mehr, das heute ausbügeln. Ansonsten muss ich noch zum Zahnarzt (zum Glück hat der einen Termin um 19.30). Hätte ich fast vergessen, aber scheint mir sinnvoll zu sein, da vorher schauen zu lassen. Meine Kamera ist auch wieder da, aber ich kann sie erst morgen abholen. Wollte eigentlich Irmi machen, aber ihr Auto leckt (schlapper, schlapper). Ziemlich große Ölpfütze drunter. Irmi Kollege hatte sie schon letzte Woche darauf angesprochen, dass da ein Fleck drunter sei. Dreimal dürft ihr raten, wo es am Montag war. Genau: In der Werktstatt und beim TÜV. Alles in Ordnung. Schön, wenn man sich auf die Menschen so verlassen kann.

20.03.2006 um 12:12 Uhr

Endzeitstimmung

Extra früh im Büro. Ich löse mich so langsam auf hier. Packe meine privaten Sachen ein, lösche privat E-Mails, verabschiede mich von Kunden ... Es wird eben in jeder Hinsicht Ernst. Am Wochenende war noch mal Packen angesagt. Immer noch zu viel, aber das erst Mal mit viel gutem Willen unter 10 Kilo gekommen. Zur Strafe die dann auch komplett mitgenommen auf meine zwei Touren: Samstag 19 km, Sonntag 24 km. Ich merke, dass sich das Training gelohnt hat. Irmi, die beide Touren tapfer mitgelaufen ist hat geflucht. Vor allem, als sie einmal versucht hat, den Rucksack zu tragen. Sie meint inzwischen nicht mehr, dass ich verrückt sein. Sie meint, dass ich komplett verrückt sei. Meine Kollegen haben mir am Freitag zwei nette Sachen geschenkt. Einen Schrittzähler und ein Akku-Ladegerät. Beides tolle Sachen, finde ich. Das Ladegerät wiegt zwar, aber dafür muss ich dann unterwegs keine Batterien kaufen, was wiederum die Reisekasse entlastet. Und das Ding geht für Foto und MP3-Player. Hoffe nur, dass ich auch überall Steckdosen finde. Der Schrittzähler ist nett, jetzt kann ich mal wirklich sehen, wie weit ich laufe. Hatte ich bisher nur auf der Karte geschätzt. War aber nicht so einfach, den zu „eichen“. Mit der Einstellung der Schrittlänge klappte das nicht so Recht, habe deshalb eine Strecke, von der ich wusste, dass es 2000 Meter sind abgelaufen (mit Gepäck natürlich) und dann nachkorrigiert. Hoffentlich hält die Batterie, die kann man nämlich nicht aufladen. Am Samstag war ich dann noch in Stuttgart, Kamera reklamieren. Ich war nicht zu blöd, das Ding war kaputt. Jetzt hoffe ich, dass ich das Ding bis Freitag wieder habe. Dachte, ich bekomme eine neue, aber sie wird nur eingeschickt zum Reparieren. Und: Es ist Frühlingsanfang. Und das richtig.

17.03.2006 um 08:36 Uhr

Die Planung geht voran

Stimmung: hmmmm?
Musik: April, Deep Purple

So, extra früh aufgestanden und seit um sieben schon in der Firma. Nein, nein, nicht um fleißig mein Projekt zu bearbeiten, das kommt erst jetzt. Ich habe meinen Reiseführer zusammengestellt. Da ich aus Gewichtsgründen keine Bücher und Landkarten mitnehmen will, habe ich mir alles Wichtige rausgeschrieben oder kopiert und das mit verkleinerten Karten beidseitig zusammenkopiert. Ist leider immer noch eine ganze Menge, da ich in der Regel nur einen Tage Strecke auf ein DIN A4-Blatt bekomme, hinten und vorne also zwei, höchstens mal drei Tage. Insgesamt komme ich so auf 37 Blätter. Hört sich nicht viel an, aber im Moment kriege ich Panik bei jedem einzelnen Blatt Papier, bei jedem Gramm, das ich noch mitnehmen muss. Immerhin kann ich da alle paar Tage ein Blatt wegwerfen.

Die gute Nachricht: Irmi hat gestern unseren Urlaub gebucht: Eine Woche Türkei. Leider etwas stressig, weil die halt nur wochenweise fliegen. Das heißt, ich arbeite am nächsten Freitag bis 15 Uhr, Kai holt mich dann ab und fährt mich direkt an den Flughafen. Und am Freitag in zwei Wochen kommen wir wieder an – und gehen praktisch direkt über in die Abschiedsfete. Puh, das hatte ich mir ein wenig ruhiger vorgestellt.  

16.03.2006 um 12:20 Uhr

Dinge, die ich nicht brauche

Stimmung: auch
Musik: Strangelhold, Ted Nugent

Ach, ist das schön. Der Schnee ist in Regen übergegangen. Es soll ein wenig wärmer werden. Das ist ja schon mal was. Ansonsten läuft mir die Zeit – nein, nicht davon. Aber sie läuft. Meine Packliste liegt immer noch da, ich traue mich nicht ran. Ich muss ja noch einige Kilo eliminieren. Aber es wird immer mehr. Noch schlimmer sind gerade die guten Ratschläge, was ich alles mitnehmen MUSS.

Die Hitliste:
Platz 1) Laptop. Dann kann ich unterwegs abends immer gleich meine Erlebnisse aufschreiben.

Platz 2) Reisefön. Fand Biggi in Thailand unentbehrlich.

Platz 3) Gesangbuch. Mein Pfarrer (Pilgerausweis) meinte, das braucht man unterwegs. Ich sagte ihm, ich habe meinen MP3 Prayer, aber er hat’s nicht wirklich verstanden.

Platz 4) 5-Liter-Wasserfaltkanister mit Duschenanschluss. Unentbehrlich für die Dusche unterwegs.

Platz 5) DuMont Kultur-Reiseführer von Frankreich und Spanien. Wegen der vielen Kirchen, die am Wege liegen.

Platz 6) Fernsehprogramme. Damit ich weiß, wann die Fußballspiele zu sehen sind.

14.03.2006 um 17:01 Uhr

Männer und Technik ...

Stimmung: Bäh
Musik: Rage against the machine, Pink Floyed

... zwei feindliche Welten begegnen sich. Ich habe in der Mittagspause versucht, meine neue Digicam mal in Betrieb zu nehmen. Hat nicht geklappt. Aber ich gebe zu, ich habe die Geduld verloren, so etwa auf der zweiten Zeile der Gebrauchsanweisung. Dem Inschenör ist ja nix zu schwör, also einfach try and error. War aber in hauptsächlich error. Werde mich heute Abend noch mal dem Studium dieses Chaotenwerkes widmen. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich Probleme habe, wenn ich von einem Internetcafé aus ins Blog will. Also, zumindest bei einem - ich habe ja zwei, aber die sind identisch, weil Gigi nicht in das eine reinkommt (Da siehst Du mal, was ich alles für Dich mache.) Mal schauen, wie ich das auf "meinem Weg" mache. Da habe ich dann halt auch keine Zeit, stundenlang was auszuprobieren. Und technische Anweisungen in Französisch sind auch nicht gerade meine Spezialität. Ansonsten hebt die Sonne meine Stimmung. Richtig warm ist es ja nicht. Das habe ich vor allem gestern gemerkt, als ich die paar Kilometer hinter Echterdingen übers Feld gelaufen bin. Immer gegen den eiskalten Ostwind. Das war frisch. (Adam, ich bin bei Dir im Gedanken!) Und davor hab ich echt ein wenig Schiss im Moment. Das Laufen ist es weniger, aber das Schlafen im Zelt. Ich kann ja auch keinen so warmen Schlafsack mitnehmen, weil der zu schwer ist. Wenn jemand Ideen hat, wie man sich nachts gewichtslos warmhält - her damit.

13.03.2006 um 14:25 Uhr

Guter Deal

Stimmung: gut, aber müde
Musik: Scorpions, Loving You sunday morning

Hatte eine kurze Sendepause - und das kam so: Am Mittwoch kam mein Oberchef, und meinte dass es Probleme gibt. Damit meinte er, dass die Projekte, die alle noch anstehen solange ich noch da bin, nicht realisiert werden können. Schön, sage ich, dass jemand mal meine Berichte und Mails liest. Er zieht die Augenbrauen nach oben und fragt, ob ich dazu schon mal Stellung genommen habe. Ich muss unwillkürlich grinsen und er weiß sofort, was los ist/war. Ich hole alle meine Unterlagen und wir schauen, was wir hinkriegen bzw. wie verteilen. Denn mein Nachfolger kommt erst am nach Ostern. Weil ich nicht später starten will (obwohl es mir wegen Irmi und dem Wetter gar nicht so ungelegen käme), werde ich mich auf ein Projekt konzentrieren. Und damit wenigstens das noch klappt, bin ich dann von Donnerstag bis Samstag auf der CeBIT in Hannover gewesen. Stressig hoch drei. Natürlich kurzfristig keinen Flieger bekommen und mit dem Zug gefahren. Dann dort ein Gespräch nach dem anderen geführt, am Freitag bis nach 23 Uhr. Am Samstag noch schnell über die Messe gelaufen und geschaut, was es so Neues gibt. War aber einfach zu voll. Dann mit dem Zug nach Stuttgart, Irmi hat mich dann vom Bahnhof abgeholt und wir sind direkt nach Kornwestheim gefahren zur Jazzaktion (Bobo, Du warst großartig!). Allerdings war ich um 22 Uhr dann platt und wir sind nach Hause (im vollen Schneesturm und bei a...glatten Straßen. Gestern dann lange geschlafen und schließlich nach Böblingen zur "Gutenberg"-Ausstellung (Danke für den Tipp, Tina). War aber nicht ganz so prickelnd. Aber das ganze Museum ist nett, viel gelernt über den Bauernkrieg. Zum Beispiel dass der nette Martin Luther die Bauern am liebsten am nächsten Baum aufhängen hätte lassen. Weils im Preis drin ist (Schwabe bleibt Schwabe) sind wir dann noch zur Mordillo-Ausstellung - die hat mir fast noch besser gefallen. Und dann früh ins Bett. Musste heute schon wieder um sieben anfangen. Ach, hätte ich jetzt fast vergessen: Für den Ausflug nach Hannover und jetzt noch anfallende Überstunden kriege ich drei Tage geschenkt. Sprich, das Projekt muss am 24. fertig sein. Und danach habe ich frei! Sehr schön. Irmi (als Stundentin) hat gleich gesagt, dass sie auch frei hat. Wenn wir was Günstiges finden, dann wollen wir die Woche noch irgendwie wegfahren oder fliegen.

09.03.2006 um 08:56 Uhr

Die Liebe ist ein Hemd aus Feuer

Stimmung: Hitverdächtig
Musik: Alles

Vor ein paar Tagen hatte ich den Spruch in einem anderen Zusammenhang im Kopf, und jetzt brenne ich selbst lichterloh. Oh Mann, ist das schön, wenn man so warmgehalten wird. Und dann ist mir natürlich richtig zum Kotzen zu Mute, wenn ich daran denke, dass ich am 1. April losziehen muss. Schnapsidee – und ich bin gerade kurz davor, alles zu canceln. Warum ist das Leben immer so kompliziert?

Gestern Abend bin ich pitschpatsch nass geworden auf meinem Heimweg. Das war schon lästig, hört das nun mal irgendwann auf zu regnen. Immerhin schaffe ich den Heimweg in ziemlich genau zwei Stunden. Das ist ein Schnitt von etwa 5,5 km, und das mit Gepäck. Gar nicht schlecht. Wenn ich drei solcher Laufabschnitte am Tag machen kann, dann sind das so um die 30 Kilometer. Verglichen mit den km-Schnitten, die andere Fernwanderer so hinlegen, kommt mir das ziemlich viel vor. Aber gut, wenn es etwas weniger wird, ist das auch kein Beinbruch. Wenn nur der kalte Regen ist wäre. Ab 1. kann ich hinterher nicht mehr so einfach frische Klamotten anziehen oder so. Gestern auf jeden Fall bin ich dann sofort in die heiße Badewanne – schön, wenn man dann nicht alleine drin ist …

Hinterher dann den Fußballfrust geholt. Irmi, als Bayern-Fan, war schon ziemlich geknickt. Aber was soll ich als VfB-Fan dazu sagen … Drei Bier später war alles schon wieder besser.

06.03.2006 um 12:08 Uhr

Geburtstag

Stimmung: Na ja
Musik: Monday, Monday ...

Also, alles wieder wie gehabt. War zwei Tage bei Kunden unterwegs, endlich mal wieder richtig was gearbeitet. Und dann heute Vormittag auch. Personalchef hatte in der Zwischenzeit so alle 15 Minuten ein Mail geschickt, ich solle mich doch melden. Insgesamt habe ich 11 Mails drauf von ihm. Aber da ich die Mailadresse, die ich von außerhalb aufrufen kann (also die yahoo) ja nicht mehr benutzen darf, habe ich auch nicht reingeschaut. So ein Pech. Als ich dann vorher angerufen habe, da meinte er, es ist nicht so wichtig und er hat gerade keine Zeit. Ich solle mich doch mal melden, wenn ich wieder Zeit habe. Hä? Das Leben ist schon eines der Komischsten. Ansonsten war am Samstag Feschd angesagt. Aber wirklich feschd. Bis zum Abwinken. Muss nachher mal nachfragen, ob noch alle am Leben sind. Aber ich werd nur einmal 25. Natürlich drehte sich mal wieder alles um meine Pilgerfahrt. Aber ich kann das Wort nicht mehr hören. Ich gehe nicht auf Pilgertour - ich mache eine Wanderung. Da ich eigentlich schon alles zusammen habe, was ich mitnehmen muss/kann, habe ich gesagt, dass ich nichts mehr in die Richtung haben will. Und was bekomme ich? Sämtliche (!) Geschenke gingen nur in "die" Richtung. Aber, das muss zur Ehrenrettung gesagt werden. alles waren sehr sinnvoll. Zum Beispiel drei Bücher zum Thema, die les ich natürlich noch vorher. Und dann eine tolle Hose, bei dem an die Beine abknüpfen kann. Hab ich mir eh schon überlegt, ob ich so eine kaufen soll. Außerdem eine Goretex-Jacke, die ich eh noch gebraucht hätte. Von meinen Eltern, das wusste ich schon, eine Nikon Coolpix 7900. Geile Maschine, hat über 7 Megapixel. Und ganz tolle Idee (danke Irmi): einen MP3-Player. Und zwar einen, den man auch besprechen kann. So kann ich unterwegs meine Gedanken etc. draufquatschen und später dann mal abschreiben. Das Ding ist so klein und leicht, das passt perfekt an den Rucksackgurt. Und Musik hören kann man damit auch noch ... Last not least: Ich habe eine Jakobsmuschel bekommen. Hat Günter einfach in der Metro gekauft. Gut, ich bin ja kein Jakobspilger in dem Sinne, aber wenn's hilft ...

01.03.2006 um 17:28 Uhr

Aschamittwoch, die zweite

Stimmung: relaxed
Musik: Die kleine Kneipe in unserer Straaaaße ...

So, der Tag ist schon entspannter. Der Herr der Lügen hat Kreide gefressen. Schön zu hören. Er hat wohl mitbekommen, dass es niemanden mehr gibt, der sonst die Projekte betreuen kann. Oh, doch schon. Und er hat auch mitbekommen, dass ich noch exakt vier Wochen (20 Mann-Tage) da bin. Er meinte: Das schaffen Sie! Ich sagte, dass für alles, was da in der Doing-List ansteht, 39 Mann-Tage angesetzt sind. Ohne die Sachen, die so noch laufend reinkommen. Äh, ja, also ... das müssen wir uns was überlegen. Ich nicke, er sagt nichts mehr, ich steh auf und geh. Kein Wort von der Abmahnung und meinem Widerspruch. Na dann eben nicht. Ich mach mich vom Acker, muss ja noch nach Hause laufen und rechtzeitig um acht im Stadler sein. Prost. Äh, zweiter Versuch ... Blog will nich

01.03.2006 um 11:08 Uhr

Aschamittwoch

Stimmung: Sex and Drugs and Alkohol
Musik: Sex and Drugs and Alkohol

Eigentlich nix passiert. Aber ich muss meine Minuten rumbringen. Nachdem ich meine Routenplanung schon abgeschlossen hab, (Ich geh halt mal, fertig) hab ich jetzt wieder mehr Zeit. Ach ja, ich muss ja die Aufgaben meines ehemaligen Chefs übernehmen. Klar, mache ich. Aber an Bedienung aus dem Bistro, die er immer anbaggert, geh ich nicht ran! Außerdem komme ich nicht in seine Mailbox und auch nicht (mehr) an seine Datenbank. Da hat wohl jemand die Passwörte geändert. Schade aber auch - ohne die kann ich nicht arbeiten. Aber ich gehe da den offiziellen Weg, habe schriftlich den Zugang beantragt. Ach wie gut, dass jeder weiß, dass der zuständige Admin bis nächsten Freitag im Urlaub ist. So, dann widmen wir uns also wieder den wichtigen Dingen: Wie kriege ich den Tag rum? Was ist passiert? Gestern nix, außer, dass der Heimweg gestern irgendwie ... elastisch war. Prosecco, sag ich nur. Heute hänseln mich alle, weil ich, als pflichtbewusster Pilger, natürlich bis Ostern auf Fleisch, Süß und Alkohol verzichen muss. Und Frau S. aus L. hat noch hinzugefügt: Und auf Sex! Danke für die guten Wünsche. Aber ich bin kein Pilger! Und schon gar nicht pflichtbewusst. Schminkt Euch das ab! Oh, kurze Unterbrechung des Programms, mein Lieblings-Personalscheffe will mich sprechen. Jetzt wird's spannend.