Sonntag, 14. Mai. Der beste Käse der Welt
Wer Tiere hat, der hat keinen Ruhetag. Und so ist Rene bestimmt gegen halb fünf schon wieder auf den Beinen. Später frühstücken wir gemeinsam, dehnen es ein wenig aus, bis die Schafe unüberhörbar blöken. Ihre Uhr ist genau. Das Wetter immer noch ein wenig trübe, es regnet leicht, als wir losziehen. Erst die Schafe auf eine abgesperrte Weide, dann mit den Ziegen einen schmalen Streifen abweiden, der zwischen Straße und einem kleinen Kanal liegt. Hier wachsen viele Kräuter, die sie lieben, sagt Rene. Er zeigt mir einige und pflückt sogar ein paar, die er heute Abend in den Salat tun will. Leider sagen mir die französischen Namen nichts, aber es hat trotzdem gut geschmeckt. AmAbend helfe ich dann wieder beim Melken, also gut, eher beim Milch filtern. Später dann male ich noch Nüsse, die einen Mantel für den Ziegenkäse geben – eine Spezialität von ihm, meint Rene. Ich muss einen kosten und der schmeckt wirklich gut. Und gut schmecktauch der grüne Salat mit den selbst gesammelten Wildkräutern.
Kilometer: ungefähr 10, Kasse: Euro 15
