Jakobsweg_ohne_Geld

Gästebuch:

bibu schreibt am 16.10.2006 um 10:01 Uhr:
hallo jakobspilger timo
leider kan ich seit dem 11.August keine Einträge mehr sehen, mache ich etwas falsch, oder wo bist du ?!
gruß
bibu
Epiphanius (Gast) schreibt am 10.04.2006 um 03:37 Uhr:
Lieber Jakobsbruder Timo,

der Weg ist Seine große Schule, -
ich wünsche Dir Zuversicht, Kraft, Licht und Freude, - bleib dran, - und weiter so aufrichtig.

Epiphanius
Epiphanius (Gast) schreibt am 23.03.2006 um 09:55 Uhr:
Lieber Heiliger_Jakob!

Als Jemand, der ca. vier Jahre von Seiner Gnade unterwegs war, im Grunde auch noch immer ist, – hier ein klein wenig konstruktive Kritik. Das Wort „Schnapsidee“ ist fehl am Platze. Es ist eine ernste Angelegenheit. „Einfach so“ – das glaube ich nicht, Du solltest da aufrichtiger zu Deinen Motiven stehen. Unterwegs wirst Du mit vielen Menschen in Kontakt treten. Wenn Du da so luftikus-motiviert mit „ohne Geld“ - aber womöglich mit der Kreditkarte, dem Handy und dem Laptop im Rucksack und „um darüber zu schreiben“ - rüberkommst, ist das eine beschämende Sache, ich meine, ein Mißbrauch des heiligen Dramas. Du bist so nicht authentisch, sondern speudo. Glaub mir, die Menschen haben ein sehr feines Sonsorium dafür und speziell auf dem Jakobsweg kennt man die Pappenheimer. Denk da drüber noch einmal nach. Aber, natürlich wünsche ich Dir, daß Gott Dich in seiner Gnade unterwegs den rechten Weg finden läßt. In Deiner jetzigen Situation kannst Du sicher nicht den Tiefgang und die Bedeutung dieses Weges begreifen. Aber Du erahnst ihn, er ruft Dich. Es geht hier um das Opfer, die Hingabe, die Passion, das Loslassen – das Glaubenswerk des Los- und Weitergehens - den Prozeß der Heiligung. Es ist manchmal die falsche Bescheidenheit des Weltmenschen solchen „hochtrabenden“ Vokabeln gegenüber, daß er sich nicht dazu bekennen zu dürfen glaubt. Der große Weltgeist, an dem wir alle Anteil haben, liebt die, die sich auf den Weg begeben, die auf dem Weg sind, ganz besonders, da gibt es kein Zweifeln.

Epiphanius