Meine Arbeit

01.06.2010 um 07:53 Uhr

Eine gute Lösung

Hallo miteinander. Mit meinem Chef suchte ich das Gespräch wegen unserem Auszubildenden. Ich bin sehr unglücklich über die Situation, weil er ein anständiger, fleißiger, ehrlicher und sympathischer Bursche ist. Doch in der Werkstatt ist unser Azubi eine Katastrophe. Ich schlug meinen Chef vor, ihn in einen Bereich einzusetzen, wo nicht mit Werkzeugen hantieren muss und keine Sicherheitsschuhe tragen braucht. Mein Chef hat verstanden und meinte, dass wir im Verkauf demnächst einen Azubi einstellen wollen. Da ist es doch ideal, wenn einer wie unser Azubi, der sich auch mit dem Innenleben von einem Auto sehr gut auskennt, Kunden beraten kann. Außerdem ist unser Unglückrabe kommunikativ und ein echter Fan von allem was einen Motor hat und fährt. Als Ersatz für ihn hat unser Chef einen Schulabbrecher an der Hand, der wahrscheinlich etwas geschickter ist. Ich werde unseren Azubi das Ganze schonend in einen persönlichem Gespräch beibringen und hoffe, dass er auf das Angebot eingeht. Herbert.

25.05.2010 um 09:05 Uhr

Sicherheitsschuhe

Hallo miteinander. Erinnert ihr Euch noch, als ich über unseren Azubi geblogt habe? Die Sicherheitsschuhe retteten ihm diese Woche mehrmals die Zehen. Mit einem Kollegen sollte der einen Auspuff demontieren. Zuerst fiel ihm der Pressluftschrauber auf die Füße, zum Glück trug er Sicherheitsschuhe. Mein Kollege ließ ihm den Rest der Arbeit mit einem Ratschenschrauber erledigen. Nachdem ihm dieses Werkzeug zum zehnten  Mal auf die Sicherheitsschuhe gefallen war, hörte ich auf zu zählen. Auch wenn  es böse klingt. Mit einer Schnur befestigte ich das Werkzeug an seinem Handgelenk. Als er  von dem Auspuff alle Schrauben gelöst hatte, sah ich wie das Ganze ihm herunterfiel. Erst traf es seinen Kopf, dann plumpste der Auspuff auf seine Füße. Am Kopf hatte er eine  Platzwunde, die Sicherheitsschuhe schützten die Füße. Ich schickte ihn erst zum Arzt und bat ihn, dass er sich zuhause für den Rest des Tages erholen soll. Entschuldigt das Wort, aber ein solcher Unglücksrabe, könnte ohne Sicherheitsschuhe wochenlang nicht gehen, weil die Füße permanent verletzt sind. Ich bin froh, dass mein Chef nicht an Sicherheitsschuhen spart, denn auch einen alten Hasen wie mir unterlaufen immer wieder einmal Fehler durch Unachtsamkeiten. Ich frage mich nur, wie es mit dem Auszubildenden weitergehen soll. Die Sicherheitsschuhe schützen leider nur seine Füße, aber mit einem Helm kann ich ihn nicht in der Werkstatt rumlaufen lassen. Herbert

19.05.2010 um 09:05 Uhr

2 linke Hände

Hallo miteinander. Kennt ihr das auch: Es gibt furchtbar nette Menschen, die einem gleich von Anfang an sympathisch sind, nur in der Arbeit haben diese Sympathieträger leider die berüchtigten zwei linken Hände. So einer ist leider unser neuer Auszubildender. Er hat super Noten, ist fleißig und hat Benzin im Blut. Seit er fünf Jahre alt ist, fährt er Cartrennen. Doch in der Werkstatt ist und bleibt er ein Sicherheitsrisiko. Wo er hinfallen tut er dies. Wo sich noch nie jemand zuvor verletzt hat, unser Azubi schaffte es. Nur gut, dass er Sicherheitsschuhe trägt, sonst wäre er schon lange im Krankenhaus gelandet. Herbert

14.05.2010 um 10:48 Uhr

Tagesablauf

Hallo miteinander, seit 15 Jahren arbeite ich in einer Autowerkstätte als Ausbilder und Werkstattmeister. Da erlebt man so einiges. Wichtig ist in einer großen Werkstätte, dass Ordnung herrscht und sich alle an die Vorschriften halten. Da bin ich rigoros. Jeder weiß, dass ich für jeden Spaß und ein Bierchen nach der Arbeit immer zu haben, doch wenn es um das Thema Sicherheit geht, kenne ich keinen Spaß. Ich mag es überhaupt nicht, wenn Kunden bei uns in der Werkstatt rumlaufen, schließlich tragen sie keine Sicherheitsschuhe. Da ist gleich etwas passiert und ich muss es meinem Chef erklären. Wenn ich sehe, dass jemand durch die Werkstatt läuft, der nicht zu meinem Team gehört, den bitte ich freundlich aber bestimmt, den Besucherraum aufzusuchen. Eine Autowerkstatt ist schließlich kein Spielplatz, an dem jeder rumlaufen kann und sich einem großen Verletzungsrisiko aussetzt. Meinen Auszubildenden bringe ich auch immer wieder bei, wie wichtig das Thema Sicherheit ist. Herbert