Message in a bottle

28.06.2006 um 14:06 Uhr

Dschingis Khan

von: hibou

*1162 als Temudschin geboren

+ 1227 nach Reitunfall

 

“Er hatte systematisch die schönsten Frauen unterworfener Völker geschwängert. So fleißig pflanzte er sich fort, dass ihn heute fast alle Bewohner der asiatischen Steppe zu ihren Vorfahren zählen können. Genetiker haben das Y-Chromosom des ‘erfolgreichsten Alphamännchens der Geschichte’ (Brian Sykes) bis nach Westeuropa verfolgt. Ein nicht geringer Teil der Weltbevölkerung trägt Dschingis-Khan-Gene im Erbgut. Damit belegt die Molekularbiologie, was die westlichen Kulturen ihrem einstigen Angstgegner lange nicht zugestanden: der große Zerstörer war ein noch größerer Erschaffer.”

(Tobias Hürter)

25.06.2006 um 15:42 Uhr

quod licet jovi - neues aus thrakien

von: hibou

In der nordöstlichen Ecke Griechenlands - von uns aus gesehen Westthrakien, lebt eine türkische Minderheit von einigen 100000 Menschen. Nein, sagt die griechische Regierung, das sind keine Türken, das sind andersgläubige Griechen, eine muslimische Minderheit. Die Imame werden von Athen aus eingesetzt, lese ich, an den Schulen soll der schon bisher klägliche Unterricht in Türkisch ganz ausgesetzt werden, die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Gegend wird mehr und mehr durch Emigration ausgezehrt.

Neulich war ein Repräsentant der türkischen Regierung vor Ort. Wir sind hier, sagte er scheinheilig, um von der EU zu lernen, wie sie mit Minderheiten umgeht, damit wir es bei uns, etwa im Osten bei den Kurden, anwenden können....

16.06.2006 um 19:35 Uhr

EU? warum denn.....

von: hibou

Bloomsday noch immer. Fern der WM übersetze ich grad das Märchen „Peronnik der Einfältige“, lese die Zeitungen und staune. Die Türkei bettelt noch immer vor Europas Toren. Die EU gibt grad immer so viel, dass die „Reformen“ weitergehen, das heisst, dass die Türkei brav nach der Pfeife tanzt. Ich schäme mich, wenn der zyprische Premier Papadopulos – wahrlich kein Engel – mal wieder mit Veto droht. Wer hat bitte vor einem Jahr den Wiedervereinigungsplan abgelehnt? An der Stelle der Türkischen Regierung würde ich die EU-Bewerbung zurückziehen, und zwar mit Knall. Mit einem Mal würde man in Brüssel mit dem Bitten anfangen....

Kolumnist Burak B. schreibt fiktive Zeitungsüberschriften für 2026:

-          bei den EU-Verhandlungen über einen Beitritt der Türkei wurde heute das 109 Kapitel einvernehmlich ad acta gelegt. In dem Kapitel ging es um die Standards türkischer Küchen (die noch der Verbesserung bedürfen) sowie um den Cholesterinspiegel der hiesigen Menschen

-          ein nicht registrierter Delphin bewegt sich in Sprüngen zwischen Kos und Bodrum und löst damit einen militärischen Zwischenfall der Griechischen und der Türkischen Luftwaffe aus

-          Der Sohn des früheren Präsidenten Talabani (der bei einem Treppenhauseinsturz ums leben kam) fordert die Unabhängigkeit für Kirkuk. Die Zeichen dafür aber stehen nach dem Verlauf des 6. Irakkrieges nicht gut.

-          Yiğit Erdoğan, Sohn des einstigen Türkischen Premiers und Führer der YAKP (Neue Gerechtigkeitspartei, Emblem: zwei Lampen) zettelt eine Debatte um das Kopftuchverbot in öffentlichen Gebäuden an

-          Touristen an der Südküste fliehen aus All Inclusive Hotels und werden trotz Grossalarms erst nach Stunden vor einheimischen Dönerbuden gefunden. Alle scheinen sie glücklich und wohlgenährt

-          Die Neue Neue Lira wird um 20% abgewertet

-          In Deutschland werden Integrationskurse für Türken der vierten Einwanderergeneration gefordert. Gleichzeitig sollen Zuwanderer schon vor der Einreise in die Bundesrepublik „Ey Alder“ verstehen und sagen können

-          Die gesamte Infrastruktur des Wintersports in den Alpen ist fest in Türkischen Händen

-          In Bodrum löst der eingeritzte Spruch über dem Gefängniseingang des Schlosses „Hier, wo Gott nicht ist“ eine Kontroverse zwischen Armee und Mufti-Ämtern aus. Es geht darum, wo Gott denn sei.

-          Imams und Regierung sind sich nicht einig, ob Handy, I-Pod und Palmtop über oder unter der Burka angebracht werden sollen....

 

(Habe Buraks Kolumne etwas erweitert)

16.06.2006 um 08:02 Uhr

Bloomsday 2006!

von: hibou

Hab grad Bilder aus Antakya gesehen und der Orontes, berühmter "Fluss, der rückwärts fliesst, hat mich an Dublin und die Anna Liffey erinnert. I was full of Joyce!

14.06.2006 um 07:49 Uhr

Nuristan (6) ad marginem

von: hibou

Ich sitze grad im “Ad Marginem” (“Hier spricht der Rand von Haiduk”), weil ich seit Jahren in die Jukebox verknallt bin. F5 = Under attack, H7 = Yarım Istanbulu mesken mi tuttun, J12 = Kayah & Bregovic!!!!. Im Windfang halb abgefetzt noch die Plakate von der Lesung "Adam Schaschkin liest aus seinem neuen Werk ‚Nicht gefasst‘", draussen auf den Jeeps und den Telegraphenstangen überall Ringeltauben, die glockig gurren. Wie kannst du Türkentauben von Palmtauben unterscheiden? Fast nur an ihren Liedern. Die Türkentaube gurrt "der Sul-tan! der Suuul-tan!" während das Palmtäubchen "der König Sa-lo-mon, der König Sa-lo-mon!" singt Aber das nur nebenbei. Ich erwarte noch einen Freund und habe schon mal kühlen Shilavka bestellt

14.06.2006 um 07:42 Uhr

Nuristan (5) Kemikler

von: hibou

Wir selber wohnen im Dorf Kemikler. Streuobstwiesen und unser bekanntes Fleckvieh beherrschen das Landschaftsbild. Wolltest du nicht immer schon einen Kuhschädel haben? Hier kann ich dir leicht einen besorgen. Aber erst muss ich noch zum Lottostand mein Minimum spielen. Wie hat die Finanzwelt gelacht als wir unser gesamtes Steuersystem auf Lotto umstellten! Aber noch immer sind wir das einzige Land der Welt, wo jeder ganz gern seine Steuern bezahlt und wöchentlich auf den Jackpot hofft. Da möchtest du auch wohnen? Ich werd den Gemeinderat fragen. Ganz recht, wir stimmen über jeden Neuansiedler ab, nimmt man einmal die 20% Leute aus, die durch das Los einen Siedlerpass erhielten. In Kemikler lieben sie Zuwanderer aus Ungarn, weshalb wir hier leicht vom Bevölkerungsquerschnitt abweichen. Außer den Nuri (unschwer an den riesigen schwarzgrünen Augen zu erkennen)(sofern es denn pure Nuris überhaupt gibt. Jede und jeder von uns hatte ne Ururgrossmutter aus Batabu, Tallaf, Freckenhorst oder Kazkeli) und den rätselhaften Mungglis gibt es reichlich Arnauten und Zigeuner, erstere wegen ihres Fleißes, letztere wegen der Musik immer erwünscht, aber auch Leute aus aller Frauen Länder und wie gesagt durch das Lossystem sogar einige US-Amerikaner. In unserer Vedokratie sitzen vornehmlich die erwähnten Söhne der Witwe oder Vaterlandslosen Gesellinnen nebst einigen unehelichen Sprösslingen zur linken Hand. Der Rat einer jeden Gemeinde ist von den Einwohnern gewählt und zu weitreichenden Entscheidungen, selbstverständlich nur des Rechts- und Geldwesen befugt. Er legt zum Beispiel die Höhe des Mindestgehaltes, das jede  Person des Landes bezieht, fest.

13.06.2006 um 06:59 Uhr

Telepolis

von: hibou

lest dieses Online-Magazin!!

http://www.heise.de/tp/

12.06.2006 um 19:30 Uhr

Nuristan (4), weiter über die schöne Stadt Haiduk

von: hibou

Gegenwärtig ist Haiduk der Sitz einer der drei Kammern des Landes (Parlamente würdet ihr sie nennen): der Schwesternkammer. Sie kümmert sich nicht um die Wahlen, nicht um die Gerichtbarkeit, ihre Aufgabe ist die Verwirklichung von Solidarität (in alten Zeiten Brüderlichkeit genannt). Nein, sie hat nichts mit Geld zu tun. Geld ist ein Rechtsmittel. Nein, kein Kapital. Kunst ist das Kapital von Nuristan, jaja. Haiduks Kammer hat mit Ernährung, Einkommen und Ökologie zu tun. „Jeder nach ihren Bedürfnissen“ ist ihr Motto. Schon das Gebäude spricht für sich, es ist  gebaute Begriffskunst*). Neulich wurde dem Düsseldorfer Gesamtkünstler Johannes Stüttgen die Ehrenbürgerschaft von Haiduk verliehen. Zu unserer aller Freude nahm er die Auszeichnung an, kam extra nach Nuristan gereist und hielt in seiner so faszinierenden Sprache einen Vortrag über „Die Frage nach dem Sinn der Technik“, den er mit dem bezeichnenden Satz begann: „„Ich bin heute mit dem Auto von Düsseldorf nach Haiduk gefahren, um hier diesen Unsinn wieder gutzumachen. Das ist der Sinn der Technik.“ Dieser Satz ist genial und irgendwie typisch Stüttgen, da er schlicht, fast unscheinbar und doch frappierend ein Licht auf die Wirklichkeit wirft, ohne moralisch zu sein; denn Moral (zumindest den alten, überkommenden Moralbegriff, der sich häufig genug als Doppelmoral herausstellte) scheut nicht nur er, sondern viele aus seiner gesamten Generation der 68er, die ja angetreten sind, um gerade diese zu überwinden.

 

*)„Alle wirklichen Philosophen waren Begriffskünstler. Für sie wurden die menschlichen Ideen zum Kunstmaterial und die wissenschaftliche Methode zur künstlerischen Technik. Das abstrakte Denken gewinnt dadurch konkretes, individuelles Leben. Die Ideen werden Lebensmächte. Wir haben dann nicht bloß ein Wissen von den Dingen. Sondern wir haben das Wissen zum realen, sich selbst beherrschenden Organismus gemacht; unser wirkliches, tätiges Bewusstsein hat sich über ein bloß passives Aufnehmen von Wahrheiten gestellt.“(Ein Philosoph der Freiheit)

12.06.2006 um 18:17 Uhr

Nuristan (3) die söhne der witwe

von: hibou

Die Kinder, die dann geboren wurden, nannte man bei uns „Söhne der Witwe“ oder „Vaterlose Gesellinnen“. Ob dieser Brauch noch lebendig ist, wird nicht klar mitgeteilt. Fest steht nur, dass es in Haiduk und im ganzen übrigen Nuristan keine herrschenden Familienclans gibt, keine Geschlechtertürme wie in San Gimignano, keine Paten wie in Sizilien, und wo in der Welt – so sagte einmal ein Mitglied der Familie Corleone – wäre nicht Sizilien? Hier im beschaulichen Haiduk. Mailand ist weit, Tokio, İstanbul und Mexico City auch.

 

Gegenwärtig ist Haiduk der Sitz einer der drei Kammern des Landes (Parlamente würdet ihr sie nennen): der Schwesternkammer. Sie kümmert sich nicht um die Wahlen, nicht um die Gerichtbarkeit, ihre Aufgabe ist die Verwirklichung von Solidarität (in alten Zeiten Brüderlichkeit genannt).

12.06.2006 um 12:41 Uhr

Nuristan (2) "und du, Haiduk, auf Bergeshöhen"

von: hibou

Eine andere Stadt in unserem kleinen Reich ist Haiduk. Sie liegt auf Bergeshöhen, ein wenig versteckt hinter dem vorspringenden Gipfel. In alter Zeit führte eine „Heilige Strasse“ hier hinauf und zu den Tempeln der Etatsar, der alten Liebensgöttin. Wie wir von unseren Historikern (Ulay, Bembe und Masimoko) wissen, wurde dort der Tempelschlaf ausgeübt – aehnliches berichtet ja auch Herodot von den antiken Reichen in Nordafrika -. Jede erwachsene Frau wurde einmal in ihrem Leben dem Tempel zugeführt, dort in einen halbbewussten Zustand versetzt und dann beschlafen und wenn möglich geschwängert, sehr oft mit Erfolg. Selbst wir in unseren weisheitslosen Zeiten wissen noch, das Schwangerwerden meist eine halbbewusste Angelegenheit ist. Aber warum solche uns unbekannten Rituale? Nun, die Macht der Familie, des Blutes, der Nachfolge und Vererbung, der Vendetta und des Patriarchats wurde damit entscheidend geschwächt. Aehnliches versucht ja die Katholische Kirche: womit ihr den wirklichen Grund für das Zoelibat wisst.

11.06.2006 um 21:34 Uhr

Wertung

von: hibou

Admiral der US-Streitkräfte wertet die Selbstmorde in Guantanamo als kriegerische Akte

11.06.2006 um 14:39 Uhr

Nuristan (Neue Serie: Geschick eines Landes)

von: hibou

Ein Land in den Bergen, nicht zu groß, nicht zu klein. Im Nordosten der mäandernde Fluss als Grenze, dort hatte zuletzt der Sultan schöne Brücken gebaut. In einem weiten Kesseltal die Hauptstadt Aman, noch immer dabei, wieder aufgebaut zu werden nach dem letzten Krieg.

Seit kurzem ist Nuristan Mitglied der WTO, konnte aber wie viele andere Länder der dritten und vierten Welt aus Geldmangel bisher keinen Botschafter nach Genf schicken. Stimmt das Land nicht für die üblichen Vorlagen, drohen die USA mit Streichung der Entwicklungshilfe. Die Abstimmungen in dem öden Betonklotz am Rand der Stadt Genf aber sind frei und geheim.

06.06.2006 um 16:46 Uhr

ob die Basler Fastnachtscliquenmusik nicht aus Anatolien kommt?

von: hibou

Und wie glücklich ich bin, hier wieder die Segel des Bazaars flattern zu sehen und darunter die Leute in farbigen Fetzchen und das Licht wie in Tunis oder auf einem Bild von August Macke und dahinter der Berg, der Bodrum vom Binnenland trennt und antikes Theater spielt, wie mit Teleobjektiv herangezogen unmittelbar hinter den Dächern der Stadt emporragend. Nach der Papiermühle am Dalbentor und Jays indischem Restaurant in St.Johann sitze ich wieder im Pide Salonu und im Kopf surren meine Statistiken: 19 normal gekleidete Frauen, sechs sexy, drei dörflich, zwei Roma, keine fundamentalistischen. Ich gebe mir Mühe, zu schummeln, die sexy gekleideten etwas nach oben zu drücken, aber oft geht es trotz guten Willens nicht (obwohl ich einige reife Damen dahinkatapultiere, eine von ihnen trägt eine Hängematte unterm Arm. Aha: sexy = faul??). Wieder die alltäglichen Dinge geniessen: ein Wurmmittel für Katzen und Hund kaufen, eine Kette und ein Schloss für Sütlaçs Zauntor, die Ausstellung unseres Üçgen-Emin (" a fish don't thinks, a fish don't changes, a fish is contemplative, a fish don't thinks because he knows everything" (im Gegensatz zu Emin und uns)), zwei Tuben mit Deckweiss kaufen. Dann die Zurna ve Davul (Schalmeien und Trommeltruppe) – das hätte ja Bezug zu Basel! Ich studiere ihre Arbeitsweise: sie spielen völlig unbewusst in einem Rhythmus, der Westlern sehr fremd ist, die vier Schalmeien dudeln ohrenbetäubend, die eine als Melodie, die drei anderen als Bordun, sie sitzen etwas schief in den Mundwinkeln. Milasfrauen- männer und –kinder tanzen und Bülent und Big Inci hält es auch nicht mehr. Die Umweltleute sind mit Plakaten da: wenige Seelen, viel Presse und viel Aufmerksamkeit. . Bei S. trinken wir vorher Tee. Ihre Brüste sind wieder in den Sommerschalen. "Did you bring a husband for me?". F. hat ein altes Café als Galerie angemietet, mitten im Dorf Kızılaĝac, sie will Bilder anstatt Keramik machen, wir sitzen am langen Tisch und schauen uns um. Ah! wir sind zu Hause

04.06.2006 um 14:21 Uhr

To Pingsten ach wie scheun

von: hibou

Aus Basel zurück, aus der Kälte! – fanden wir hier die Berge braun und den Garten halbverwelkt vor. Die Türken in Kleinbasel, sagte Dilek, sehen glücklicher aus als die in Deutschland. Wir sprachen die ersten Tage nur türkisch und sogar die obenplazierten Zeitungen am Kiosk waren Milliyet und Sabah. Dilek gefiel die Schweiz sehr! besser als mir, der ich bis auf die Kinder nichts vermisse. Mein Moment kam, als wir in Bodrum landeten, nach ein Uhr nachts und bei 22 Grad. "In der Welt zu Hause", sagt man so, aber wer kennt die Hauptstadt von Osttimor? Auch mir war Dili bis zu den jüngsten Unruhen fremd. In Podgorica unten am Berg wurde grad feierlich Montenegros Unahbhängigkeit proklamiert. "Mehrere hundert Menschen feierten dies mit einem Feuerwerk".Auf meiner Tochters Hochzeit im Treibhaus oberhalb von Muttenz waren schon über hundert Gäste, darunter ein halbes Dutzend ihrer Tanten aus Hamburg, mehrere Italiener – z.B. Franco, in dessen Haus an der Barfüsserstrasse damals der schreiende Gast mit der Hodenentzündung lag -, aber auch ein indisches Ehepaar, welches wir später noch näher kennenlernten, Emine und Hüsyin aus Uşak an unserer Seite, die meisten aber SchweizerInnen und uns unbekannt. Nur die bedienenden Mädchen waren aus Bremen, Referendarinnen auf Abruf von der Bar, blond, verbindlich und weissbeschürzt. Das Fest unter Orangenbäumen perfekt organisiert: gedruckte Menükarten, gerollte Bedankmichs mit einem Säckchen Mosaiksteinen ("Aha, Eigenreklame!", meinte der unsägliche Harald), RiesenJugendBild des Brautpaars freihängend im Raum, brechendvolle Buffets, Prosecco bei den Ölbäumen, Espresso und Grappa am Nachbartisch, Parkplatz auf der Einladung verzeichnet..... Und auch wir sahen einer Feuertänzerin zu. Es war an alles gedacht und das Jubelpaar, bei dem wir wohnten, entsprechend geschafft.

Wir kauften noch Bier und Schokolade und Mitbringsel für Dileks Söhne ein, wir saßen mit meinem Jüngsten beim Dalbentor in der Papiermühle, wir machten dies und das aber langsam dachten wir sehnsüchtig an Bodrum. Warum fürchten die Europäer die Türken, die Türken aber die Europäer nicht?. Das ist eine verzwickte Frage. Bin gespannt, wie es ausgeht.