Message in a bottle

31.08.2006 um 10:14 Uhr

zeitbomben

von: hibou

Hier kann man einen Beitrag in die Zukunft posten (Datumseinstellung). Oder auch in die Vergangenheit. Interessante Verabredungsmöglichkeiten ("Wir treffen uns am 30.8.2002 ;-))

Unglaublich verwerflich hingegen ist das Bomben in die Zukunft, vorgemacht von Israel in den letzten Tagen des jüngsten Libanonkonflikts, als der Waffenstillstand schon ausgemacht war, warf die israelische Luftwaffe noch Mengen von Streubomben (Daisy Cutter, amerikanischer Herkunft) auf den Süden des Nachbarlandes. Diese explodieren nun nach und nach, töten Alte und Kinder und Landwirte, die ihre Arbeit wiederaufnehmen, Minensucher und andere, viele werden noch sterben. Krieg ist vielleicht immer ein Verbrechen, Aber die Chefs und Untergebenen dieser Aktion gehören besonders dringend vor ein Kriegsgericht.

29.08.2006 um 17:41 Uhr

Muazzez İlmiye Çıĝ

von: hibou

Heute morgen lasen wir einen Artikel über Muazzez İlmiye Çıĝ. Sie ist eine liebenswerte alte Dame, im letzten Winter hat Dilek sie mir irgendwo in Bodrums Strassen gezeigt. Sie ist 93 Jahre alt, leidet an Krebs, ihr Haar war streichholzkurz und schütter. Sie ist Sumerologin, forschte also lange Jahre über das Volk der Sumerer, das vor 3000 und mehr Jahren in Mesopotamien Kultur setzte.

Ich versuche, eine verkürzte Fassung des Artikels hier wiederzugeben.

Vor Jahren schrieb sie einen Brief an den Bürgermeister von Groß-Istanbul, der damals Recep Tahip Erdoĝan hiess. Sie betitelte ihn mit "Die Ansichten einer Bürgerin" und hat ihn jetzt gedruckt wieder aufgelegt. Dafür wurde sie wegen "Voksverhetzung" vor Gericht gezerrt. Was schreibt sie? Damals im alten Sumer gab es, wie in anderen alten Reichen (vgl.Herodot) die Tempelprostitution. Mädchen und junge Frauen gerieten in die Gewalt von Priestern und mussten ihnen sowie anderen Männern im Tempel zu Diensten sein. Um diese quasi-Leibeigenen kenntlich zu machen, hüllte man sie in ein Kopftuch.

Später hat der Prophet ebenfalls seinen Frauen und Töchtern das Kopftuch verpasst, als Erkennungszeichen. Diese Sitte verbreitete sich (wie Kultur eben von den Oberklassen kreiert, sich bald überall im Volk ausbreitet, man vergleiche nur den typischen türkischen Divan, der, am Hofe des Sultans geschaffen, heute im Wohnzimmer des entlegensten anatolischen Dorfes zu finden ist) bald bei vielen Muslimen. In der heutigen Türkei geraten seit Jahrzehnten immer mehr junge Mädchen unter Einfluss der Imame, besuchen die Imam Hatip Gymnasien, werden samt ihren Familien mit Geld entlohnt, werden ungesetzlich von Imamen verheiratet – welches, sagt Frau
Çıĝ, schon im alten Sumer illegal war – geraten unter Gewalt und Willkür der Männer. Zu sagen, das sei finsteres Mittelalter, ist verfehlt: Schon immer gab es in den Gesellschaften fortschrittliche und rückschrittliche Kräfte und der Weg zum Beispiel zur Befreiung der Frau musste damals und muss erst recht jetzt ausgetragen werden. Was geschieht hier und jetzt: diese Frauen – erhalten als “Erkennungszeichen” ein Kopftuch. Sie sind, sagt Çıĝ, die Tempelprostituierten von heute Und dieser “Türban” ist nicht nur ein Kopftuch es sei in Wirklichkeit eine Bohça (das ist das Tuch, mit dem das "Heilige", jeder weltlichen oder demokratischen Bestimmung entzogene, seit jeher umhüllt wird. Und die islamischen Sekten tun das alles unter dem Deckmantel der Demokratie. Wir sind eine freie Gesellschaft, deshalb ist es legal, die Freiheit – etwa der Frau – zunichte zu machen (soweit sie denn schon verwirklicht wurde, und dazu gibt es von Atatürk entscheidende Schritte).

Die Gedanken in diesem Artikel haben uns beschäftigt und erschüttert.

27.08.2006 um 20:11 Uhr

mer sicherheit in deutschland (forderungen von scheible, harms, tiefensee etc.)

von: hibou

Flächendeckende Überwachung wird Unsummen Geldes kosten, und das bei
fraglichem Erfolg. Dabei fallen nicht nur Abermillionen für
Ausrüstung an, die Bilder der Videokameras müssen ja auch von
ausgebildeten Fachkräften ausgewertet werden. Da ja die Muslime dafür
nicht in Frage kommen, sollten möglichst viele, besonders bei
Geheimdiensten, Polizei und BGS etc Arabisch lernen. Den Ausländern
dagegen raten wir, stantepede astrein Deutsch zu lernen, um sich
nicht verdächtig zu machen. Und schon haben wir ein perfektes
Integrationsprogramm als Nebenprodukt.
Noch immer können wir leider nicht erkennen, was die Leute denken
(bevor sie sprechen oder schreiben). Manche verraten sich freilich
durch ihr Aussehn oder iheren Nick ("Schwarzbart"! ;-)) (Exkurs: mit
Bärten ists freilich so ne Sache, nix eindeutig. Wir haben alle die
bärtigen Imame vor Augen, freilich auch die so fundamentalistischen
Amish People in den USA, ferner schweizer Alphornbläser und
Jerusalemer Rebbes. Der Anarchist Kropotkin trug Vollbart, Darwin und
Ibsen auch. Was nu? Schwarzbart rasier dich! Nein, es taugt nicht,
denkt an all die glattrasierten Scheusale. Soviel zur Eindeutigkeit
des Aussehens).
Gesteigerte Überwachung könnte freilich auch Arbeitsplätze schaffen!!
Im Extremfall überwacht eine Hälfte der Bevölkerung die andere, 1:1.
Arbeitslosenquote gleich null. Leute, wir haben Zukunft. Aber
bedenkt: in dieser könntet ihr leicht einmal als Spitzel geoutet und
geächtet werden. Wie war das noch mit den Stasiakten?

24.08.2006 um 07:37 Uhr

buh in aller munde

von: hibou

"Buh-Rufe für Brandauer, Beifall für Campino"

23.08.2006 um 11:13 Uhr

Was tun, um sich nicht verdächtig zu machen?

von: hibou

Nach den jüngsten versuchten Bombenanschlägen in deutschen Regionalbahnen wurde von offizieller Seite wie üblich eine Art Täterprofil herausgegeben: Der/die "Täter" wurden folgendermassen charakterisiert: Von den Nachbarn als freundlich und unauffällig beschrieben. Haben immer pünktlich Telefonrechnung und andere Beiträge bezahlt. Gingen ("schlichen") leise durchs Treppenhaus. Parkten nie im Halteverbot. Waren weder durch Alkohol- noch Drogenexzesse aufgefallen (was schon auf Nichtdeutsche schliessen lässt). Studierten. Waren na klar vom südländischen/östlichen Menschenschlag.

Was mach ich nun, um nicht in eine Rasterfahndung zu geraten? Ich lese nochmals durch. Ah. Keinesfalls sollte ich Abitur machen und studieren ("Universitäten als Brutstätten des Terrorismus"). Ich sollte saufen und pöbeln und möglichst viel lärmen, dazu garstig zu den Nachbarn sein Meinen Wagen an den unmöglichsten Stellen stehen lassen. Auf keinen Fall Rundfunkgebühren entrichten..... Aber menno, was tun mit meinem südländischen Aussehen? Kann mich nirgends mehr blicken lassen bei all den Videokameras. Unters Messer legen und mir die olivenfarbene Haut abschälen lassen ginge dann doch zu weit. Ausserdem denken die Geheimdienste bestimmt, ich bluffte nur (spielen ja Poker in den Einsatzpausen). Also wie oben beschrieben auftreten? Und wenn die denken, es sei der Bluff des Bluffs?

Endlich sind mir doch noch ein paar Sachen eingefallen:

  • in Reichweite von Videokameras möglichst auffällig sein. In die Linsen winken! (das können wir ja alle aus "Wetten das?"! Kleine improvisierte Theaterstückchen aufführen – ein ganz neues Feld für Strassentheater. Schilder hochhalten ("ich weiß, wer ich bin!")!
  • Handy abschaffen. Für die wichtigsten Mitteilungen Brieftauben anschaffen.
  • Keine Netzwerke gründen noch solchen beitreten (Heilsarmee, ADAC, HSV). Und wenn mal, dann nur spontan, einmalig und unüberprüfbar ("Kommst noch mit aufn Capucchino?")
  • Keinesfalls Arabisch lernen (aufatm! Türkisch ist schon schwer genug)
  • Niemals Backpulvertütchen aus dem Libanon der Campingflasche beilegen.
  • Weder fliegen noch bahnfahren. Schon Seume ging zu Fuss nach Sizilien

Ich hoffe, mittels dieser Massnahmen einigermassen auf der sicheren Seite zu sein. Aber Deutschland? Bringt sich mit dieser Hysterie voll ins Abseits. Schon fordert CSU-Söder, genauer zu überprüfen, wer aus dem Ausland überhaupt an deutschen Universitäten studieren dürfe. Ein verstädlicherweise durch Attentate schwer traumatisierter Innenminister ist für die Sicherheitsmassnahmen zuständig. Leute setzen sich nach eigenen Aussagen nicht mehr in eine Wagon mit Moslems. Flugpassagiere setzen mit Erfolg durch, dass "verdächtig" aussehende Sitznachbarn ("fingen an, zu tuscheln") noch vor dem Start wieder aussteigen müssen.... Aber wer soll denn dann studieren? Und wer die Steuern, die Renten, die Krankenversicherung finanzieren? Ade Aufschwung. Und tönt mir alles dazu sehr völkisch. Ade Lebensqualität und ade Menschenrechte.....

18.08.2006 um 15:25 Uhr

Mein Kommentar zur Lage im Mittleren Osten bei Telepolis

von: hibou

Die Schwierigkeit ist doch, sich über die Lage im Mittleren Osten Gedanken zu machen, ohne dabei auf pro- oder anti-Irgendwas festgelegt zu werden. Das hat natürlich (noch immer) irgendwie mit dem Dritten Reich und dem Holocaust zu tun. Trotzdem bitte ich für die nachfolgenden Äusserungen um begründeten und ganz unzoologischen Widerspruch!

Zwei Bereiche will ich anreissen: 1. Volk, Nation, Sprache, 2. kolonialistische Wurzeln des Konflikts und jetzige westliche Grossmachtpläne

zu 1: ich persönlich halte ein Volk (mag diesen Begriff nicht, sagen wir: eine grössere Gruppe von Leuten mit ähnlicher Tradition, vielleicht vergleichbarer Lebensweise und ähnlichen Zielsetzungen), welches ohne Staatenbildung osmotisch über die ganze Welt verteilt ist, für ein sehr wünschenswertes Gebilde. Es gibt gegenwärtig solche, meist belächelten, Beispiele: die Transnationale Republik, Ladonia, die FIU, die Fliegende Universität Bodrum etc.... Da diese Gemeinschaften kein "Staatsgebiet", keine Grenzen, keine Armeen und Funktionärsheere haben, vermögen sie sich den Spielchen der Machtgierigen in dieser Hinsicht leicht zu entziehen. Andererseits werden sie fast stets als Minderheiten verfolgt (wie eben glasklar ist: was dem Zeitgeist als zu zukunftsträchtig erscheint, wird gnadenlos und mit unerklärlichem Hass niedergemacht). Ich fühle mich aber in einer solchen "Nation" gut aufgehoben und mehr verbunden mit den andern als als "Deutscher", "Türke", "Saudi-Araber" oder "Israeli". Nationalgefühl? ehm, naja bitte. "Fiiiinaaalee, ooooho" :-)).

Aber der eine Schreiber in dem Zoo-Thread hat ganz recht: dieses Zusammengehörigkeitsgefühl hat (noch) sehr viel mit Sprache zu tun. Nicht selten führte die Ausgestaltung und Verbreitung einer Sprache (oder Schrift) sogar zur Nationenbildung. Beispiele? Dante und Franz von Assisi für das Italienisch, Haci Bektas und viel später Atatürk für das Türkische, die Kalewalaneuschrift für Finnland, die (artifiziell) neugestalteten Schriften in Armenien und Georgien, Luthers Bibelübertragung, Shakespeare, und und. Sprache folgt also nicht den Nationen sondern schafft sie. Hebräisch steht nahtlos in dieser Tradition, denn in Israel kommen Sprachen aus aller Welt zusammen.

Was sollte geschaffen werden – wenn denn daraus doch eine Nation entsteht?: eine Republik (eine Gemeinschaft Freier und Gleicher, eine Cumhuriyet also (wie übrigens bei der Entstehung der Türkischen Republik ein Bündnis zwischen Atatürk und den Aleviten, den Nachfolgern des Haci Bektas geschlossen wurde und noch heute besteht. Inhalt (verkürzt) Einstehen für die laizistische Staatsform. Kein Kalifat, kein Sultan, keine Scharia. Oder vielleicht eine Eidgenossenschaft wie in der Schweiz, also ein Zusammenschluss nicht auf Grund von Blutsgemeinschaft, von Sippen und Stämmen, sondern auf der Basis von Ideen.. Natürlich sind diese und weitere Modelle heutzutage extrem gefährdet. Sie sehen sich zwei Mächten gegenüber religiösem Allanspruch und von Think-Tanks entworfenen Grossmachtsplänen ("Interessen"), die mit extremer Gewalt und hochindustrialisierter Waffentechnik durchgesetzt werden (sollen). Wohlgemerkt: das hat nur bedingt mit dem berühmten "Ost" und "West" zu tun, kann sich sogar vermischen und verbünden (USA & Iran in der jüngeren Vergangenheit). Wo bleibt Israel nun?

zu 2. Man könnte Israel sogar bedingt in die Reihe der "Republiken" einfügen – von der religiösen und endzeitlichen Komponente abgesehen. Die Frage ist, ob das Gebilde nicht künstlich implantiert wurde ( think tank! ausgedacht!) Präsident Ahmedinedschad und Harry Rowohlt haben eine gemeinsame Satire dazu erstellt: Ersterer: Man sollte die Juden wieder nach Deutschland zurücksiedeln (die da hätten schliesslich Schuld). Der Letztere: richtig! Dann hätten wir wieder Kultur in Deutschland, und die Nachrichten und Talkshows würden heissblütige, mandeläugige sephardische Schönheiten anstatt prolliger Kuhgirls zeigen!

Aber ohne Flachs (!): das Problem entstand doch im ausgehenden Kolonialismus, als die Engländer und Franzosen den Mittleren Osten (und die Welt) unter sich aufteilten, als Lawrence von Arabien (ein Engländer wie im Buche) mit wenigen Beduinen das müde Osmanische Reich zerstückelte, als die Grenzen des Irak, Syriens, Jordaniens, Kuwaits etc am Schreibtisch mit dem Lineal gezogen wurden. Durchaus aus historischem Verantwortungsgefühl (oder war es "Intereresse"?) Bis heute und wer weiß wie lange leiden die Beteiligten, Palästinenser und zugezogene Israelis daran, dass sie am selben Ort plaziert wurden. Man stelle sich nur einmal kurz vor, die Angelsachsen aus aller Welt würden alle wieder zwischen Elbe und Schlei angesiedelt (historische Rechte, das Land der Väter....), Schleswig-Holsteiner ihres Landes beraubt und auf Fünen in Flüchtlingslagern zusammengepfercht, bombardiert, mit Strassensperren und Schikanen gepflastert..... Is das normal? Nun, das ist passiert und der Kolonialismus und Post-Kolonialismus nahtlos ins "Great Middle East Project" übergegangen. Der Clash of Civilisations wurde erfunden, die Feinde im wahrsten Sinne des Wortes selbst erschaffen (Saddam Hussein, Bin Laden, Chomeini, Taliban) der religiöse Wahn herrscht an beiden Fronten vor. Dies ist zugegeben kurzgefasst, könnte aber erläutert werden. Zeit für Pessimismus. Frag mich nicht nach Lösungsvorschägen, du würdest lachen.....

(siehe Diskussion bei http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23343/1.html)

11.08.2006 um 11:17 Uhr

für eine verstorbene Bekannte/Unbekannte

von: hibou

HAMLET
Ich will diesen Burschen anreden. - Wessen Grab ist das? Heda!

ERSTER TOTENGRÄBER
Meines, Herr.
Singt.

Und oh, eine Grube gar tief und hohl
Für solchen Gast muß sein.

HAMLET
Ich glaube wahrhaftig, daß es deines ist, denn du liegst darin.

ERSTER TOTENGRÄBER
Ihr liegt draußen, Herr, und also ists nicht Eures; ich liege nicht darin, und doch ist es meines.

HAMLET
Du lügst darin, weil du darin bist und sagst, daß es deines ist. Es ist aber für die Toten, nicht für die Lebendigen; also lügst du.

ERSTER TOTENGRÄBER
's ist eine lebendige Lüge, Herr, sie will von mir weg, zu Euch zurück.

HAMLET
Für was für einen Mann gräbst du es?

ERSTER TOTENGRÄBER
Für keinen Mann.

HAMLET
Für was für eine Frau denn?

ERSTER TOTENGRÄBER
Auch für keine.

HAMLET
Wer soll denn darin begraben werden?

ERSTER TOTENGRÄBER
Eine gewesene Frau, Herr; aber Gott hab sie selig, sie ist tot.

10.08.2006 um 21:44 Uhr

Rembrandt-Umfrage

von: hibou

Zwischenergebnis der Rembrandt-Umfrage: Das Interessanteste an der Stimmabgabe scheint mir, dass von den 378 Meinungsgebern 83%, also über 300, in Unna geboren sind! Heisst ihr alle Zabel?

02.08.2006 um 13:05 Uhr

Über Religion und die Religiösen

von: hibou

"Lange Zeit hieß es, ohne Religion würden wir auf das Niveau egoistischer Wesen reduziert, die ausschließlich um ihr eigenes Wohlergehen kämpfen und deren einzige Moral die des Rechts des Stärkeren sei, und nur die Religion könne uns von diesem animalischen Zustand befreien. Heute, da sich die Religion als Hauptursache der mörderischen Gewalt in der ganzen Welt erweist, ist man die Versicherung leid, die christlichen oder muslimischen oder hinduistischen Fundamentalisten missbrauchten oder pervertierten die noble spirituelle Botschaft ihres jeweiligen Glaubens. Wie wäre es mit einer Wiederherstellung der Würde des Atheismus? Vielleicht ist dies unsere einzige Chance auf Frieden??"

(Slavoj Zizek)