heilig heilig heilig
Mit Spannung und (hier in der Türkei) leiser Angst wurde er Besuch des Papstes in Anatolien erwartet. "Eine schwierige Mission", hiess es, und: "Reise ins Land der Ungläubigen". Würde dem Oberhirten Ungemach widerfahren? Pah! Es klappte wunderbar und wir sahen rührende Bilder vom Heiligen Vater (in weiß) mit dem Mufti Bardakoĝlu (in weiß). Ja klar: er hatte mit den Ungläubigen gar nicht die Muslime, sondern die Kemalisten und die laizistische Türkei gemeint, eben die, die ihn in diesen Tagen beschützte!! Eine Woche später, zurück in Italien, greift der 16. Benedikt die Regierung Prodi, die linke, die laizistische, scharf an. Sie gefährde den Erhalt der christlichen Familie, indem sie Ehen zwischen Gleichgeschlechtlichen fördere.
Es geht also nicht um einen Ost-West-Konflikt, um einen Clash zwischen Christenheit und Islam, sondern ganz deutlich um eine Allianz der Religionen gegen die weltlichen Gesellschaften hier wie dort. Seid euch klar darüber.

Endlich auch bei euch angekommen.
Hm wenn ich doch endlich päpstin wär.
Stöhn. Wie überall haben es die lesbischen schwerer.
ach so, oder leichter?