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<title>Inner city blues/vagina</title>
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<description>Fundstücke von jenseits der Befindlichkeiten

&quot;Dieser Welt mangelt es an allem,
außer an zusätzlicher Information.&quot;
( Michel Houellebecq)</description>
<language>de</language>
<dc:creator>hibou</dc:creator>
<dc:publisher>hibou</dc:publisher>
<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 10:13:27 +0200</pubDate>
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<title>Anna II (LILIANE)</title>
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  Oui les filles de la Rochelle, elles ne sont pas mal du
tout...  
 
 
     
 
 
  ...In den
Regalen seines Arbeitszimmers sah sie Brodsky, Mandelstam, Nabokov,
Morgenstern, Celan stehen, natürlich Joyce, Melville und das Herz der
Finsternis von Conrad, keinen Hesse, keinen Mann, keinen Hamsun, reichlich
Ibsen und Shakespeare, wenig Handke (aber den Versuch über die Jukebox, den
hatte sie Wort für Wort goutiert und erinnerte sich jetzt an die Szene im
überheizten Lokal in Alaska, wo er mit einer Eskimofrau getanzt hatte und dann
doch...</description>
<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 10:13:27 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Anna-II-LILIANE/216/</link>
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<title>Fragen zu Sophie Täuber</title>
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<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 09:57:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Fragen-zu-Sophie-Taeuber/215/</link>
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<title>Anna, Der Auftrag (Ullaika 9)</title>
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 &amp;nbsp;    
 Geworfensein. 
 Und zeitlos fallen. 
 Mit einem einzigen, nicht gewollten Augenaufschlag. 
 Ganz leer und rein und neu ist es, eine Welt und ein Tag, ein mit rasender Geschwindigkeit bis ins einzelne bekannt werdender Ausschnitt farbiger Schatten, Farbflächen, Linien, Dunkel und Licht, eines Raumes, Schlafzimmers. Verbrauchte Luft, Geschmack im Mund, klebende Füße. Da drückt etwas im Rücken, ach, eine Falte im Laken, im Bett liegen war nicht immer, gestern, GESTERN, war es spät, wo – WER – ach – ICH! 
 Oh je...so müde im Bauch und eben noch dieser Bruchteil von Überklarheit. Wo war ich? Na, egal. Die Beine aus dem Bett gedreht. Was macht die blöde Fliege da? Die Schritte zum Klo gemacht und erst dabei die Blase gefühlt. Ahhh. Endlich. Das letzte Blatt Papier mal wieder. Gleich eine neue Rolle holen. Was ist heute eigentlich dran? Vielleicht treff ich Karl -. 
 Jetzt unter die Dusche. Im Vorbeigehen sehe ich meine Brüste und die Haarbüschel unter den Armen...</description>
<pubDate>Tue, 18 Apr 2006 09:16:49 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Anna-Der-Auftrag-Ullaika-9/214/</link>
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<title>Elias Canetti erhält den Nobelpreis (Ullaika 8)</title>
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 ...und angeregt setzt er sich hin und schreibt seine Regensburger Tage: 
 &quot;Nur eine knappe Stunde Bahnfahrt. Der Zug geht weiter nach Wien. Wie wäre das? In die Spanische Reitschule und die Cafés, wo Steiner verkehrte? Ich las, daß Elias Canetti den Nobelpreis erhalten habe.  
 Sapiens anima confert coelesti operationi quamadmodum optima agricola arendo, purgando confert naturae.  
 Südliche Luft weht mich an. Woran liegt es? Eine nicht vom Krieg zerstörte Stadt mit engen Gäßchen und vielen Durchgängen in offene Innenhöfe. Noch selten habe ich so viele Gewölbe gesehen, zum Beispiel fand ich eine Modeboutique in einer romanischen Kapelle, die Kreuzgewölbe, Gurten und Pfeiler sind vollkommen erhalten, sogar die Apsis. Ich ging hinein und wurde fragend angesehen. Auf meine Bitte, zwar nicht die Kleider, aber doch den Raum ankucken zu dürfen, meinte die Besitzerin, ja, halb Regensburg wäre in alte Kapellen gebaut, ob die eigentlich früher  nur  gebetet hätten? 
 Die Donaubrücke: eine...</description>
<pubDate>Thu, 13 Apr 2006 15:18:45 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Elias-Canetti-erhaelt-den-Nobelpreis-Ullaika-8/213/</link>
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<title>Christenberg (Ullaika 7)</title>
<description> 
 bald aber versinkt er doch in Erinnerung): 
 Sonntag, 27.8.1992 
 &quot;Die Nomaden zogen den Strömen und Linien des Erdgeistes nach. Später lokalisierte man ihn an bestimmten Orten, wo man sich niederließ, um seine Wirkung dauerhaft und verstärkt zu haben. Man schuf Orakel, Tempel, Kirchen, ‘Heimat’. Nur dort wollte man leben, fühlte man sich wohl. 
 Heute ist man wieder heimatlos. Man reist. Haben die Wirkungen des Genius Loci, nachdem sie, durch immer stärkere und dekadentere Maßnahmen fixiert worden sind (blutige Opfer, Faschismus), aufgehört, oder sind sie universell geworden? Christus ist mit der Erde vereint. Man kann sich gleichwohl nicht vorstellen, daß die Wirkungen überall gleichartig, stetig sind, also reist man. Die christliche Seefahrt. Wie kann ich mich für die unwägbaren Wirkungen eines bestimmten Ortes empfindlich und empfänglich machen? 
 Was ist zum Beispiel mit diesem Ort hier, Christenberg? Allgemeine Wahrnehmungen und Empfindungen sind leicht faßbar: die...</description>
<pubDate>Wed, 12 Apr 2006 10:19:02 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Christenberg-Ullaika-7/212/</link>
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<title>Die Hörner von Hattin (Ullaika 6)</title>
<description>




 
 .&quot;...kann aber auch Syrien oder Persien sein. Wir haben vor ein paar Jahren mal beim Krak des Chevaliers gedreht, heute ginge das nicht mehr.&quot; 
 &quot;Mensch, dann ist das ja unser Gebiet! Hast du eigentlich die Burgund-Kartei noch?&quot; &quot;Kannst sie mal haben. War schon nicht schlecht damals, mit Vickys Ente...&quot; 
 &quot;S’gibt noch ein Foto, wie wir auf dem Zeltplatz - Bourges?..&quot; 
 &quot;Ja, oder Chinon..&quot; 
 &quot;..- die Michelin Karte über den halben Rasen ausbreiten!&quot; 
 &quot;Und du hattest beim Abzeichnen der Kapitelle gar keine Geduld, warst meistens gleich fertig. So von Dorf zu Dorf, im Zickzack! Aber der Regen dann in Orléans die Woche, der hat uns mürbe gemacht. Flechtbänder, Flechtbänder, ungeheuer, Fabelwesen, kleine Menschenköpfe...Ich hab’ dir doch später nochmals was geschickt, über Großenlinden und Heiligenberg.&quot; 
 &quot;Mhm, ich weiß.&quot; 
 &quot;Also, über die Templer, zähl mal auf!&quot; 
 &quot;Neun Chevaliers haben den Orden gegründet, aus der Champagne, aus der Normandie. Ich glaube, der...</description>
<pubDate>Wed, 12 Apr 2006 10:13:56 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Die-Hoerner-von-Hattin-Ullaika-6/211/</link>
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<title>Guidi, Reisen in der Zeit und in der Tram (Ullaika 5)</title>
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 Ein anderes Mal nimmt Guidi für die Fahrt die Hilfe der Mitfahrerzentrale in Anspruch. Eine Dame Coretta Thielke, mit viel Gepäck in ihrem Golf, stellt sich ein. Sie ist nichtrauchende Dauerfahrerin. Sie lösen sich alle paar Stunden ab. Abseits der Tanksäulen dreht Guidi sich hastig seine Zigaretten. Erst weit nach Mitternacht wird er in der Vorstadt seines Zielortes an einer Straßenbahninsel abgesetzt. Coretta wendet schwungvoll, Guidi sieht ihr forsches Winken durch den glitzernden Regen. Über die Fahrt zum Bahnhof sagt Guidi nichts aus, obwohl er reichlich Zeit hätte, da er die Stunden bis zum Öffnen der Cafés im Wartesaal verlebt. 
 Ein riesiger Raum, halbhoch die sehr gedunkelte Wandtäfelung, darüber Stuckjünglinge, die das Gewölbe tragen. Fünf, sechs Menschen, die meisten schlafen, den Kopf auf den Tisch gelegt, bis sie hochgerüttelt werden, da dies nicht erlaubt ist. 
 Der Kellner, nach Guidis Beschreibung halte ich ihn für einen Griechen, bewegt sich für ein...</description>
<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 18:26:51 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Guidi-Reisen-der-Zeit-und-der-Tram-Ullaika/210/</link>
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<title>Erstes Mal Liliane (Ulleika 4)</title>
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 Picture yourself on a train in a station...um für ein paar Tage an den Nordrand des Schwarzwaldes zu fahren. Wir werden im strömenden Regen von einem Gärtnerkollegen abgeholt, er erklärt uns auf der kurzen Autofahrt zur Burg Rabenstein (ach Gott, doch wieder eine Jugendherberge!) in seiner unverbindlich tastenden Art, was man draußen vorbeiziehen sieht: &quot;Die Innenstadt ist modern, unschön, Kaufhäuser und so, alles Alte wurde im Krieg zerstört, ja zerstört, zerbombt wohl, oder wie sagt man, ha, da der Ort schon immer als Zentrum der Uhren- und Präzisionsindustrie bekannt war. Warum Uhren zerstören? Na, alles wurde halt von oben zerschmettert, jede deutsche Stadt... doch, es gab schon auch Waffenproduktion, Zünder und so...&quot; 
 Die Fahrt an diesem Sonntag im Intercity Hans Holbein hatte Guidi gefallen. Er fuhr sowieso sehr gern Bahn, er schätzt die leeren Züge. In der Regel sind sie’s um diese Zeit. Nach einer angemessenen Strecke sucht er auch heute den Speisewagen auf....</description>
<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 08:51:02 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Erstes-Mal-Liliane-Ulleika-4/209/</link>
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<title>Ullaika. 3.Kriegsnamen</title>
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 Den ersten Hinweis erhielt Guidi nur ein paar Stunden später. Seinen Dienst hatte er für diesmal hinter sich. Wie der Mensch doch an den kleinen irdischen Freuden hängt! Samstagnachmittag vor dem freien Wochenende war so ein Moment. Er ließ sich Zeit beim Essen, stieg auch vorm Duschen ganz gemächlich aus den Kleidern, streifte die Werktagshaut ab, wusch sich mit Seife und Gesang, schnackte noch einen Augenblick auf der Diele mit Wilfried, fuhr den kurzen Weg zur Hütte per Fahrrad, schloß die Hüttentür wie immer mit dem glänzenderen der beiden Schlüssel auf - doch in völlig anderer Stimmung als die Woche hindurch - und legte sich schlafen, ohne den Wecker zu stellen 
 Im Einschlafen wandelten sich seine Gedanken unmerklich, entrangen sich seinem Kommando, fingen an, sich selbständig und mutwillig zu bewegen. Sie wurden Fleisch und Blut, je mehr Guidi sich aus seinem eigenen Körper entfernte, riefen Fremde herbei, mit denen sie dies und jenes beredeten, unternahmen, darstellten und...</description>
<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 11:09:19 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Ullaika.-3.Kriegsnamen/208/</link>
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<title>Ullaika/mal herkommen</title>
<description>




 
 &quot;Ein wenig lohnt es sich von Guidis Herkommen zu erfahren. Maso Guidi wurde kurz nach dem 2.Weltkrieg in La Sarraz im schweizerischen Kanton Waadt geboren. Es ist nicht ganz klar, ob sein Name vom Chronisten als Pseudonym ausgesucht wurde oder ob sein Großvater väterlicherseits seinerzeit aus Italien (ich glaube er war einfacher kaufmännischer Angestellter an der Mostra d’Oltremare in Neapel gewesen) auf der Suche nach besserem Auskommen - dem Glück- nach St.Gallen verschlagen worden war. Sein Vater, kurz vor Guidis Geburt ins Welschland umgezogen, hatte schon kaum noch italienisches an sich, Guidi selbst zeigte eine eher nach Norden weisende Lebenslinie. Nur ein Dutzend Lebensjahre verbrachte er in der Schweiz, schon damals eher wie ein Fremder, und doch war es -logisch- die goldene Zeit: Pompaples au Milieu du Monde: da gibt es eng zusammenstehende Bauernhäuser, aus Kalkstein aufgemauert, Eckquader, Fenstersimse und Türstürze sowie die rundbogigen Scheunentore aber aus grauem...</description>
<pubDate>Sat, 08 Apr 2006 09:24:15 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Ullaika-mal-herkommen/207/</link>
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<title>ein langer erzähltext: Ullaika. 1. teufelsmoor</title>
<description>  
 Guidi, 1.Kapitel: Phönix      
 &quot;Böse Geister können, wie jedermann weiß, nur in gerader Linie fliegen.&quot; 
 Kürzlich erinnerte sich Guidi, wie er eine Zeitlang jeden Sonnabend früh über Land fuhr, meist drei bis vier Schweine hinter sich im Hänger, die er alsbald beim Schlachter abzuliefern hatte. Vor der Abfahrt galt es, sich zu vergewissern, ob alle Wannen und Kisten, die Wurstgläser und die Hölzer hinten im Kombi lagen, und auch, sich eine Zigarette für unterwegs zu drehen. Vorsichtig über das holprige Pflaster des Hofes anfahrend, bog Guidi links in die schmale, gerade Straße ein, an der all die Häuser des Dorfes, den mageren, abgetorften Weiden und dem verlandeten Graben gegenüber lagen. Und ja nicht zu schnell fahren, mein Lieber, um, Malaika im Ohr an Postels Gasthaus vorbei in die Weite des Moors hinauszukommen und den glücklichen Augenblick zu verlängern, über die Hamme durch morgenlichtgetränkten Dunst schließlich die langgezogene Rechtskurve nach Karlshöven hinein...</description>
<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 09:57:47 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/ein-langer-erzaehltext-Ullaika.-1.-teufelsmoor/206/</link>
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</item><item>
<title>coming soon....</title>
<description>  demnaechst hier:  
   &amp;nbsp; 
   Ulleika   </description>
<pubDate>Wed, 08 Mar 2006 06:30:09 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/coming-soon/205/</link>
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<title>E.Pifanie an Ulli List</title>
<description> 
 ...den 25.8.1990 
 Lieber Ulli, die Runde ist bereits abgeschlossen, hier alle Ergebnisse:  
 Vorrunde:  
 Juventus Senile - BlauWeiß Entropie 1:0 
 Chaos Cosmos - Tödliche Dosis 3:3, 3:7 n.E. 
 Frühauf Gnadenstoß - Concrete Crocodiles 4:3 
 Shakes Beer - Attacke Eilendorf 5:0 
 Real Kleinbonum - Traktor Flüssig 5:1 
 KurparkGrizzlies - Inter Atemlos 0:2 
 Begnadete Körper - Revolutionäre Füße 4:1 
 Lokomotive Türmchen - Kombinat Kleinhirn 0:5  
 &amp;nbsp; 
 Zwischenrunde:  
 Juventus S. - Begnadete K. 0:2 0:5 
 Frühauf Gnadenst. - Real Kleinb. 4:4 3:5 
 Inter Atemlos - Shakes Beer 0:5 0:1 
 Kombinat Kleinh. - Tödliche D. 2:4 5:2  
 Endrunde,  jeder 2x gegen jeden: 
 Körper - Kombinat 2:2 4:1 
 Real - Shakesb. 4:5 3:4 
 Shakesb. - Körper 3:2 4:4 
 Kombinat - Real 5:1 2:2 
 Real - Körper 1:3 5:2 
 Kombinat - Shakesb. 3:3 2:2 
 Woraus sich folgende Tabelle ergibt: 
 
 Shakes Beer 
 Kombinat Kleinhirn 
 Begnadete Körper 
 Real Kleinbonum  
 Die Mannschaft von...</description>
<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 09:57:09 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/E.Pifanie-an-Ulli-List/204/</link>
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<title>Maso Guidi an E.Pifanie</title>
<description> 
 Agrigento, den 21.8.19.. 
 Lieber E.,  
 Sie waren verreist? Kann es sein, daß Sie in einer Zeitungsnotiz über eine nahöstliche Räuberpistole vorkamen? (Siehe dazu:  &quot;Und wir fanden den Platz verlassen .Ein Brief aus dem Orient&quot; von E.Pifanie) 
  Dann habe ich wohl deshalb nichts von Ihnen vernommen. Solche Geschichten wären hier auch mög.....ssst! 
 Lassen Sie gleich mein Seufzen über sich ergehen: ich habe leider sehr wenig Post aus den wohltemperierten Ländern erhalten... 
 Über die Hitze dieser Wochen brauche ich Ihnen nichts zu sagen: Wäre nicht die Mittagsbrise...wir hätten das Wehgeschrei aller Insassen des ehernen Tyrannenstiers angestimmt. Auch so war es manchmal, als ob das Blut zusehends eindickte, die Finger gleich Quittenwürsten hingen, die Hände auf keine Mückenstich mehr mit der leisesten Bewegung reagierten, die Lider wie rotglühende Topfdeckel die Augen bedeckten. Das Bad in den späten Abendstunden, in samten dunkler Luft und silbrig fließendem Wasser wird so zum...</description>
<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 09:53:33 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Maso-Guidi-an-E.Pifanie/203/</link>
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<title>E.Pifanie an Maso Guidi in Agrigent</title>
<description> 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; den 3.7.1990 
 Lieber Guidi,  
 Ihr Bote ist eingetroffen. Wir haben ihn eine kurze Zeit beherbergt. Ein sonderbarer Mensch, oh, nicht in unangenehmem Sinne. Er strahlt viel aus: Bescheidung, Wärme, Schweigen. Ein wenig hat er dann auch erzählt, von seiner Lehre auf dem Hofgut Wernstein, den Jahren auf verschiedenen Almen. Und natürlich von dem bevorstehenden Hochzeitsfest seiner Schwester in Perugia, zu dem er jetzt aufgebrochen ist. &quot;Vergelt’s Gott&quot;, sagte er im Gehen und strich...</description>
<pubDate>Sun, 15 Jan 2006 09:04:23 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/E.Pifanie-an-Maso-Guidi-in-Agrigent/202/</link>
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<title>pazienza!</title>
<description>








 
 Ulli List an Maso Guidi, X.., den 11.Juni 1990 
 Werter Chef! 
 Ich bin wirklich nicht schuld, daß es so lange gedauert hat! Wenn Sie nun hören, wie sich alles zugetragen hat, werden Sie sogar staunen, daß alles real hier angekommen ist, der Brief, die mündliche Botschaft und ich noch mit. 
 Zuerst klappte es ganz gut. Gleich in Reggio aber habe ich einen Fehler begangen. Weil ich schon so lange an der Straße stand in der Hitze, dem Staub - können Sie sich’s vorstellen? - ließ ich mich von einem mitnehmen, der nicht die Autobahn, sondern untenrum die Küste nach Tarent fuhr. Man hat ja nicht die genaue Vorstellung von den Gegenden da im Kopf, oder? Jedenfalls ging das sowieso langsam vor sich, es war nämlich ein kleiner Kühlwagen mit Fleisch, der fuhr in den Provinzstädten und anderen Nestern die Krankenhäuser an und belieferte sie. Das ging so kreuz und quer, aber der Fahrer, Angelo, sagte, ich könne von ihm aus den ganzen Tag mitfahren. D.h., wenn ich ihm ein wenig...</description>
<pubDate>Thu, 12 Jan 2006 08:59:43 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/pazienza/201/</link>
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</item><item>
<title>Bankett, du reizendes Bankett</title>
<description> 
 Von Maso Guidi an E.Pifanie,  










 Agrigento, den 30.Mai 19.. 
 Maso Guidi da Salute allo stimato Ernesto Mitologico! (Dieser Brief wird vielleicht eine Weile zu Ihnen brauchen, da ich ihn einem Boten mitgebe). 
 Der sizilianische Dialekt hat noch die starken, dunklen Vokalendungen, wie man sie im Walliserdeutsch (dri Franku) oder im Urbild des Sonnengesanges findet: ed ellu e bellu e radiante cum grande splendore...,und ich fand ein Liedchen, ein Hochzeitscouplet (Gregorovius hat es übertragen), und Sie werden sicher feststellen, daß darin unsere ganze Kore-Geschichte noch einmal enthalten ist: 







 Bankett, du reizend Bankett, 
 Prächtiges Bankett und heitres, 
 Sag mir nun, sag die Wahrheit, 
 Wer hat geordnet dieses Bankett? 
 Die Mutter des Bräutigams. 
 Bankett, du reizend Bankett, 
 Prächtiges Bankett und heitres 
 Wo nahm der Bräutigam her die schöne Farbe? 
 Von dem roten Granatapfel. 
 Bankett, du reizend Bankett,  
 Wo nahm doch her die...</description>
<pubDate>Tue, 10 Jan 2006 17:45:02 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Bankett-du-reizendes-Bankett/200/</link>
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</item><item>
<title>vom apfel</title>
<description> 
 Von E.Pifanie an Maso Guidi,  
 Samstag, den 19.5.1990 
 &quot;Siehe, er geht vor Dir über, ehe Du’s gewahr wirst und verändert sich, ehe daß Du’s merkst...&quot; 
 Buch Hiob 
 Lieber Guidi! 
 Ihr Bericht begeistert mich! Ich lebe fast schon in Sizilien. Und die Skizze der syrakusanischen Küste! Erinnert mich an die zwei Hälften einer Kugel, die eine ausgewölbt als Gebirge, die an- dere als Wasserschale des großen Hafenbeckens, und darin, wiederum erhaben, die Insel, sowie als Antwort in der Ebene der Quellentopf der Cyane...Das Kleine im Großen und das Große im Kleinen, als Gegensätze sich ergänzend und fördernd, Landschaft als Kunstwerk. Oh, wäre ich da! 
 Aber auch hierzulande ist Schönheit: der Apfel blüht. Und auf seine Weise hat er mich an Ihre tapfere Nymphe am Tor zur Unterwelt erinnert. Hören Sie die Geschichte:  
 Vom Apfelbaum  
  
 Wo immer Menschen im Leben seßhaft werden, bauen sie ein Haus und pflanzen einen Apfelbaum. Vom Paradiese an ebenso heimatlos, ist dieser...</description>
<pubDate>Mon, 02 Jan 2006 08:22:58 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/vom-apfel/199/</link>
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<title>in artemis verliebt. die heilige macht alkinoos</title>
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 Von Maso Guidi an E.Pifanie, den 17.Mai 
 Eine Morgenstunde, wie man sie gerne vor heißen Tagen genießt, wo die Luft fast wie milde kühlendes Wasser die Haut umspielt. Eine schmale Mondsichel steht abnehmend hoch am Himmel. Und ich sitze am Kai der Insel Ortygia, die Sonne im Rücken, und blicke auf den &quot;großen Hafen&quot;, das Delta von Anapus und Cyane, wie auf ein prächtig ausgebreitetes Gemälde. Fühle ich mich nicht wie neugeboren? 
 Wissen Sie, wie Syracus liegt? Hier eine kleine Skizze: 
 (die Zeichnung ging leider verloren, Anm. hibou) 
  
 &amp;nbsp; 
 Ich bin schon sehr früh von meinem Quartier bei den Latomien (den antiken Kalk- und Marmorsteinbrüchen, die tief in den Berg hineingehöhlt sind, dort schmachteten zur Zeit des Alkibiades die gefangenen Athener) hierhergekommen, um die zweite berühmte Quelle der Stadt, die Arethusa, aufzusuchen. Den Mythos dazu will ich Ihnen nun berichten: 
 Es hatte sich ein Jäger, Alpheios, in Artemis verliebt und verfolgte sie durchs wilde, weglose...</description>
<pubDate>Mon, 02 Jan 2006 08:16:31 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/in-artemis-verliebt.-die-heilige-macht-alkinoos/198/</link>
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<title>Bei Signora Baubo</title>
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 Von Maso Guidi an E.Pifanie Syracus, den 16.5.1990 
 Lieber E., 
 Ihr Brief ist gut hier gelandet und gab mir reichlich Stoff zu weiteren Erörterungen. Es scheint, als ob wir bereits ein kongeniales Thema gefunden hätten. Gebt uns einen Hebel, und wir heben die Erkenntnisgrenze aus den Angeln! Eher jedenfalls als der gute Seume seinerzeit, als er von Leipzig hierherspazierte. Was er über den Ort hier schreibt, finde ich zwar gutwillig, aber bieder. 
 Nach einigen guten Wanderungen auf den Höhen bin ich schließlich rasch durch die Inselmitte hindurchgefahren. Besonders in der Nähe von Cefalù noch wie zyklopische kalkene Wände anmutend, gehen die Madonie an den sanfteren südlichen Hängen bald in Lagen von tonschiefrigen Gesteinen über. In der Nähe von Castelbuono sah ich die Mannaesche angebaut! Wie ich es verstand, wird aus ihr ein Extrakt als Säuglings-Medikament gewonnen. Noch weiter südlich im Binnenland herrscht das satte Grün endloser Getreidefelder fast unangefochten. 
 Bei Enna...</description>
<pubDate>Tue, 18 Oct 2005 16:38:11 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/hibou_innercity/Bei-Signora-Baubo/197/</link>
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