indalo

31.01.2009 um 18:17 Uhr

Das Land des guten Essens

von: indalo

Das Land der Baguettes und des guten Essens. Des Käses, des Weins und noch mehr Leckereien. So weit bin ich noch gar nicht durch die Essensschichten durchgedrungen. Aber die Baguettes sind ein Schmaus. Und das Essen allgemein. Ich könnt hier länger bleiben. Tu ich auch, schon klar, aber dennoch. Das Essen ist wirklich toll. Und ich esse sehr gerne!

Ich fühle mich wohl. Ich bin noch keine ganze Woche hier und doch bin ich voll da. Der Weg zur Bahn ist mir vertraut, die Uni vermittelt mir ein bekanntes Gefühl und die Leute sind überaus nett. Viele Gerüchte habe ich gehört. „Dort reden sie nur die eigene Sprache mit einem.“ und „Unfreundliches und absolut nicht hilfsbereites Pack.“ sind nur ausgewählte Formulierungen. Auf alles war ich vorbereitet, doch völlig überflüssig. Ich wurde mit offenen Armen empfangen, und mit jede Menge Hilfsbereitschaft. Wenn man sich nicht ausdrücken kann oder überfordert dreinschaut, wird einem sofort geholfen – auch in anderen Sprachen. Sicherlich gibt es den ein oder anderen Volldeppen, doch die findet man überall. Ich habe hier schon mehr freundliche Menschen getroffen als ich es aus Deutschland gewohnt bin...

Joa, und so genieße ich mein Wochenende und denke über nichts bestimmtes nach. Die ein oder andere Eskapade wird grinsend hingenommen, die Vorfreude auf alles kommende wird nicht verheimlicht. Nach der leckeren Pizza, dem überaus schmackhaften Orangen-Bananen-Saft und der Tüte Chips, werde ich mich nun einer Schokoladentafel widmen, die mit Erinnerungen verbunden ist. Wer möchte ein Stück?

26.01.2009 um 22:24 Uhr

Schönen guten Abend

von: indalo

...wünsche ich mir selbst. Heute, in der ersten Nacht in meinem neuen Zuhause. Die letzten weit-mehr-als-achtundvierzig-Stunden habe ich in der Gesellschaft von netten Menschen verbracht. Rund um die Uhr war ich umgeben von Freunden. Eine schöne Sache, und doch ist’s irgendwann genug. Es ist schön, jetzt allein in mein Zimmer zu gehen und was zu essen. Allein auf meinem Bett zu liegen und den Himmel anzustarren. Mir allein ein paar Gedanken zu machen. Ja, das ist sehr schön und angenehm. Gestern war ein langer und auch anstrengender Tag, heute war einfach nur anstrengend. Doch für die Anstrengung wurden wir auch belohnt. Wir alle haben ein Zuhause, ein schönes noch dazu. Ich jedenfalls bin sehr zufrieden mit den wenigen Quadratmeter, die ich von nun an mein Zuhause nenne. Und so wünsche ich mir nicht nur einen schönen Abend, sondern auch „Gute Nacht!“

23.01.2009 um 23:30 Uhr

Ein örtlicher Abschied

von: indalo

Von niemandem habe ich mich verabschiedet, von wirklich niemandem. Nur von etwas. Dieser Stadt. Schon gestern verabschiedete ich mich vom Dobi und heute von der Stadt an sich. Morgen noch mal kurz inner Uni kopieren und sonst nur meine Wohnung und der Bahnhof. Mehr nicht. Kein Abschied von Freunden, kein Abschied von der Familie. Ich bin einfach nur körperlich woanders. Und es ist das erste Mal, dass ich mich nicht von irgendwem verabschiede, das erste Mal, dass ich ohne schlechtes Gewissen welcher Art auch immer auf Reisen gehe. Bisher habe ich immer irgendwen zurückgelassen, mal mehr, mal weniger. Doch diesmal... diesmal nicht. Der Mensch, von dem ich mich verabschieden könnte, bzw. bei dem es eine Art Abschied gab, geht selbst. Nicht ich gehe, sondern sie. Sie verlässt sogar den Kontinent. Bis ans andere Ende der Welt. Was nicht weiter schlimm wäre, wenn es nicht auch noch das andere Ende des Tages wäre. Sie wird mir fehlen, genauso wie schon die ganze letzte Zeit. Es ist traurig, dass sie so weit weg ist, sogar in den Gedanken. Ja, sie wird mir weiterhin so sehr fehlen wie zur Zeit. Und ich werde es weiterhin nicht bemerken. Bis zu dem Tag an dem sie mein Leben wieder betritt.

Wie dem auch sei. Auf bald, du schöne Stadt. Ich werde wiederkommen, dessen kannst du dir sicher sein. Du Stadt meines Herzens, du wundervoller Ort mit kleinen magischen Orten. Du Tür zur Welt und gleichzeitig ruhiger Rückzugsort. Du Heimat. Ich werde wieder kommen. Es wird ruhig werden, hat sie gesagt. Das stimmt. Diese Stadt wird ruhiger. Doch ich werde wieder mehr Lautstärke bringen, wenn ich zurück bin. Auf bald, mein Leben.

22.01.2009 um 17:50 Uhr

Es ist an der Zeit

von: indalo

...sich einzugestehen, dass man aufgeregt ist. Der Zeitpunkt ist längst überfällig. Die Tage werden nicht mehr gezählt, es sind die Stunden. Es werden weniger und weniger. Ich bin nicht nervös, ich bin hibbelig. Schwanke von Minute zu Minute zwischen „Das ist ganz bald“ und „Passiert das wirklich?“. Ich kann mich leider nicht mehr wirklich daran erinnern, wie es das letzte Mal gewesen ist. Beim ersten Mal erinnere ich mich an den Flug, an den Moment in diesem gemütlichen Sitz, in dem ich dachte: „Das war’s. Es gibt kein Zurück. Ich will auch keins, aber jetzt wird es ernst.“ Ja, ich erinnere mich noch. Doch beim letzten Mal... da erinnere ich mich nicht. War ich wirklich total cool? Total entspannt und gelassen? Damals... (haha, so lange ist es noch gar nicht her) ...habe ich vieles zurück gelassen. Damals habe ich mich verabschiedet. Heute nicht. Heute gehe ich einfach.

Gestern überfiel mich der Gedanke, dass... es gar nicht so einfach wird, wie es manchmal in meinem Kopf aussieht. Diesmal muss ich mich behaupten. Bisher ging ich allein, bisher war ich auf mich allein gestellt und kam damit wunderbar zurecht. Diesmal nehme ich mein Leben mit. Das ist komisch. Ich gehe nicht ganz, ich gehe zwar, doch nicht ich allein. Ich nehme Sack und Pack mit, genau wie den Alltag. Und der muss überleben. Irgendwie. Er wird durchgeschüttelt und gerüttelt, doch er muss und er wird diese Chaotisierung überstehen.

So. Es ist an der Zeit, sich ernsthaft mit dem Gedanken auseinander zu setzen, dass ich das Land verlasse. Ich sollte mir so langsam klar darüber werden, dass ich direkt vor einem neuen Einschnitt stehe. Ich sollte langsam packen.

20.01.2009 um 18:08 Uhr

Ich hab mich wieder!

von: indalo

Die letzten achtundvierzig Stunden habe ich eine Veränderung durchgemacht, die nicht zu übersehen ist. Es ging bergauf, jede Stunde. Ich schwebe, ich fliege, ich lache. Ich bin glücklich. Es geht mir unglaublich gut und ich reiße meine Mitmenschen mit. Ich bin wieder ich. Es ist schön, so durch den Tag zu gehen. Und es ist unglaublich bescheuert, darüber nachzudenken, dass eine einzige Entscheidung zwischen mir und mir selbst stand. Ein einziger Gedanke entfernte mich immer mehr von mir selbst. Über lange Zeit hinweg. Ich bereue es nicht. Nein, das nicht. Es lehrte mich zu viel, als dass ich es bereuen könnte. Und es hat mich ein so großes Stück voran gebracht, dass ich diesen Weg nicht bereue. Dennoch wünsche ich mir, diese Erkenntnis nachhaltig gemacht zu haben und sie somit nicht so schnell neu machen zu müssen.

Und nun kann ich mich vor den Spiegel stellen und lächeln: Hallo, da bist du ja wieder :o)

19.01.2009 um 13:03 Uhr

Manchmal

von: indalo

...ist es besser, etwas sein zu lassen. Und manchmal ist es besser, wenn man auf seine eigenen Ratschläge hört. Denn  was man anderen rät, das sollte nicht verkehrt sein. Und so habe ich gestern bewiesen, dass ich meine Grenzen kenne und respektiere. Gestern habe ich endgültig beschlossen, diese Arbeit sein zu lassen. Sie nicht in den nächsten fünf Tage zu schreiben.
Kaum beschließe ich so etwas, wird gegen an geredet. „Ist die Entscheidung schon gefallen? Du könntest es schaffen.“ Ja, ich könnte. Ich könnte, wenn es mir das wert wäre. Doch mein Seelenheil, mein Gefühl, einfach ich, ja, ich bin mir wichtiger, ich bin mir mehr wert als diese Arbeit. Ich möchte diese Grenze nicht noch weiter dehnen, das habe ich in den letzten Wochen schon zur Genüge getan. Nicht einmal als mir auffiel, dass ich einen großen Fehler begehe, unterließ ich es. Ich wollte weiter machen, alles unter einen Hut kriegen und vernachlässigte den wichtigsten Menschen in meinem Leben. Das ist nicht richtig. Und mit dem gestrigen Tag kann ich nun endlich behaupten, wieder zur Vernunft gekommen zu sein. Ein Stück meiner selbst zurückgewonnen zu haben. Wieder glücklich zu sein, mich auf das kommende nun endlich richtig einlassen zu können. Entspannt durch den Tag zu gehen und alles andere vor zu bereiten. Der Wahnsinn hat ein Ende, man mag es kaum glauben.

Und nun heißt es: Auf in die letzte Woche *smile*

12.01.2009 um 22:34 Uhr

Wenn ich zu Hause bin, geht's mir gut

von: indalo

Die Tage im Moment sind sehr lang. Sie sind voll und es wirkt manches Mal als würden sie auf Grund ihrer Fülle auseinander bersten. Doch sie tun es nicht. Mein Kopf schon, denn da piekt es ganz gewaltig. Vieles will raus, manches will nen sicheren Platz, anderes ist unentschlossen. Und so bewege ich mich mechanisch von einem Ort zum nächsten, die Füße tragen mich und die Arbeit lenkt mich. Ich bin nicht immer freundlich, immer nur auf der Durchreise und habe zwar nicht direkt das Gefühl, meine Nerven würden blank liegen, merke aber, dass man an ihnen nicht zerren darf. Ich warne meine Umgebung vor, ganz einfach mit meiner Haltung den Tag über. Doch jedes Mal, wenn ich zu Hause ankomme und meine Punkte abgearbeitet habe, geht’s mir gut. Ich bin kaputt und erschöpft, mein Kopf piekt, aber ich weiß, ich muss nicht mehr raus. Alles, was noch erledigt werden muss, wartet bis morgen. Das ist einfach so. Gute Nacht also.

09.01.2009 um 23:46 Uhr

Ein erfolgreicher Tag

von: indalo

Das war ein schöner Tag. Ich habe gut geschlafen, erstaunlich gut sogar. Es war angenehm und ich fühlte mich mehr oder minder erholt. Dann gab’s ne Pizza zum Frühstück und es wurde mal wieder Geld verdient. Das vorletzte Mal... Aber Geld muss sein. Dann bin ich viel hin und her gelaufen und war bemüht, nicht nachzudenken. Chaos in meinem Kopf. Das war okay. Ich erledigte dennoch das wichtigste und bekam endlich eine Antwort auf eine Frage. Dann bin ich meinen Pflichten nachgekommen und hab den Neunzigminuten Vortrag gehalten. Es ist geschafft, es ist vollbracht. Mein Kopf hatte Recht, mein Gefühl dennoch nicht Unrecht. Es ist gut gegangen und doch habe ich etwas übersehen. Nunja, es ist nicht mehr von Bedeutung. Doch aufatmen? Nach so einer großen Sache? Sowas vermag ich nicht. Da ist ein Fehler in meiner Programmierung. Immer mehr. Mehr, mehr, mehr. Eins reicht nicht, ich kann mich auf einzelnen Treppenstufen nicht ausruhen, erst ganz oben geht es mir gut. Traurig daran ist, dass die einzelnen Absätze so nicht als Erfolge verbucht werden, sondern kläglich untergehen in der Masse der Stufen. Leider. Doch irgendwie funktioniert das so... wer weiß, vielleicht kann ich das eines Tages ändern. Mal schauen.

Jetzt geht es jedenfalls darum, dass der Tag schön war. Und erfolgreich. Nicht nur der Vortrag wäre geschafft, nein, auch der Vertrag. Beides erledigt. Heute, am 09. Januar. Ja, es geht mir gut damit. Es könnte mir besser gehen, aber es geht mir gut. Es beruhigt mich, denn es gleicht den Betrug auf der anderen Seite aus. Das klingt gut. Und mit diesen positiven Gedanken möchte ich mich nun dem Traumland zuwenden, sodass ich frisch und munter ins arbeitsreiche Wochenende starten kann. Mit der nächsten Pizza.

07.01.2009 um 23:23 Uhr

hmpf

von: indalo

Hmm. Ich bin zerrissen, hin- und hergerissen. Gut und schlecht, toll und doof. Ich möchte, dass es mir gut geht, und es geht mir auch gut. Mir springen aber dennoch hundert und ein Gedanke durch den Kopf. Hundert und zwei. Hundert und drei. Heute war... schön, irgendwie. Es gab ein Telefonat, das ich weniger schön fand – wieso müssen andere sich auch immer Gedanken um die falschen Dinge machen? Das, was mich stört, nehmen andere kritiklos hin, und das, wo ich zuversichtlich bin, wird von anderen hemmungslos auseinander genommen. Wozu? Man könnte meinen, es ergänzt sich wunderbar. Aber ich bin zu sehr Einzelkämpfer, als dass ich das gerade gutheißen könnte. Ich kann mein Leben alleine regeln. Ich brauche keine Hilfe, jedenfalls nicht die, die man mir anbietet. Wenn ich Hilfe möchte, wenn ich sie suche, wenn ich sie brauche, dann bekomm ich sie nicht. Wenn ich nicht einmal auf die Idee käme, Unterstützung bekommen zu können, dann wird sie mir nachgeworfen. Wo ist da der Sinn?

Überhaupt muss ich diese Beschwerde loswerden... kein Schwein hilft mir. Verdammt. Alles, aber auch wirklich alles muss ich alleine machen. Es reicht langsam. Die Liste der zu erledigen Dinge ist lang. Ich sag: „Das mach ich alles, aber den einen Punkt kann ich nicht erledigen, das fällt euch um einiges leichter. Kümmert euch mal bitte drum.“ Andere: „Ja, machen wir.“ Nichts... Monate hab ich gewartet. Nichts! Jetzt hab ich mich in meiner Verzweiflung und schlaflosen Nacht selbst darum gekümmert. Ich. Allein. Und siehe da, es funktioniert. Wieso können sie mir nicht einmal entgegen kommen? Nur einmal, mit nur einer Sache? Ist das wirklich so schwierig? Ist mein Leben so programmiert, dass ich mich überall selbst durchboxen muss? Mir jede Hilfe umständlich suchen und erfragen muss? Alle Ideen meinem Kopf entspringen müssen, sodass mir niemand entgegen kommt. „Na, du hast es ja auch gut.“ – „Wieso denn nun?“ – „Na, du hast immer tolle Ideen.“ – „Was meinste damit?“ – „Ich wär nie auf die Idee gekommen, dass ich denen mal ne Mail schreiben könnte.“ Ach du liebe Güte... nicht einmal das? Wie in aller Welt seid ihr bis ins Studium gekommen? Mami und Papi? *grml*

Ja, manchmal stört mich das. Manchmal geht es mir ungemein auf die Nerven, dass alle anderen einen Butler zu haben scheinen und ich mit Boxhandschuhen und wundgelaufenen Füßen durchs Leben gehe. Ab und an überkommt mich die Frustration.

06.01.2009 um 23:24 Uhr

Stelios

von: indalo

Oh wie mag ich ihn! Er ist ein guter Mann. Eine Email von ihm, und mein Herz hüpft. Er und ich. Ich und er. Ein tolles Team. Auch wenn wir nicht viele Worte haben, auch wenn nicht jede Kommunikation rund läuft, so passt es dennoch perfekt. Wir beide. Da ist einfach so ein Gefühl, so eine innere Ruhe und Verbundenheit. An ihn zu denken fühlt sich unglaublich gut an, auch wenn ich ihn kaum kenne. Er ist weit weg, sehr weit weg. Wir haben auch nicht unbedingt allzu viel Zeit miteinander verbracht, und auch die haben wir nicht intensiv genutzt. Und doch... da ist so ein Gefühl. Es ist einfach da. Und irgendwas... ja, irgendwas sagt mir, dass es bleiben wird. Diese Beziehung hält stand, auch über Jahre. Selbst wenn man zwischendurch länger nichts voneinander hört, wenn sogar Jahre Pause dazwischen liegen, so würden wir trotzdem wieder einen gemeinsamen Weg finden. Ich glaube daran. Auch ohne Grundlage.
Danke... du bist toll...

05.01.2009 um 02:43 Uhr

Zehntes Zehntel

von: indalo

Es ist soweit, die Zeit ist abgelaufen. Die Frage jedes Countdowns lautet doch: Und jetzt?

Jetzt... jetzt bin ich schlauer. Jetzt habe ich etwas geschafft. Jetzt habe ich Mist gebaut. Jetzt habe ich was gutes getan. Jetzt geht es weiter. Jetzt habe ich Hunger, jetzt gehe ich schlafen.
Viele Sätze mit Jetzt. Und in mir drin? Leere. Himmel sei Dank! Denn es ist keine Panik... ich habe ganze dreieinhalb Dinge erledigen können. Dreieinhalb. Das ist gut. Nicht perfekt, aber gut. Dass nicht einmal das vierte, sondern das fünfte, dasjenige, das ich nicht einmal angerührt habe, jene Sache ist, die mir am Meisten Ärger einbringen wird, beschäftigt mich ausnahmsweise nicht. Es ist der größte Klopper, der höchste Berg. Der, den ich partout erklimmen sollte, wenn ich dieses Jahr mehr Ruhe haben möchte als das letzte. Ein neuer Countdown beginnt. Einer der nicht so klar ist, da die Aufgaben nicht so klar ist. Die Zahl ist in meinem Kopf... dort bleibt sie – vorerst.

Nun möchte ich mich verabschieden. Verabschieden von diesen zehn Tagen. Sie haben mich viel gelehrt, sie haben mich lange begleitet. Das klingt komisch... aber das haben sie. Nun denn. Adieu ihr Lieben, danke für die nette Gesellschaft.

03.01.2009 um 23:13 Uhr

Neuntes Zehntel oder auch Frühjahrsputz

von: indalo

So, der Countdown geht dem Ende zu. Der Countup wohl eher. Wie auch immer, bald ist sie voll, die Zehn. Und dann? Dann kommen drei stressige Wochen... Wobei es auch schöne Wochen sein werden, irgendwie. Man wird sehen. Ich sollte noch nicht darüber nachdenken.

Heute... was habe ich heute getan? Ich war bei weitem nicht so fleißig wie gestern, zumindest nicht was den Kopf angeht. Denn fleißig war ich schon. Das nennt man Frühjahrsputz. Meine Wohnung glänzt. Nicht alles, aber das meiste. Bad und Küche sehen so gut aus wie noch nie. Meine Freunde werden wohl eine Sonnenbrille verlangen, wenn sie das zu Gesicht bekommen. Oh ja!

Und das Schönste ist, dass ich nicht geputzt habe, um mich zu drücken. Indirekt vielleicht schon, der bekannte Rubikon ist vorbeigeflossen. Dennoch war es freiwillig, bzw. sowieso nötig. ...so, und nun auch meine Tastatur. Die verlangte soeben auch nach Aufmerksamkeit.

Wie auch immer. Ich spüre meine innere Ruhe und genieße sie. Irgendwie läuft das Leben gerade so vor sich hin, oder es fühlt sich so an. Denn der Kopf sagt was anderes. Und es wirkt auch anders. Wirken und anfühlen... sollte das nicht das gleiche sein?

03.01.2009 um 14:34 Uhr

Test

von: indalo

Dann wollen wir doch mal testen... Daumen drücken!

 

So, es funktioniert wieder halbwegs, aber dennoch verheimlicht Blogigo rechts die neuesten Einträge  und der allerneueste wird traditionsgemäßg mal wieder nicht angezeigt... erst wenn man rechts auf Januar 2009 clickt...

02.01.2009 um 23:58 Uhr

Fragezeichen

von: indalo

Jetzt ganz kaputt?

02.01.2009 um 23:45 Uhr

Achtes Zehntel

von: indalo

Nach einem Blick auf die Uhr überfällt mich wieder einmal die Panik, dass ich meinen Blogeintrag doch noch vor Mitternacht abschicken möchte... das ist nicht die einzige Panik, die mich überfiel. Mehrere Dinge sprangen mir heute plötzlich in dem Kopf herum. Von wie-werde-ich-bloß-meine-Vorräte-los-Gedanken, bis hin zu verdammt-da-war-doch-noch-mehr-an-das-ich-denken-musste-Befürchtungen. Und doch... ja, doch war es ein schöner Tag. Ein entspannter Tag. Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen hab ich durchgearbeitet. Bis gerade eben, sozusagen. Und ich denke, ich werde vielleicht auch noch ein wenig mehr tun. Dreizehn Stunden sind ja nicht genug. Dafür war ich erfolgreich. Die letzte Nacht hab ich noch bis vier Uhr morgens geschuftet, bis ich mich ins Traumland begab. Wieder einmal komische Träume, doch keine angsteinjagenden. Jedenfalls war ich richtig fleißig. Und kaum dass ich nach nur sechs Stunden Schlaf die Augen öffnete, ging es weiter. Dafür kann ich nun auch stolz behaupten, ein Kreuz auf meiner Liste zu machen. Ich habe endlich etwas erledigt. Das fühlt sich gut an. Sicherlich bin ich viel zu spät dran, denn in der Theorie hätte das erste Kreuz am zweiten Tag gemacht werden müssen, nicht erst am achten. Und doch fühle ich mich gut. Wie das funktioniert ist mir nicht klar, doch ich bemühe mich, diesen Zustand aufrecht zu erhalten.

01.01.2009 um 23:26 Uhr

Siebtes Zehntel

von: indalo

Ach du Schande, es ist schon bald wieder Mitternacht... kann das denn angehen? Wo sind die letzten... okay, wie lange bin ich wach? Naja, wo sind die letzten Stunden hin?

Nachdem ich gestern stundenlang mit einer Gänsehaut zu kämpfen hatte, sitze ich heute in meiner unbeheizten Wohnung und schwitze. Meine Nachbarn scheinen aus dem Urlaub zurück zu sein. Nur so kann ich es mir erklären. Also gut, der Tag war warm. Das wäre eine treffende Beschreibung. Unabhängig von der Temperatur war er... kurz. Und lang. Nicht anstrengend, aber auch nicht unterfordernd. Irgendwie gemütlich, beinahe entspannend. Sorgenfrei und doch gedankenvoll. Ruhig, ganz ohne Telefon. Nur Musik als Ton in meiner Wohnung. Ach ja *ups* Das Telefon liegt ja auch daneben... nun denn, was soll’s. Da ruft eh kaum jemand an. Also ruhig. Und süß. Kekse zum Frühstück sind immer noch das Beste. Leider trocken, ich hab viel zu wenig getrunken. Dafür habe ich ein wenig geschrieben. Nicht genug, denn nach wie vor kann ich kein Kreuz auf meine Liste setzen. Und dabei ist das schon der siebte Tag. Ich müsste schon drei Kreuze gemacht haben. Müsste, hätte, wenn und aber... arbeiten wir weiter...