indalo

25.06.2009 um 00:59 Uhr

24.06.09

von: indalo

Ins Bett sollte ich gehen. Jetzt sofort. Aber ich mag nicht. Es gibt noch so viel zu tun. Das muss ich alles nicht heute machen, ich weiß. Ich will auch nicht. Aber wenn ich weiß, was mich erwartet, dann kann ich nicht schlafen. Schlimm ist das mit mir. Und überhaupt, ich glaub heute werde ich nicht gut einschlafen. Heute war der letzte Tag.

Es ist vorbei. Meine Zeit hier ist abgelaufen. Endgültig. Es gibt kein Zurück, keine Verlängerung. Das war’s. Ich weiß beim besten Willen nicht, wo die Zeit hin ist. Verschwunden und in Erinnerungen verwandelt. Das ist es doch, was man mit der Zeit des Lebens macht, nicht wahr? Man wandelt Zukunft in Erinnerung, Träume in Schwärmereien. So, oder so ähnlich.

Wie’s mir geht vermag ich nicht wirklich zu sagen. Die letzten drei Tage waren wunderbar. Also der erste vielleicht nicht so ganz, aber seit gestern geht es mir wieder sehr gut. Ob das daran liegt, dass ich mich wieder zu Hause fühle? Dass ich an den Ort zurückgekehrt bin, der so lange mein Zuhause war? Wer weiß... ich fühle mich wohl dort. Möge es noch länger so bleiben. Möge es wieder ein Rückzugsort für mich sein.

Das Leben steckt voller Überraschungen. Ich fühle mich gerade nicht überrascht, aber der Lauf mancher Dinge fasziniert mich ja schon. Fünf Monate liegen hinter mir. Der morgige Tag ist das Ende von fünf Monaten meines Lebens. Doch noch wichtiger ist der übermorgige Tag, das ist das Ende von fünf Jahren meines Lebens. Wie schön, dass es so nah beieinander liegt, und das nicht zufällig. Ich habe es so gewählt, nicht die beiden fünfen, aber meine Rückkehr war an diesen Tag gebunden. Das war klar. Ich bin gespannt, wie ich mich fühlen werde. Zurück an einen anderen Ort, der für einige Zeit mein Zuhause war.

So rede ich von Zuhause und zu Hause fühlen, keiner kommt mehr mit, nicht wahr? Ich selbst vermutlich bald auch nicht mehr. Doch das ist nicht wichtig. Ich möchte ein paar Gedanken festhalten. Versuchen zu greifen, wie ich mich heute, hier und jetzt fühle. Es funktioniert nicht richtig, denn ich weiß immer noch nicht, wie es mir damit geht. Aber spannend ist das alles schon. Sehr bald wird mir wieder die Zeit gegeben, Tagebuch zu schreiben. Mal schauen, was mir da für Glühbirnen aufleuchten. Ist ja oft der Fall. So, aber hier möchte ich mich erst einmal wieder verabschieden. Ich gehe wieder auf Reisen. Zwei Tage lang werde ich unterwegs sein, zwei Tage lang ständig Bahnfahren. Eins meiner liebsten Hobbies. Und dann werde ich totmüde ins Bett fahlen und mich auf ein wunderbar entspanntes und sicherlich auch angespanntes Wochenende freuen. Da sollen einfach noch mal die Füße hochgelegt werden bevor ich durchstarte. Die Liste ist lang. Ich ignoriere sie gut. Ja, bis heute habe ich diese böse Mail von neulich nicht gelesen. Nicht einmal daran gedacht habe ich. Bis jetzt. Und bevor meine Gedanken davon überfallen werden, geh ich putzen. Oder schlafen. Gute Nacht du schönes Land. Bis irgendwann einmal.

23.06.2009 um 21:33 Uhr

Bergauf, im Sturm

von: indalo

Ich merke, wie das Lächeln in mich zurückkehrt. Es kommt wieder, ich fühle mich besser. Der Sarkasmus ist sicherlich nicht von meiner Seite gewichen – doch er ist ein Teil von mir. So wie vieles anderes auch.



So habe ich eine Worddatei vor einigen Stunden begonnen. Sie sollte mein nächster Eintrag werden, doch ich kam davon ab. Ich lebte. Nicht in der Natur dadraußen, nicht in meinem Zimmer, nein, im Internet. In MEINEM Leben. Dort, wo ich mich wohl fühle, dort, wo ich zu Hause bin. Nebenbei höre ich neue Lieder mit bekannten Stimmen, rauf und runter. Bis es mir zum Hals raushängt, also bis in alle Ewigkeit. Das ist toll. Es geht mir gut. Sooo gut *smile*
Nein, ich habe nicht vergessen, was mich gestern noch beschäftigte. Oder heute morgen. Nein, das ist mir alles noch bewusst. Aber ich habe anderes gefunden, schöne Dinge. Die böse Email von gestern hab ich nach wie vor nicht in Gänze gelesen, stattdessen hab ich andere gute Neuigkeiten erfahren. Es läuft wieder weiter, das Leben geht weiter. Der Rückschlag muss verdaut werden, die Ersatzleistung muss ich halt erbringen. So schlimm kann das doch alles nicht sein. So, mein Optimismus ist zu mir zurückgekehrt. (Ob das an der vielen gelöffelten Schokolade liegt?)

Jedenfalls geht es mir gut. Ich werde mir eine CD kaufen, wenn ich wieder zu Hause bin. Ich werde Fotos angucken und träumen. Mir ein Wochenende Zeit nehmen um anzukommen und dann durchstarten. Die ersten Termine sind festgelegt, ich freue mich. Ja, ich freue mich darauf, ihn wieder zu sehen. Es ist schade, dass ich den anderen sehr ansehnlichen Mann heute nicht sehen konnte, aber die Neuigkeiten waren eine passende Entschädigung. So ist das. So lächel ich vor mich hin und sorge für Leben in meinem alten zu Hause. Es kommt wieder Leben in mich. Bergauf geht’s, im Sturm. Springend, tanzend, singend!

22.06.2009 um 18:13 Uhr

Es hat mir alles genommen

von: indalo

Es hat mir alles genommen, alles. Alles und mehr. So viel. Was? Der gestrige Tag, der gestrige Morgen. Vorher war alles gut, vorher war doch alles toll. Hier und da ein Wehwehchen, aber im Ganzen doch positiv. Ich war glücklich, doch ich erinnere mich nicht mehr. Ich sitze hier und fühle mich falsch. Falsch mit dem, was ich mache, falsch, einfach falsch. Das kann’s doch nicht sein.

Vor kurzem ging es einer Freundin so, über längere Zeit. Was machte ich? Ich schickte ihr eine Email, die sie mir Wochen zuvor schrieb, eine Email, in der sie so glücklich klang, eine Email aus einer Zeit, in der sie glücklich war. Eine wirksame Methode, wie’s scheint. Und so las ich eben eine Nachricht, die ich vor zwei Wochen verfasst habe, eine Nachricht, die ich schrieb, als ich glücklich war, sehr glücklich.

“..., ich war Surfen. So richtig. Mitten im Atlantik mit nem Surfbrett. Ohne Segel. DAS habe ich gemacht, DAVON hab ich seit Jahren geträumt. Auch wenn Frankreich nicht das ist, was Spanien war, auch wenn Frankreich nicht das ist, was es hätte sein können, so ist es so viele andere Dinge für mich. Und Surfen wird dabei groß geschrieben. Wenn Träume wahr werden, dann kann man nur glücklich sein. Wenn Träume wahr werden, wird alles gut. und es ist alles gut.“

Das habe ich geschrieben, das habe ich gefühlt. Jetzt fühle ich davon nichts mehr. Ich fühle, dass es meine Erinnerung ist, aber mehr auch nicht. Es ist nicht mehr die Aktualität. So dachte ich weiter, wann ich mich noch so fühlte, oder wie lange ich mich so fühlte. Noch knappe zwei Wochen lang, bis gestern. Gestern morgen.

Ich stand grinsend auf, kümmerte mich wenig um das Schnarchen aus einem der anderen Betten. Es störte mich kaum. Ich legte mich ins Bett unter mir, kuschelte mich an und grinste vor mich hin. Meine Gedanken drehten sich um die Tagesplanung, ich wollte an den Strand. Die „Pflicht“kür nach hinten schiebend plante ich den Gang zum Strand, direkt nach dem Frühstück. Meine Reisebegleitung stimmte diesem Plan zu. So gab es ein wunderbares Frühstück – frische Croissants und jede Menge heiße Schokolade. Ein Traum. Ich war glücklich, ich strahlte. Sicherlich war es ein bisschen komisch zu wissen, dass es der letzte Tag der Reise, der letzte Tag Urlaub war. Aber es ging mir gut, so richtig. Und so verließen wir die Herberge. Einen Meter kam ich, eh mich ein Schmerz durchzuckte. Super, wochenlang laufe ich barfuß durch die Gegend, doch am letzten Tag musste ich natürlich in irgendwas treten. Das ging durch, ganz klar. Keine kleine Wunde, das blutete sofort. Das fühlte ich eh ich es sah. Schön und gut, davon lass ich mich nicht beirren. So ging ich muntren Schrittes weiter und humpelte nach einiger Zeit. Egal, bald steck ich den Fuß in den Atlantik. Was kümmert es mich. Am Strand angekommen wirkte es dann doch logischer, die Wunde erst einmal zu säubern. Das wurde also gemacht. Und auf einmal wurde mir schlecht. Unerklärlich. Ich fühlte es in mir aufsteigen und fragte mich noch, ob vor oder hinter meine Sitzgelegenheit, als ich fühlte, wie sich alles drehte. Die Augen geschlossen, tief durchatmend, sah ich zwar nicht, wie sich irgendwas drehte, aber es fühlte sich so an. Nicht zuletzt, weil mein Arm schmerzte, und mein Bein. Als würde ich mich drehen und irgendwas steht im Weg. Dann fragte ich mich, wieso ich Achterbahn fahre und träumte vom Strand. Ich hörte meinen Namen und riss die Augen auf. Vor meinen Augen ihr Gesicht, ich wusste sofort wer sie war – doch wo war ich? Ich träumte doch gerade so schön von einem Strand, wieso sitze ich dann hier auf dem Boden? Wieso starrt sie mich so an? Wo in Herrgottes Namen bin ich?!
Am Strand. Ich war immer noch am Strand. Ich saß vor meiner Sitzgelegenheit, schlecht war mir auch nicht mehr. Sie saß neben mir und hielt mich fest. Sah verängstigt aus und fragte „Wenn ich dich jetzt wieder angucke, hast du dann mehr Farbe im Gesicht als eben noch?“ Woher soll ich das wissen und wieso hält sie mich fest? Ich sitze hier sehr gut, hab ne Lehne und kann bestimmt nicht mehr tiefer fallen. Das war’s. Ich war wieder bei Bewusstsein, doch wo war es hin? Warum war es weg? Was um Himmels Willen ist geschehen? Das ist doch nicht normal. Weder war es ungemein heiß (die Tage zuvor waren definitiv wärmer), noch bin ich irgendwie anfällig dafür, einfach umzufallen. Ich bin gewiss nicht so schwach gebaut, eher stark von der Statur, und gut gegessen hab ich sowieso! Sehr viel, vielleicht zu viel. Gut, ich gestehe am Tag zuvor ein bisschen zu wenig getrunken zu haben. Es war nur ein bisschen mehr als ein Liter. Aber... ist das so viel zu wenig? Für mich schon, ja gut. Das nehme ich dann wohl als Erklärung für diesen Aussetzer. Das nahm sie jedenfalls als Erklärung. Aber es reicht mir nicht, das kann nicht der Grund sein. Da fehlt was. Ich habe morgens gegessen und getrunken, ich fühlte mich gut. Ich war sogar glücklich. Doch auf einmal schwanden alle Lebensgeister. Auch nach eineinhalb Litern Wasser schwankte noch alles. Ich habe eine ganze Flasche Wasser ausgetrunken und sogar noch was gegessen, und wieder war mir so schummrig. Auch abends, als ich drei ganze Liter intus hatte, fing es wieder an. Rein körperlich dürfte es mir an nichts gefehlt haben. Und psychisch kann ich nicht so weit unten sein. Nicht so. Niemals. Das ist nicht meins. Einmal stand es so schlimm um mich, einmal sackte ich in einem Krankenhaus zusammen, weil ich beim besten Willen nicht mehr wusste, wohin mit allem. Da ging es mir schlecht, da war mir alles zu viel. Und ich mag Krankenhäuser und deren Atmosphäre ohnehin nicht. Doch das damals, das verstand ich. Das war in Ordnung, das konnte ich akzeptieren. Jetzt stehe ich ratlos da. Was ist passiert, und warum? Jetzt schreibe ich hier meine Emails, sie klingen alles andere als glücklich und zufrieden, eher ängstlich und besorgt. Irgendwo ist alles noch da, irgendwo bin ich noch positiv und optimistisch, aber irgendwo anders stellen sich mir Fragen über Fragen. Habe ich zu oft beschlossen, gesund zu sein? Doch wieso in diesem Moment? Wieso musste ich ihr das antun, wo ich doch noch abends dachte, dass sie sich die falschen Freunde aussucht und mit mir wenigstens jemanden gefunden hat, um den sie sich nicht so sorgen muss. Jetzt macht sie sich Sorgen und kein Wort der Welt kann sie davon abhalten. Ich versuche es nicht einmal.

22.06.2009 um 16:40 Uhr

Der Indianer und seine Seele

von: indalo

Es war ein schöner Urlaub. Ein sehr schöner Urlaub. Doch er ist weg, nicht mehr da. Er ist vorbei, aber nicht nur das, er ist fort aus meinen Gedanken. Alles ist so anders, mit jedem Jahr meines Lebens verändert sich meine Sicht. Immer wieder lande ich in dem selben Gedankenwirrwarr doch jedes Mal fühlt es sich anders an. Ich wachse, ich reife, ich verändere mich. Das stimmt. Und doch gibt es Geschichten, die mich ein Leben lang begleiten. Dazu gehört eine Geschichte, die ich einst las. Eine Geschichte von einem Indianer, der mit einem Bus gereist ist und mehrere Male darum bat, aussteigen zu dürfen. Dann setzte er sich an den Wegesrand und stand erst nach einer Weile wieder auf um einzusteigen. Beim zweiten oder auch dritten Mal fragte ihn der Busfahrer, was er denn tue. „Ich warte auf meine Seele.“ war seine Antwort. „Sie ist nicht so schnell wie der Bus.“ Einfache und einleuchtende Worte. Klare und logische Worte. Und doch so schwer zu verstehen. Sicher, jeder denkt sich „Was kann man daran denn nicht verstehen?“ Jeder denkt sich das. Ich weiß. Doch da steckt mehr dahinter, viel mehr. Denn es geht nicht darum, zu verstehen (was schon schwierig genug ist), sondern auch darum, zu handeln. Nicht schneller zu leben als der Geist es vermag. Man soll nicht durchs Leben hetzen, sondern gehen. Immer wieder denke ich mir das, immer wieder fühle ich das. Und doch... und doch laufe und eile ich. Ständig und immer zu. Wieso?

Es ist lange Zeit her, dass ich mich so sehr gehetzt gefühlt habe, so dass ich noch schneller davon laufen wollte. Ich tat es. Ich ging. Fort. Ganz weit weg. Damals kannte ich diese Geschichte schon und ich fragte mich, wieso ich mich so vollständig fühlte, wenn es doch unmöglich war, dass meine Seele schon den großen Ozean überquerte. Sie war bei mir. Damals.
Auf der Rückfahrt ging es mir dreckig, so richtig dreckig. Ich erklärte es mir damit, dass ich Angst vor dem hatte, was mich erwartete und dass ich noch nicht bereit war, zurück zu kehren. Es lag auf der Hand. Ich wollte nicht zurück, und ich wollte es doch. Es war der Widerspruch, der mich bis heute verfolgte. Es ging mir so schlecht wie selten und ich akzeptierte es. Es war okay, denn ich wusste, dass meine Seele erst folgen musste. Doch offen gestanden weiß ich nicht, wann sie ankam. Ob sie je ankam. Ich glaube damals ließ sie ein gutes Stück zurück, etwas, dass ich erst Jahre später wieder abholen konnte.

Warum ich mich jetzt daran erinnere? Als ich gestern Nacht in der Bahn saß, fühlte ich mich genauso. Mir war schlecht und ich fühlte mich mies. Außerordentlich mies. Es ist komisch, ob mein Körper mir etwas sagen will? Ich nehme es stark an, doch was? Was sollte ich ändern, was hätte ich anders machen sollen? Es... ich versuchte doch schon, diesmal nicht wieder an diesen Punkt zu geraten. Ich ging, ich plante mein Fortgehen bevor es zu spät war, bevor ich in ein Loch fiel. War das so falsch? Warum?

Ich scheine Reisen nicht mehr so gut zu vertragen wie einst. Meiner letzten Reise in die USA folgte eine kränkelnde Phase, die Rückfahrt über – die Autofahrt zumindest – ging es mir mies. DAS habe ich nie in einen Zusammenhang gebracht, doch gab’s da schon einen? War es alles zu viel? Es war so wichtig, es tat so gut. Es gab mir Kraft, es war richtig. Wieso also zu viel? Was hätte ich weniger tun sollen?

Die nächste Reise wurde angetreten, bedenkenlos. Ich freute mich auf das, was kommen sollte. Es war von mir geplant, es war von mir gewollt. Auf eine ganz andere Art, und anscheinend die falsche. Wieder rebellierte mein Körper. Völlig grundlos. Ich saß da und starrte meine Haut an. Sie veränderte sich noch unter meinen Blicken. Es war beängstigend – wo kam das her, wo ging es hin? Ich weiß es bis heute nicht und da es nach weniger als achtundvierzig Stunden fort war, vergaß ich es auch sofort wieder. Jetzt denke ich daran. Jetzt, da ich von meiner letzten Reise zurückgekehrt bin und bald ganz nach Hause zurückkehre. Etwas, worauf ich mich schon viel zu lange freue. Ja, viel zu lange. Denn viel zu früh waren meine Gedanken wieder in Deutschland. Vermutlich gingen sie nie. Sie waren immer dort und sind es noch heute. Bald komme ich zurück, liebe Seele. Du wartest schon auf mich, nicht wahr?

10.06.2009 um 09:26 Uhr

Er ist noch toller als ich ohnehin schon dachte

von: indalo

Oh la la. Es ist so weit. Heute geht es los. Ja, heute. Schön. Gestern ließ mich das noch total kalt, gestern wirkte das absolut unrealistisch. Bis abends. Bis seine Mail kam. Och ist dieser Mann süß! „Hab heute eingekauft, müsste alles fürs Wochenende haben.“ Wie jetzt? Er hat eingekauft? Gestern schon? Fürs Wochenende? Für mich, für uns? Er? Ich mag ihn. Nein, ich liebe ihn. Ich wollte ihn anspringen und abknutschen. Schon nach der letzten Mail. Das wird toll. Er ist ein wunderbarer Mann. Oh, wie liebe ich ihn.

So, also ist er Schuld. Wegen ihm bin ich aufgeregt. Konnte gestern kaum an mir halten. Wollte umherhüpfen, meine Freude zeigen und teilen. Das wird toll. Eine tolle Zeit und dann ein tolles Wochenende. Ob es wirklich so toll wird? Ich hatte ja meine Bedenken, mich gefragt, ob ich zu ihm fahren soll. Irgendwie... ja doch, ich gestehe, ich hatte meine Bedenken. Und irgendwo in mir drin flattern sie sicherlich noch durch die Gegend. Doch allein dass ich mich gerade so sehr darauf freue, zeigt, wie minimal sie sind. Er hat sie ausgeräumt, klein gemacht. Er ist toll. Das weiß ich ja schon lange, aber: Er ist noch viel toller. Ich freu mich. Ein Handtuch überm Balkon als Erkennungszeichen. Zimmer 103. Da werde ich schlafen. Auf der Schlafcoach oder im Bett – das wird sich zeigen. Ich freu mich.

Auf zum Bahnhof. Durch den Regen tapsen. Möge es dort, wo ich hinfahre, nicht mehr regnen. Möge die Sonne scheinen, möge es warm sein. Ich habe keine vernünftigen Klamotten dabei. Es muss warm werden! Es geht auch ohne Sonne, Hauptsache keine kalten Füße, keine nassen Füße. Meine Schuhe habe Löcher, viele davon. Gar nicht gut. Aber jetzt nicht wichtig. Ich fahre in den Urlaub. Das wird toll, das wird ja sooo toll!

09.06.2009 um 20:58 Uhr

Die Ruhe der Aufgabenlosigkeit

von: indalo

Es fühlt sich komisch an, nichts zu tun zu haben. Gestern hab ich das letzte Buch beendet und heute die letzte Hausarbeit geschrieben und sogleich abgegeben. Morgen geht es los, ich könnt packen. Aber ich mag grad nicht. Irgendwie würde ich gerne lesen. Ich habe in den letzten Tagen sooo viel gelesen. Süchtig bin ich geworden. Jede freie Minute hab ich an diesem Buch gehangen. An diesen Büchern. Ich weiß nicht mehr, wann ich mir das erste geholt habe. Aber neulich sagte ich, es fehlen nur noch 1.500 Seiten. Die habe ich jetzt gelesen. Das ist... vielleicht ne Woche her, höchstens zwei. Oder waren es doch drei? Ich weiß es nicht mehr. Es war jedenfalls sehr schön, so viel zu lesen. Ich hab es total genossen, unglaublich genossen. Und ich weiß, dass ich ab jetzt nichts mehr lesen werde. Das nächste Mal, dass ich ein Buch durchlese, wird noch lange dauern, so fürchte ich. Oder aber ich habe wirklich meinen Lebensrhythmus ein wenig umgestellt, wer weiß. Ich fühlte neulich eine Veränderung und weiß noch nicht, ob sie von Dauer ist.

Jetzt habe ich jedenfalls nichts zu tun. Wirklich gar nichts. Das ist komisch. Das kenne ich nicht. Aufräumen könnte man, Rucksack packen. Aber sonst? Alles was ich tun müsste ist an einen bestimmten Ort gebunden. Nichts davon kann oder werde ich hier erledigen. Alles muss warten. Das ist einerseits doof, weil mich so viel auf einmal erwartet, aber andererseits gibt es mir jetzt diese Ruhe. Und... ich kann sie genießen. Ich habe nicht das Gefühl, etwas tun zu müssen – sonst würde ich wohl packen. Nein, einfach nur daliegen und die blauen Flecken am Himmel suchen. Oder mir überlegen, was ich als nächstes lese. Oder einfach das letzte Buch mittendrin aufschlagen und noch mal ein paar Seiten lese. Ja, das werde ich wohl tun. Heute Abend vor dem Einschlafen. Einfach noch ein paar bekannte Seiten lesen... mehr nicht. Wie schön.

08.06.2009 um 18:48 Uhr

Einheit

von: indalo

Ist es nicht das, was wir alle suchen? Einheit. Einer Einheit angehörig sein, dazu gehören, Teil davon sein. Wurde so nicht das dritte Reich gefördert? In dem man eine Einheit bilden sollte, gemeinsam stark sein und andere unterdrücken? Soweit soll es gar nicht gehen, aber insbesondere nachdem ich „Die Welle“ gesehen habe, fragte ich mich zum x-ten Mal, wie das passieren konnte. Immer und immer wieder geschehen schreckliche Dinge auf Grund von dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Man will einer Bande angehören, sich akzeptiert fühlen und etwas erreichen. Es erschreckt mich, diese Strukturen in unserer Gesellschaft wieder zu finden. Oder besser er erschrak mich. Bisweilen.

Auf der anderen Seite habe ich schon vor Jahren entdeckt, welche Bedeutung Teams haben. Sport. Da zeigt es sich. Ein Team, eine Mannschaft, die gewinnen will. Darum geht es. Es ist ein unglaubliches Gefühl, gemeinsam mit Gleichgesinnten aufzutreten und um etwas zu kämpfen. Ob man sein Nebenmann nun mag oder nicht, das zählt alles nicht mehr. Es geht nur darum zu gewinnen, stark zu sein. 

Mein Erlebnis des vergangenen Samstag brachte mich zu diesen und ähnlichen Gedanken. Ich stand in einer fremden Stadt, zwar nicht völlig allein, doch umringt von Unbekannten. Mein Gefühl hatte nichts mit der einzigen bekannten Person in meiner Nähe zu tun, es wäre das gleiche gewesen wäre sie nicht dort gewesen – und dessen bin ich mir sicher. Jedenfalls stand ich so auf der Straße, es war eine Demo, oder etwas anderes. Ne Parade viel eher. Demo klingt mir so... ich weiß auch nicht. Es ist als Parade gedacht, soll aber auch gegen vieles demonstrieren. Wie auch immer. Ein Mensch am Mikrophon redete und redete. Ich hörte nicht wirklich zu als er gerade eine Schweigeminute einberufen hat. Es wurde still. Nicht alle schwiegen, nicht alle nahmen die Situation ernst. Doch auf einmal sah ich, wie sich Arme in die Luft bewegten. Ich bemerkte, wie die Menschen einander zugewandt standen, sich näher kamen. Es war beeindruckend. Doch es ging über Freunde und Bekannte hinaus, Wildfremde legten ihre Hände auf die nackten Schultern ihrer Nachbarn und lehnten sich zu ihnen. Wer die Hand eines anderen hielt hob sie in die Luft. Es wurden immer mehr. Es war beeindruckend. Es war wirklich beeindruckend. Es bewegte mich zutiefst.

Noch Stunden später musste ich immer wieder daran denken. Jedes Mal – auch jetzt noch – fühlte ich die Atmosphäre die uns umgab. Eine Masse von Menschen, die sich nicht kennen und doch für das gleiche kämpfen. Ein Gefühl der Zugehörigkeit, der Gemeinsamkeit, der Einheit.
Wenn ich jetzt so weiter überlege und meine Gedanken zu Extremen hinführe, dann komme ich zu dem Schluss, dass wenn irgendwer sich auf einen dieser Menschen in meiner Reichweite gestürzt hätte um ihn anzugreifen, so wäre ich dazwischen gegangen. Aus dem ganz einfachen Grund, dass er oder sie zuvor schweigend neben mir stand und aus dem selben Grund dort war wie ich. Eine Verbindung reicht, um sich für jemanden einzusetzen.
Doch, und hier kommt wohl der wichtige Unterschied: Ich hätte keinem dabei geholfen jemanden anzugreifen. Ist es nicht das, was die Gefahr birgt? Nicht die Einheit, die man bildet, sondern das Blinde drauflosgehen?

05.06.2009 um 22:39 Uhr

Du machst es mir nicht leicht

von: indalo

Da stehst du ungewollt vor mir, guckst mich an. Ich seh die Furcht in deinen Augen, das Schuldbewusstsein, die Angst. Ich fühle mich hilflos, machtlos, wehrlos. Wir wissen beide nicht, wie wir miteinander umgehen, versuchen unser bestes. Ich lächle, du guckst noch verzagt. Wenn du merkst, dass ich gut drauf bin, kommst du langsam aus dir heraus. Je mehr du lächelst, desto mehr lächel ist. Beides ist erst erzwungen, dann immer ehrlicher. Wahre Freude. Ja verdammt, ich freue mich, dich zu sehen. Ich freue mich auch, sie zu sehen. Und doch... weiß ich, dass irgendwas nicht stimmt. Ich weiß, dass es nicht lange anhält, bin aber überrascht, wie schön es ist, euch hier zu haben. Dir geht es ähnlich. Wir gucken uns an, wissen beide nicht was passiert. Steif sitzt du da, ich gelassen. Ist ja auch meine Behausung. Doch du solltest dich wohler fühlen in meiner Nähe, und doch tust du es nicht.

Stück für Stück gewinnst du an Mut, traust dich weiter auf dem Weg, der uns so lange verband. Gehst immer einen Schritt weiter. Noch gestern sagte ich, dass ich mir wohl bewusst bin, dass du dich nicht traust und das auch gut so ist. Wieso auch immer du heute wieder einen Schritt weiter gegangen bist, wieso auch immer das vollkommen in Ordnung war, ich weiß es nicht. So saß ich da und reagierte, wie ich es gestern noch nicht für möglich hielt. Völlig entspannt, total gelassen und mit einem innerlichen Grinsen. Erstaunlich. Immer noch ist es da, immer noch fühle ich... dich. Ja, ich fühle dich, mich dir nahe, dir vertraut. Merke, dass du auftaust, doch kein Wort darüber verlierst. Genauso wenig wie ich.

Es wird auch nichts von mir kommen. Nicht jetzt und auch nicht in den nächsten Wochen, ja gar Monaten. Ich werde mein Leben weiterleben, du das deinige. Es hilft dabei nicht, zu wissen, dass du nach meiner Adresse gefragt hast. Es hilft auch nicht zu wissen, dass ich dich lange Zeit nicht sehen werde. Es hilft jedoch die letzte Stunde mit dir und ihr verbracht zu haben. Sicherlich unterstützt es nicht meinen Schmerz, meine Trauer und bei Zeiten meine Wut. Aber keins dieser drei begrüße ich, demnach soll es ruhig gehen. Doch ich werde keine oberflächliche Abheilung zulassen, ich werde dich nicht ohne ein Gespräch davon kommen lassen. Das bist du mir schuldig, genauso wie du es dir schuldig bist. Und ich wünsche dir (und natürlich auch mir), dass du dieses Gespräch von dir aus suchen wirst. Denn es ist an dir.

03.06.2009 um 19:08 Uhr

Frauen haben nur einen Fehler

von: indalo

Als Gott dabei war die Frau zu erschaffen, war er schon bei seiner sechsten Überstunde. Ein Engel erschien und fragte: "Warum verbringst du denn so viel Zeit damit?" Gott antwortete: "Hast du das Datenblatt dazu gesehen? Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200 bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diätcola und einem TicTac ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können, sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann- von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird dies alles mit nur zwei Händen machen."

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt. "Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen um sie fertig zu machen." "Das werde ich nicht!" protestierte Gott. "Ich bin so nah dran, diese Kreation, die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten."

Der Engel trat näher und berührte die Frau. "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott." "Sie ist weich," stimmte Gott zu, "aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann."

"Wird sie denken können?" fragte der Engel. Gott antwortete: "Sie wird nicht nur denken können, sie wird erörtern und verhandeln können... besser als ein Mann."

Der Engel bemerkte etwas, streckte seine Hand aus, und berührte die Wange der Frau. "Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist." "Das ist keine undichte Stelle", korrigierte Gott, "das ist eine Träne." "Für was ist die Träne?" fragte der Engel. Gott antwortete: "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt: "Gott du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

Ja, das sind sie wirklich! Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein" wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen. Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können.

Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu Dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen nur um zu zeigen wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht. Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben alles!


Wie auch immer... Wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, dass sie vergessen was sie wert sind.

02.06.2009 um 17:04 Uhr

Ein Blick nach vorn

von: indalo

Schon vor ein paar Tagen schrieb ich es. Ich freu mich auf mein Zuhause. Es erstaunt mich nach wie vor, und die traumhaften Wetterbedingungen vergrößern mein Erstaunen. Es ist Sommer, richtiger warmer Sommer. Gestern badete ich im Atlantik und brutzelte in der Sonne. Seit letztem Freitag ist strahlender Sonnenschein angesagt, passend zum Pfingstfest. Doch selbst heute – ein Tag nach Pfingsten – ist der Himmel fast wolkenlos blau.

Es ist ja nicht so, dass ich mich nach meinem Zuhause sehne, ich freue mich lediglich. Ich male mir aus, wie es sein wird. Jeden Tag überleg ich mir ein neues Gericht, eine neue Sache, die ich im Leben nicht missen möchte. Selbst die Planungen für Treffen in meiner Wahlheimat haben begonnen. Mein Kopf ist daheim, mein Körper noch nicht. Doch der Genuss, die Freude, die empfinde ich hier. Ich mag es, hier zu sein – sofern man mir meine Ruhe gönnt. Denn die brauche ich. Ganz dringend.

So musste ich gerade lernen, dass mir das Abhandenkommen einer Freundin mehr zu schaffen macht als ich es wahrhaben will. Ich kann ihrer Gegenwart nur schwer ich selbst sein, meistens schweige ich. Gestern hat sie es wohl bemerkt, denn als sie einmal neben mir ging, kam leise der Satz „Du bist so ruhig.“ Im selben Moment begann ich mit irgendwelchen Phrasen, die sie ihrerseits wieder mit Phrasen beantwortet. Ihr Satz blieb in der Luft hängen. Einfach so. Sie ist es, die agieren muss. Sie muss handeln. Ich sage bewusst nicht, dass sie den ersten Schritt machen muss, denn den habe ich selbst oft genug getan. Es wäre nicht der erste, aber wenn sie sich eines Tages dazu entschließt zu agieren, dann ist es der Erste, ein neuer Anfang. So hoffe ich zumindest.

Jedenfalls lag ich heute so in meinem Zimmer rum und beendete mein Buch. Während ich das tat, drifteten meine Gedanken immer mal wieder ab. Denn abgesehen von ihr beschäftigt mich das, was kommt. Die nahe Zukunft. Ja, ich bin in der Gegenwart und ich lebe die Gegenwart, doch mein Kopf voraus gereist. Doch so kam ich zu der Erkenntnis, dass alles gut wird. Es fühlt sich gut an. Selbst wenn mir vieles in den nächsten Monaten nicht gefallen wird, so habe ich jetzt und hier das Gefühl, dass es gut wird. Mir zu überlegen, was ich essen werde, was ich tun werde, womit ich mich beschäftigen werde, das ist gut. Denn nebenbei taucht immer wieder das Bild auf, in dem ich arbeite, indem ich für das kämpfe, was ich erreichen will. Es sieht so aus, als würde mein Schweinehund nicht viel zu sagen. Ich sehe mich bei der Arbeit und beim Vergnügen, ich sehe mich in einem Gleichgewicht dieser Gegensätze – denn noch sind es welche. Ich werde Dinge tun, zu denen ich keine Lust habe. Das ist nicht die Arbeit, die ich mir wünschte. Doch es ist der Grundbaustein für die spätere Beschäftigung, und deswegen werde ich das hinter mich bringen. Es wird gut werden, ich fühle mich gut bei dem Gedanken daran. Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich diesen Eintrag bei Zeiten wiederfinde und damit dieses positive Gefühl aufleben lassen kann. Möge sie kommen, die Zukunft.