indalo

29.10.2009 um 20:06 Uhr

Der erste richtige Schritt für Plan A

von: indalo

Nun sitze ich hier und versuche mit mir zu kommunizieren. Was will ich wirklich? Ich merke mehr und mehr, dass ich mich auf Plan A einschieße. Doch wieso? Weil es so schwierig ist, dahin zu kommen? Weil... ich das Gefühl habe, man will mich da nicht hinlassen, und deswegen will ich es umso mehr? Oder weil ich es wirklich will?
Ich bin überfragt. Ich weiß, dass ich dahin will. Ich weiß aber auch, dass es mich vor einigen Jahren nicht reizte. Menschen ändern sich, nicht wahr? Also ist es das?

Nebenbei plane ich das Ende des Jahres. Weihnachten ist abgeschafft. Yessa. Und was mach ich mit Sylvester? Weg. Ich will weg. Ich will ein paar Tage nicht an Uni denken, ein paar Tage was anderes machen. Kuscheln, rumliegen, nix tun. Das stell ich mir schön vor. Doch... Wie? Wie realisieren ohne mich wieder im Kreis zu drehen? Ohne Geld und Zeit wieder auf Waagen zu legen, die in meinem manchmal doch sehr eingemauerten Kopf niemals ausgeglichen sein können?

So ist ein weiterer Tag vergangen. Gedanken drehen sich im Kreis, doch ich habe einen weiteren Schritt in Richtung von Plan A gemacht. Wobei Plan A irreführend ist. Ich muss noch darüber nachdenken, es auf mich wirken lassen. Auf mich allein. Ohne die Eindrücke, Gedanken, Befürchtungen oder Meinungen von anderen. Deswegen Plan A. Ein Konstrukt in meinem Kopf. Mein Herz sagt ja. Nur so ganz im Reinen scheine ich mit mir noch nicht zu sein. Wieso, das muss ich noch herausfinden.

27.10.2009 um 08:07 Uhr

Eins steht fest: Ich möchte weg

von: indalo

Zum Schreiben komme ich auch nicht mehr. Nicht hier. Dafür in meiner anderen Welt ein wenig mehr. Es ist ein Wechselspiel, mal so, mal so. Das ist okay, und es hat seine Gründe. Denn hier stehen zusammenhängende Texte. Dort nicht. Dort sind es nur Statements.

Soeben las ich noch einmal meinen letzten Eintrag. Die erste Woche war vorbei. Doch mittlerweile befinden wir uns schon in der dritten Woche. Ja, ich zähle mit. Die Zeit rast. Einerseits möchte ich ja nicht, dass sie so schnell fortschreitet, denn mit jeder weiteren Woche stelle ich fest, dass ich keinen weiteren Punkt abhaken kann. Das ist schwierig. Doch andererseits wär ich froh, wenn auch der kommende Monat schon vorüber wär. Denn dann kann ich viele Kreuze machen. Ich kenne mich gut genug um zu wissen, dass ich sie dann machen kann. Denn die Termine stehen. Ich muss sie nur noch abarbeiten. Stück für Stück.

Doch all das hielt mich letzte Nacht nicht vom Schlafen ab. Mit all dem habe ich mich abgefunden und bin immer noch guter Dinge. Das einzige, was mich derzeit vom Schlafen abhält, das einzige, was mich wirklich beschäftigt, das ist diese Entscheidung. Die Zukunft. Die große Frage, was ich machen soll. Was ich will, das habe ich wohl mittlerweile herausgefunden. Harte Arbeit, monatelanges Nachdenken, doch ich höre meine innere Stimme langsam. Nur gibt es ein Problem. Es gibt Grenzen, schlechte Aussichten, wenig Möglichkeiten für das, was ich will. Also sollte ich auf Plan B ausweichen. Das ist okay, Plan B ist auf jeden Fall kein Ersatzplan, es ist etwas, das ich genauso will. Doch auch hier stehen die Chancen sehr schlecht. Es folgt Plan C. Wenn ich jedoch Plan C wähle, fallen die ersten beiden total flach. Ich kann nicht beides gleichzeitig planen. Und Plan C ist immer noch schön. Auch etwas, das ich will. Die vielen Dinge, die möchte, doch davor steht die Entscheidung. Das ist das Problem. Nur ist es nicht mehr eine Entscheidung, die ich treffen muss, denn das habe ich getan. Ich habe meine Pläne priorisiert. Nur weiß ich noch nicht, wofür ich mich bewerben werde, da Plan D, nämlich derjenige, hier zu bleiben und nichts zu tun, gerade nicht in Frage kommt. Vor einigen Monaten wirkte er noch akzeptabel, doch derzeit möchte ich das nicht. Ich möchte weg, raus aus diesem Land. Nicht sofort, aber bald wieder. Ich möchte meine Flexibilität nutzen, bevor sie verloren geht. Bevor ich mich binden lasse, bevor... so bescheuert das auch klingt, aber bevor meine Freunde Kinder kriegen und ich in ihrer Nähe sein möchte.

16.10.2009 um 21:44 Uhr

Die erste Woche

von: indalo

Die erste Woche ist rum. Ich habe sie überlebt, aber ich habe sie auch gelebt. Besonders heute. Ein sehr schöner Tag. Sehr schön. Ich genoss die Kommunikation am Morgen. Selbst die Hand auf der Schulter war vollkommen in Ordnung. Manche Sitznachbarn sind nicht meine erste Wahl, aber irgendwas ist ja immer. Dann ging es zurück in vertraute Gefilde. War das schön. Nach all der Zeit immer noch etwas Besonderes zu sein, jedes Semester aufs neue. Das gefällt. Diese Frau hat schon sehr früh mein Herz gewonnen. Ihre offene, ehrliche und direkte Rede zu Beginn des diesjährigen Seminars war mal wieder perfekt. Sie gefällt mir sehr gut. Und manchmal hoffe ich darauf, ihr ein wenig ähnlich zu sein.

Nachdem nun als die vertraute Umgebung wieder verlassen wurde, saß ich im nächsten Raum. Der mutmaßliche Dozent kam durch die Tür und allein sein Anblick munterte mich auf. Nicht, dass ich das nötig gehabt hätte, aber gut tat es nichtsdestotrotz. Sein gesamter erster Auftritt löste schiere Begeisterung aus. Er konnte nichts mehr falsch machen, mich hatte er für sich gewonnen. Seine Art, sein Lächeln, sein Chaos. Ich liebe es!

So zitterte ich mich den Weg nach Hause. Herrje, wieso muss es bloß so kalt sein? Sofort den Herd und die Heizung angeschmissen, warf ich mich vorn Rechner. Gab ja noch einiges zu erledigen, bevor ich kurze Zeit später zur Sprechstunde in die Uni zurückkehrte. Kurz was gegessen, hier ein Formular ausgefüllt, da was online gesucht. Und auf ging’s. Es erwartete mich ein alter Freund. Er ist gewiss kein Freund im klassischen Sinne, aber... dennoch wirkt er wir ein alter Freund. Er und ich, wir mögen uns. Das haben wir schon lange beschlossen. Mehr als ein Jahr ist es her, dass ich ihm einen Eintrag widmete. Monate später erwähnte ich ihn noch mal. Er ist etwas besonderes für mich. Jede noch so kurze Begegnung mit ihm bestätigt das. Die Sympathie ist nicht zu übersehen. So stellte ich meine kurzen Fragen und er beantwortete sie noch kürzer. Kommentarlos unterschrieb er, wo immer ich seinen Namen mit Bleistift notiert hatte. Einfach so. „Wieso nicht?“ meinte er auf meine Frage, wieso das so problemlos vonstatten ging. Ja, wieso denn auch nicht? Genau dafür mag ich ihn so. Er ist so herrlich unkompliziert.

Und so neigt sich die Woche dem Ende. Die restliche Zeit war ich einkaufen und habe Papierkram erledigt. So verdammt viel davon. Dann hab ich noch ein sehr schönes und absolut unverhofftes Telefonat geführt. Auch wenn sie nur selten da sind, ich liebe meine Freunde. Denn irgendwo habe ich den Gedanken, dass wenn ich mal einen Hilferuf starten sollte, sie da wären. Sie sind es nicht im Alltag, nicht in meiner Mailbox oder bei meinem Telefon. Letzteres klingelt so selten, dass ich mich manchmal frage, was für ein komischer Ton das sei. Und doch sind sie da, meine Freunde. Für mich. In meinem Herzen.
Eine schöne Woche mit einem schönen Ende. Gute Nacht.

13.10.2009 um 21:47 Uhr

Zweiter Unitag

von: indalo

Heute ist der zweite Unitag und ich fühl mich platt wie ne Flunder. Müde bin ich, das kann ich gar nicht beschreiben. Schon um 20h wollte ich schlafen gehen. Jetzt ist es bald 22h und ich sitz hier rum und warte. Worauf? Auf sie. Dass sie mal wieder in die Pötte kommt und hier auftaucht. Weil wir das vorhin abgemacht haben, einfach so.
Was wir vorhaben? Das werden wir dann sehen *gg*

Morgen werde ich noch müder sein.

11.10.2009 um 17:23 Uhr

Irgendwas

von: indalo

Es ist vorbei. Seit zwei Tagen schon. Und ich finde es nicht erwähnenswert. Nirgends publiziere ich diese Aussage.  Nirgends halte ich fest, dass es endlich geschehen ist. Wieso?

Ich freue mich auch nicht. Ich fühle mich platt, erschlagen und doch noch so geschäftig. Gestern wirbelte ich nur hin und her, umsorgte zwei Freunde, die eine ebenso wichtige Arbeit schreiben müssen. Noch heute. Also lässt es mich immer noch nicht los. Es ist auch keine Erleichterung zu spüren. Das hätte ich so nicht erwartet. Ich wartete auf das Losfliegen, auf die Freude, auf das Runterfallen des Berges. Doch nichts. Rein gar nichts. Ignoranz. Mehr nicht.

Und heute habe ich viel gemacht, doch nichts geschafft. Ich wollte weitermachen, den nächsten Bericht beginnen. Wenigstens da mal vorankommen. Oder meine Wohnung aufräumen. Das ist nötig. Das ist so bitter nötig, dass ich nachts keinen Fuß auf den Boden setzen kann. Da ist einfach keine fußgroße freie Fläche mehr. Es muss was geschehen. Und doch ist der Tag wieder fast vorüber und ich habe nichts aufgeräumt. Stattdessen hab ich gekocht. Und gegessen. So viel, wie seit Tagen, ja gar Wochen nicht mehr. Ich bin satt, so richtig satt. So satt, dass mir schlecht ist. Ich weiß wirklich nicht, wie lange es her ist, dass ich das letzte Mal satt gewesen bin. Oder sitt. Denn ich trinke auch zu wenig.

Das wird sich ändern. Ab morgen. Denn morgen beginnt der Alltag wieder. Das Leben hat mich wieder und ich werde weiter schuften. Urlaub nicht in Sicht. Blanke Panik vor Weihnachten, da es überall als Urlaub und Erholung angepriesen ist, und ich mich jedes Jahr aufs neue gestresst fühle. Wie komme ich da dieses Jahr raus? Vor allem, ohne mir damit noch mehr Stress zu machen?

Und die größte Frage: Was mache ich mit meinem Studium. Sollte ich es erweitern? Oder beim alten belassen? Was will ich? Was ist es mir wert? Und vor allem: Was kann ich?

05.10.2009 um 23:04 Uhr

Tag der Tradition

von: indalo

...ist morgen. Und ich freu mich drauf, ich freu mich auf meine Mädels und zwei unbeschwerte Stunden. Einfach so. Weil es Tradition ist. Und wir wahren sie alle, obwohl keine von uns Zeit hat. Aber so ist das mit Traditionen, die wollen erhalten bleiben. Zumal es wohl ohnehin das letzte Mal sein wird...

04.10.2009 um 21:55 Uhr

Liebeserklärung - Momente über sie

von: indalo

"Die Momente, in denen ich sie anschaue und auch an nichts anderes denken kann als an sie. Die Momente, in denen ich mich so sehr nach ihr sehne, danach sie zu spüren, ihr nahe zu sein. Und das, obwohl sie direkt neben oder vor mir sitzt. Die Momente, in denen ich den Blick abwende, weil ich denke, dass sie es sieht. Die Momente, in denen ich meine, in ihrem Blick zu sehen, dass sie es weiß. Dass sie weiß, was sie mir ist. Und dass ich kämpfe.

[...]

 

Einfach nur zugeben möchte, dass ich sie manchmal nicht anschauen kann, weil es nur weh tut. Oder weil ich einfach nur dahin schmelze, wenn ich sie sehe. Und nicht nur, weil es die Momente gibt, in denen ich sie nur unheimlich schön finde und an nichts anderes denken kann als an die Augen, die an manchen Tagen mehr strahlen als an anderen, die Sommersprossen, die manchmal wie kleine Lichter im Dunkeln blitzen. Sondern auch Momente, in denen mein Herz springt, weil ich sehe und fühle, dass sie sich freut. Wenn ich sie ansehe, während sie die alltäglichen Kleinigkeiten bewundert. Wenn sie ein kleines Kind betrachtet, wenn sie die Liebe in Lisas Aussagen und ihren Augen bemerkt und sich in die Liebe vernarrt. Wenn sie sich an dem Lachen und der Freude anderer erfreut. Oder auch, wenn sie es zulässt, die kurzen Momente der Schwäche. Ein Blick, der Bedauern ausdrückt. Ein Blick der mich wissen lässt, wie sehr alles um Suse herum so sehr schmerzt, wie sehr der langsame Verlust einer Freundin schmerzt, die auf so kuriosem Wege zu einer geworden ist.

 

[...]

 

Die Momente, in denen ich einfach nur denken kann, dass ich mich in sie verliebe…so sehr und immer wieder neu.

 

[...]

 

Und gleichzeitig die Sicherheit, in der ich mich fühle. Das Vertrauen, dass ich immer wieder spüre. Nicht nur das Glauben und Denken, sondern auch das Spüren des Trauens. Des Anvertrauens, des sich etwas trauen, in ihrer Gegenwart. Das Zulassen.. zu zulassen, ihr zu vertrauen ohne einen Zweifel. Ohne ein aber."

03.10.2009 um 23:49 Uhr

Es ist geschehen

von: indalo

...heute. Nach all der Zeit, in der ich darauf wartete... heute ist es geschehen. Am dritten Oktober. Unglaublich. Und ich fühlte es beim Öffnen der Mail. Der Inhalt war zum Fürchten, doch ich hatte keine Angst. Nur wie es weitergehen soll, was weitergehen soll... das weiß ich nicht. Ich fühle mich ein wenig ratlos... ein wenig überfordert, doch ich fühle mich sicher in meinem Standpunkt. Das ist ein großer Vorteil.

Sie hat mir beschrieben, wie sie das Leben sieht, ihrs, meins, unser. Wie sie sich fühlt, was mit ihr geschieht, was es zu bedeuten hat. Und sie stellt die große Frage, sie stellt sie nicht mir, sie stellt sie sich... ob es mir genauso geht. Ob ich mich auch so fühle, mich auch so in manchen Momenten verliere... in den Augen, in dem Lächeln, in der Freude...

Oft tue ich das, mehr als oft. Das macht mein Schwärmen aus, meine Liebe zum Leben und zu den schönen Dingen... doch meine Antwort ist klar und eindeutig: Es geht mir nicht genauso wie ihr. Vielleicht merke ich es nur nicht, vielleicht will ich es nicht wahrhaben - doch was sollte mich davon abhalten? Damals gab es viele Gründe... doch damals ist Jahre her. Damals ist Vergangenheit, in meiner Gegenwart hab ich so vieles gelernt, so viel mehr akzeptiert. Nein, ich hätte davor keine Angst. Ich habe davor keine Angst mehr.

02.10.2009 um 22:17 Uhr

Fortschritte

von: indalo

Bei Blogigo scheint sich einiges zu tun. Erst gab’s Werbung von Google, man gönne mit seinem Blog Geld verdienen. Ja nee, ich mach das hier für mich, nicht für Geld. Um Himmels Willen. Und dann tauchen hier so nervig Popups auf... ätzend. Aber bloß nicht meckern, sonst gehört man nachher noch zur jammernden Bevölkerung. Ich kann ja gehen, wenn mir danach ist, ne?

Wie auch immer. Ich glaube ich beschließe zu viel. Denn auch wenn irgendwo jemand mal meinte, das, was ich da geschrieben habe, wäre nicht gut... so befinde ich es für gut. Es reicht mir. Und falls die guten Professoren das auch nur annähernd so sehen, ist alles in Ordnung. Ich will nicht besser als gut sein, es reicht mir befriedigende Resultate zu erreichen. Ich will andere zufrieden stellen, nicht ihre Erwartungen übertreffen. Sie müssen ja nicht verwöhnt werden, nicht wahr?

Demnach hab ich den Tag eher rumgedaddelt. Hier was und da was, aber wirklich was geschaffen habe ich nicht. Keine Lust. Der nächste Klausurtermin sitzt mir auch schon wieder im Nacken. Wie ich das alles bewältigen soll, das weiß ich nicht. Aber irgendwas verleiht mir diese Ruhe und Gelassenheit. Ich denk’s immer mehr, ich scheine nach all den Jahren endlich mein Ziel erreicht zu haben. Ich bin entspannt, ich bin gelassen. Kaum irgendwas kann mir noch was. Gut, das sage ich nur so lange, bis mich wieder was von den Socken holt... aber das sind dann auch eher andere Geschichten. Was meine Lebensplanung angeht, meinen Beruf bzw. meine Berufung, meine Zukunft, all das ist ruhig und entspannt. Das Privatleben ist und bleibt natürlich aufregend, denn da leben die Menschen, die mir etwas nehmen und auch so viel geben können. Die Menschen in meinem Beruf, die können mir auch etwas geben, aber etwas ganz anderes als meine Freunde. Und sie können mir hoffentlich nie so viel nehmen. Tja, so gehe ich guter Dinge voran, freu mich auf alles was kommt und zu aller erst darauf, die nächste Haken auf meiner to-do-Liste zu setzen.

01.10.2009 um 16:55 Uhr

Endlich angekommen

von: indalo

Ich bin endlich dort angekommen, wo ich mich schon vor vier Monaten sah. In meinem Leben, in meinem Zuhause und in einem von mir vorgegebenen Arbeitsrhythmus. Ich arbeite, auch wenn ich viel anderes nebenbei mache. Ich komme voran. Seite für Seite wird gefüllt. Endlich sitze ich nicht mehr vor den grauenhaft weißen Worddateien, nein, sie füllen sich mit Buchstaben. Jeden Tag ein bisschen mehr, oftmals sogar mehr als nur ein bisschen. Das Gefühl, fertig zu sein, ist nicht allzu fern. Doch gleichzeitig schwebt dort die Angst, nicht das richtige zu tun. Es wirkt auf einmal zu einfach, ich komme so gut voran, dass ich das Gefühl habe, das falsche nieder zu schreiben. Als würde es am Ende nicht akzeptiert werden.

So ist meine Angst, gar nicht erst fertig zu werden, von der Angst des Durchfallens abgelöst worden. Diese Angst wird mich nun also bis zum Abgabetag beschäftigen, ich werde bis dahin auch keine Sicherheit erhalten. Auch für die Zeit danach nicht, aber in der Zeit danach kann ich nichts mehr dafür oder dagegen tun. Dann kann ich nur noch abwarten. Und so sehr ich warten auch hasse, so freue ich mich doch ein wenig darauf, da es bedeutet, wieder etwas geschafft zu haben, wieder etwas, das hinter mir liegt. Es wird Zeit, dass ich ein weiteres Kreuz auf meine Liste setze. Es wird wirklich Zeit.