indalo

29.09.2017 um 23:19 Uhr

noch fahren wir Fahrrad

von: indalo

Ich glaube, das war das schönste Grinsen heute. Ich sagte es zu jemandem, den ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, vermutlich nie wieder sehen werde und definitiv nicht wiederkennen würde. Doch nichts davon spielt eine Rolle, das Grinsen bleibt, der Moment zählt.

Eins dieser Dinge, die ich letzten Endes einfach nur gemacht habe. Ich hab nicht allzu lange nachgedacht. Geld zusammen gekratzt, auf den Tisch gelegt, Termin gemacht, hingegangen, alles grün. Ach, da war ja noch ein Grinsen. Denn ich tippte vor mich hin, eins nach dem anderen und dann nochmal zurück zur fünfzehn. Dann weg damit, was soll ich noch warten? Als Erstes. Ein Erfolg. Er guckte, er klickte, er grinste, ich erhob mich und ging. Ich war mir schon sehr sicher, aber nicht absolut. 

Wenn mir nicht vor der Tür bekannte Menschen begegnet wären, wäre es mein kleines Geheimnis geblieben. Es ist mein kleines Geheimnis. Ich habe keiner Menschenseele bisher davon erzählt. Es wissen jetzt eine Handvoll Menschen, die ich kenne. Durch Zufall. Einfach weil sie zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren. Gesagt habe ich es niemandem. Erfahren haben sie’s. Und irgendwie amüsiert es mich. Ein Geheimnis zwischen ihnen und mir. Unbedeutend bedeutend. 

Und sonst so? Reiht es sich ein in meinen Lebenslauf. „Ich hatte Glück“ ist meine Erklärung.  Doch ich weiß, dass es auch Können war. Die Mischung macht’s perfekt. 

26.09.2017 um 23:32 Uhr

Tinnitus

von: indalo

Vorgestern war ich auf Mückenjagd. Trotz meiner Serienmorde vernahm ich ein Summen im Zimmer als ich mich schlafen legte. Dank Mückenstecker schlief ich trotzdem ein und hatte auch keine Stiche am Morgen. Gestern dann lag ich am Nachmittag im Wohnzimmer und hörte etwas. War es ein Surren? Ein Piepen? Ein Rauschen? Mücken bewegen sich doch sonst mehr. Ich ignorierte es. Vielleicht gibt der Router neuerdings Geräusche von sich. Doch schon als ich mich erhob und das Geräusch sich nicht ansatzweise änderte, war ich irritiert. Und als ich dann gestern Nacht schlafen wollte, nutzte ich keinen Mückenstecker, da mir so langsam dämmerte, dass dieses Geräusch nicht in meiner Wohnung war. Denn egal wie ich mich drehte, egal wo ich mich befand, das Geräusch änderte sich nicht. Dafür gab es nur eine Erklärung: Das Geräusch ist in mir. Und dann ging mir der Begriff Tinnitus durch den Kopf. Und es folgte „jetzt nicht im Ernst, oder?!“ Denn ich kenne Lautstärke, und ich kenne Stress. Beides verbinde ich nicht mit gestern, oder vorgestern. Vielleicht war das Wochenende zu ruhig? Meine Gedanken suchten nach Antworten. Soll das jetzt Tinnitus sein? Wirklich? Und… warum? Ich lag also noch eine Weile wach und lauschte, versuchte das Rätsel zu lösen, versuchte es hinzunehmen, anzunehmen und auf morgen zu vertagen. Ich schlief. Doch morgens war es nicht weg. Auf dem Weg zur Arbeit fiel mir der ein oder andere Stressfaktor des Vortags ein, aber nichts davon rechtfertigt einen Tinnitus. 

Mein Arbeitsalltag ist zu laut um ihn zu hören. Ich wusste, dass ich bis abends warten musste. Doch dank meines aktuellen Kommunikationsbedürfnisses sagte ich heute „bei mir piept’s“ und wurde natürlich nicht verstanden. Ich führte es aus, wir sprachen darüber und es hieß, ich müsse direkt zum Arzt gehen. Ärzte sind ja nicht so meins, und im Ernst, was soll der denn beim Piepen im Ohr machen? Ich arbeitete lang und sitze nun schon eine Weile zu Hause. Ich erinnere mich an dieses kurzzeitige Piepen, was andere auch kennen. Kennt das eigentlich jeder? Manchmal piept’s einfach in einem. Doch das ist kurz und veränderlich, das jetzt war es nicht. Es war konstant, monoton. Und wenn ich jetzt lausche, könnte ich etwas vernehmen. Auf Mückenjagd gehe ich nicht, dazu ist es zu subtil. Möge es wegbleiben. Ich bin ein Mensch der Ruhe, der Stille, ich vertrage keinen Tinnitus. 

25.09.2017 um 23:18 Uhr

Vielleicht möchte ich doch mal wieder reden

von: indalo

Gestern schrieb ich unbedeutende Nachrichten zu den von mir erlegten Mücken. Ich kam mir albern vor. Nicht ob der Mücken, sondern ob der Nachrichten. Was tue ich da gerade, fragte ich mich. Das interessiert niemanden. Und Tatsache ist, dass es niemanden interessiert. Niemanden. Nicht einmal mich. Und ich merkte, dass das komisch ist. Ich ahnte, was dahintersteckt. Und heute wurde es noch offensichtlicher. Ich vereinsame. Ha, was klingt das deprimierend. Doch mal ehrlich, es ist so wahr. Denn da verletze ich eine Freundin damit, dass es über ein Jahr dauert, bis ich ihr etwas unglaublich wichtiges in meinem Leben mitteile, doch es ändert nichts. Sie ist verletzt, ich bin mir dessen bewusst, sie ist nicht beleidigt, sie sieht es ein, sie entschuldigt sich, doch die nächsten Wochen bestätigen nur, dass es nicht anders ging. Denn ich bekomme einfach keine Aufmerksamkeit. Ich kann sie mir holen, doch das war noch nie mein Ding. Und so weit bin ich auch noch nicht. Noch nicht. Dieses Wochenende werde ich mir Aufmerksamkeit besorgen, naja, zumindest Gesellschaft. Denn das letzte Wochenende habe ich zwar sehr bewusst allein verbracht, doch wenn die Folge davon ist, dass ich sonntagabends sinnfreie Nachrichten verschicke und montags auf Arbeit zwischen Frustration, Amüsement und Erschöpfung schwanke, dann passt da etwas nicht. 

Also, wer hat Lust mein Leben mit mir zu teilen? Ja, mein Leben. Nicht sein Leben. Denn ich habe wahrlich genug Menschen in meinem Leben, die ihr Leben mit mir teilen. Daran mangelt es mir nicht. Und das ist gut so, damit geht es mir auch gut. Was mir gerade fehlt ist jemand, mit dem ich mein Leben teilen kann. Jemand, dem ich all diese kleinen Dingen erzählen kann, die sonst niemanden interessieren. Andererseits suche ich auch jemanden, mit dem ich all die großen, furchtbar spannenden und ungemein wichtigen Dinge teilen kann. Doch da steh ich mir gerade selbst im Weg. Zu viel, das ich mit mir allein ausmache. Und das ist zum Teil eben auch mein eigenes Verschulden, das weiß ich. Aber eben auch nur teilweise. Das scheint aber gerade überhand zu nehmen, weshalb der kommunikative Teil meiner Persönlichkeit zumindest über die unwichtigen Dinge reden möchte. Die Dinge, die nächste Woche schon wieder vergessen sind, heute aber ihre Kreise in meinem Bewusstsein ziehen. 

10.09.2017 um 23:24 Uhr

Er hat sich einfach nur gefreut

von: indalo

Vor ein paar Wochen starrte jemand entsetzt meinen Desktop Hintergrund an und ich reagierte mit den Worten „sobald ich mein Leben wieder auf der Reihe habe, wird der auch wieder geordnet“. Mich erstaunte diese Aussage auch ein wenig, aber ich glaube, das trifft es. Ich habe mein Leben im Griff, das schon, aber so richtig geordnet ist nichts. Weder mein Desktop, noch meine Emailadresse - heute versuchte ich dem Chaos dort zumindest etwas Herr zu werden. Von meiner Wohnung wollen wir lieber nicht reden… Oder doch? Denn ich kenne mein Chaos, und ich kenne meine Grenzen. Ich kannte meine Grenzen. Denn sie weiten sich. Der Müll trifft nicht immer den Eimer, Hauptsache die Richtung stimmt. Der Weg zwischen Bett und Bad ist nicht mehr frei, er gleicht einem Hindernislauf. Abwasch? Alle paar Wochen. Ich versinke im Chaos, mehr denn je. Ich muss mir wieder Ziele setzen, Ordnung schaffen. Um mich herum, und in mir. Doch gerade das „in mir“ fällt schwer. Irgendwie sind bestimmte Aspekte meines Lebens aus den Fugen geraten. Unerwartet. Auch wenn ich andererseits in den Tiefen meiner Überzeugungen bestätigt wurde. Gleich mehrmals diese Woche. Und heute Abend auf überraschend schöne Weise. Denn er hat sich einfach nur gefreut. 

Ich stand in seiner Küche, er ging am Fenster vorbei und strahlte seine kleine Tochter an. Dann fiel sein Blick auf mich und… sein Blick war herzzerreißend. Vielleicht las ich es auch nur in seinen Augen, doch es brachte mich seufzend zu der zweifelsfreien Aussage „ich werde es ihm sagen“. Seine Frau guckte mich an „keine Hektik“, doch ich würde es nicht ihretwegen tun, sondern seinetwegen. So schnell wie möglich. Das bin ich ihm schuldig. Und im Auto sitzend freute er sich, die Geste war deutlich, die Arme flogen in die Höh’ eh die Ellenbogen zur Hüfte gezogen wurden. Ein Erfolg. Nicht sein Erfolg. Und selbst wenn ein Teil von ihm die aktuellen Ereignisse bedauert, so war diese Reaktion so spontan, so ehrlich, dass ich weiß, dass sie vom Herzen kam. 

„Du hast mir Hoffnung gemacht, und dafür bin ich dir unheimlich dankbar.“

06.09.2017 um 22:46 Uhr

Willkommen in meiner Stadt

von: indalo

Ich weiß, ich hab ne große Klappe. Wirklich. Und ich lass mir von niemandem etwas sagen. Genauso wenig stehe ich daneben, wenn andere unnötig angepöbelt werden. Doch ich weiß auch, wann ich meinen Mund besser halte. Und ich weiß noch nicht, was ich über diesen Vorfall denken soll. 

Da steh ich mit einer Freundin an der Kasse. Vor ihr kaufen zwei… zwei was? Zwei Männer. Zwei Männer, die bestimmt total nett sein können, aber auch gewiss etwas davon verstehen, nicht nett zu sein. Das merkt man. Während der eine bezahlt, will der andere noch eine Tüte kaufen. Er rief noch rüber, dass die dazu kommt. Doch es war bereits eingegeben, die Geldkarte steckte schon im Gerät, er war dabei seinen Pin einzugeben. Dann kramen sie nach zehn Cent, die Tüte kostet aber fünfundzwanzig. Der andere packt also die Sachen in die Tüte, der eine ist schon weggegangen, als der andere sich wegdreht und meint „Ist ja nicht mein Problem.“ In mir beginnt es zu brodeln, denn die klauen doch jetzt nicht einfach diese Tüte, mit vollem Bewusstsein und so ner blöden Art. Ich starre ihm wütend hinterher, drehe mich in seine Richtung und als mein Hirn noch den Sinn und Unsinn davon, ihn jetzt darauf anzusprechen, debattiert, merke ich einerseits wie die Kassiererin das achselzuckend hinnimmt, er aber andererseits sich eines besseren besinnt und zurückkommt. Er pöbelt sie an, dass er doch gesagt habe, sie solle das in die Kasse geben. Murmelt sie noch, dass es bereits eingegeben war? Ich jedenfalls sagte dies laut und deutlich, da ich es selbst auf dem Gerät sah. Meine Freundin sagt in etwa das gleiche wie ich, ohne das Gerät gesehen zu haben. Er dreht sich zu mir, von Angesicht zu Angesicht und pöbelt mich an „Mischen Sie sich ja nicht ein.“ - „Du hast mich angeguckt.“ gebe ich zurück. „Ich gucke an wen ich möchte.“ poltert es. An dieser Stelle steht für mich fest, dass ich es versucht habe, und es nun einfach weiter laufen kann. Meine Freundin reißt jedoch ihren Mund wieder auf „Das können Sie auch in einem ruhigen Ton sagen.“ und ich denke nur „lass es sein, bitte“. Ich sage nichts. Denn ich stehe leider nicht zwischen ihnen. Uns trennt eine Absperrung, und das gefällt mir gar nicht. Er dreht sich also zu ihr, sie zuckt. Ich merke nur, wie sie zuckt und hoffe, dass ihr das Zeichen genug ist. Der Adrenalinspiegel steigt, und der lauteste Gedanke dreht sich darum, dass sie schwanger einen pöbelnden Mann (ja, mich fasziniert, dass er mich siezte) provoziert und ich nicht weiß, ob ich rechtzeitig dazwischen komme. Wie kann ich diese Situation bloß deeskalieren? Ich glaube an die Spannungen im Raum, ich kann sie fühlen. Er hat ne große Klappe, aber das würde er nicht wagen, nicht wahr? Er pöbelt rum und meine Freundin grummelt sich noch etwas in den Bart, was er Himmel sei Dank nicht hört. Beim Weggehen höre ich noch das Wort „Schlampen“ und weiteres. Die Kassiererin atmet auf, meine Freundin zahlt und die Frau hinter ihr kommt wieder dichter und kommentiert einiges. Unter anderem, dass sie ein ganzes Stück zurück gewichen ist. Erstaunlich, so weit reichte meine Aufmerksamkeit diesmal nicht. Es gab nur ihn und den gewölbten Bauch. 

Leider müssen wir den beiden Männern folgen um das Gebäude zu verlassen. Sie stehen am Eingang. Nein, sie warten nicht auf uns, sie erledigen etwas. Doch ich wechsele ganz bewusst die Seiten, um zwischen meiner Freundin und ihnen lang zu gehen. Keine Ahnung, was er uns entgegen wirft, ich gehe dies ignorierend weiter. Mein Fuß ist schon draußen, als ich höre, wie sie reagiert. Warum um Himmels Willen reagierst du noch? Sie steht, er kommt auf sie zu und ich trete ihm entgegen, gucke ihn an mit diesem vielsagenden Blick. Ich weiß, dass ich das kann. Wenn du zu ihr willst, musst du an mir vorbei. Er weicht zurück. Ich sage kein Wort, sie hinter mir schon. Was? Das weiß ich nicht. Das höre ich auch nicht mehr. Dann drehe ich mich wieder zum Gehen, sie kommt diesmal mit. Er setzt wieder an zu seinen Pöbeltiraden, sie sagt etwas zu mir, doch ich muss nachfragen. „Wie schön es doch ist, schwerhörig zu sein. Ich verstehe nicht mehr, was er sagt.“ Ich schon. Ich verstehe seine Worte, doch ich werde sie nicht weiterleiten. Seine Worte sind so viel lauter als ihre, so viel klarer, so viel deutlicher. Wir gehen weiter. Und alles, was mir zu sagen einfällt, ist: „Willkommen in meiner Stadt.“ 

03.09.2017 um 02:16 Uhr

Spielen Sie mit uns ticken?

von: indalo

Es war die richtige Entscheidung, auf so vielen Ebenen. Ein Wochenende weg, nicht weit, recht nah, und doch wieder in einer anderen Welt. Ich fühle mich hier wohl. Sehr sogar. Ich gehöre dazu, bin Teil des Ganzen, so sehr, dass ich mit erschaffe. Denn nicht nur spielen wir Fußball auf Waveboards (Waveboardball), sondern ich fuhr noch mit nem anderen mit sechs Bällen passend durch die Halle. Das war eindeutig meine Idee - und ich hielt mich immer für nicht verrückt genug 😁

Und als ich später wieder in die Halle kam, hieß es von der Kleinen "Spielen Sie mit uns ticken?" Wohlwissend, dass ich viel zu langsam bin, willigte ich ein und bestieg das Waveboard - das war jetzt schon klar, dass wir nicht laufen würden, nicht wahr? Schnell gesellten sich noch andere dazu und so langsam hatte ich auch ne Chance. Und damit's nicht langweilig wird, wechselten sie zwischendurch auf Einräder. Kinder, Kinder, ihr haltet mich ganz schön auf Trab!

01.09.2017 um 23:41 Uhr

Danke fürs Zuhören

von: indalo

…waren die Worte eines Kollegen, als er das Gelände verließ. Wie so vieles nehme ich es einfach zur Kenntnis. Wundere ich mich noch? Ich weiß es nicht. Er erzählte mir zuvor von seiner Freundin, seiner Exfrau und der Einschulung seines Sohnes. Er saß an den Tisch gelehnt im Raum, seufzte leise und ich fragte „Was los?“ Und er redete. Er erzählte mir seine Gedanken, Sorgen und Gefühle. Ich weiß immerhin schon, dass er einen Sohn hat, seit kurzem auch, dass er nicht mehr mit der Mutter zusammen ist. Dass er ne Freundin hat, das ist mir neu - denn wir kennen uns nicht. Und das scheint wirklich mein Markenzeichen zu sein. Ich kenne meine Kollegen, ich kann sie einschätzen, aber ich weiß privat nichts über sie. Um so irritierender war sein Öffnen. Wir sprachen darüber und letztlich einigten wir uns darauf, dass es das Beste sei, wenn er seine Mutter fragt. Die kennt immerhin beide involvierten Frauen und kann die Situation besser einschätzen. Er telefonierte, ich erledigte was und als ich ihn gehen sah, rief ich ihm die Frage hinterher, was nun das Ergebnis sei. Er kam mit den Worten „du bist ja doch noch da“ zurück, berichtete und ging mit der Aussage im Titel dieses Beitrags. Einige Zeit später ging ich kopfschüttelnd übers Gelände. Was passiert da gerade wieder?

Und es passt zu gestern - oder war es heute? Das Wochenende verbringe ich mit einer Kollegin. Wir sprachen kurz darüber und dann sah ich ihren Freund, wir schauten uns an, und er erzählte mir aus heiterem Himmel von seinen Wochenendplänen. Warum? Warum hat er bloß das Bedürfnis mir das zu erzählen? Nur weil er zum ersten Mal weiß, was ich am Wochenende mache? Um gleich zu ziehen? Oder ist es ihm einfach ein Bedürfnis geworden, mir von sich zu erzählen? Da war doch neulich schon diese Offenbarung…

So drehe ich mich also irgendwie darum, dass meine Kollegen sich mir öffnen, mir anvertrauen, und gleichzeitig steht im Raum, wieso du mir dieses Foto geschickt hast. Von ihr. Obwohl sie nicht einmal von der Existenz dieses Fotos weiß. Auch nicht wissen soll. Aber ich habe es nun auf meinem Handy. Tausend mögliche Gedanken. Sie ziehen nicht durch meinen Kopf. Sie existieren, allzeit bereit gedacht zu werden, doch sie drängen sich nicht auf. Ganz im Gegensatz zu der Feststellung, dass dein sich mir öffnen sich für mich genauso anfühlt wie das meiner Kollegen. Fremd.