indalo

12.01.2009 um 22:34 Uhr

Wenn ich zu Hause bin, geht's mir gut

von: indalo

Die Tage im Moment sind sehr lang. Sie sind voll und es wirkt manches Mal als würden sie auf Grund ihrer Fülle auseinander bersten. Doch sie tun es nicht. Mein Kopf schon, denn da piekt es ganz gewaltig. Vieles will raus, manches will nen sicheren Platz, anderes ist unentschlossen. Und so bewege ich mich mechanisch von einem Ort zum nächsten, die Füße tragen mich und die Arbeit lenkt mich. Ich bin nicht immer freundlich, immer nur auf der Durchreise und habe zwar nicht direkt das Gefühl, meine Nerven würden blank liegen, merke aber, dass man an ihnen nicht zerren darf. Ich warne meine Umgebung vor, ganz einfach mit meiner Haltung den Tag über. Doch jedes Mal, wenn ich zu Hause ankomme und meine Punkte abgearbeitet habe, geht’s mir gut. Ich bin kaputt und erschöpft, mein Kopf piekt, aber ich weiß, ich muss nicht mehr raus. Alles, was noch erledigt werden muss, wartet bis morgen. Das ist einfach so. Gute Nacht also.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitiereneineReisende schreibt am 12.01.2009 um 22:37 Uhr:gute Nacht
  2. zitierenlillypii schreibt am 17.01.2009 um 21:26 Uhr:Und, ist sie immer noch in Deinem Kopf? Die von Dezember 2007? :-)
    Er ist eine Baustelle, weil er mein Telefonfreund ist. Und er ist mein Telefonfreund, weil er weit weg wohnt. Unter anderem.
  3. zitierenOmbrage schreibt am 19.01.2009 um 13:31 Uhr:Manchmal muss man dich einfach mögen...manchmal! *lächel*
  4. zitierenindalo schreibt am 19.01.2009 um 13:34 Uhr:Nur manchmal?
  5. zitierenOmbrage schreibt am 19.01.2009 um 13:47 Uhr:Ja, nur manchmal. wieder manchmal will man und manchmal kann man - und manchmal will und kann man eben nicht! ;O)
  6. zitierenindalo schreibt am 19.01.2009 um 13:49 Uhr:Und wenn man will und kann, dann muss man auch?
  7. zitierenOmbrage schreibt am 19.01.2009 um 14:00 Uhr:Nein, wenn man will, dann muss man niemals.

    Es mag den rechtsgrundsatz geben: Sollen ist müssen wenn können - für unsere Psysche gilt er sicher nicht.

    Letztlich sollte der Wille den Fremdzwang überwinden. Wille steht ja nicht außerhalb der Einsicht. ;O)
  8. zitierenindalo schreibt am 19.01.2009 um 14:02 Uhr:Ich stimme dir jetzt mal vorsichtig zu.
  9. zitierenOmbrage schreibt am 19.01.2009 um 14:22 Uhr:weil du zwar dem geschriebenen Wort, nicht aber dem Autor traust?
  10. zitierenindalo schreibt am 19.01.2009 um 14:34 Uhr:Ich habe keinen Grund, dem Autor nicht zu trauen. Und den Worten? Sie passen für mich nicht ganz in den Zusammenhang. Denn ursprünglich ging es mal darum, dass man mich manchmal mögen MUSS, dann kommst du mit können und wollen... ja gut, Fremdzwang hat was mit müssen zu tun, aber dennoch. Ich komm nicht ganz hinterher, deswegen nur ein vorsichtiges zustimmen ;-)
  11. zitierenOmbrage schreibt am 19.01.2009 um 14:43 Uhr:Du solltest (musst?) garnicht zustimmen, wenn es nicht deine Meinung ist! ^^

    Du kannst den Spruch "Arbeit macht frei" auch niemals ohne den inhaltlichen Zusammenhang bringen.

    Was ich meinte ist, das man dich manchmal mögen muss für deine Art - "man" bin da natürlich nur ich! ;O) Und meine Erklärung sollte klar machen, das es trotz der klassichen Definition von "muss" natürlich ein Willensakt - also ein Wollen ist! Ich will müssen! ;O)

    Poldi kommt! ;O)
  12. zitierenindalo schreibt am 19.01.2009 um 16:27 Uhr:Ich stimme dem ja grundsätzlich zu, der Wille sollte dem Zwang übergeordnet sein - das wäre das Beste.

    Oookay, nun hab ich die Zusammenhänge verstanden. Und es freut mich, dass du mich mögen willst ;-)
  13. zitierenOmbrage schreibt am 19.01.2009 um 16:33 Uhr:*lach* so ist es - obwohl das den meisten anderen eher Angst machen würde! ;O)
  14. zitierenindalo schreibt am 19.01.2009 um 16:42 Uhr:Ich geh nun mal nicht zu den meisten ;-) Zu den anderen vielleicht schon, aber Angst machen kann man mir trotzdem so schnell nicht *lach*

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