indalo

05.01.2009 um 02:43 Uhr

Zehntes Zehntel

von: indalo

Es ist soweit, die Zeit ist abgelaufen. Die Frage jedes Countdowns lautet doch: Und jetzt?

Jetzt... jetzt bin ich schlauer. Jetzt habe ich etwas geschafft. Jetzt habe ich Mist gebaut. Jetzt habe ich was gutes getan. Jetzt geht es weiter. Jetzt habe ich Hunger, jetzt gehe ich schlafen.
Viele Sätze mit Jetzt. Und in mir drin? Leere. Himmel sei Dank! Denn es ist keine Panik... ich habe ganze dreieinhalb Dinge erledigen können. Dreieinhalb. Das ist gut. Nicht perfekt, aber gut. Dass nicht einmal das vierte, sondern das fünfte, dasjenige, das ich nicht einmal angerührt habe, jene Sache ist, die mir am Meisten Ärger einbringen wird, beschäftigt mich ausnahmsweise nicht. Es ist der größte Klopper, der höchste Berg. Der, den ich partout erklimmen sollte, wenn ich dieses Jahr mehr Ruhe haben möchte als das letzte. Ein neuer Countdown beginnt. Einer der nicht so klar ist, da die Aufgaben nicht so klar ist. Die Zahl ist in meinem Kopf... dort bleibt sie – vorerst.

Nun möchte ich mich verabschieden. Verabschieden von diesen zehn Tagen. Sie haben mich viel gelehrt, sie haben mich lange begleitet. Das klingt komisch... aber das haben sie. Nun denn. Adieu ihr Lieben, danke für die nette Gesellschaft.


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