gedanken vom leben

31.01.2006 um 21:47 Uhr

....gedicht (8.11.03)

von: inge   Kategorie: gedichte

Haben wir
ein
Leben?
Ein gemeinsames?
nicht mehr? noch? noch nicht?

30.01.2006 um 22:14 Uhr

kein sehr ausgereiftes gedicht, das damalige ereignis trotzdem durchaus beschreibend. (Mai 2001)

von: inge   Kategorie: gedichte

Traurigkeit umfassend, die Erfahrung,
alles falsch gemacht zu haben.
Niederschmetternd, die Erkenntnis,
jemanden nicht in den Arm nehmen zu können,
weil man sich entfremdet hat.
Man nicht mehr weiß,
wie der andere reagiert und man selbst nicht mehr reagiert.

30.01.2006 um 20:00 Uhr

nebenbemerkung. leider.

von: inge   Kategorie: erlebtes

irgendwann kommt der punkt, an dem man sich nichts mehr zu sagen traut, denn alles könnte falsch sein.

harmlose bemerkung – nur nebenbei – und für meine mutter ist es ein vorwurf, der sie einmal mehr an ihre situation erinnert.
MUSS sie denn gleich SO reagieren?
ich HASSE es.

29.01.2006 um 22:04 Uhr

gedicht. (29.jan06)

von: inge

bilder
die wehtun
weil du mir zu wenig vertraust
oder zuviel
wolltest du mich schützen
oder dachtest du
ich erfahre es nie
wolltest du mich
alleine lassen damit?

29.01.2006 um 09:58 Uhr

guten morgen,

von: inge

liebe sorgen, seid ihr auch schon alle da....
bin gestern oder vielmehr heute zu spät heimgekommen und habe zuviel getrunken....
hatten von unserer bücherei aus gestern abend essen mit den asterixübersetzern ins meefrängische, zusammen mit weinprobe.
und immer wenn ich zwischen essen her- und wegtragen ein wenig zeit hatte und an meinem tisch saß, haben mich die netten älteren damen und herren mit jeder nur erdenklichen weinsorte bedrängt... nunja, war trotzdem recht angenehm. aber dass ich jetzt schon wieder raus muss...
arrr. wenigstens scheint die sonne.
trinke jetzt einen cappuccino und den hawaitoast von gestern und mach mich auf die socken, allen einen schönen sonntag!

27.01.2006 um 19:18 Uhr

körperbeherrschung

von: inge

theater spielen und theaterübungen. training ist vor allem und zu allererst vollkommenes loslassen, wahnsinnige unbeherrschtheit des körpers, ein schütteln, stöhnen, seufzen, um dann dafür umso größere körperbeherrschung zu bekommen.
faszinierend, und es fasziniert mich jeden freitag mehr.

26.01.2006 um 23:01 Uhr

wir leben unser leben und wir leben so dahin.....

von: inge

Musik: apocalyptica, weiß nicht, wie das lied heißt

wir sind vom stoff aus dem die träume sind und unser kleines leben ist erfüllt mit einem schlaf.
ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, das war shakespeare.

26.01.2006 um 19:32 Uhr

gedicht.... (26.jan06)

von: inge

das herz
an der wand
grinst höhnisch
lacht mich aus
weiß genau
was ich denke
du weißt es auch
wir erzählen keine wahrheiten
versuchen
unsere identität
zu wahren

24.01.2006 um 19:32 Uhr

gedicht... (24.jan06)

von: inge

ich hab
meine sehnsucht nach nähe
wieder
gefunden
diesmal ohne
betörende törichte leidenschaft

23.01.2006 um 17:49 Uhr

ungewohnte situation..?

von: inge

bin heute morgen mit etwas konfrontiert worden, das mich sehr überrascht hat und wo ich nicht so genau wusste, wie damit umgehen.....
eine nicht besonders gute freundin, die ich auch nur etwa drei monate kenne, meinte, ende januar ist scheiße und da kann man mit ihr nicht viel anfangen. wollte dann wissen, warum. worauf sie sagte, dass da mal eine freundin weggerannt ist und sich drei tage später umgebracht hat.
ein paar minuten später fing sie an zu weinen und sagte, dass diese freundin heute vor zwei jahren weggelaufen ist. sie weinte nur ganz leise, es hat auch fast keiner gemerkt, ich hab ihr dann taschentücher gegeben und meinen arm auf ihre schulter, reden wollte sie nicht.
saß da neben ihr und hab mich so hilflos gefühlt. ist mir noch nie passiert.

22.01.2006 um 21:44 Uhr

seltsam leer

von: inge

plötzlich ist wirklich alles seltsam leer, ich ziehe eine flucht in die vergangenheit vor, kehre wieder zu wohlbekannten dingen zurück, denn das neue schreckt mich zu sehr.. trotzdem bekomme ich das nicht aus meinem kopf hinaus, bin froh, dass er dort oben in b. ist und ich mich nicht darum kümmern brauche. aber die gedanken scheinen mich viel zu sehr zu verfolgen, zu beanspruchen, obwohl es doch so normal war, laut f. passiert es vielen menschen täglich, i know. und natürlich war es schön, aber das ende hat nicht gepasst. möchte nicht, dass mich das zu sehr beschäftigt.
fliehe also zu all den werten, die mir vorher wichtig waren, bin froh, dass m. da ist, bin froh, dass wir beide wissen, dass es freundschaft ist, denn freundschaft gibt manchmal mehr, und in diesem fall sehr viel mehr.

21.01.2006 um 16:53 Uhr

ideen vom leben

von: inge

zeit zu haben,
die zeit vergessen zu können
zeit zu haben,
zu sehen und zu erkennen

zeit zu haben,
zu hören und zu erfühlen
zeit zu haben,
zu weinen und zu lachen

zeit zu haben,
achtsam zu lieben
zeit zu haben,
glücklich zu sein

richard erlewein

19.01.2006 um 18:48 Uhr

lebens-tat-sachen

von: inge

kleines verstörtes wesen versucht leben zu leben nach erfahrungsgedanken machen leben kaputt machen gedanken zu gefahr ist plötzlich überall aber nirgends fassbar flucht vor sich selbst aber mit gedanken vor denen kann man nicht fliehen angstvoll voller angst aber ohne emotionen sind zu stark die angst fühlt nicht mehr weil nichts zu fühlen ist großes loch der gefühle rennen rennen weit weit immer dorthin sollen sie nicht kraft zum leben fehlt völlig unverständlich unverständliches leben gib dem leben einen sinn wo ist er hin going nowhere aber mit musik und dann ist alles vorbei aber es war schon immer vorbei denn es gibt kein hier und kein jetzt nichts was fassbar wäre zukunft wird gegenwart wird vergangenheit und wieder ist alles vorbei

18.01.2006 um 22:06 Uhr

?

von: inge

nobody knows.

wie auch?

18.01.2006 um 18:05 Uhr

wer...

von: inge

...zuviel über die menschen weiß, verstellt sich den weg zu ihnen.

17.01.2006 um 18:29 Uhr

gedicht (9.9.05)

von: inge

Weine meine
Gedanken
verstecke sie
unter
Kissenbergen
zwischen Abend
und Morgen
im Dämmerlicht
zeige meine
Schmerzen nicht
trage Masken
trage sie gut
vielleicht zu gut


hab das gedicht wegen reality eben rausgesucht. scheint irgendwie auf den tag heute zu passen. jedenfalls die letzten drei zeilen.
ganz normaler tag eigentlich, war alles okay, viel gelacht, herumgelabert mit meinen friends, allen möglichen scheiß gemacht und daheim - plötzlich ist das alles weg, plötzlich furchtbarer ernst und zuviele düstere gedanken.
war ich also heute nur "gespielt" gut drauf? es ist ja nichts passiert, das meinen stimmungswechsel hätte verursachen können. nichts wesentliches.
spielen wir uns alle was vor? sind wir alle hier drinnen, online, ist hier jeder von uns mehr er selbst als da draußen, in der welt?
tragen wir draußen alle masken und hier haben wir anonymmität? die anonymität, die wir suchen und zu brauchen glauben? warum?

16.01.2006 um 22:28 Uhr

gedicht (16.jan06)

von: inge

nachtfreundin
nie hätte ich angst
vor dir
weicher dunkler mantel
spuren im schnee
sternengefunkel
über schwarzem wald
allein mit winterstille
im knirschen des schnees
die nacht
reicht mir ihre hand

15.01.2006 um 19:38 Uhr

f.?

von: inge

sollte mit der vergangenheit aufhören. speziell mit den gedanken von n. . vor allem weil ich das alles gar nicht schreiben wollte. n. ist glücklicherweise endlich vorbei.

eines meiner gedichte ist veröffentlicht worden. dicker wälzer, 1000 gedichte, 800 seiten. ich weiß nicht ob ich darüber glücklich sein soll.

freue mich auf meine theateraufführungen dieses jahr. hätten freitagnachmittag eigentlich training gehabt, c. hat verpennt uns bescheid zu sagen, dass winterpause ist und sies ausfallen lässt.
danach waren wir alle irgendwie furchtbar aufgedreht, f. besonders schlimm. sind zu zehnt noch kaffee trinken gegangen, wir haben so viel scheiß gelabert. hatten uns, einschließlich mir, total gefreut, nach drei wochen endlich mal wieder. f. hat sich dauernd auf mich gestürzt, konnte seltsamerweise sogar damit umgehen. auch wenn es mich irritiert hat, wie er sich plötzlich aufgeführt hat. normal wars nicht mehr. war dann aber relativ bald auch wieder okay, er hat mich und k. später noch mit zur straba gebracht. f. und ich waren noch kurz zu zweit (k. musste was kopieren). ist so seltsam, plötzlich wieder dieses schweigen. nicht peinlich, irgendwie nur seltsam.

manchmal stellt man fest, dass man einen bestimmten menschen einfach nur als freund braucht. und dass es freunde gibt, die auch ohne viel worte freunde sein können.
nuja.

14.01.2006 um 23:32 Uhr

gedicht.... (29.12.04)

von: inge

...das ich wegen n. geschrieben habe. weil ich versucht habe, ihm zu erklären, dass es menschen gibt, denen man vertrauen kann, vertrauen muss. und dass man nicht selbst alles vergessen und verdrängen sollte. er hat es nicht verstanden. oder verstehen wollen.

Wie oft

hast du dich gefragt

How can I live without you?

Wie oft

bist du nachts dagesessen

und hast stille Tränen geweint?

Wie oft

dachtest du

Warum?

Wie oft

dachtest du

Warum tot?

13.01.2006 um 23:50 Uhr

freundschaft

von: inge

erster eintrag hier.

bedeutender tag. vor zwei jahren hatte ich diesen bescheuerten unfall. danach lag k. in den armen von n., weil sie weinte wegen mir. und k. und ich haben uns auseinandergelebt, weil n. wichtig für uns beide war, zu wichtig.

heute war sie wieder bei mir, zum ersten mal seit ewig.

freundschaft? da weitermachen, wo wir irgendwann aufgehört haben, aufgegeben haben? wir haben viel geredet, sehr viel. hat sich was verändert? haben wir gefunden, was wir gesucht haben? freundschaft, verständnis der anderen. zusammen lachen und weinen können. hab sie eben zur straßenbahn gebracht. sie hat mir den brief an n. vorgelesen, den sie vorher bei mir geschrieben hatte. weil wir il nino hörten. how can i live without you. und plötzlich sind sie alle wieder da, die erinnerungen. sie schrieb von veränderungen, davon, dass sie nicht mehr weiß, wer er ist (wusste sie das jemals? auch ich wusste es nie, trotz mehr als hundert briefen, trotz gesprächen. kann man sowas überhaupt jemals wissen?)

und er soll sie nicht vergessen.

ich glaube, heute ist vollmond.