gedanken vom leben

28.02.2006 um 18:22 Uhr

gedicht... (25.11.2004)

von: inge

Ich habe Angst,
irgendwann
zu vergessen,
wie es ist,
wenn du lachst.
Wie es ist,
wenn du
überrascht
deine Umwelt bemerkst.
Wie du aussiehst.
Wie sich deine Stimme anhört,
wenn du redest.
Ich habe Angst,
irgendwann
zu vergessen,
wie du bist.

27.02.2006 um 14:12 Uhr

sonnentag....

von: inge

puhh.. die sonne scheint... !!!!
bin im stress, aber ausnahmsweise ist es angenehmer stress!!! hatte eine freundin auf heute bei mir, vormittags waren wir einkaufen fürs nächste wochenende - an der nordsee...
furchtbar, wie viel ungesundes es auf der welt gibt.... ich kam vollbeladen nach hause – mit diversen heißen tassen, pudding, zu dem man nur heißes wasser braucht, teebeuteln, knoppers, müsli und – schließlich und endlich einer flasche französischer rotwein...
wir haben dort oben ein doppelzimmer, allerdings nur mit frühstück, wir haben schließlich kein geldscheißerle... ach ich freu mich schon!!! hoffe nur, dass die sonne auch dort oben scheint und ich nicht mit der vogelgrippe zurück kommen....
ich geh jetzt noch weng mit gina raus, dann duschen und heut abend bei nem freund kochen... spinatlasagne... mit nachtisch und salat... *lecker*
ich wünsch euch was!

26.02.2006 um 14:24 Uhr

gedanken von margot bickel

von: inge

wage zu träumen
von dir
und dem, was du nicht bist

wage zu träumen
von dir
und dem, was du nicht hast

wage zu träumen
von dir
wie du wirklich bist

wage zu träumen
von dir
und nach dem erwachen
verwasche nicht
dein traumhaft
wahres
gesicht

25.02.2006 um 22:43 Uhr

es ist nur ein anderer zug....

von: inge

ich war letzte woche abends mal wieder babysitten. tilman, der große, war ziemlich schnell im bett, laura wollte nicht so... es gab eigentlich nur ein thema für sie: mein geburtstag. sie wollte wissen, ob ich traurig bin. ob ich mich freue. sie erklärte mir, es ist nur ein anderer zug, nur ein weiterer lebensabschnitt, nicht weiter schlimm, nicht traurig, nur ein bahnhof, ein anderer zug, nur umsteigen.....
als sie dann im bett lag, ich das licht ausmachte und ihr „träum was schönes!“ wünschte, meinte sie, so ernsthaft, ich soll vorher nochmal richtig kind sein. ich wollte wissen, wie das denn geht.... sie konnte mir keine antwort darauf geben, meinte, ich sollte mir da einfach was überlegen. und wenn ich das nächste mal zu ihr komme, soll ich ihr erzählen, wie es ist, erwachsen zu sein....
ich hab ihre zimmertür zugemacht und hatte verdammt feuchte augen.

es ist nur ein anderer zug.....

und er fährt in einer woche.

24.02.2006 um 23:32 Uhr

gedicht.. (23.2.06)

von: inge

der rache
süßer todesengel
schlägt mit waffen zurück
mit denen ich wunden riss bei dir
ich wusste,
es war falsch
sah keine andere möglichkeit
sah nur dich,
überall dich!
in panik schlug ich um mich
jetzt
die rache
deine rache
schlägst mich mit meinen waffen
ich wehre mich nicht
weil ich weiß, es war ungerecht,
bin zerrissen vor tränen

23.02.2006 um 22:37 Uhr

gedicht.. (23.2.2004) besonders die ersten paar zeilen treffen heute zu.

von: inge

Möglichkeit gehabt?
Chance vertan?
Eine von vielen?
Die erste?
Oder die letzte?
Ich und du.
Du und ich.
Zeit.
Ein Anfang – oder schon mittendrin?
Ich.
Will.
Weitermachen.

23.02.2006 um 20:45 Uhr

frage

von: inge

hat jemand von euch zufällig ne ahnung, wie man aus dieser laufleiste, wenn man über internetexplorer ins internet geht, oben, wo man die adresse auswählt, wie man diese liste löschen kann? bzw dass die da von anfang an gar nicht da ist?
weil seit ein paar tagen ist unser family-pc kaputt und mein laptop hier oben ist die einzige möglichkeit, noch ins internet zu kommen, was natürlich fleißig ausgenutzt wird...
und ich hab eigt keinen bock, dass sämtliche meiner familienmitglieder plötzlich bei blogigo landen...

23.02.2006 um 15:23 Uhr

suche stempel

von: inge

oh verdammt. ich weiß nicht mehr, wer ich bin, ich glaube, ich habe mich irgendwo vergessen...? sowieso bin ich heute beinahe ununterbrochen irritiert, von diversen seltsamen dingen, die aber nur in meinen augen seltsam sind..
zudem, hat jemand einen ganz großen stempel für mich, einen stempel, auf dem noch größer steht „vergiss es!“ damit ich endlich ein paar zu lange und schlecht geträumte träume und illusionen abstempeln kann? sie sind zu abgenutzt, nicht mehr zu gebrauchen, gehen in die falsche richtung.

ich weiß, dass es falsch ist, was ich mir zusammendenke, ich weiß es, aber ich habs nicht realisiert.

vielleicht hilft doch ein stempel?

22.02.2006 um 15:33 Uhr

das glück,

von: inge

ein wenig zeit geschenkt zu bekommen, ist unbezahlbar.

21.02.2006 um 20:37 Uhr

gedicht... (19.2.2006)

von: inge

gedankenverarbeitung
stundenlang
drängt sich zwischen alles
kann nicht gelöscht werden
muss geschehen, jetzt
sie drehen sich alle im kreis,
im kreis, im kreis,
und dazu scheint die sonne,
es ist nicht kalt
du neben mir
aber die gedanken im kreis

später die ruhe
vor dem gedankensturm
die ruhe voller dankbarkeit
so dankbar bin ich dir
wünsch dir alles gute dieser welt

dann alleine im dunkel der nacht
ohne mond
alles kommt, überfällt mich erneut
das letzte mal
hoffentlich
das letzte mal all diese gedanken
was wie hätte sein können
so schön
will mich nicht mehr verlieren
in träumen
und will auch dich nicht verlieren

18.02.2006 um 12:52 Uhr

traumnacht

von: inge

eine glückliche nacht mit wenig schlaf. ich war bei einem freund, und der regen tropfte auf das fenster und erzählte geschichten...

habe seltsame dinge geträumt, bin aber froh, dass ich über all die schwierigkeiten, die ich mit eben jenem freund hatte, hinüber bin, über meinen letzten brief haben wir nicht mehr geredet, und trotzdem waren unsere gespräche kein "aneinandervorbeireden", sondern sinnvoll und schön. und plötzlich ist wieder eine vertrautheit da, die wir noch nie hatten, weil alles zu kompliziert war, plötzlich sind bestimmte dinge gar nicht mehr nötig.

ich hoffe, es geht ihm jetzt gut und unsere freundschaft hält.

16.02.2006 um 21:57 Uhr

trauerspiel in drei akten

von: inge

habe heute meinen drachenbaum kurz und klein geschnitten..... mit einer grässlichen baumschere alle drei äste. wegen ein paar blöden spinnmilben. und plötzlich ist das zimmer so groß und so leer... hab die palme glaub ich zu meinem zehnten geburtstag bekommen. da war sie auch noch kleiner als ich. jetzt ist sies wieder.

und auch wenns blöd klingt, ich hab sie wirklich gern.

14.02.2006 um 23:54 Uhr

"glaube, liebe, hoffnung"

von: inge

... diese drei, ich weiß.
meine aber was ganz anderes. ich war heute abend in der hauptprobe dieses stücks am mainfrankentheater bei uns in würzburg und ich kann nur sagen: ein hammerstück.
sehr, sehr gut.
was das ganze natürlich noch sehr emotional macht, ist wenn man die schauspieler persönlich kennt - ich habe furchtbar mitgelitten, besonders zum schluss.
es ist ein sehr aktuelles stück, handelt unter anderem von arbeitslosigkeit und davon, wie die bürokratie einem die worte im mund herumdreht und wie ungerecht die welt ist.
aber am ende bleiben: glaube, liebe, hoffnung, diese drei.
und es geht doch immer weiter.
manchmal nicht.


wer mehr darüber wissen will:
mainfrankentheater würzburg

14.02.2006 um 22:35 Uhr

ein elfchen, das einfach so passiert ist... heute.. leider mit direktem bezug zur gegenwart...

von: inge

ich
habe angst
vor dem stein
den ich zum rollen
brachte

13.02.2006 um 22:54 Uhr

ein dankeschön

von: inge

ich möchte heute ein danke sagen, an all die menschen, die für mich da sind, ob sie es wissen oder nicht.
weil es wunderschön ist, wenn man vertrauen kann, wenn man sich auf jemanden verlassen kann. wenn man in den arm genommen wird und wenn man selbst jemanden in den arm nehmen kann.

13.02.2006 um 22:28 Uhr

gedicht... (5.5.04)

von: inge

Es tut gut, zu wissen,
dass du da bist.
Ich deine Nummer wählen kann,
wann immer mir danach ist.
Zu wissen,
dass du mir zuhörst, egal was ich erzähle.
Zu wissen,
dass du bei allem versuchen wirst, mir zu helfen.
Es tut verdammt gut.

12.02.2006 um 22:59 Uhr

gedicht.. (7.1.06)

von: inge

neues Land

immer weniger
weiße Flecken
auf der Landkarte
des Lebens
zu wenig

bald
heißt es
Wissen

10.02.2006 um 23:09 Uhr

ich weiß.

von: inge

irgendwann, irgendwann werde ich wieder hier stehen. es wird wieder nacht sein, der mond am himmel stehen, ein wenig schnee wird fallen, während der schnee und das eis unter meinen füßen knirschen. die straßenlaternen werden ihr milchig eisiges licht strahlen lassen. ich werde wieder so in einem dorf stehen, am dorfrand, werde den mond ansehen, und den himmel, werde die uralte version von „i love you“ in meinen ohren haben, und glücklich sein. die straße wird nicht die gleiche sein, der schnee nicht, und ich werde einen hund rufen, der nicht gina heißt, aber der mond wird der mond sein, und es sind immer wieder die selben, die gefühle werden die gleichen sein.
ich werde mich daran erinnern, was glück bedeutet.

09.02.2006 um 15:57 Uhr

leben, ich komme! hoffentlich bald!

von: inge

ich weile wieder unter den lebenden – juhu. ich will endlich aufhören mit teetrinken und mit salbe einschmieren, nase putzen und dem ganzen kram...
außerdem, und das beunruhigt mich, ich kann nicht mehr still im bett liegen ohne was zu tun. normalerweise bin ich ja froh, wenn ich zum ausruhen mitten am tag komme, aber langsam geht mir dieses nichtstun und denken können auf den geist... zu viel ruhe ist einfach zu viel und schlafen kann ich doch nicht..
nun ja. habe heute schon alle erdenklichen wetterlagen durchgemacht, über schnee, schneeregen, hagel, wind bis zu sonnenschein....
ich muss heute noch einen brief nach italien schreiben – susanna wartet da schon seit einem halben jahr drauf...

08.02.2006 um 18:49 Uhr

gedicht.. (8.2.06)

von: inge

heute
war es wieder das meer
in den gedanken
in den wolken
dem stürmenden wind
als wäre er frei
hielt ihm mein gesicht entgegen
er ist frei
der regen
macht weite
fühlbare weite
meine seele
springt
einen moment nur
aber er ist lange genug
heute
bin ich frei
im regenwind
im sturmregen