gedanken vom leben

14.07.2007 um 01:28 Uhr

vergangenheit

von: inge

man lernt dazu, sammelt erfahrungen, fängt an, nicht nur positives zu sehen, sondern auch all die negativen seiten. ich war eine zeit lang traurig, nur traurig, weil es so wehtat, eine zeit lang war ich wütend, neidisch, auf ihn und sein leben. es gab die phase, in der ich alles erklären wollte, ein letztes mal "richtig" mit ihm reden. dazu kams nie, und irgendwann wars mir auch nicht mehr wichtig. ich hab nichts mehr mitbekommen von ihm, und wenn, dann hab ichs nichtmal richtig registriert.

gestern. gestern ist mir das zum ersten mal so richtig aufgefallen. es hat mich nicht im geringsten berührt, dass n. auch auf der geburtstagsparty aufgetaucht ist. auch nicht, dass er danach mit tanzen war. er war da, aber es tat nicht weh ihn zu sehen, und das trotz seiner freundin.

heute das gerüst aufgebaut, in der turnhalle, und die bühne, und ich war schlicht und einfach dazu fähig, mit ihm über das licht, die technik oder die bühne zu reden.

abends war ich bei uns in der schule im treppenhauskonzert - dachte, siehst mal wieder deine schuhe mit absatz an - dummerweise nicht dran gedacht, dass es da nur sehr wenige sitzplätze gibt.... nach dem konzert waren wir noch wegen licht in der turnhalle, und da hab ich meine füße schon sehr deutlich gespürt...  von unseren drei technikern n.  spontan gefragt, ob  er mich heimfährt, als er von unserem hausmeisterehepaar, genau wie ich, ein glas wein angeboten bekam... ein wenig irritiert - ich muss von der schule bis hierher ja nur 7min laufen - hab ich ihm dann die sache mit den schuhen erklärt, gleichzeitig dran gehängt, dass ers aber echt nicht muss... nja, vermutlich typisch n., ja, nee, klar kann ich dich mitnehmen. abgesehn davon dass es keinen unterschied macht, ob er mich bei mir rauslässt oder nicht - es liegt auf seinem weg.

n. neben mir, sein auto - war schon lange nicht mehr so. aber eindeutig anders. zum abschied nichtmal umarmt, und das scheint sogar ihn verwundert zu haben.

tja.  n.