gedanken vom leben

31.01.2008 um 23:48 Uhr

drei

von: inge

drei: wir verabschieden uns im icq. ich rufe meine schwester an. sie ist... nicht geknickt, eher resigniert. sie hat ihn angerufen, er ist nicht dran gegangen. vermutlich sauer. also geh ich wieder ins icq. versuch es ihm zu erklären. letztendlich - "ich kann mit allem leben, nur nicht damit, wenn du jetzt meiner schwester böse bist." da ist es wieder, das argument, das er oft verwendet hat - wir wussten beide, dass es u.u. probleme mit meinen schwestern gibt. was jetzt gerade passiert. aber ich versteh nicht, warum er sich so aufregt, wenn angeblich mit ihr und auch sonst einer noch "nie was gelaufen ist, egal mit wem ich mich fotografieren lasse."

was solls.... er wird nicht lange sauer auf meine schwester sein. dafür ist er immer noch er.

und "würdest du ran gehen, wenn ich dich jetzt anruf?" - "klar du bist inge wieso sollte ich es nicht tun" nachts um halb zwölf. schön das zu wissen.

ich glaube, heute bin ich ein stückchen gewachsen. an meinen tränen, an meiner wut, an meinem schreiben, an ihm.  

 

31.01.2008 um 22:27 Uhr

zwei

von: inge

eins: meine schwestern haben eine wohnung. nicht perfekt, aber voll okay.

zwei: mein ex schreibt mich vorhin an. danke für den brief, den ich ihm geschrieben habe, zum aufarbeiten. eine sarkasmus-wut-phase - meine schwester ist da, erzählt mir von seiner fast-neuen. wut darüber, dass das nach noch nichtmal drei wochen schon wieder geht für ihn. kerl. darauf angesprochen. weiter sarkasmus, ein wenig wut. trotzdem - ich kanns nunmal nicht lassen - sag ich ihm, dass ich ihn trotzdem noch schätze. aber wütend bin. was ich doch sein darf. puh.

es gibt jetzt den menschen, mit dem ich zusammen war.

und es gibt den menschen, dem ich im heute gegenübertrete. 

30.01.2008 um 20:19 Uhr

telefongespräch

von: inge

Musik: gwen stefani - early winter

früher abend, später nachmittag, wie man will. mein telefon klingelt. "unbekannt". ich geh ran und bin erstmal mehr als perplex... bitte wer?? bis ich merke, das ist die mum von meinem ex. sie will wissen, ob ich ne nummer habe, unter der sie meine schwestern erreichen kann... wegen den ferien (wo sie wieder eingeladen sind, dort zu sein - bei der family meines ex) und wegen dem hoffentlich baldigen umzug meiner schwestern... puhh. also geb ich ihr die telefonnummer meines vaters. sie richtet mir grüße von s. aus - dem freund seiner schwester, der die meiste zeit da war, als ich auch da war. sie erzählt mir, was sie heute abend machen werden. und "alles alles liebe für dich, inge!" und "wir sehen uns schon mal wieder irgendwann, oder?" meine ich: "ja, bestimmt, irgendwann, irgendwo..." war dann irgendwie voll lieb. auch wenns seltsam ist. und er ist schon wieder im icq. aber ich kanns echt nicht. ich hoffe einfach, es geht ihm gut.

30.01.2008 um 10:37 Uhr

wirklichkeit

von: inge

Musik: avril lavigne - when you're gone

"Die Vergänglichkeit ist ein Prinzip der Harmonie. Wenn wir uns nicht gegen sie auflehnen, sind wir in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit."

Pema Chödrön 

29.01.2008 um 22:35 Uhr

drucken... drucken... drucken...

von: inge

mein drucker druckt... langsam... ganz langsam vor sich hin...

bildlich gesehen meine letzten vier monate... vielleicht hilft es.... gedruckt, gebunden, weggepackt. mails, icq-gespräche. längst nicht alle. nur was ich gespeichert hatte. das wichtigste. es ist traurig und schön, in dieser vergangenheit zu lesen. vielleicht ist es in ein paar jahren nur noch schön. ich hoffe es.

hoping you're okay.

er ist im icq, jetzt gerade, aber ich kann nicht mit ihm reden. noch nicht. 

29.01.2008 um 19:11 Uhr

tinten-toner-tankstation

von: inge

seit samstag.
meine leere druckerpatrone.
*seufz*
unangenehm, da mein drucker unentbehrlich.
unangenehm, da kleininge nicht die geringste ahnung von dingen dieser art hat.
unangenehm, weil horrorvision von übermäßigen kosten.
also rumgefragt.
wo, wie, am besten.
heute auf den weg gemacht.
tinten-toner-tankstation.
kleiner, aber gemütlicher laden.
radio.
bisschen chaotisch.
der geruch nach druckerfarbe.
ein etwas älterer, mürrischer mann.
meine notlage berichtet.
"mhm, das ist aber keine original."
ahja.
keine ahnung, wie gesagt.
"versuchen wirs mal."
schweigen.
die tür geht auf, ein kunde kommt.
will seine gefüllten patronen abholen.
"hallo" - "auf wiedersehen".
wieder schweigen.
radio.
farbspritzer an der wand.
"bist gespannt, hm?"
"ohja..."
schweigen.
er testet.
leider kommt irgendwo tinte raus, wo keine rauskommen soll.
"weils keine original ist."
aha.
"aber ich muss einfach noch ein wenig tinte abpumpen, damit da ein vakuum entsteht."
schweigen.
wieder testet er. es funktioniert.
ich seufze erleichtert.
"jetzt biste erleichtert, hm?"
"ohja, ich kann ja wenigstens einmal glück haben."
zehn euro wandern aus meinem geldbeutel in seine kasse.
und die quittung nicht vergessen.
"aber du hast doch bestimmt schon öfter glück gehabt."
"ähhh.... nein."
"aber das nächste mal nimmst du eine originalpatrone."
darauf ein kurzer wortwechsel, wie denn original und warum nicht pelikan, und kleininge hat keine ahnung und so, sondern ihr dad hat ihr den drucker vor einem jahr geschenkt, als ich ausgezogen bin, damit ich halt was hab....
"warum denn ausgezogen?"
tja. und dann hab ich dem menschen in vielleicht zehn sätzen meine kompletten erfahrungen des letzten jahres erzählt.
wahnsinn. und auf einmal war er total lieb. und wünscht mir viel glück für schweden. und auch so.
soviel zur tinten-toner-tankstation.

28.01.2008 um 20:53 Uhr

das waren "wir"....

von: inge

anfang dezember

er gerade mit nem frischrasierten dreitagebart... sieht gleich viel mehr nach bubi aus^^ und betrunken war er zu dem zeitpunkt auch. ich lieb das bild trotzdem.

28.01.2008 um 20:43 Uhr

das wesentliche

von: inge

freunde. echte freunde. gute freunde.

und ich bin mehr als froh, solche freunde zu haben. die da sind. immer.  

28.01.2008 um 19:46 Uhr

na dann mal testen, mhm!!

von: inge

mal sehen, ob das wieder funktioniert.... samstagabend wollt ich hier mein heulendes elend verewigen - und was war??? nüscht!!! mal sehn, obs jetzt wieder geht...

dafür, dass das wochenende übringens so scheiße war und der morgen heute eigentlich auch, war der rest des tages voll okay... meine schwester *freu* kam zum mittagessen, danach hat sie gepennt und ich hab in aller ruhe mein schulzeug gemacht... dann kam ein freund von mir spontan vorbei, später haben meine sis und ich uns noch eine shisha gebastelt und uns ewig gut unterhalten... über zukunft und so... zwischendurch hat sie natürlich von ihrem woe und logischerweise auch von meinem ex erzählt... am anfang war das echt beschissen, aber später gings.

auch jetzt gehts, wenn ich an ihn denk. gestern abend wars schlimm und wie gesagt, das ganze woe auch und ich war einfach nur am heulen.... aber abends hab ich eben den freund angerufen, dre heut auch vorbeikam und hab ihn eine stunde lang zugelabert bzw geheult... tat aber ganz gut und er machts gern ;-) 

26.01.2008 um 12:36 Uhr

avril lavigne - when you're gone

von: inge

- I miss you. -

26.01.2008 um 12:34 Uhr

wochenende....

von: inge

zum ersten mal seit august ein wochenende, an dem ich keinen termin habe, für die schule nichts tun muss - es sei denn ich fange an, fürs abi zu lernen - es ist keine party geplant, kein geburtstag, zeit für meinen freund muss ich mir auch nicht nehmen, meine schwester ist seit fast zwei wochen nicht mehr bei mir, sondern bei meinem dad - der erste eindruck - leere. angst. zeit. viel zeit. aber auch gut. nur dass ich das, worum ich zwei monate immer kämpfen musste, nämlich nur zeit für mich, schon längst wieder genug hatte.... und: meine schwestern sind beide dieses wochenende bei meinem ex. diese beiden tatsachen - nichts zu tun und meine schwestern da, wo ich gern wäre, machen dieses wochenende zu einem beschissenen. so blöd es klingt, denn ich schätze, niemand ist im moment auf meine beiden schwestern eifersüchtig aufgrund der situation, in der sie zur zeit stecken, aber ich bin eifersüchtig. eifersüchtig darauf, dass meine schwestern weiterhin zu dieser familie gehen dürfen, ein stück weit zu dieser familie gehören dürfen, und ich das nicht mehr kann. ich kann mich nichtmal eben mit seiner schwester treffen - weil ich einfach vom weg her allein da nicht hinkomme. und ich mag diese familie genauso, wie ich meinen ex noch mag. für vier monate war das auch sowas wie meine heimat.

und ich bin wütend darauf, dass ich diese beziehung aufgeben musste, weil mein ex nie gelernt hat, um etwas zu kämpfen und nicht gleich nach dem ersten problem aufzugeben. denn das hat er. 

24.01.2008 um 17:26 Uhr

nie

von: inge

es tut weh, es tut weh, es tut weh, weh, weh. ich hätte nie gedacht, dass es so schlimm ist.

23.01.2008 um 22:17 Uhr

probleme...

von: inge

Musik: daughtry - it's not over

wie sie alle ihre probleme haben...

meine kleinste von schulspiel - weil alle in ihrer klasse irgendwie hinter ihrem rücken über sie reden, dabei ist das ein ganz liebes mädel...

eine freundin von mir, die gerade jetzt, wos aufs abi zugeht, einen ganzen haufen wirklich schlimmer noten eingesammelt hat... die gerade absolut am ende ist... alle diese fragen, wofür, ist doch eh sinnlos, warum soll ich mich noch anstrengen... etc

einer aus meinem mathe-grundkurs, dessen mutter letztens gestorben ist...

mein knuddeljohnny von schulspiel, zu viele fünfer und vermutlich zu viele "freizeitbeschäftigungen" - chor, band, theater, tennis...

einer aus meinem drg-kurs, der sehr unglücklich über seine momentane beziehung ist, aber sich nicht traut, seine freundin noch mehr zu belasten... 

zuletzt... meine schwestern.... beide haben zu kämpfen... mein vater auch.

und kleininge versucht zu helfen, wo sie kann, in den arm zu nehmen, da zu sein, zu zuhören.

nur sich selber kann sie nicht helfen.  

21.01.2008 um 23:29 Uhr

.....

von: inge

Musik: nellie furtado, say it right

 


I miss you...

 



"Oh, just what we had
Oh, I want it back
Just what we had
I want it back
Oh just what we had"

nellie furtado, back in gods hands

21.01.2008 um 21:56 Uhr

ich will

von: inge

ein zuhause.
eine mum und einen dad.
eine mum, die mich fragt, wies mir geht.
eine mum, die mir sagt, hey, das leben geht weiter, er war ein lieber kerl.
eine mum, die mich in den arm nimmt, wenn ich nur am heulen bin.
eine kleine schwester, die eine kleine schwester sein darf.
eine kleine schwester, die weiter aufs gymnasium gehen darf.
eine kleine schwester, die mittags etwas zum essen gekocht bekommt.
einen kleinen bruder, der daheim bei seiner familie wohnen kann.
einen kleinen bruder, der sich bei seinen drei älteren schwestern wohlfühlt.
eine familie.
eine familie, die sich streitet.
eine familie, die sich lieb hat.
immer.
und nicht das.
so schlimm war es noch nie.

21.01.2008 um 21:45 Uhr

viel zu kompliziert

von: inge

Musik: peter cincotti - goodbye philadelphia

es ist alles so kompliziert. meine schwestern, mein vater und seine freundin, seine freundin, die meinen schwestern so ein schlechtes gewissen macht, andauernd, dabei können die beiden nichts dafür, dass meine mum sie quasi rausgeworfen hat... sie sind heimatlos meine schwestern....

mein freund, also mein exfreund - lange geschichte, aber mehr oder weniger gutes ende... 

ich könnt grad heulen... wegen allem. 

 

21.01.2008 um 12:13 Uhr

gedichte... 14.1.08

von: inge


Aufatmen                                   
Innehalten
sich nicht zermalmen lassen
von Gedanken
und den
Erinnerungen

 




Akzeptieren
abschließen
dem Ganzen
ein schönes
Ende
geben


17.01.2008 um 11:02 Uhr

gedichte - 13.1.2008

von: inge

Musik: linkin park - shadow of the day


 

Gefahr laufen
sich selbst zu verlieren
in den Aufgaben der Zeit
zu viele Ansprüche
Anforderungen

 


 

Trauerarbeit leisten
Erlebnisse verarbeiten
immer wieder
erleben
bis sie ihre
traurigste Wirkung
verloren haben

 




Tränen ausweinen
ausweinen
bis keine mehr da ist
und wieder
zu leben anfangen
zu lachen anfangen

 


 

Wenn du willst
dass es ihm gut geht
wirklich gut geht
wenn du willst
dass er glücklich ist
glücklich werden kann
lass ihn los
lass ihn gehen
versuch nicht
ihn zu halten

 




Es hat gestimmt
eine Zeit lang
war es wunderschön
aber alles
hat einen Anfang
und ein Ende

 




verarbeiten
aufarbeiten
zu Ende bringen
was irgendwann begann
wachsen

 




Neuanfang
Lebenswunsch
für den es sich zu sterben lohnt
dem Leben
einen Sinn geben

 




sich stützen
verlassen
auf andere verlassen können
helfen
tragen und ertragen
Ziele stecken
und sie nie
aus den Augen verlieren

 




Den Wunsch verspüren
nichts zu ändern
nie mehr
willenlos
tatenlos
Außenposition
Betrachter spielen

12.01.2008 um 17:55 Uhr

dilemma

von: inge

oh gott... heul schluchz schnief don't know... nein, ich bin nicht mitgegangen... nein... ich bin mit meiner cousine in die stadt, eine halbe stunde bevor er kommen wollte. hab meinen beiden schwester nichts gesagt, aber die eine wusste, dass ich das unter umständen machen würde.

er macht sich gedanken, meinte, mitte nächster woche vielleicht, dass er zu einer entscheidung käme.... das ist in ordnung, aber ich habe nicht die lust, in der zeit seine freundin zu "spielen", und vor allem nicht heute abend, wo er sagte, er würde eine fassade vorschieben und nicht an das ganze zeugs denken. ich kann sowas aber nicht. und was hab ich davon, wenn ich mich heute abend volllaufen lasse.... was habi ch von dem abend - nichts.

und jetzt.... bin ich hier.... und ich weiß nicht ob ich darüber froh sein soll. 

12.01.2008 um 14:06 Uhr

irgendwie...

von: inge

irgendwie tot, geistig tot... ich bin nicht so ganz da, wo ich sein sollte....

wieviel zeit gibt man einem menschen, einem menschen, der nachdenken muss, der nicht weiß, ist diese beziehung das was er will, ist es gut, so wie es ist... wieviel zeit?

und was mache ich, wenn besagter mensch heute zusammen mit seinen beiden besten freunden geburtstag feiert, die seit einem halben jahr geplante "big party", und aber alles andere nicht geklärt ist....

er wirds verdrängen, eine fassade vorschieben und hat mich quasi um dasselbe gebeten. schauspielern hin, schauspielern her - DAS werd ich nicht können. ich seh mich schon irgendwo betrunken sitzen und rumheulen, oder auch ohne alkohol schlecht drauf sein. ich kenn dort niemanden wirklich - außer meinen schwestern.