dear diary...

06.11.2007 um 11:40 Uhr

"Pelzfarmen" in Skandinavien

von: issi

Vor einiger Zeit hab ich mir vorgenommen, über die Pelzfarmen in Skandinavien zu schreiben (auch für Leo ;) ) - allerdings finde ich die Recherchen vom VGT sehr gut und möchte einfach mal auf die entsprechende Seite verlinken. Hier ist sie.

Nur einen kurzen Kommentar möchte ich dazu abgeben: Manch Kritiker der Kritiker wird sagen, dass der Mensch seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden schon Pelz trägt. Doch damals wurden die Tiere nicht in Massen gezüchtet und unter sehr fragwürdigen Bedingungen gehalten. Und während der ursprüngliche Zweck des Tragens von Pelz wohl eher seine wärmende Eigenschaft war, ist Pelz heutzutage mehr ein Luxusgut. Pelz steht nicht für Schutz vor Kälte, sondern für Prestige. Damit sich der Träger der Pelzes in Form von modischen Mänteln und Schuhen überlegen fühlt, müssen hunderte Tiere sterben. Das ist es, was nicht in Ordnung ist. Und es mag vielleicht umso mehr schockieren, dass die schreckliche Zustände in diesen Farmen (schon die Bezeichnung "Farm" ist ein Hohn) nicht nur in wenig kontrollierten Ländern wie China herrschen, sondern auch in Europa, gar nicht so weit entfernt von unseren trauten Heimen. Nicht weit weg von unserer Insel der Seligen...

Doch zum Glück gibt es Aktionen gegen die Pelzindustrie, die sich teilweise als sehr wirksam erweisen. Siehe dazu diese Seite.

Eigentlich wirklich schlimm, wozu Menschen fähig sind - aber dafür umso schöner zu sehen, dass es auch engagierte Leute gibt, die alles daran setzen, den Tieren zu helfen und ihre Mitmenschen aufzuklären.

Soviel erst mal für jetzt. Mehr vielleicht ein anderes Mal.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenleo14 schreibt am 06.11.2007 um 18:02 Uhr:Danke für deine NAchricht. Ich verlinke und kommentiere morgen im LAufe des Tages. HAb einen schönen Abend!
    leo14
  2. zitierenissi schreibt am 06.11.2007 um 19:29 Uhr:Danke! Wünsch ich dir auch!
  3. zitieren1mishou schreibt am 08.11.2007 um 07:09 Uhr:Am schlimmsten sind die Argumente von den Menschen, wenn sie sagen: Warum nicht, die werden doch dafür gezüchtet oder: Nur weil ich meinen einen Pelz nicht mehr kaufe, werden die nicht damit aufhören. Bei Vegetarier ja oder nein ist es das selbe!
  4. zitierenkulturellkreativ schreibt am 09.11.2007 um 16:59 Uhr:Ich dank dir auch für deinen Bericht;
    langfristig etwas ändern wird sich nur, wenn die Menschen, die tiefer hinsehen und fühlen, nie nachlassen, diese Dinge zum Thema zu machen.

    Soetwas wie Sklaverei gab es auch über viele Jahrhunderte - und irgendwann nicht mehr, weil genügend Menschen ein empfindsameres Bewusstsein entwickelt hatten.
    Liebe Grüße, Hermes
  5. zitierenissi schreibt am 09.11.2007 um 17:41 Uhr:Hi Hermes!

    Ja, das ist es eben: es braucht eine längere Zeit, bis sich ein so weitreichendes Problem löst - und es wird sich auch nicht überall gleich schnell lösen. Deshalb ist es wichtig, bei Rückschlägen nicht sofort aufzugeben und sich nicht demotivieren zu lassen, wenn es keine unmittelbaren Erfolge gibt.

    Solche gesellschaftlichen Veränderungen passieren nur langsam: So wie ein Fluss sein Flussbett formt - langsam, aber nachhaltig.

    Liebe Grüße
    Issi
  6. zitierenleo14 schreibt am 09.11.2007 um 20:19 Uhr:schön gesagt, das mit dem Flussbett
    leo14
  7. zitierenkulturellkreativ schreibt am 10.11.2007 um 16:04 Uhr:Hi Issi,
    ich hab den Bericht über die VGT-Recherche gerade auch gebracht;
    mit einem Hinweis auf hier und Leo's Blog.

    Vor Jahren hab ich übrigens mal an einer vom VGT organisierten »Tierschutz-Pilgerfahrt« teilgenommen.

    hab ein *gutes Wochenende*, Hermes
  8. zitierenleo14 schreibt am 12.11.2007 um 21:56 Uhr:nett, diese Zusammenarbeit!
    leo14
  9. zitierendexxi schreibt am 09.08.2008 um 23:42 Uhr:Tolle Seite.
    Was wir alleine nicht schaffen , schaffen wir dann zusammen, nur wir müssen Geduldig sein dann dauert es nicht mehr lang.
    War erst beim Söhne Konzert, und da ich beim Tierschutz Ehrenamtlich mit informiere, motiviert mich dieses Lied. Es stimmt nämlich voll und ganz!

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