Jaris Büchergebrabbel

31.08.2009 um 20:34 Uhr

Neu auf Jaris Bücherregal: Vera Wolle ist ein Schaf

von: Jari   Kategorie: Neuerrungenschaften

Mitbringsel meiner Mutter aus Norddeutschland:

28.08.2009 um 12:59 Uhr

Das Hotel für Büchernarren

In Iserloh (Sauerland) hat das Hotel "Franzosenhohl" seine Pforten geöffnet. Jedoch handelt es sich dabei nicht um ein einfaches Hotel, sondern um ein Literaturhotel, dessen Klientel Bücherfreunde und Leseratten sind.

Das Hotel wartet mit 2´700 Büchern und 40'000 Hörbüchern auf. Ausserdem werden Autorenlesungen gehalten, Workshops angeboten und Schreibseminare geführt. 
Bei der Buchung wird man nach seinem persönlichen Lesegeschmack begraft und wenn man dann im Hotel eintrifft, trifft man im Zimmer schon eine kleine Auswahl an entsprechenden Titeln parat. 
Jari findet: Eine tolle Idee!
 
Unter www.literaturhotel-franzosenhohl.de könnt ihr einen Blick auf das Literaturhotel werfen und vielleicht sogar schon buchen. 

 

26.08.2009 um 15:06 Uhr

News: Sony mit E-Reader am Start

 

Sony will nun Amazon Konkurrenz machen und bringt einen eigenen Reader auf den Markt. Vorraussichtlich im Dezember soll der "Daily Reader" in den USA auf den Markt kommen.
Ausserdem wartet Sony mit einem interesanten Konzept auf: Sony kooperiert mit Bibliotheken, damit die Benutzer des Readers ihre Bücher auch "ausleihen" können. Und das kostenlos.
Ausserm ist das Gerät fähig, ca. 200 Textzeilen lange Zitate aus Büchern zu twittern. 

 

  

26.08.2009 um 14:54 Uhr

Schlussgedanken zu einem Kitschroman

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Ich hatte den erwähnten Kitschroman schon vor einigen Tagen ausgelesen, da er es mir nicht wirklich Wert war, ihn mit nach Dänemark zu nehmen.

Ehrlich gesagt: Ja, dieses Ende war absehbar. Und nein, es gefällt mir gar nicht. Es ist ein typisches Ende für einen Kitschroman. Der Rest des Romans ist eigentlich ganz unterhaltsam (die Hasstyraden der Hauptdarstellerin gegen die Dünnen sind echt lustig zu lesen). Aber wahrscheinlich wollte die Autorin das Buch schnell zu Ende bringen. Oder der Verlag hat´s umgeschrieben, damit es dem Publikum entspricht, das eben ein solches Ende erwartet.

Vor einigen Jahren habe ich einen Kitschroman gelesen (nachdem ich ein Fachbuch durchhatte und mal wieder etwas wollte, wobei mna den Verstand abschalten kann), dessen Ende der totale Hammer war. Ich dachte während des Lesens dauernd, dass es so und so kommen muss. Kam´s auch, aber mit einer solch überraschenden Wende, dass ich einfach dasass und lachte.

Ja, es ist wirklich ein Kunststück ein gutes Ende für einen Roman zu finden. Aber wer das schafft, bringt es auch fertig, dass das Buch im Kopf der Leser bleibt, was eigentlich das Ziel jedes Autoren sein sollte...

Leider weiss ich momentan nicht mehr, wie das erwähnte Buch heisst. Wer Interesse daran hat, soll sich via Kommi (immer nur her damit ;) bei mir melden und ich werd mein Bücherregal danach durchstöbern. 

  

 

Alessandra Casella
Liebe al dente
Pavillon Verlag
TB, 2007 (1. Auflage 20019

978-3-453-77199-4 

21.08.2009 um 12:08 Uhr

Leseeindruck mit Selbsthilfebuch

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

 

Selbsthilfebücher verkaufen sich gut, aber man spricht nicht gerne darüber. Wer gibt schon gerne vor seinen Gästen zu, dass er dieses oder jenes Problem hat?
Ich spring da jetzt mal drüber hinweg und erzähle frei von der Leber weg. Es geht um folgendes Buch:

 

Georg H. Seifert - Mit Ärger und Wut umgehen 

Als Kind war ich ja ein richtiger Wildfang, der immer mit dem Kopf durch die Wand wollte. Irgendwann hat sich das dann gelegt. Aber noch immer passt es mir gar nicht, wenn jemand, oder vor allem etwas, nicht will wie ich. Dann reg ich mich auf. Meistens schluck ich den Ärger runter. Manchmal nicht.

 


Was aber wirklich schlimm ist: Ich bin sehr schnell genervt. Es braucht nur etwas ganz Kleines. Gestern auf dem Flughafen zum Beispiel, nervte ich mich ab der Gemeinschaft, die sich auf dem Roll-Way, oder wie immer dieses Rollband zur Beförderung von Touristen heisst, einfach nicht fortbewegten. Klar, das Band bewegte sich, aber die Gruppe stand einfach da und versperrte mir den Weg. Für mich muss immer alles schnell gehen. Und das Gefühl, dass ich mich fortbewege, während ich gleichzeitig laufe, ist einfach super! Und die stehen da einfach nur doof rum. Ja, da hab ich mich ziemlich genervt.

 

Drum hab ich mir mal das oben erwähnte Buch gekauft. Zwar geht es da mehr um wirklich schlimme Wutausbrüche (die ich zugegebenermassen auch ab und zu noch habe), weniger um's genervt sein.

Und doch helfen die Tipps, die die Autoren dem Leser mit auf den Weg geben, sehr. Auch wenn ich erst etwa in der Hälfte bin, hab ich doch schon einiges gelernt. Nämlich das, dass es weder etwas bringt, wenn man seinem Ärger Luft macht und andere verletzt, noch, wenn man ihn hinunterschluckt.

 

Die Autoren empfehlen, sich von seinen Gefühlen zu distanzieren. Sie zu beobachten. Sich selber zu beobachten. Beobachten, aber nicht bewerten. Denn oft entsteht Ärger aus einer Bewertung. Man bewertet etwas als falsch oder böse, denkt, dass man es selber besser oder richtig machen kann. Und regt sich darüber auf. Doch ist es nicht so, dass wir über die Taten und Gedanken Anderer keine Macht haben? Wir haben weder die Erlaubnis, noch die Fähigkeit, anderen Menschen unseren Willen aufzuzwingen. 
Das Einzige, was wir steuern können, ist unsere Handlung. 
Dies lehrt uns dieses Buch.

 

Für alle, die aufhören wollen, sich über jede Kleinigkeit aufzuregen, ist dieses Buch eine wahre Erleuchtung. Es nimmt einen bei der Hand und führt uns auf einen Pfad, den wir alleine wohl nie betreten hätten.

Und ja, im Gegensatz zu manch anderen Selbsthilfebüchern ist dieses Buch wirklich nützlich! 

  

Georg H. Eifert, Matthew McKay, John P. Forsyth
Mit Ärger und Wut umgehen 
Der achtsame Weg in ein friedliches Leben
Verlag Hans Huber
TB, 2009, erste Auflage
978-3-456-84685-9


Originaltitel: ACT on life not on anger. The New Acceptance & Commitment Therapy
 New Harbinger Publications, 2006

21.08.2009 um 11:42 Uhr

Neu auf der Leseliste: Wasser für die Elefanten

von: Jari   Kategorie: Neuerrungenschaften

Komisch, auf dem anderen Buch, das ich gerade lese, ist auch ein Elefant abgebildet. Hat aber gar nichts mit Elefanten zu tun.

Sara Gruen - Wasser für die Elefanten

Anmerkung: Eigentlich lese ich die Taschenbuchausgabe von Rowohlt. Die fest gebundene Ausgabe erschien bei Dumont Literaturverlag. 

19.08.2009 um 11:51 Uhr

Leseerlebnis der wunderbaren Art: Das Herzenhören

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Kurz gesagt: Ein wahnsinnig tolles Buch! 
 
Jan-Philipp Sendkers "Herzenhören" ist ein Leseerlebnis der besonderen Art. Die Gesichte ist so feinfühlig und eindringlich beschrieben, dass ich an manchen Stellen beinahe geweint hätte. Und das geschieht weiss Gott nicht oft! 
 
Der Autor nimmt den Leser mit nach Birma. Erzählt wird rückblickend die Liebesgeschichte von Tin Win und Mi Mi. Die Geschichte führt uns vor Augen, dass wir uns eben nicht zu sehr auf eben diese verlassen sollen. Dass wir nicht unbedingt gesunde Beine brauchen, um vorwärts zu kommen. Dass man meilenweit voneinander getrennt sein kann, und sich dennoch nah ist. Dass eine Liebe ein halbes Jahrhundert überdauern kann.
 
Was nach 08/15-Kitsch klingt, ist alles andere als 08/15! Es ist eine Geschichte, wie sie selten erzählt wurde. Das Gefühl, das einem beim Lesen des Buches überkommt ist ein luftig-leichtes, wenn auch die Geschichte selber selten luftig-leicht ist.
 
Wir folgen zuerst Tin Wins erwachsener Tochter Julia von New York nach Birma, wo sie hofft, ihren vor vier Jahren verschwundenen Vater wiederzufinden. In einem Teehaus trifft sie den seltsamen U Ba, dem sie zuerst nicht traut, doch der ihr dann die Geschichte Tin Wins und Mi Mis nahe bringt. Am Ende dieser Reise in die Vergangenheit wird sich Julia ihrem Vater und auch Birma näher fühlen als je zuvor.
 
Während ich das Buch las, wurde mir klar, wie abgestumpft wir unser Leben leben. Wir verlassen uns zu sehr auf unsere Augen, unsere Technik und denken, dass alles ewig so weitergehen wird. Doch was geschieht, wenn das Licht plötzlich erlischt? Wenn uns unsere Füsse nicht mehr tragen wollen? Tin Win und Mi Mi brauchten weder ihre Augen, noch ihre Füsse, sie brauchten nur einander.
 
Sendkers Buch hinterlässt ein angenehmes Gefühl, das Birma, von dem er erzählt, ist seltsam nah. Ich hatte keine Mühe, mir die Teehäuser vorzustellen, die staubigen Strassen und die heisse Luft im birmesischen Sommer.
 
Wer Lust auf ein wirklich gutes Buch hat, soll "Das Herzenhören" lesen. Ihr werdet es nicht bereuen. Dieses Buch ist mein Buch des Sommers. Und des Winters. Und überhaupt.
 
  
 
Jan-Philipp Sendker
Das Herzenhören
Goldmann
TB, 2004, 16. Auflage
978-3-442-45726-7 

19.08.2009 um 10:29 Uhr

Leseeindruck "Die Physiker"

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Ehrlich gesagt, sind Klassiker nicht mein Ding. Klassiker von Schweizern schon gar nicht. Ich mag diese "Alt-Männer-Gesichten" nicht. Leider scheint es, dass auch die aktuellen Schweizer Krimiautoren nicht über das Niveau von Dürrenmatt hinaus gekommen sind. Alte, depressive Männer wohin man liest.

Als dann S. meinte, ich solle "Die Physiker" von Dürrenmatt lesen, war ich erst skeptisch. Da es jedoch mein letzter Abend auf der Arbeit und mein letzter Abend mit S. war (und das Buch nicht allzu dick), entschloss ich mich, es mal zu kaufen. Und ich habs sogar gelsen!

Und ich muss ehrlich sagen, es ist lustig! Unterhaltsam und etwas Anderes. Die Charaktere sind liebenswert und es gibt mehrere Twists auf nur ca. 100 Seiten. Wär hätte gedacht, dass ausgerechnet, die am Verrücktesten sind, von denen man denkt, sie seien eben nicht verrückt?

Bestimmt hat das Buch irgendwo noch einen tieferen Sinn, eine Moral. Aber ich habe, wenn ich die Wahrheit sagen darf, keine Lust, danach zu suchen, sondern geniesse nur die Geschichte und die tollen Charactere.

Wer mal einen Klassiker lesen will, damit er endlich mal einen Klassiker gelesen hat (macht sich in einem Gespräch immer gut), soll "Die Physiker" versuchen. Denn im Gegensatz zu anderen Klassikern, hat man den an einem Abend durch ;)

Friedrich Dürrenmatt
Die Physiker
Komödie in zwei Akten - Neufassung von 1980
Diogenes
TB, 1998
978-3-257-23047-5

19.08.2009 um 09:31 Uhr

Aktivitäten auf dem Bücherregal

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Ausgelesen:

Jan-Phillip Sendker - Das Herzenhören

  

Friedrich Dürrenmatt - Die Physiker

  

Dafür lese ich jetzt folgendes Buch:

Georg Eifert - Mit Ärger und Wut umgehen

18.08.2009 um 22:18 Uhr

Neuerrungenschaften im Bücherregal

von: Jari   Kategorie: Neuerrungenschaften

Diese Bücher stehen neu in Jaris Regal (noch ungelesen):

Berger, Markus: Kakteen
Bohnenkamp, Gwen: Was Katzen wirklich brauchen
Davis, Jim: Garfield denkt nach
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker
Eifert, Georg: Mit Ärger und Wut umgehen
Golluch, Norbert: Der Mann, die Frau, das Buch 
Stäbler, Gabriela: Die Seele der Savanne

Uns seit heute ganz neu:

Gruen, Sara: Wasser für die Elefanten 

 

17.08.2009 um 09:12 Uhr

Auf dem Bücherregal

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Momentan noch ungelesen sind folgende Bücher:

Davidson, Andrew - Gargoyle
Fitten, Marc - Valerias letztes Gefecht
Grischkowez, Jewgenij - Das Hemd
Hansen, Konrad - Die Kinder der Meerfrau
Krause, Arnulf - Die Welt der Kelten
Lodato, Victor - Mathilda Savitch
Maurig, Alexandra - Massage und Physiotherapie bei Hunden
Moore, Christopher - Die Bibel nach Biff
Moreira, Régis de Sa: Das geheime Leben der Bücher
Oplatka, Andreas - Der erste Riss in der Mauer
Stroud, Jonathan - Bartimäus Band 3
Stroud, Jonathan - Drachenglut

16.08.2009 um 17:06 Uhr

Leseerlebnis mit Kitschroman

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Kitschromane sind ja eigentlich nicht so mein Ding. Zu seicht. Zu 08/15. "Liebe al dente", der Titel allein trifft schon auf beides zu. Auch auch der Inhalt trifft zu. Die Charactere kennt man aus "Verliebt in Berlin" oder aus "GZSZ" - und das Thema auch. Die Geschichte ist vorhersehbar und wurde in Filmen und anderen Büchern schon 100te Male wiedergegeben.

Aber ehrlich gesagt - das Buch ist lustig. Für Hängematte und Ice Tea total geeignet!

  

 

Alessandra Casella
Liebe al dente
Pavillon Verlag
TB, 2007 (1. Auflage 20019
978-3-453-77199-4 

 

16.08.2009 um 11:32 Uhr

Was Jari liest

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Momentan lese ich als Hauptbücher:

Jan-Philipp Sendker - Das Herzenhören

Als Leseex erhalten

Alessandra Casella - Liebe al dente

Von meinem Vater als Spassgeschenk erhalten

Des Weiteren les ich momentan noch:

Christopher Schmitt - CSS Kochbuch (wenn das Internet verleidet)
Joseph Atwill - Das Messias-Rätsel (als WC-Buch *räusper*)
Michel Birbaek - Nele & Paul (als Gute-Nacht-Buch)

16.08.2009 um 09:35 Uhr

Das Design

von: Jari   Kategorie: Bauen + CSS

Hab jetzt lange am Layout rumgebastelt und dabei bleibt's jetzt erst einmal. Später wird dann die Seitenleiste noch etwas interessanter gestaltet und dann geht's los mit "Jaris Büchergebrabbel"!

15.08.2009 um 18:58 Uhr

Baustelle

von: Jari   Kategorie: Bauen + CSS

Hier herrscht erstmal fleissiges Bauen