Jaris Büchergebrabbel

28.02.2010 um 23:12 Uhr

Listenstatistik

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Jari-Liste: 

Audrey Niffenegger - Die Frau des Zeitreisenden
Vikas Swarup - Rupien Rupien
Catherine Jinks - Blutsbande
Guy Browning - Never hit a Jellyfish with a Spade
Gianrico Carofiglio - Das Gesetz der Ehre
Dilek Güngör - Das Geheimnis meiner türkischen Grossmutter
Bertina Henrichs - Die Schachspielerin
Georges Simenon - Der Outlaw
Jan-Philip Sendker - Das Flüstern der Schatten*
Nalini Singh - Jäger der Nacht

Gelesen: 2 

*Ich habe Garth Nix' "Mächtiger Samstag" durch das Buch von Jan-Philip Sendker ersetzt, da ich Nix erst noch kaufen müsste. 

Seychella-Liste:

David Safier - Jesus liebt mich (J wie Jari)
Stieg Larsson - Verblendung (Schweden) aktuelles Buch
Jules Verne - Reise um die Welt in 80 Tagen (Geschenk von meinem Vater)
Gwen Bohnenkamp - Was Katzen wirklich brauchen
Peter Høeg: Fräulein Smillas Gespür für Schnee
Ernő Szép - Die Liebe am Nachmittag (Budapest)
José Saramago - Die Stadt der Sehenden
Ulrich Knellwolf - Tod in Sils Maria
Jonathan Stroud - Drachen
glut
Konrad Hansen - Die Kinder der Meerfrau (gewählt von Seychella) 

Gelesen: 4

Jewgenij Grischkowez - Das Hemd
Victor Lodato - Mathilda Savitch aktuelles Buch
Andreas Oplatka - Der erste Riss in der Mauer
Jonathan Stroud - Drachenglut
Jonathan Stroud - Bartimäus Band 3: Die Pforte des Magiers

Gelesen: 2

Gelesen insgesamt: 8 von 25 

28.02.2010 um 18:55 Uhr

Monatsstatistik Februar 2010

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Gelesen:

Andreas Oplatka - Der erste Riss in der Mauer 

Warum: Als Ungarnfan interessierte mich das Thema Ungarn natürlich, deshalb hab ich mir das Leseexemplar bestellt. Dann lag es erstmal lange Zeit auf dem SUB. Doch als dann Mellis SUB-Wettbewerb anstand, ich für meine Abschlussprüfung in Geschichte das Thema Ungarn habe und ich im Februar auch noch nach Ungarn fuhr, kam ich endlich dazu, das Buch zu lesen.

Theodor Storm - Der Schimmelreiter

Warum: Dieses Buch haben wir in der Schule gelesen. Ausserdem habe ich mich dazu entschieden, den Titel auch an meiner Abschlussprüfung zu bearbeiten.

Michael Scott - The Alchemyst

Warum: Als ich in Ungarn war, hatte ich nur "schulische" Bücher bei mir, und auf Dauer war mir das dann doch zu trocken. Da man in Ungarn nunmal keine deutschsprachigen Bücher gibt, hab ich mich für ein englisches entschieden.

Patricia Love, Steven Stosny - Schatz, wir müssen gar nicht reden 

Warum: Dieses Buch habe ich mir auch noch als Leseexemplar bestellt, das dann aber irgendwie an Lager genommen wurde. Aber da das Buch mir gehört, hab ich es doch mitgenommen *g* Und ja, gelesen hab ich es, weil es interessant klang :)

Jurek Becker - Jakob der Lügner

Warum: Dieses Buch hat mich schon lange interessiert. Als ich die Liste für unsere Maturabücher erhielt, entschied ich mich dazu, dieses Buch auf die Liste zu setzen. Da ich aber alle Bücher vor Prüfungsbeginn mindestens zweimal gelesen haben möchte (die anderen drei Bücher habe ich schon gelesen), habe ich Jakob jetzt schon einmal "vorgelesen".

Audrey Niffenegger - Die Frau des Zeitreisenden

Warum: Dieses Buch wollte ich immer schon mal lesen! Das Cover fand ich wunderschön und die vielen Stimmen dazu waren durchwegs positiv. Im Brockenhaus fand ich dann zuerst die Taschenbuchausgabe, doch in einem anderen Brocki fand ich dann sogar die Hardcoverausgabe! Dann wurde im Buchcouch-Forum die Leserunde gestartet und so kam ich dazu, das Buch zu lesen.

Nury Vittachi - Der Fengshui-Detektiv und der Computertiger

Warum: Meine Mutter fand das Buch in einem Brocki und da ich schon eines der Bücher aus Vittachis Reihe gelesen habe, nahm ich das Buch mit. Als dann letzten Samstag in Mellis Bücherforum Lesenacht war, wobei das Thema "Autor oder Titel mit F" war, entschied ich mich dazu, das Buch vom SUB zu holen.

Martin Rütter - Der Hundeprofi: Spannende Fälle aus dem Hundealltag

Warum: Als ich gestern arbeiten war, war ich wieder mit dem Zurückschicken von älteren Büchern beschäftigt. Die Kollegin räumte gerade die Tierabteilung aus und dieses Buch war auch dabei. Da ich ein Fan von Rütter bin und ihr einen Gefallen tun wollte, kaufte ich das Buch. Gestern war ausserdem noch im Buchcouchforum Lesenacht, perfekt um das Buch nicht "versubben" zu lassen! Samstags gekauft - Samstags gelesen :)

  

Gesamt gelesen: 8
Total 2010 gelesen: 18

Begonnen: 

Victor Lodato - Mathilda
Ines Aub - Kamasutra
Stieg Larsson - Verdammnis 

28.02.2010 um 16:31 Uhr

Von Hunden und Hundehaltern

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Martin Rütter ist durch seine Sendung "Der Hundeprofi" auf VOX zu Berühmtheit gelangt. Da viele Zuschauer noch fragen zu Fällen aus der Sendung hatten und mehr Hintergrundinformationen wünschten, wurde dieses Buch veröffentlicht.
Hier gibt es ein Wiedersehen mit vielen Hunden und ihren Haltern aus der Sendung, so haben Henry, der verwöhnte Mops, die unterforderte Fanny, sowie die junge Damka ihren Auftritt nun auch im Buch.
Doch handelt es sich nicht bloss um ein "Buch zur Serie", sondern man erhält einen weiteren Einblick in die Arbeit des Hundeprofis, und Tipps und Tricks im Umgang mit Hunden. Es ist erstaunlich, auf welche kleinen Hinweise Martin Rütter reagiert, um das (Fehl)Verhalten eines Hundes zu deuten und das passende Training aufzubauen.
Die einzelen Trainings zu den verschiedenen Problemen (Unterforderung, Verlustangst etc.) werden Schritt für Schritt aufgezeigt, illustriert mit Bildern aus der Serie. Als kleines "Leckerli" bzw. um jedem Welpen einen guten Start in der neuen Familie zu geben und diese auch auf den Familienzuwachs vorzubereiten, findet man am Ende des Buches noch ein Extrakapitel zum Thema "Welpentraining".
 
Fans der Serie werden ihre Freude an diesem hübsch gestalteten Buch haben und Interessierte, die einen bestimmten Fall noch einmal genauer verfolgen möchten, werden das Buch mögen. Ebenso eignet es sich gut, um sich etwas Zusatzinformationen über das Thema "Hund" anzulesen. Jedoch sollte man, bevor man sich einen Hund zulegt, umfassendere Bücher lesen. Das Buch "Der Hundeprofi" eignet sich nur als Zusatzlektüre! Als solche ist es jedoch sehr empfehlenswert.
 
 
Martin Rütter
Der Hundeprofi
Spannende Fälle aus dem Hundealltag
TB, 2009
Kosmos Verlag
 
978-3-440-11976-1 

24.02.2010 um 20:46 Uhr

Erschossen werden - Ganz schlechtes Fengshui!

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Fengshui-Meister C.F. Wong hat gute Laune, obwohl er erst gerade in einem Einkaufszentrum einem weissen Tiger begegnet ist, soll Wong schliesslich für mehrere reiche Geschäftsleute Fengshui-Analysen durchführen. Dies bedeutet für den kahlen Mann vor allem eines: Geld!
Alles könnte perfekt sein; wäre da nicht seine junge Assistentin Joyce, ein verdorbener Magen, entführte Fische, Morde und noch einiges an Aufregung mehr.
Doch wenn die Summe stimmt, lässt sich Wong nicht so leicht unterkriegen und löst auch den kniffligsten Fall. Oft auch mithilfe von Joyce, doch das würde Wong natürlich nie zugeben.
 
Nury Vittachis "Der Fengshui-Detektiv und der Computertiger" liest sich beinahe wie eine Tatort-Sendung. Man springt von Episode zu Episode, jeder der Kunden hat seine eigene kleine oder grössere Folge und jedesmal ist es an Wong und Joyce, einen Fall zu lösen. Von Fischdiebstahl, über pubiertierende Teenager bis hin zum Mord im Zeitungsmilieu ist alles dabei. Langweilig wird es also nicht.
Überhaupt ist in diesem Buch für Langeweile gar keine Zeit. Ereignis folgt auf Ereignis, Wong und Joyce reisen von einem Land in das nächste und ein Schlagabtausch folgt auf den nächsten. Somit handelt es sich hier, ganz Vittachi, um ein kurzweiliges, unterhaltsames Buch, das einen auf eine Reise quer durch die asiatische Welt mitnimmt. Und im Leser eine ungeheuere Lust auf indisches Essen weckt...
 
Wer eine lustige Lektüre mit viel Abwechslung und sympatischen und glaubhaften, wenn auch nicht ganz perfekten, Figuren sucht, wird bei Nury Vittachi fündig. Gekonnt wird hier etwas Bollywood, etwas Fengshui und die neue Technologie der asiatischen Länder mit Sprachwitz und jeder Menge Essen gemixt.
Krimifans, Leute, die sich für Fengshui interessieren, und alle, die mal wieder Lust auf eine lockig, leichte Lektüre haben, kommen hier voll auf ihre Kosten.
 
Hinzu kommt, dass man aus diesem Buch mit völlig neuem Wissen hervorgeht: Wir alle sprechen "Fengshui" total falsch aus... Mehr dazu in Vittachis "Der Fengshui-Detektiv und der Computertiger".
 
 
Nury Vittachi
Der Fengshui-Detektiv und der Computertiger
TB, 2005
Unionsverlag, Reihe metro
 
3-293-20322-1
 
Originalausgabe: The Feng Shui Detective's Casebook
2003, Chameleon Press (HongKong) 

24.02.2010 um 19:18 Uhr

Fürs Bücherregal

von: Jari   Kategorie: Neuerrungenschaften

Ich kaufe mir ja andauernd neue Bücher *räusper*
Aber dieses hier möchte ich euch mal präsentieren. Heute im Brockenhaus entdeckt und für 2 CHF gekauft (oke, mein Vater hat bezahlt...).
Gelesen habe ich das Buch als Taschenbuch, es steht sogar noch in meinem Regal. Als ich dann diese Hardcoverausgabe gesehen habe, habe ich zum ersten Mal ein Buch gekauft, einfach nur um es ins Bücherregal zu stellen Fröhlich
Deswegen werde ich, sobald ich Zeit habe, auch meine Bücherregale umstellen. Zuvor werd ich sie jedoch noch fotografieren und hier ausstellen. Einfach so ;)
 
 
Natsuo Kirino- Die Umarmung des Todes
 
Macht als Hardcover eindeutig mehr her als das Taschenbuch! 

23.02.2010 um 18:15 Uhr

Aus der Zeit gefallen

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Als Clare Henry zum ersten Mal begegnet, ist sie sechs Jahre alt, er 36 und wir schreiben das Jahr 1977.
Als Henry Clare zum ersten Mal begegnet, ist er 28 Jahre alt, sie 20 und wir schreiben das Jahr 1991.
 
Wie das möglich ist? Henry leidet unter einem seltenen Gendeffekt, der ihn kreuz und quer durch die Zeit springen lässt.
 
Daraus spinnt Audrey Niffenegger nun die Lebens- und Liebesgeschichte Clares und Henrys. Clare kennt Henry schon ihr ganzes Leben lang, er ist ihre erste und einzige Liebe, warten bestimmt ihr Leben.
Doch ist der Henry, den sie mit 20 trifft, noch ein anderer Henry, als derjenige, mit dem sie Stunden auf jener Lichtung hinter ihrem Haus verbracht hat. Denn der 28-jährige Henry hat noch keinerlei Erinnerungen an Clare.
Dennoch entspringt die Liebe und trotz Henrys plötzlichem Verschwinden und Wiederauftauchen, trotz aller Widrigkeiten, sind Clare und Henry dazu bestimmt, zusammenzusein und zusammenzubleiben.
 
Dieses Buch zu rezensieren ist äusserst schwierig, denn aufgrund Henrys Zeitsprüngen entstehen verschiedene Handlungsstränge, die z.T. erst später wieder aufgenommen werden. Überhaupt muss man erst in den Styl der Zeitsprünge hineinkommen, anfangs mag das Buchs also etwas verwirrend sein.
Doch wennman sich erst zurechtgefunden hat, entwickelt sich bald eine Liebesgeschichte der besonderen Art, mit dem interessanten Aspekt der Zeitreise, der hier im Gegensatz zu manch anderen Büchern und Filmen viel reifer und mit einer annehmbaren Begründung daherkommt.

Leider kippt die Stimmung des Buches etwa ab der Hälfte um. Eine Krise folgt auf die andere, ein Drama löst das andere ab. Dies wirkt wiederum unglaubwürdig und erweckt den Eindruck, als ob die Autorin gewollt auf die Tränendrüse drücken möchte.
Das Buch hätte eine bessere Wirkung gehabt, wenn es ein paar Seiten weniger gehabt hätte.
 
Wer eine heitere Liebesgeschichte erwartet, sollte behutsam an diese Geschichte herangehen, wer dagegen Familien- und Liebesgeschichten mag, die sich über das gesamt Leben einer Person erstrecken und mit Höhen und Tiefen aufwartet, wird voll und ganz in die Geschichte eintauchen können.
 
Jedoch empfinde ich persönlich nicht, dass man das Buch gelesen haben muss, zu meinen Highlights zählt es jedenfalls nicht.
 
 
Audrey Niffenegger
Die Frau des Zeitreisenden
HC mit Schutzumschlag, 2004
S. Fischer Verlag
 
3-10-052403-9
 
Originalausgabe: The Time Traveler's Wife
2003, McAdam/Cage 

22.02.2010 um 13:09 Uhr

"Ich habe ein Radio!"

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Nach acht Uhr abends hat ein Jude nicht mehr auf der Strasse zu sein, dass Jakob erwischt wird, damit beginnt eigentlich diese Geschichte. Denn wäre er nicht draussen gewesen, auch wenn es erst halb acht war, wäre er auch nicht ins Revier geschickt worden. Und wenn er nicht ins Revier geschickt worden wäre, hätte Jakob auch nicht gehört, dass die Russen kurz vor Bezanika standen.
 
Und hätte Jakob nicht gehört, dass die Russen kurz vor Bezanika waren, wäre er nie zum Lügner geworden. 
 
Doch was hätte er denn anderes tun sollen, um den Jungspund Mischa vor einer Dummheit zu bewahren, als zum Lügner zu werden? Und wie hätte Jakob wissen sollen, dass aus einer kleinen Notlüge, aus der Not geboren, ein Flächenbrand wird und dass er, Jakob Heym, plötzlich nur mit einen leeren Worten die Fähigkeit besitzt, über Leben und Tod, Hoffnung und Verzweiflung zu entscheiden?

Jurek Beckers "Jakob der Lügner" erzählt die Geschichte des Juden Jakob, der unfreiwillig zum Lügner wird und sich immer mehr in den Lügen verstrickt, nur um die Hoffnung im Ghetto aufrecht zu erhalten.
Das Buch ist in einer sehr poetischen und schönen Sprache geschrieben, die Andeutungen macht und auf das hinweist, was zwischen den Zeilen und zwischen den Menschen der Geschichte steht. Man kann sich von der Sprache durch die Geschichte treiben lassen und fiebert mit, will wissen, was aus denjenigen wird, die einem so ans Herz gewachsen sind.
 
Im Gegensatz zu manch anderen Büchern über den Zweiten Weltkrieg will dieses Buch nicht belehren und nicht schockieren. Man erlebt das Leben in einem Ghetto mit, den Abtransport ganzer Strassen, man ist betroffen, kann sich den Schrecken vorstellen, doch den erhobenen Zeigefinger findet man nicht.
 
Das Buch lebt vor allem durch Jakob, der eigentlich nur ein durchschnittlicher Mann ist, mit Ecken und Kanten, ein etwas brummiger Zeitgenosse, mit dem Herzen am rechten Fleck. Der Leser kommt nicht umhin, sich zu fragen, wie man gehandelt hätte, wenn man in Jakobs Haut gesteckt hätte. Und so beginnt man, zu denken, zu überlegen, ohne dass man es bewusst merkt und geht mit vielen neuen Eindrucken und etwas weiser aus der Lektüre hervor.
 
Somit ist "Jakob der Lügner" ein rundherum tolles Buch, das sich jedem empfehlen lässt, der sich in der Sprache zurechtfinden kann.
 
 
Jurek Becker
Jakob der Lügner
TB 1982, erste Auflage 1969
Suhrkamp Verlag
 
 978-3-518-37274-6

20.02.2010 um 12:40 Uhr

Covergleich #1

von: Jari   Kategorie: BücherCover

    
Original Cover                                              Deutsches Cover 
 
Da muss ich nicht lange überlegen, welches Cover mir besser gefällt. Eindeutig das deutsche.
Das Original Cover ist mir zu langweilig, auch wenn die Zahlenreihen ein interessanter Blickfang sind. Trotzdem kann es mit dem deutschen Cover nicht mithalten. Denn das Cover war eigentlich der Grund, warum ich mir das Buch gekauft habe.
Das deutsche Cover macht neugierig auf den Inhalt und es ist wirklich entsprechend dem Inhalt gestaltet. Die schwarzen Seiten sind ein toller Blickfang im Bücherregal. Der pinke Titel sticht heraus. Das englische Cover hat dagegen mehr etwas Superhelden-mässiges.

17.02.2010 um 17:00 Uhr

Leser sind...

von: Jari   Kategorie: Bücherstöckchen

Ein weiteres nettes Stöckchen, geklaut bei Alexandra

1. Leser sind Katzenliebhaber - Es gibt natürlich auch Leser mit Hunden, aber auch in meiner Buchhandelsklasse gabe es sehr viele Katzenliebhaber.
2. Leser sind sonnenscheu
3. Leser sind Bauchmenschen - Schreib ich mal aus dem Bauch heraus.
4. Leser sind romantisch - Geh ich mal von aus.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist - Ich mag Kinder im Allgemeinen ja nicht sonderlich, ABER wenn irgendwann- !!!
6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern
7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch - klar doch! Leser sind auch Schokomenschen.
8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun
9. Leser essen bio
10.Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht - lesen verleitet zum Schreiben.
11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker - Nicht alle, aber VIEEEEELE!
12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele - Definitiv!
13. Leser spielen gerne - Karten- & Brettspiele schon, Kasinogänger sind sie weniger.
14. Leser sind hilfsbereit und gut - Natürlich sind wird das.
15. Leser träumen gerne (auch Tageträume) - Klar doch!
16. Leser fahren kleine Autos (ich hab noch nie einen lesenden Autofahrer gesehen...)
17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke
18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw im TV - Niveau! ;)
19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind - MEHRERE!
20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne *ja Manga, Briefe, Zeitschriften, Blogs....) - Plakate, Schulnotizen, Tagebücher anderer Leute ;)
21. Leser haben mit den Augen Probleme - Früher oder später, glaubt's mir
22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten
 - Manchmal arbeiten sie sogar dort ;)
23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen
24. Leser haben bestimmt schonmal für einen Romanhelden geschwärmt - Muss man doch, bei DER Auswahl an tollen Helden!
25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist
26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten *teils teils*
27. Leser besuchen gerne Veranstaltungen rund um Bücher (ZB: Messen, Lesungen, Signierstunden....) - Klaro, da trifft man haufenweise Büchermenschen :D
28. Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher - Aus Prinzip nich. 
29. Leser sind Nachtmenschen (ICH NICHT)
30. Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen - Nicht ohne meine Bücher!

16.02.2010 um 18:09 Uhr

Schatz, wir müssen gar nicht reden

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Die meisten Paare müssen sich während ihrer Beziehung einem grossen Problem stellen: Der emotionalen Trennung.
Wo ist das Gefühl des Verliebtseins hin? Warum streiten wir uns so oft? Und warum können wir nicht einfach darüber reden?
 
Hier halten Patricia (Pat) Love und Steven Stosny ein grosses Stoppschild hoch. Reden macht nämlich alles nur noch schlimmer.
Die beiden Therapeuten wollen der weit verbreiteten Ansicht, dass "darüber reden" alle Probleme löst, entgegenwirken. Denn oftmals bedienen sich Männer und Frauen einer unterschiedlichen Sprache und reden aneinander vorbei, was dazu führt, dass man sich nur noch mehr streitet.
Deshalb veröffentlichten sie dieses Buch.
 
In einer angenehmen, nicht dozierenden Sprache erzählen die Autoren von den Reaktionen der Geschlechter auf die Empfindungen von Schmerz und Scham, die sie hauptsächlich für Missverständnisse und Streitigkeiten verantwortlich machen.
Anstatt zu empfehlen, dass man über die Probleme reden sollte, möchten die Autoren die emotionale Verbindung der Paare wieder herstellen, jene Gefühle also, die man zur Zeit empfand, als man noch ineinander verliebt war. 
 
Es gibt viele Ratgeber auf diesem Gebiet, doch dieser hat einen ganz anderen Ansatz und meiner Ansicht nach, ist dieses Buch eines der wenigen Bücher, die auch tatsächlich brauchbar sind.
Man wird auf eigene Prägungen aufmerksam gemacht, auf Missverständnisse, die beinahe schon Alltag sind und uns das Leben schwer machen. Der Teufel steckt oft im Detail, doch hier wird er aufgedeckt und freundlich des Hauses verwiesen.
 
Wer bereit ist, ein paar kleine Dinge zu ändern, um die Beziehung, die emotionale Bindung, wieder herzustellen, der soll sich an die einfachen Ratschläge dieses Buches halten. Denn nichts ist schöner, als das Gefühl, sich auf seinen Partner verlassen zu können und sich seiner Liebe sicher zu sein.
 
 
Patricia Love, Steven Stosny
 Schatz, wir müssen gar nicht reden!
Wie  Sie Ihre Beziehung in weniger als 5 Minuten täglich verbessern
TB, 2009
Campus Verlag
 
978-3-593-38786-4
 
Originalausgabe:
How to improve your marriage without talking about it -
Finding Love beyond Words
2007 

15.02.2010 um 23:14 Uhr

Ein weiteres Stöckchen mit Büchern

von: Jari   Kategorie: Bücherstöckchen

Ein Stöckchen, das ich auf einer englischen Seite gefunden habe und für euch mal eben übersetze :D
 
1. Gehe zu deinem Bücherregal.
2. Schliesse die Augen und lasse deine Finger über die Bücherrücken gleiten.
3. Wähle nach gutdünken zehn Bücher aus. Wenn du mehrere Bücherregale/Bücherstapel etc. hast, wähle von allen Aufbewahrungsorten einige Bücher aus.
4. Benutze die Bücher, um etwas über dich zu erzählen. Wo und wann hast du die Bücher erhalten? Warum hast du die Bücher gekauft? Was sagen die Bücher über dich aus? etc. etc.
5. Hab Spass! Sei kreativ. Es ist egal, ob du die Bücher gelesen hast, oder nicht - sei kreativ. Es scheint vielleicht schwierig zu sein, doch überwinde dich und geniesse es.
6. Wenn es sein muss, betrüge ruhig ein wenig...
 
Hui, klingt lustig. Also los gehts:
 
(Ich betrüge im Übrigen so viel, dass ich die Bilder wiedermal bei lovelybooks stehle) 
 
1. Budd Schulberg - Was treibt Sammy an 

  
 
Dieses Buch habe ich vor ca. einem Jahr gelesen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es ein Leseexemplar ist, aber das könnte gut möglich sein. Mit diesem Buch habe ich mir beigebracht, im Bus zu lesen, da ich die wertvolle Lesezeit nicht einfach verprassen wollte.

Ich erinnere mich an eine Szene, in der Sammy mit Henry auf der Terrasse von Sammys Villa stehen und auf die Lichter von Hollywood heruntersehen, draussen war alles dunkel, aber in meinem Kopf sah ich das Lichtermeer Hollywoods. Dieses Bild ist in meinem Kopf noch immer existent.

Übrigens fällt mir auf, dass ich etwa genau ein Jahr später wieder ein Buch lese, in dem die Hauptperson Henry heisst. Irgendwie beängstigend...
Budd Schulberg ist übrigens vor einigen Monaten verstorben. Obwohl ich nur dieses eine Buch von ihm gelesen habe, war ich etwas traurig.
 
2. Victoria Schlederer - Des Teufels Maskerade
 
 
Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen. Ich weiss auch nicht, worum es geht. Aber als ich es in der Buchhandlung gesehen habe, musste ich es haben. Vielleicht wegen des Titels? Das Titelbild war zumindest ausschlaggebend.
Ich war mit dem Gorilla auf Shoppingtour in Schleswig und dieses Buch hab ich in der Buchhandlung "Eule" gekauft, die wurde uns von der Mutter des Gorillas empfohlen. Eine kleine, aber feine Buchhandlung.
Leider hat das arme Buch schon diverse Kratzer, was mir immer wieder einen Stich ins Herzen versetzt. Das arme Buch...
 
3. Dietmar Dath - Die Abschaffung der Arten
 
  
 
Auch eines der SUB-Bücher, doch ich möchte es so schnell wie möglich lesen! Es ist ein sehr philosophisches Buch über das Leben der Tiere, nachdem der Mensch verschwunden ist. Na, was das wohl über mich aussagt? ;)

Zum ersten Mal begegnete ich dem Buch in Hardcover in meiner Buchhandlung. Das Cover gefiel mir von Anfang an, da ich Luchse wahnsinng schön finde. Doch ich war mir nicht sicher, ob ich das Buch wirklich kaufen sollte, da es eingeschweisst war und der Rückentext nicht viel über das Buch verriet. Also beliess ich es dabei. 
 
Vor einiger Zeit gab es in einem der Bücherforen eine Diskussin über das Buch und ich erfuhr etwas mehr über den Inhalt. Sofort war ich Feuer und Flamme. Als ich dann an einem Mittwochnachmittag das Treffen mit Herrn Weiss hatte (wegen der Dyskalkulie), hatte ich noch etwas Zeit und schlenderte in St. Gallen durch die Buchhandlung Rösslitor und - da lag es. In Taschenbuchformat, grün und mit Luchs. Wusch - gekauft. Mit einem Stapel weiterer Bücher :)
 
4. Tracey Cox - Pocket SuperSex
 
 
Tja, da sollte sich das Jari was schämen, ne? ;)
 
Diese Box (von der ich hier nur das obere Buch hier habe) hatte ich eigentlich als Weihnachtsgeschenk für eine gewisse Person gedacht. Nicht, dass ich etwas von ihm wollte, er war nur so ein Waschlappen und jammerte mir immer die Ohren volll, wie einsam er doch sei und wie sehr er sich doch eine Freundin wünschte (das mit ihm und mir hat zum Glück nicht geklappt).
Also dachte ich mir, schenke ich ihm doch etwas Nützliches!
 
Mehr oder weniger leider habe ich diese gewisse Person nicht mehr gesehen und habe das hübsch verpackte Geschenk monatelang vor sich hinstauben lassen. Als ich dann mit dem Gorilla zusammenkam, hatte ich irgendwann die Lust, etwas über Sex zu lesen.
 
Und dann hab ich das Paket wieder ausgepackt.
 
Gebracht hat es nicht wirklich viel. Ein typisches Cox-Buch, in dem immer wieder das Gleiche vorkommt. Kennt man ein Buch von ihr, kennt man sie alle.
 
5. Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. -Europäischer Naturfotograf des Jahres 
 
 
Hach, was für wunderschöne Fotos!
Auf das Buch wurde ich in der Buchhandlung aufmerksam. Dieses Bild war das Titelbild einer Vorschau, die ich entweder anschreiben oder eingeben musste, und hat mich und auch die Kollegin hellauf begeistert. Sie hat sogar etwas ins Buch hineingeblickt, nachdem ich es mir bestellt habe. 
Zum Glück weiss sie, wie wichtig es mir ist, dass die Bücher neu und unangetastet sind und so war die Folie nur auf einer Seite aufgetrennt und weder Rücken gebrochen. Da kann ich schon mal ein Auge zudrücken, wenn sich jemand an meinen Büchern vergreift ;)
 
Normalerweise kann ich das ja gar nicht ab. Ich lehne auch aus Prinzip keine Bücher aus. Entweder die Bücher gehören mir, und sonst keinem, oder einer anderen Person. Klingt egoistisch, ist aber so.
 
6. Hollow Skai - In a da da da Vida
 
 
Phu, dazu hab ich nicht viel zu sagen... Ein altes Buch, das ich wohl im ersten oder zweiten Lehrjahr gelesen habe. Ein Gute-Nacht-Buch, also hauptsächlich warm eingekuschelt im Bett gelesen. Schlechte Leimung, irgendwann sind mir die Seiten aus dem Buch gefallen. An die Geschichten und Musikstücke kann ich  mich nicht mehr erinnern. Eines jener Bücher, die man liest und dann vergisst.
 
Später hat mir Valestäht ein Buch über Musikstücke geschenkt, das so ziemlich das Gegenteil war: I hate myself and want to die
Super witzig, Hardcover und cooles Titelbild. Obwohl eigentlich auch "In a da da da vida" ein tolles Titelbild hat.
 
7. Juri Rytchëu - Der Mondhund 
 
 
Wie spricht man diesen Namen aus? o_0
 
Eine schöne Geschichte, aber ich war wohl noch zu jung, um den Sinn hinter der Story zu sehen. Noch immer kann ich es nicht verstehen, warum Monder sich in einen Menschen verwandelt hat, obwohl man ihn gewarnt hat. Warum bloss? Ich hätte ihn am liebsten angeschrien. "Tu's nicht, tu's nicht!", aber er wollte nicht hören. Wie traurig...
 
8. Eoin Colfer - Artemis Fowl 
 
  
 
Ja, dazu kann ich doch mal was erzählen! Denn diesem Buch verdanke ich sozusagen meine Lehre als Buchhändlerin!
 
Eine Mitschülerin hatte in der Buchhandlung, in der ich meine Lehre gemacht hab und immer noch teilweise arbeite, Bücher gekauft. Damals war ich in der dritten Sekundarstufe, also ca. 15/16.
Das Mädchen (Ivana) konnte mit dem Gutschein, den sie bekommen hatte, jedoch nichts anfangen (wir sind eine zu kleine Buchhandlung, als dass wir Bargeld zurückgeben), und so fragte sie mich, die Leserin der Klasse, ob ich ihr den Gutschein abkaufen wollte. Klar, warum nicht?
 
Bisher hatte ich meist die Bücher meiner Mutter gelesen oder aus der Bibliothek ausgeliehen. Also betrat ich mit meinem Vater zum ersten Mal die Buchhandlung, in der ich später meine Lehre machen sollte.
Lange betrachtete ich mir die Bücher im Jugendregal und schliesslich entschied ich mich für die ersten beiden Teile der Artemis-Fowl-Reihe. Wenn ich mich richtig erinnere, ist dieses Buch sogar mein erster Ausflug in den Bereich der Fantasy gewesen.
 
Also ein sehr schicksalhaftes Buch.
 
9. Nury Vittachi - Shanghai Dinner 
 
 
Oha, ein schwieriges Buch. Ein Leseexemplar übrigens.
 
Einerseits mag ich das Buch, ich habe auch weitere Titel des Fengshui-Detektiven auf dem SUB, da mir Vittachis Schreibstyl gefällt und der Detektiv einfach ein Origial ist, das man mögen muss.
Jedoch geht es im Buch um ein Restaurant, das vom aussterben bedrohte Tiere serviert, live gegrillt.
Und anstatt dagegen zu sein, hat die Hauptperson nichts besseres zu tun, als sich die Spezialitäten schmecken zu lassen.
 
An manchen Stellen hätte ich am liebsten laut aufgeheult.
 
Warum ich das Buch trotzdem mag, weiss ich eigentlich nicht... eigentlich sollte ich es nicht mögen. Komisch...
 
10. Jacques Chessex - Der Vampir von Ropraz 
 
 
Na, da gibt es auch etwas zu erzählen.
 
Erstmal ist das Buch wahnsinnig toll! Ich sass im Zug, las und vergass zu atmen. Es wurde mir von der Mitlehrtochter (den Audruck Mitstift gibt es auf Deutsch ja nicht...) empfohlen, der das Buch auch gefallen hatte. Sie dachte von Anfang an, dass mir das Buch gefallen würde.
 
Das tat es dann auch. Es gefiel mir so sehr, dass ich es blöderweise auf meine Bücherliste für die Abschlussprüfung setzte. Blöderweise ist der Autor ein Schweizer.
 
Natürlich wurde ich an der Prüfung von der Prüferin total durch die Mangel genommen. Sie konnte nicht aufhören, mich über das Buch auszufragen. Ich jedoch hatte keinerlei Ahnung von französischen Titeln etc. (Chessex stammt aus dem französisch-sprachen Gebiet der Schweiz).
Ich dachte schon, jetzt sei es aus.
 
Zum Glück konnte ich wieder Punkte einholen, als ich über andere Bücher meiner Liste ausgefragt wurde :) Und bestanden hab ich ja doch. 

14.02.2010 um 10:11 Uhr

Etwas Abwechslung

von: Jari   Kategorie: AA - Alles Andere

Auf englischen Bücherblogs bin ich auf folgende Idee gestossen: Der Blogger vergleich die Buchcover desselben Buches der UK- & USA-Ausgabe, die oftmals sehr unterschiedlich ausfallen. Sowas würde ich hier auch sehr gerne machen, weil mir die Idee sehr gut gefällt (und ich nicht immer Rezis zu posten habe :)
 
Fragt sich nur, was vergleichen? Cover in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind im Allgeimen dieselben. Wie wäre es mit deutschem und originalsprachigem Cover? Oder habt ihr eine Idee? :)

13.02.2010 um 12:32 Uhr

Büchernews Ausgabe 02/2010

Da es schon lange her ist, dass es was von Büchernews zu hören gab und es sehr viele Neuigkeiten gibt, fangen wir doch einfach zu hinterst an. Es könnte ein längerer Eintrag werden ;)

Quicknews:
  • Der berühmte Schauspieler Hugh Grant ist daran, ein Buch zu schreiben.
  • Der Autor des Titels "Der Fänger im Roggen" J.D. Salinger ist im hohen Alter von 91 Jahren verstorben.
  • Der DuMont-Verlag hat für sein Buchcover des Titels "Erwin Wurm" das Certificate of Typographic Excellence des Typographic Directors Club erhalten.
  • Das hochgerühmte Buch "Axoltl Roadkill" ist abgeschrieben, wie die 17-jährige "Autorin" Helene Hegemann gesteht.
  • Für Büchervoyeure: Auf http://www.lookshelves.com/ kann man sich Bücherregale anderer Leute angucken
    • Tipp: http://www.outofprintclothing.com
    • Bücher + T-Shirt = habenwill
Filmnews:
  • Robert Pattinson spielt in der Verfilmung von Sara Gruens Besteller "Wasser für die Elefanten" die männliche Hauptrolle. An seiner Seite spielt Reese Witherspoon.
  • Ebenso wird Dan Browns "Der letzte Symbol" verfilmt. Columbia Pictures hat Steven Knight für das Drehbuch engagiert. Sehr wahrscheinlich ist auch, dass Tom Hanks wieder mit von der Partie ist.
  • Kerstin Giers Jugendbuch "Rubinrot" ist ebenfalls in den Film-Startlöchern. Produziert wird der Streifen von "schlicht und ergreifend".
  • In Amerika bekommen Leser ihre eigene Reality-Show: Meet the Readers.
 
Seit Mitte Februar ist es offiziell: Der neue Roman von Bestseller- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke erscheint am 14.09.2010 und wird "Reckless" heissen. Die Startauflage beträgt eine Million Exemplare. Das Buch wird gleichzeitig in Deutschland, Grossbritannien und den USA veröffentlicht. 
Es handelt sich hierbei um den Auftakt zu einer neuen Serie und handelt von den Brüdern Jacob und Will Reckless und basiert auf den Märchen der Gebrüder Grimm.
Mehr Infos auf http://www.corneliafunkefans.com/

 
Der Mediacampus Frankfurt reagiert auf eine Aussage der "Süddeutschen", die meinte, Buchhändler sei ein unerotischer Beruf. Die Studenten des Campus haben daraufhin eine Kampagne ins Leben gerufen, die sich in die Kalenderreihen der Bauern etc. einreihen: Ein erotischer Kalender mit Buchhändlern und Buchhändlerinnen für das Jahr 2011.
Zwar hat sich die Campusleitung vom Projekt distanziert, dennoch wird weitergemacht. Das Casting und das Shooting finden im März statt.
 
  
 
Monpolstellung von Google verhindert: Das US-Justizministerium hat einen von Google vorgelegten Kompromiss zum GoogleBooks-Settlement zurückgewiesen. Durch diesen Kompromiss hätte Google eine Monopolstellung inne und könnte exklusiven Zugriff auf Bücher gewähren - oder eben nicht.
"Das Kernproblem ist, dass aus dieser Vereinbarung für Google und keinen anderen Wettbewerber die Möglichkeit erwächst, in dem Markt aufzutreten, den die an der Vereinbarung beteiligten Parteien schaffen wollen." 
Zitat von http://www.buchmarkt.de
 
 
In Amerika streiten sich die Grossen: Amazon und der Verlagsriese MacMillan liegen sich in den Haaren. Der Verlag erklärt sich mit Amazons Preispolitik nicht einverstanden. Laut Rupert Murdoch von MacMillan degeneriert Amazon mit seiner "alles-unter-9.99-Dollar-Politik" den Wert der Bücher. 
Hachette, einer von Frankreichs grössten Verlagen, hat ebenfalls Position bezogen und unterstützt MacMillian.
 
 
 
Hitlers "Mein Kampf" wird erstmals wiederveröffentlicht. In ca. fünf Jahren erscheint das Buch als kommentierte und wissenschaftliche Edition beim "Institut für Zeitgeschichte". Grund für diese Fünf-Jahres-Dauer ist nicht nur, dass Fehler, die aufgrund von Fälschungen in das Buch hineingeraten sind, herausgearbeitet werden, sondern auch, dass in fünf Jahren das Urheberrecht aufgehoben wird.
 
   
 
Nun zu guter Letzt wie immer die innovativsten Bücherregale:
 
Mit der sog. "Bookwave" kann man seine Bücher praktisch und dekorativ verstauen, denn das "Regal" ist gleichzeitig ein Raumteiler.
Auf http://www.madeindesign.co.uk gibt es noch weitere interessante Bücherverstauungsmöglichkeiten, die man gleichzeitig praktisch im Alltagsleben einbauen kann.
 
  
 
Für Leute, die es mobil mögen, eignet sich das "Moving Mondrian" ausgezeichnet.
 
 

http://www.amosdesign.eu 
 
Und mein absoluter Favorit:
 
 
Sieht doch klasse aus, oder?
http://www.eatock.com 
 
Hier ein nettes Gadget für Multitasker:
 
 
Das "Performance Bike"
http://www.performancebike.com 
 
Hier kommt noch ein Rekord. Zum 30-Jahr-Jubiläum des Billy-Regals - Das längste outdoor Bücherregal der Welt
 
  
 
Weitere Rekorde:
  • Der längste Buchtitel ist 670 Worte lang.
  • Die erfolgreichste Bilderbuchreihe aller Zeiten: die Pixie-Bücher (verkauft über 250 Mio. Exemplare)
  • John James Audubons "Birds of America" wurde im Jahr 2000 auf einer Auktion für 8.802.500 Dollar erzielt. Damit ist es das teuerste Buch der Welt.

  • "Harry Potter" ist mit 502 Mio. verkauften Exemplaren die meistverkaufte Kinderbuchreihe der Welt. Wen überrascht's?
 
Zwar kein Bücherregal aber auch erwähnenswert ist folgendes kleines Notizbüchlein:
 
 
Das "Slant-Ruled-Notebook" eignet sich für alle, die beim Schreiben gerne in Schräglage geraten.
http://www.skrov.com 
 
Und hier noch eine Treppe, die Bücherfreunde einfach mögen müssen:
 
 
Zu finden in Greenville. Wo auch immer das ist... 

12.02.2010 um 22:02 Uhr

Lesestöckchen

von: Jari   Kategorie: Bücherstöckchen

Ein Stöckchen geklaut bei Sally

1.) Was liest Du gerade?
Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger
Jakob der Lügner -  Jurek Becker
Schatz, wir müssen gar nicht reden - Patricia Love

2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Die Bücherdiebin - Markus Zusak

3.) Sammelst Du irgendetwas?
Bücher :D Dazu noch Füchse in allen Variationen und Radiergummis^^

4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Nein.

5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?

Nein.

6.) Welches Buch hast Du doppelt?

Hab ich ein Buch doppelt? Oder gilt es, wenn meine Mutter eine Ausgabe des Buches hat und ich eine? Ach, da fällt mir ein "Übelsetzungen" hab ich doppelt, weil ich eines zum Geburtstag bekommen hab, aber da hatte ich es schon. Aber Geschenke geb ich selten weg^^

7.) Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Vom Gorilla. 

8.) Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Ich krieg immer die Tickets für hinten :D Liegt wohl daran, dass ich mir immer die Filme anguck, die sich keiner ansieht und dann auch noch zu Uhrzeiten, in denen keiner ins Kino geht.

9.) Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Mephisto (Faust) - Goethe
Inigo von Montoya (Die Brautprinzessin) - William Goldmann
Scatty (The Alchemyst) - Michael Scott

10.) Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Grundsätzlich nach Hardcover und Taschenbuch. Innerhalb derer nach Autor. Jedoch hab ich die Ratgeber/Sach- & Fachbücher separiert, auch die etwas grösseren Titel haben einen eigenen Platz (auf dem Bücherregal *g*), dann habe ich ein separates Regal für ungelesene Bücher (auch nach Autor sortiert), darunter ein Regal mit verschiedenen Reihen und solchem Zeugs. Dann separiert noch ungarische Titel :3 Aber grundsätzlich nach HC und TB ;)

11.) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?
Beides. Ohne vor dem Einschlafen etwas zu lesen, kann ich nicht mehr einschlafen *g* Und morgens lese ich auch, wenn auch nur ein bis zwei Seiten. Aber trotzdem.

12.) Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?

Twilight. Und wenn ich die Person wirklich sehr hasse, bekommt er/sie noch Silvio Blatters "Zwei Affen" dazu.

13.) Hardcover oder Paperback?

Eigentlich beides. HC sind so wunder- wunderschön! Aber seit ich wieder zur Schule gehe und weniger Platz und Geld habe, habe ich auch das eigentliche Wegwerfprodukt "Taschenbuch" wieder wertschätzen gelernt :3

14.) Zeitung aus Papier oder im Netz?
Gratiszeitung aus Papier. Aber sonst lese ich im GoogleReader, also online.

15.) Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Oh, kann ich schon so weit zurückdenken? :D Meine Mutter sagt, dass ich Pixie-Bücher total gemocht hab. Aber das erste Buch, an das ich mich erinnern kann, das ich tatsächlich auch als "Lieblingsbuch" bezeichnet habe, heisst "Teuflische Stimmen" von Sonya Hartnett.

16.) Deine liebste Literaturverfilmung?
Ich mag Buchverfilmungen im Allgemeinen nicht. Ja, hier spricht die leidenschaftliche Buchhändlerin. Die beste Literaturverfilmung, die ich bisher gesehen habe, ist die Verfilmung von Umberto Ecos "Der Name der Rose". Die ist wirklich gut gemacht.

17.) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
GoogleReder...? Sowas wie Pflichtlektüre kenne ich nur aus der Schule...

18.) Bevorzugte Urlaubslektüre?
Unterschiedlich. Ich nehm, was grad aufem SUB liegt.

19.) Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Den Duden?

10.02.2010 um 17:01 Uhr

Kleine Leseplanung

von: Jari   Kategorie: AA - Alles Andere

Um euch alle (und mich) mal auf den neuesten Stand meiner Leseplanung zu bringen:

 

Gestartet ist die Leserunde zu Audrey Niffeneggers "Die Frau des Zeitreisenden

 

Wenn ich diesen 500-Seiten-Roman durchhabe, kommt schon der nächste Wälzer an die Reihe: "Verblendung" von Stieg Larsson, das Winterkatze im SUB-Losverfahren für mich gezogen hat. Zum Glück steht das auch auf meiner Seychella-Liste :D

Ausserdem findet am nächsten Sonntag der "Nackenbeisser-Lessesonntag" statt. Darf ich dann das Buch von Catherine Jinks "Blutsbande" nicht vergessen einzupacken, wenn ich zu meinem Vater fahre.

  

Das ist mal der Februar. Im März findet die Leserunde zu "Der goldene Kompass" statt, an dem ich auch teilnehmen werde. Am gleichen Tag, wie die LR beginnt, findet ebenfalls eine Lesenacht statt. Die Lesenacht der SUB-Ureinwohner. Das wäre natürlich eine gute Möglichkeit, an meiner Melli-Liste zu arbeiten. Aber ob ich teilnehmen werde, weiss ich noch nicht. Wüsste auch nicht, welches Buch ich nehen sollte.

  

Übrigens findet im September zum zweiten Mal "Mellis 24-h-Readathon" statt. Am ersten konnte ich leider nicht teilnehmen, aber nachdem ich in einigen Blogs darüber gelesen habe, möchte ich beim zweiten nun unbedingt auch dabei sein *hüpf* 
Obwohl ich nicht glaube, dass ich 24 Stunden lesen durchhalten werde :D

09.02.2010 um 20:41 Uhr

Götter, Vampire und jede Menge Katzen

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Obwohl die Eltern der Zwillinge Sophie und Josh als Archeäologen kreuz und quer durch Amerika ziehen, ist das Leben der beiden Teenager bisher sehr normal verlaufen. Diese Normalität findet jedoch ihr abruptes Ende, als ein Fremde in grauem Anzug die Buchhandlung von Nick Fleming überfällt.
Die Zwillinge geraten in einen Kampf zwischen zwei der grössten Magier, die auf Erden wandeln, bei deren Auseinandersetzung Dr. John Dee, so der Name des Anzugträgers, Fleming ein Jahrtausende altes Buch klaut.
Doch ist dieses Buch nicht irgendein Staubfänger, sondern das Buch von Abraham dem Magier. Ein Buch, das grosses Wissen und grosse Macht beinhaltet und längst vergessene Götter wieder auferstehen lassen kann.
 
Mehr oder weniger freiwillig folgen Josh und Sophie Nicolas Flamel, so Nicks eigentlicher Name, um das Buch und Nicolas' entführte Frau zurückzuholen.
Doch bald merken die Beiden, dass Nicolas mehr mit ihnen vorhat, als sie bloss zu beschützen...
 
"The Alchemyst" wartet mit einer gewaltigen Menge von Göttern, Vampiren und Katzen auf, somit bietet das Buch für jeden Fantasy-Geschmack etwas.
Scott mischt auf eine unterhaltsame Art und Weise alte Legenden und neue Trends zusammen. Mitten drin zwei Jugendliche aus dem 21. Jahrhundert, die sich in einer neuen Welt behaupten müssen und für etwas Höheres bestimmt scheinen.
Da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die Sprache dementsprechend einfach, für jene mit fortgeschrittenen Englischkenntnissen wird das Buch einfach zu lesen sein.
Die Kämpfe, Duelle und magischen Elemente sorgen für kurzweilige Unterhaltung, wenn das auch nicht das Genre revolutioniert.
Wer sich für antike Gottheiten und magische Gefechte interessiert, wird Gefallen an diesem Buch finden. Ebenso bietet es Fantasy-Beginnern einen guten Start in das Genre. 
Da es sich bei "The Secrets of the Immortal Nicolas Flamel" um eine Reihe handel, endet die Geschichte sehr abrupt, sodass man beinahe zum Weiterlesen gezwungen wird. Wer also Reihen mit Cliffhangern mag, wird sich mit dieser Serie austoben können.
 
  
 
Michael Scott
The Alchemyst
The Secrets of the Immortal Nicolas Flamel
Band 1
TB, 2008
Corgi, Random House Group
 
978-0-552-55916-4 

08.02.2010 um 20:01 Uhr

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Als der junge Hauke Haien in die Dienste des Deichgrafen tritt, ist für einige schon klar, dass dieser Junge das Zeug zum nächsten Deichgrafen besitzt. Und tatsächlich schafft es Hauke, mit etwas HIlfe von Elke, der Tochter des ehemaligen Deichgrafen, dessen Nachfolger zu werden.
Schon seit frühester Kindheit hat sich Hauke mit dem Thema des Deiches befasst und bringt nun eine neue Idee nach Schleswig-Holstein. Doch hat Hauke, wie viele kluge Köpfe, nicht nur Befürworter, sondern auch Feinde. Doch sein grösster Feind erscheint dem Deichgrafen nicht in Menschengestalt, sondern in Form einer Kraft, die auch er nicht zu bezwingen mag: Das Meer.
 
Mit seiner Novelle "Der Schimmelreiter" hat Theodor Storm eine packende Geschichte über den Kampf des Menschen mit der Natur geschrieben. Geschickt verwebt der Autor verschiedene Erzählebenen und lässt den Leser immer im schmalen Grat zwischen Realität und Wirklichkeit hängen. Was nun Realität ist und was bloss purer Aberglaube der Dorfgemeinschaft, dies zu entscheiden wird dem Leser selbst überlassen.
Dies schlägt sich auch in Storms Sprache nieder. Es wird bloss erzählt, was sich ereignet, jedoch wird auch Vieles dem Leser selbst überlassen. Dennoch ist die Lebensgeschichte von Hauke Haien spannend zu lesen und zeigt auch das allgemeine Dorfleben im 18ten Jahrhundert auf.
 
Die Geschichte ist in zwei Rahmenhandlungen und eine Binnenhandlung aufgeteilt, dennoch lässt sich das Buch gut und verständlich lesen, wenn man sich mit der Sprache des 19ten Jahrhunderts angefreundet hat. Ostfriesische Ausdrücke und Fachwörter werden zudem am Ende des Buches erläutert, was die Verständlichkeit der Geschichte födert. Dass die Geschichte zu einem Teil auf wahren Personen und Begebenheit beruht, macht das Buch umso interessanter.
 
Wer gerne einen Einblick in das Leben Norddeutschlands in vergangenen Zeiten bekommen möchte, ohne dabei auf eine kleine Prise Rückenschauer nicht verzichten möchte, ist mit dem "Schimmelreiter" gut beraten. Nach der Lektüre wird man bestimmt einiges mehr über Deiche und Kooge wissen als zuvor.
 
 
Theodor Storm
Der Schimmelreiter
Reclam-Ausgabe, 2001
 
978-3-15-006015-5
 
Erstausgabe: 1888 
  

07.02.2010 um 17:56 Uhr

Es begann in Ungarn...

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Am 10. September 1989 öffnete Ungarn die Grenze zu Österreich. Somit konnten tausende Flüchtlinge aus der DDR fliehen, was später zur Wiedervereinigung Deutschlands und zum Fall der Mauer führte.

Doch weshalb öffnete Ungarn überhaupt die Grenze? Was geschah in den Monaten vor diesem historisch wichtigen Ereignis? Wer war dafür verantwortlich und was sagte die Sovjetunion zum Allgeingang Ungarns?
Diese und andere Fragen beantwortet Andreas Oplatka in seinem Buch "Der erste Riss in der Mauer".
Oplatka recherchierte lange und führte mit den Beteiligten von damals lange Gespräche und gelangte auf diese Weise zu einem grossen Hintergrundwissen, das er in seinem Buch dem Leser weitergibt. 
Er erzählt von unüberlegten Entscheidungen, Missverständnissen und einem kleinen Land, das seinen eigenen Weg geht, obwohl das alles eigentlich gar nicht so geplant war...
 
"Der erste Riss in der Mauer" beschreibt den Weg Ungarns von den ersten Flüchtlingsproblemen bis hin zu der Entscheidung, dass die Grenze definitv geöffnet wird. 
Das Buch ist sehr glaubhaft geschrieben und schildert die Geschehnisse so chronologisch wie möglich.
Da es sich jedoch um eine historische Arbeit handelt, ist die Sprache entsprechend schlicht und einfach gehalten. Es werden viele Namen, Daten und Fakten genannt, was das Lesen nicht gerade einfach und flüssig macht.
Doch wer sich wirklich für die Rolle Ungarns vor dem Hintergrund der Mauer interessiert, sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen, denn man erhält einen einzigartigen Einblick hinter die politischen Fassaden der damaligen Zeit.
 
 
 
Andreas Oplatka
Der erste Riss in der Mauer
September 1989 - Ungarn öffnet die Grenze
HC mit Schutzumschlag, 2009
Zsolnay Verlag
 
978-3-552-05459-2