Jaris Büchergebrabbel

23.11.2010 um 11:25 Uhr

Jari liest... Voorhoeve

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Winter 1939, Bahnhof Liverpool Street, London. Die elfjährige Ziska Mangold aus Berlin steigt aus dem Zug. Es ist nicht irgendein Zug, der sie hierhergebracht hat, sondern einer der Kindertransporte, die fast zehntausend jüdische Jungen und Mädchen aus Nazi-Deutschland befreiten. Ziska hat ein klares Ziel vor Augen: So schnell wie möglich will sie ihre Eltern und ihre beste Freundin Bekka nachholen. Doch viel Zeit bleibt ihr nicht, schon wirft ein mörderischer Krieg seine Schatten voraus. Auf Ziska warten eine fremde Familie, eine fremde Sprache, Heimweh und Ungewissheit - aber auch das Abenteuer ihres Lebens und sieben Jahre später eine schwerde Entscheidung.

  

22.11.2010 um 23:03 Uhr

[Rezension] Die Kunst des Bücherliebhabens

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Seit Auftauchen des E-Books tönt es aus allen Ecken und Enden: Das Buch in seiner ursprünglichen Form hat ausgedient. Doch ist dem wirklich so? Und was geschieht mit einer privaten Bibliothek wenn der Sammler verstirbt? Und was ist überhaupt ein Bibliophiler?
Diesen und vielen ähnlichen Fragen stellen sich Umberto Eco und Jean-Claud Carrière. Leidenschaftlih diskutieren die beiden Bücherliebhaber über grosse Schriftsteller, die Gegenwart, die Zukunft und die Vergangenheit, geraten ab und zu vom Thema ab, doch bleibt immer ein grosses Thema bestehen: Das Buch als solches. Seine Vergangenheit und seine Zukunft.

Meine Meinung:

 

Das Buch "Die grosse Zukunft des Buches" dreht sich um ein einziges Thema: Das Buch.
Umberto Eco und Jean-Claude Carrière diskutieren und Jean-Philippe de Tonnac leitet das Gespräch, welches in mehrere Kapitel unterteilt wurde.
Beide, Eco und Carrière, sind grosse Bücherliebhaber, was man ihnen auch anmerkt. Nicht nur am Enthusiasmus, den sie an den Tag legen, während sie über grosse Schriftsteller und unnötige Werke sprechen, sondern auch an ihrer Wortwahl. Wer seinen Wortschatz vergrössern möchte, sollte ein Wörterbuch griffbereit haben.
Überhaupt ist "Die grosse Zukunft des Buches" nur für diejenigen geeignet, die fähig sind, einer solchen Diskussion zu folgen und über die entsprechende Lesefähigkeit verfügen. Alle anderen sind sonst schnell verloren.
 
Wer sich jedoch für Bücher interessiert, auf einer leidenschaftlichen Ebene, für den kann es kein passenderes Buch geben. Man erlebt den Austausch dieser beiden Büchersammler, wie sie von ihren Bibliotheken schwärmen, oft auch private Erlebnisse und viel Wissenswertes für Bücherfreunde preisgeben. Was gibt es Besseres für einen Liebhaber der Bücher?
Jedoch beschränken sich Eco und sein Freund Carrière oft auf antiquare Bücher, wertvolle Inkunabeln und französische Autoren, die uns fremd sind. Dennoch können uns diese beiden Grossen ihres Metiers den einen oder anderen Input geben, wenn auch die Ausführen in die eine oder andere Richtung des Öfteren etwas langatmig ausfallen wollen.
 
Jedoch werden nicht nur Bücher behandelt, sondern oft wandern die Diskussionsteilnehmer auch in andere Gebiete ab: Kultur, Film, Datenträger.
Wie eine Diskussion nun mal von statten geht, reden sie mal hiervon und mal davon, je nachdem, welhes Spezialgebiet gerade gefragt ist. So entsteht eine überaus interessante Gesprächsrunde in Form von 280 Seiten, die trotz aller Schwierigkeiten was den Sprachgebrauch oder die Aussprache der französischen Namen betrifft absolut lesenswert ist.
 
Da es sich jedoch um Denker handelt, die sich auf ihrem Gebiet auskennen, sollte auch der Leser nicht nur ein Mindestmass an Lesefertigkeit mitbringen, sondern sich auch ein klein wenig in literarischen Epochen und Philosophie auskennen. Oder auf Google bzw. das Wörterbuch zurückgreifen.
 
Während des Fortganges der Diskussion werden oft Fragen aufgeworfen. Fragen an die beiden Redner. Aber auch Fragen an den Leser. Und natürlich erhält man auch Büchertipps und Lebensweisheiten mit auf den Weg. 

 

Fazit: 

Umberto Ecos und JeanClaude Carrières "Die grosse Zukunft des Buches" ist lesenswert für alle Leseratten mit gehobenen Ansprüchen. Als Geschenk für eben jene ist das Buch im Übrigen wunderbar geeignet.
Auch jene, die neugierig sind, auf Umberto Eco, Bücher und Bibliotheken sollten sich an das Buch wagen und nicht zu schnell aufgeben, denn das Buch kann einem als Liebhaber einiges mitgeben.
Eine grossartige Lektüre, die unbedingt in Buchform mit Umschlag genossen werden will!

  

Umberto Eco, Jean-Claude Carrière
Die grosse Zukunft des Buches
HC mit Schutzumschlag, 2010
Hanser

978-3-446-23577-9

Aus dem Französischen von Barbara Klener
Originalausgabe: N'espérez pas vous débarrasser des livres
Grasset Paris, 2009

20.11.2010 um 19:02 Uhr

Von Lesern und Rezensionsexemplaren

von: Jari   Kategorie: AA - Alles Andere

Rezensionsexemplare sind toll. Für den Verlag bedeuten sie Werbung, zu einem ziemlich günstigen Preis. Für den Leser und Blogger eine Möglichkeit, Bücher zu erhalten und nicht zahlen zu müssen.
Auch ich freue mich, wenn mir ein Verlag ein gewünschtes Rezensionsexemplar zuschickt. Wer würde das nicht?
Jedoch gibt es auch die anderen Fälle. Ich bin auf Blogs gewesen, bei denen jedes einzelne Buch ein Rezensionsexemplar war. Praktisch kein selbstgekauftes Buch.
Tut mir Leid, aber diese Blogger kann ich einfach nicht ernst nehmen.
Denn wer Bücher liebt, ist auch bereit, dafür Geld auszugeben. Wer nur rumschnorrt und den Verlagen Gratisexemplare abluchst, ist meiner Ansicht nach einfach nur eine faule und unehrliche Person. Schliesslich muss doch auch der Verlag etwas verdienen.
Und im Übrigen mag ich keine Schnorrer. Niemals würde ich mich auf das Niveau herunterlassen und jedes einzelne Buch, das ist rezensiere, gratis zu erhalten. Ausserdem geht einem so doch das schöne Gefühl des Bücherkaufens verloren...

15.11.2010 um 10:36 Uhr

Jari liest... Umberto Eco & Jean-Claude Carrière

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

"Das Buch ist wie der Löffel, der Hammer, das Rad oder die Schere. Sind diese Dinge erst einmal erfunden, lässt sich Besseres nicht mehr machen." 

Das Gespräch zwischen Umberto Eco und dem berühmten Drehbuchautor Jean-Claude Carrière wird alle Leser begeistern, die das Buch als Gegenstand lieben. Und es ist nicht auszuschliessen, dass es bei den Besitzern von E-Books eine kräftige Nostalgie hervorruft. 

  

14.11.2010 um 22:28 Uhr

[Rezension] Mitgerissen

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Wie jedes Jahr fährt Sam auch im Jahr 2004 nach Phuket um dort mit seiner Familie Weihnachten zu feiern. Zwar bleibt Sams ältere Schwester Beth zum ersten Mal alleine im winterlichen New York zurück, dennoch möchte die Familie den Urlaub unter Palmen geniessen, im Meer baden und es sich gut gehen lassen.
Doch was niemand weiss: Eine Katastrophe riesigen Ausmasses steht ihnen bevor. Und noch bevor Sam weiss, wie ihm geschieht, kämpft er ums nackte Überleben, während Beth zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Unvernünftiges tut und aus lauter Sorge um ihre Familie nach Thailand fährt...

Meine Meinung:

Eric Walters Buch "Lethal Wave" basiert auf den wahren Geschehnissen von Weihnachten 2004 als ein riesiger Tsunami über Sri Lanka, Thailand und andere Länder hinwegtobte und unzählige Todesopfer forderte.

Die Reihe "21-st Century Thrill" des Kosmos Verlages ist für Jugendliche ab 14 Jahren gedacht, an was ich mich anfangs immer wieder erinnern musste. Denn zum Einstieg hatte ich einige Probleme mit Worten wie "pennen" oder der etwas seichten Sprache.
Doch nachdem ich mich ins Buch hinein gelesen hatte, hatte mich die Geschichte bald fest im Griff. Sam wuchs mir schnell ans Herz und auch Beth hatte es mir rasch angetan.

Trotz der einfachen Sprache ist das Buch überaus spannend, für Jugendliche ist es sehr einfach zu lesen und die kurzen Kapitel machen Lesepausen möglich, ohne in der Geschichte verloren zu gehen.
Die Reihe eignet sich aufgrund des Themas hervorragend, um junge Leser dazu zu animieren, sich etwas mehr mit dem Zeitgeschehen auseinander zusetzen.
Bei mir zumindest hat das gut funktioniert, berührte mich dieses Buch doch mehr als alle Berichte, die damals zum Thema durch die Medien geisterten.

Fazit: 

"Tödliche Welle" ist ein packender Jugendroman, der auch für ungeübte Leser leicht verständlich ist und aufgrund seines Realitätsbezuges auch in Schulen gelesen werden kann. Ältere Leser werden das Buch rasch durch haben und durch das Buch einen neuen Blickwinkel auf die Ereignisse im Winter 2004 erhalten.

Eric Walters
Lethal Wave
Tödliche Welle
Broschiert, 2010
Kosmos

978-3-440-12433-8

Aus dem Englischen von Michael Kohlhammer
Originalausgabe: WAVE
Doubleday Canada, 2009 

Ich danke dem Kosmos Verlag herzlich für die Bereitstellung des Leseexemplares! 

12.11.2010 um 10:45 Uhr

[Lesezeichen] Sich mitreissen lassen

von: Jari   Kategorie: Lesezeichen

Für meine aktuelle Lektüre "Lethal Wave" wählte ich folgendes Lesezeichen:

Es ist etwas widersprüchlich, wenn man zu einem Buch, in dem es ums Überleben während einer Katastrophe geht, ein Lesezeichen wählt, auf dem "Leser leben länger" steht. Aber genau deshalb habe ich es schliesslich genommen ;) Und weil es blau ist und somit gut zum Buch passt.

11.11.2010 um 22:37 Uhr

[Büchergooddies] Tinkerbells Helferlein

von: Jari   Kategorie: Büchergooddies

Heute hat Tinkerbell mich mit etwas ganz Besonderem überrascht.
Schon den ganzen Nachmittag lang hat er sich in der Werkstatt verschanzt und schrieb mir immer wieder, er müsse nur "etwas Kleines" fertigstellen. Das "Kleine" war für mich bestimmt und sieht so aus:
 
  
 
Er schmiss mir die Tasche um den Hals und als ich ihn verblüfft anguckte, meinte er bloss: "Ich hoffe, ein Buch passt rein." 
Das tut es. Sogar zwei. Und meine Schlüssel. Und mein Handy. Fröhlich 

11.11.2010 um 22:33 Uhr

Jari liest... Eric Walters

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Im Dezember 2004 lässt Sams Familie, wie jedes Jahr, das kalte New York hinter sich, um in Thailand Urlaub zu machen. Sams Schwester Beth bleibt zum ersten Mal allein zurück. Sie fährt die Familie noch zum Flughafen, ohne zu wissen, dass diese eine Naturkatastrophe von gigantischen Ausmassen erwartet.
Während der kommenden Tagen wird Sam in das Zentrum eines Desasters geworfen, das niemand vorhersehen konnte und das seine Überlebensinstinkte bis an ihre Grenzen bringt....

 

  

11.11.2010 um 15:41 Uhr

[Rezension] Die Abgründe der Seele hören

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Auf einem Spaziergang wird der 47-jährige Arne Stahl aus heiterem Himmel vom Blitz getroffen. Wie durch ein Wunder überlebt er, verliert nur das Gehör auf seinem rechten Ohr. 
Doch dann muss Arne feststellen, dass sich nach dem Blitzschlag noch etwas verändert hat: Er kann plötzlich die Gedanken anderer Leute hören und nimmt ihre Gefühle wahr.

Was für uns faszinierend klingt, wird für Arne zum Fluch. Ohne dass er es verhindern kann, schaut er jeden Tag aufs Neue in die Abgründe der menschlichen Seelen. Er findet heraus, dass seine Frau ihn nie wirklich geliebt hat, dass seine Freunde ihn verabscheuen, dass sein Chef ihm alles Schlechte auf den Hals wünscht. Und sein ehemaliger bester Freund hütet ein abscheuliches Geheimnis.

Wie soll Arne mit diesem Fluch umgehen? Er kann nicht anders als sein Leben total umzukrempeln. Er lässt sich scheiden, zieht sich in die Einsamkeit zurück. Doch wohin er auch geht Die Stimme folgt ihm überall hin...

Meine Meinung:

Über Jürgen Domians "Der Gedankenleser" wurde schon lang und breit diskutiert. Man kam zum Fazit, dass das Buch auf Dauer zu trübsinnig und trist ist.
Dem kann ich zustimmen. Ja, das Buch ist trist. Und ich habe es sehr gerne gelesen. Das Buch ist keine in dem Sinne spannende Lektüre, dennoch wollte ich immer erfahren, welche Gedankenfetzen Arne als nächstes aufschnappt.

Und auch von anderen Gesichtspunkten her ist "Der Gedankenleser" ein überaus interessantes Buch. Es stellt uns vor grosse Fragen. Wie soll man mit einer grossen Verantwortung umgehen? Was ist Wahrheit? Können wir wirklich immer ehrlich sein? Oder belügen wir uns sogar selbst konstant?

Die Stimmung im Buch ist ruhig, etwas distanziert. So sollte man es denn auch lesen, denn wer sich zu sehr in die trübe und nachdenkliche Stimmung des Ich-Erzählers Arne hineinziehen lässt, verfällt selbst dieser Melancholie. Wer es jedoch schafft, diese Distanz aufrecht zu erhalten, liest ein tiefes und nachdenkliches Buch.  
Man kann Domians Roman nicht einfach so lesen, das Buch geht einem sehr nahe und beeinflusst ebenfalls unsere Gedanken.

Domians Sprache passt zum Buch, zur Stimmung. Die gewählten Worte sind einfach, man kann das Buch gut lesen und dennoch bedient er sich eines gewissen Niveaus, benutzt zu meiner Freude sogar das Genitiv-S, das ich in heutigen Büchern viel zu oft vermisse. 

Fazit:

"Der Gedankenleser" ist vor allem für jene interessant, die die menschlichen Abgründe faszinierend finden, denn von denen wimmelt es nur so in dem Buch. Doch obwohl es wirklich traurig zu und her geht, gibt es doch auch schöne Momente im Buch, die es zu finden gilt.
Man sollte sich der Tristesse dieses Buches bewusst sein, bevor man sich ans Lesen macht. Für Optimisten ist die Lektüre von daher weniger zu empfehlen.
Melancholiker und Denker werden sich in das Buch vertiefen und können über Themen wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Lügen sinieren. Denn das Buch wirft tiefgreifende Fragen dazu auf.
Somit ist Domians Werk ein gutes Buch, das einen starken Eindruck hinterlässt.

  

Jürgen Domian
Der Gedankenleser
HC mit Schutzumschlag, 2010
Heyne

978-3-453-26651-1 

11.11.2010 um 15:39 Uhr

[Lesezeichen] Zum Gedanken lesen

von: Jari   Kategorie: Lesezeichen

Als Begleiter zum Buch "Der Gedankenleser" wählte ich folgendes Lesezeichen:

Das Lesezeichen wurde mir von meiner Mutter geschenkt, als wir letzten Sommer in der Hermann Hesse-Ausstellung waren. Leider ist es schon etwas abgeknickt, ist aber immer noch ein edles und angenehmes Lesezeichen.

Zur Frage, wie viele Lesezeichen ich habe... Ich glaube es sind so zwischen 14 - 16. Darunter auch Postkarten. 

10.11.2010 um 22:14 Uhr

Jari liest... Jürgen Domian

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Die Ehrlichen und Aufrichtigen sind selten wie Diamenten. 

Arne hat eine liebevolle Frau, ein schönes Haus, einen guten Job - sein Leben scheint perfekt. Doch ein Moment verändert alles. Arne wird vom Blitz getroffen. Als er aus der Bewusstlosigkeit erwacht, kann er die Gedanken anderer Menschen hören. Seine Frau hat ihn nie geliebt. Seine Freunde und Arbeitskollegen belügen ihn. Sein Chef wünscht ihm Leid und Tod. Arnes Existenz stürzt in sich zusammen. Kurzerhand lässt er alles hinter sich und begibt sich auf die Suche nach dem richtigen Leben.

Auf dieses Buch wurde ich durch die liebe Serena aufmerksam und für sie lese ich dieses Buch. 

10.11.2010 um 21:00 Uhr

[Rezension] Die Augen des Todes

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Seit Katsa als Kind aus Versehen ihren Cousin getötet hat, weiss jeder, dass sie die Gabe des Tötens hat. Ihre zweifarbigen Augen deuten auf eine Beschenkte hin und schon bald weiss jeder in den sieben Königreichen, mit welcher Fähigkeit Katsa ausgestattet ist.
Schon bald wird Katsas Gabe von König Randa ausgenutzt, um unangenehme Leute aus dem Weg zu schaffen. So wird das Mädchen schon bald zur gefürchtetsten Person des Königreiches Middluns.

Erst Bo, siebter Sohn des Königs von Lienid, der auf der Suche nach den Entführern seines Grossvaters ist, scheint sich nicht vor Katsa zu fürchten.
Bei gemeinsamen Trainingskämpfen freunden sich die Beiden langsam an und entscheiden sich dazu, gemeinsam ins Königreich Monsea zu reisen. Denn dort lebt König Leck, der Einzige, der als Entführer in Frage kommt und laut Bo über eine unheimliche und mächtige Gabe verfügt...

Auf der gefahrvollen Reise über verschneite Berge und stürmische Meere lernt Katsa nicht nur zu lieben, sondern auch über sich selbst hinauszuwachsen.

Meine Meinung:

Kirstin Cashores "Die Beschenkte" lässt sich mit "nett" am besten beschreiben. Das Buch ist weder richtig gut, noch schlecht. Es ist ein nettes, gutes Buch.

Cashore entführt die Leser in eine interessante Fantasywelt, die gut durchdacht ist und in der auch der Fantasyanteil nicht zu kurz kommt.
Die Idee mit der speziellen Gabe und den zweifarbigen Augen, die auf einen sogenannten "Beschenkten" hindeuten, überzeugend ausgeführt und etwas Neues.

Weniger überzeugend dagegen ist die Sprachfertigkeit der Autorin. Die ist nämlich fast gar nicht vorhanden.
Die Sprache bleibt flach und wenig interessant, sie unterscheidet sich kaum von anderen Schriftstellern. Die Autorin versucht, Spannung zu schaffen, bringt das aber erst gegen Ende fertig. Oft werden spannende Szenen viel zu langsam erzählt, sodass man als Leser eher unberührt bleibt. So z.B. bei der Ermordung Asherns.
Auch hätte die Autorin einige Seiten kürzen können, denn viele Dinge, wie etwa die ewigen Kämpfe zwischen Bo und Katsa, langweilen auf Dauer mehr als dass sie unterhalten.

Positives und Negatives hält sich in diesem Buch also mehrheitlich die Waage, wobei zum Glück der positive Teil überwiegt und den Leser nach dem Lesen in einer angenehmen Verzückung zurücklässt. 

Fazit: 

Ein gutes Buch mit einer wunderbaren Idee, das an manchen Teilen jedoch etwas langatmig ist.
"Die Beschenkte" ist vor allem für jene gut geeignet, die gerne mal High Fantasy lesen möchten, sich aber an die Standartwerke noch nicht herantrauen. Hier bietet dieses Buch einen guten Einstieg, da Katsas Welt eindrücklich und gut geschildert ist und man sich gut in die mittelalterliche Welt einlassen kann.

 

Kirstin Cashore
Die Beschenkte
HC mit Schutzumschlag, 2009
Carlsen

978-3-551-58210-2

Aus dem Englischen von Irmela Brender
Originalausgabe: Graceling
Harcourt Children's Books, Hartcourt, 2008 

09.11.2010 um 22:42 Uhr

[Lesezeichen] Das Lesezeichen zum Buch

von: Jari   Kategorie: Lesezeichen

Wie das wahre Buchliebhaber nun mal tun, wähle auch ich zu  meinem Buch je ein passendes Lesezeichen. Dafür die neue Kategorie. Für das Lesezeichen zum Buch.
Das heutige Lesezeichen zum Buch ist zu Kirstin Cashores "Die Beschenkte":
 
  
 
Dabei handelt es sich um das Lesezeichen, das Tinkerbell mir in Berlin geschenkt hat. Es zeigt einfach nur ein Regal voller alter Bücher. "Passt zu dir", meinte er. Und das Lesezeichen passt farblich perfekt zum Buch.

07.11.2010 um 21:49 Uhr

[Rezension] Auf leisen Schwingen

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Ein kleines Hotel auf Sardinien. Alle Welt wundert sich, warum "Madame" das Angebot nicht annimmt, ihr Grundstück zu verkaufen und reich zu werden. Doch Madame wehrt sich wehement. Nicht nur gegen die Bauherren, die sie vom Verkauf überzeugen wollen, sondern auch gegen die Nachbarn, eine angeblich perfekte Familie. Und wenn alles nichts mehr hilft, kann man ja noch auf die Magie zurückgreifen. Liebesmagie.

 

Meine Meinung:

Es ist gar nicht einfach, Milena Agus "Die Flügel meines Vaters" zusammenzufassen, denn die Geschichte um Madame, die diesen Namen trägt, da sie gerne mal nach Paris reisen möchte und sogar Französisch lernt, ist aus der Sicht eines vierzehn-jährigen Mädchens erzählt. Der Nachbarin und Freundin von Madame. 
 
Das Buch ist tagebuchartig in kurze Abschnitte aufgeteilt und oft wird sprunghaft von Thema zu Thema gewechselt. Dabei erleben wir die Schönheit Sardiniens kennen, Madames Garten, ihre Liebhaber und ihren Liebeskummer.
Doch wir erfahren auch einiges über die Erzählerin. Auch werden wir auch mehr über die "Flügel meines Vaters" erfahren. Über das Erwachsenwerden. Über die Liebe.
 
Agus benutzt eine einfache, kindliche Sprache, die aber durchaus nachdenklich ist. Nie wird alles gesagt, feine Töne beherrschen das Buch und die Sprache. Somit passt auch der Sprachstil zur Geschichte, die ebenfalls sehr fein gewoben ist.
Wir werden in eine wunderschöne Welt entführt, in der schreckliche Dinge geschehen. Familien zerstreiten sich, Herzen werden gebrochen, Geister beschworen. Magie und Realität gehen hier Hand in Hand und der Leser lässt sich von der Leichtigkeit der Worte davongetragen, landet aber hart, wenn er realisiert, was in der Geschichte passiert.
 
Ja, man hat das Buch sehr schnell gelesen, dennoch sollte man sich Zeit nehmen und ab und zu darüber nachdenken, was hier eigentlich gemeint ist... 

 

Fazit: 

"Die Flügel meines Vaters" ist ein wunderschönes, kurzes Werk über das Leben, das Sterben und die Liebe. Man erlebt Schmerz und Freude.
Für Leser von "Die Schachspielerin" ist das Buch durchaus interessant, auch wenn es an manchen Stellen um einiges rauer zugeht.
Es ist ein spezielles Büchlein für jene, die es mögen, wenn ein Buch über gewisse Zwischentöne verfügt und eine Geschichte direkt aus dem Leben erzählt, in der die Magie aber nicht zu kurz kommt.
Jedoch ist das Buch aufgrund seines Aufbaues und seiner eigenen Sprache nicht für jedermann geeignet. Wer es jedoch poetisch mag, sollte einen Blick riskieren.
 
 
 
Milena Agus
Die Flügel meines Vaters
HC mit Schutzumschlag, 1. Auflage 2008
Hoffmann und Campe
 
978-3-455-40130-1
 
Aus dem Italienischen von Monika Köpfer
Originalausgabe: Ali di babbo
Edizioni Nottetempo, Rom, 2008

 

06.11.2010 um 18:27 Uhr

[AA - Alles Andere] Blogaward

von: Jari   Kategorie: AA - Alles Andere

Die liebe Wörterkatze hat mir meinen ersten Award verliehen! Dankeschön! :D

Die Regeln: 

1. Akzeptiere den Award, indem Du den Namen/Blog auf deinem Blog postest, von dem du ihn bekommen hast. 
2. Verschenke den Award an 15 andere Blogs, die du entdeckt hast, und hinterlasse dort einen Kommentar.

Ich gebe den Award weiter an: 

1. Sandsturms Bücherkiste (http://www.blogigo.ch/Sandsturm)
2. Ame (http://www.blogigo.de/ameamagao)
3. Fool (http://www.blogigo.de/makemyday)
4. Neo (http://www.blogigo.de/NeosWelt)
5. Angelmagia (http://www.blogigo.de/angelmagia1)
6. Serena (http://www.blogigo.de/UnsereTiere)
7. Buchzeiger (http://www.blogigo.de/Fleischlos_gluecklich)
8. StefanieEmmy (http://stefanieemmy.blogspot.com/)
9. Diane (http://lesenistsexy.blogspot.com/)
10. Die Bücherhühner (http://buecherhuehner.wordpress.com/)
11. Kielfeder (http://kielfeder.bplaced.net/)
12. Lilly Berry (http://www.lillyberry.de/)
13. Karfie (http://fiedlers.wordpress.com/)
14. Nerolaan (http://nerolaan.buchcouch.de/)
15. Eat Read Love (http://eatreadlove87.blogspot.com/)

03.11.2010 um 22:01 Uhr

[Rezension] LiebesLeben LebenLieben

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Mihály schreibt für die Bühne, für Zeitschriften, wird gelobt und dennoch reicht das Geld nie zum Leben aus. Er hat eine Geliebte, die verheiratet ist, und die er Cinq-Fleur nennt und geht mit einer typisch ungarischen Melancholie durch das Budapest der 1930-er Jahre.
Dann trifft er auf ein Mädchen. Gerade mal 19 Jahre alt. Nicht hübsch. Naiv. Niemals würde er Iboly lieben. Dennoch trifft er sich mit der angehenden Schauspielerin. Spielt mit ihr, hält sie auf Abstand. Doch was immer er auch tut, das Mädchen ist dem Charme des älteren Mannes verfallen.
Irgendwann stellt sich einem jedoch immer die Frage, was für wen am der beste Weg ist...

Meine Meinung:

Ernö Széps "Die Liebe am Nachmittag" nimmt uns mit in das Ungarn der Kaffehäuser und des Flanierens. Flaniert wird in diesem Buch überaus oft. Die Spaziergänge führen uns durch Budapest und durch die Gedanken des alternden Mihály, der mit dem Älterwerden, dem Geld und dem Leben hadert. Für die junge Iboly hat er nur etwas Jovalität übrig. Die Welt der grossartigen Cinq-Fleur, die in Glamour lebt und von Pary zu Pary schwebt, hat er nicht mehr als ein müdes Lächeln übrig.

Mihály scheint mehr mit den Frauen zu spielen, als dass er es wirklich ernst meint mit ihnen. Dennoch ist der Leser dazu angehalten, dieses Verhalten zu hinterfragen. Überhaupt kann man Einiges im Buch hinterfragen, die Gespräche, die geführt werden, lassen einem Raum, selbst zu Interpretieren.

Széps Roman ist kein Buch für zwischendurch. Die Sprache ist zerfleddert und geheimnisvoll, man spürt den ungarischen Flair der damaligen Zeit zwischen den Zeilen. Melancholie und Lebensfreude geben sich die Klinke in die Hand. Der Protagonist ist ein Paradebeispiel dieses Paradoxes. Deshalb sollte man sich gut auf das Buch konzentrieren können, um die Stimmung der Geschichte nicht zu zerstören. 

"Die Liebe am Nachmittag" ist ein poetisches Werk mit viel Lebensweisheit über die Liebe, das Geld, das Theater und Leben und Tod. Wir alle kennen Mihálys Probleme und obwohl er kein strahlender Romanheld ist, schliesst man ihn, sowie auch die naive Iboly, irgendwann dann doch irgendwie ins Herz. 

Fazit: 

"Die Liebe am Nachmittag" ist ein Werk für Denker, Hobbyphilosophen und jene, die ein Bisschen Weltschmerz zu schätzen wissen, die gerne flanieren und ihre Gedanken schweifen lassen.
Wer Ungarn und insbesondere Budapest kennt und mag, kann sich von diesem Buch in eine vergangene Zeit zurückversetzen lassen, als in Ungarn die Kaffehäuser und die Badekultur geschätzt wurde und man nachmittags an der Donau entlang flanierte. 
Wer ein Buch für einen entspannenden Nachmittag auf der Couch sucht, sollte jedoch besser die Finger von Szép lassen, da das Buch volle Konzentration fordert. Es ist eines jener Bücher, von denen man öfter mal aufschaut, um sich seine eigenen Gedanken zum Geschehen und dem Gesagten zu machen.

Ernö Szép
Die Liebe am Nachmittag
Broschiert, Deutsche Erstausgabe 2008
dtv

978-3-423-24688-0

Aus dem Ungarischen von Ernö Zeltner
Originalausgabe: Ádámcsutka
Athenaeum Verlag, Budapest, 1935 

03.11.2010 um 19:15 Uhr

[Das Buch des Monats] Oktober 2010

von: Jari   Kategorie: Das Buch des Monats

 

Zum Buch des Monats Oktober gibt es bisher noch keine Rezension, aber die kommt natürlich bald.
Das Buch des Monats ist:

 

Ernö Szép - Die Liebe am Nachmittag 

03.11.2010 um 13:11 Uhr

[Rezension] Wo die Pfote die Erde berührt

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Ein Bild bergen 

Über die Bildbreite
gespannt
eine Bergkette
auf Stoppelfeldern
das Gefieder
vom Raben

Mein zerzaustes Glück 

Meine Meinung:

Solche und ähnliche Gedichte finden sich in Leta Semadenis zweisprachigem Werk "In mia vita da vuolp/In meinem Leben als Fuchs". Die Gedichte sind von der Autorin auf Rätoromanisch und Deutsch verfasst.

Semadenis Sprache ist abgerissen, die Autorin vermeidet es, uns alles zu sagen. Der Leser soll sich seinen Teil hinzudenken.
Von Tieren ist die Rede, ein Fuchs huscht durch das Gebüsch, ein Pferd steht stramm auf der Weide, der Nebel legt sich um die Berge, ein einsames Bergdorf. Und obwohl das Buch in verschiedene Abschnitte eingeteilt ist, die unterschiedliche Themen behandeln, tauchen gewisse Symbole immer wieder auf.
Von Trauer ist die Rede, von der Einsamkeit, der Wahrheit. Semadenis Sätze fliessen ineinander, kreieren neue Worte, rufen Bilder und starke Gefühle hervor. Dennoch schafft es die Autorin wunderbar, immer wieder eine neue Sprache zu finden, die dennoch ihre eigene ist.

Semadeni will Eindrücke schaffen, Bilder hervorrufen - was sie auf wunderbare Art und Weise schafft. Die dunkle Grundstimmung des Gedichtbandes stimmt einen nachdenklich. Oft scheinen die einzelnen Teile zusammenhanglos und nervös. Doch die Seelenbilder, die sie im Leser hervorruft, bleiben haften. Länger vielleicht als die Worte, die sie braucht. 

Fazit: 

Semadenis Werk ist für naturverbundene Leute geeignet, die sich durch Gedichte in ein Bergdorf versetzen lassen wollen und sich auf die etwas düstere Stimmung des Werkes einlassen können.
Die kurzen, aber einprägsamen Gedichte lassen einen erschauern und auch die Zweisprachigkeit des Buches macht das Werk für Gedichtefreunde zu einem reizbaren Werk. Das einfache, aber edle Buch ist in jeder Gedichtesammlung ein kleiner, aber feiner Hingucker.

Leta Semadeni
In mia vita da vuolp/In meinem Leben als Fuchs
Poesias/Gedichte
HC, 2010
 Chasa Editura Rumantscha, Chur

978-3-905956-01-6

02.11.2010 um 13:08 Uhr

Jari liest... Kristin Cashore

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

 

Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiss sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens.
Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen.
Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
 
  

 

01.11.2010 um 22:20 Uhr

[Monatsstatistik] Oktober 2010

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Gelesen:

Agus, Milena - Die Flügel meines Vaters (Rezi folgt)

Warum: Eine ehemalige Mitarbeiterin hatte mir von diesem Buch vorgeschwärmt und in Berlin fand ich dann eine Mängelausgabe des Titels und entschloss mich, es zu kaufen. Am Tag danach begann ich es zu lesen, da ich das andere Buch beendet hatte und einfach etwas Kurzes lesen wollte.
 
Dresden, Rainer - Kein Alkohol für Fische unter 16 (Rezi folgt)
Warum: Nachdem ich "Nackt duschen streng verboten" gelesen hatte, wollte ich unbedingt auch den zweiten Teil lesen.

 

Hansen, Anne - Fräulein Jensen und die Liebe

Warum: Ich hatte eine gute Rezension zum Buch gelesen und wollte es nun selbst ausprobieren, weswegen ich nach einem Rezensionsexemplar fragte und es auch erhielt.

 

Jones, Renate - Das grosse Handbuch Katzen

Warum: Das Buch wurde mir vom Kosmos Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, nachdem ich beim Verlag angefragt hatte, ob ich für sie Bücher rezensieren dürfe.
 
Leuthner, Roman Dr. - Nackt duschen streng verboten (Rezi folgt)
Warum: Ein weiteres Buch aus Berlin. Ich las es auf der Heimfahrt von Berlin, da es kurz und einfach ist und sich somit gut als Reiselektüre eignet.

 

Scheible, Kurt-Georg - Menschenkenntnis
Warum: Ich wollte mehr über Körpersprache lernen und so bestellte ich mir bei Amazon dieses Büchlein.

Semadeni, Leta - Mein Leben als Fuchs (Rezi folgt)

Warum: Meine Mutter hatte im Radio eine Lesung mit der Autorin gehört und mir von diesem Gedichtband erzählt. Sie meinte, wenn ich das Buch haben möchte, würde sie es mir besorgen. Da ich ein Fuchs-Fan bin, liess ich mir das Buch natürlich umgehend zuschicken. Als ich dann "Tochter der Träume" abgebrochen hatte, suchte ich etwas, das sich schnell lesen liess, da es einen Tag später nach Berlin ging und ich nicht noch ein Buch anfangen wollte.
 
Szép, Ernö - Die Liebe am Nachmittag (Rezi folgt)
Warum: Das Buch war ein Spontankauf gewesen und lag schon lange auf dem SUB. Es war auch das letzte Buch auf meiner Seychella-Liste. Ich entschloss mich dafür, es endlich zu lesen, am besten auf der Fahrt nach Berlin. 

 

Weiler, Jan - Drachensaat

Warum: Das Buch fand ich schon interessant, als es als Hardcover erschien. Dennoch konnte ich mich nie dazu durchringen, es zu kaufen. Als es dann als Taschenbuch erschien, war es ein Spontankauf, den ich dann sehr gerne las. 

 

Abgebrochen:

Smith, Kathryn - Tochter der Träume
Walden, Mark - H.I.V.E (wird weitergelsen) 

Gesamt gelesen Oktober 2010: 9
Gesamt gelesen 2010: 100

Begonnen: