Jaris Büchergebrabbel

29.04.2011 um 21:45 Uhr

[Challenges] Tage vergehen #16 & 17

von: Jari   Kategorie: Tage vergehen

 
Wieder zwei Wochen nachzuholen...
 
Aktuell steht mein SUB auf 76! Ich bin wirklich stolz auf mich.
Alle SWL-Listen sind beendet. Für die SUB-Abbau-Challenge fehlen mir noch 6 Bücher, eines davon lese ich gerade. Danach kümmere ich mich noch um die ABC-Challenge. Mal sehen, was ich mit den übrigen Buchstaben mache. Geld, um Bücher zu kaufen, hab ich grad keins (erstmal müssen neue Schuhe her *räusper*
 
Weiter habe ich vor Kurzem "The Gates" beendet, das ihr gewählt habt. Zumindest anfangs, als ich etwas zu lesen gesucht habe. Nun stehen die Wähler für "Der Schwimmer", das ich gerade lese.
Stimmt ruhig weiter für andere Bücher. Ich bin froh, wenn ich nicht selbst entscheiden muss. Ausserdem haben mir eure Entscheidungen immer super in den Kram gepasst ;)
 
Im Übrigen habe ich endlich "Slumdog Millionaire" gesehen. Auch wenn das schon fast wieder eine Woche her ist. Der Film lag schon fast ein Jahr bei mir rum und nun endlich ist auch der aus der Hülle befreit.
Soll ich wieder eine Buchverfilmung unter die Lupe nehmen?
Das kann ich aber erst machen, wenn ich genügend Geld habe, um Buch und Film zu kaufen. Aber hättet ihr Interesse?
Ich werde bestimmt wieder einen Vergleich machen. Vielleicht einfach nicht so bald. Wenn ihr möchtet, werde ich mich aber beeilen ;) 

29.04.2011 um 19:13 Uhr

[Rezension] In Biddlecome ist die Hölle los

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Noch immer hofft Samuel darauf, dass sein Vater zurück kommt. Samuels Mutter fühlt sich einsam. Und sein Leher ist mit dem Jungen überfordert. Für einen Elfjährigen hat Samuel mehr als genug Probleme.
Doch dann beobachtet er, wie seine Nachbarn ein merkwürdiges Ritual durchführen. Und plötzlich ist im englischen Biddlecome im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los: Das Tor zur Hölle wurde geöffnet!
Leider muss Samuel feststellen, dass niemand einem kleinen Besserwisser glaubt, wenn er darauf hinweisen will, dass es im kleinen Städchen bald von Dämonen wimmeln wird. Nun liegt es also an einem kleinen Jungen und seinem noch kleineren Hund, die Erde vor dem Untergang zu bewahren.
Zur gleichen Zeit wird in der fernen Schweiz gerade am berühmten CERN gearbeitet. Bis etwas Unglaubliches geschieht.
Doch was hat dieser Vorfall mit dem Tor zur Hölle zu tun?

Meine Meinung:

John Connollys "The Gates" ist ein herrlich amüsantes Buch, das zwar für jüngere Leser geschrieben wurde, aber auch ältere begeistern könnte.

"The Gates" mag vielleicht zu Beginn etwas an Jonathan Strouds "Bartimäus"-Reihe erinnern. So wird auch in "The Gates" mit Fussnoten gearbeitet, es gibt einen kleinen Jungen und einen Dämonen, der gar nicht so fies ist. Auch die Art des Erzählens ist ähnlich, Nurd and Samuel sind genauso unterhaltsam wie Bartimäus und Nathaniel.
Doch damit hören die Ähnlichkeiten auch schon auf. Somit kann "The Gates" gut für sich alleine stehen und lässt sich lesen, ohne dass man meint, einen Abklatsch in den Händen zu halten.

Samuel entspricht einem Charaktertypus, den ich persönlich sehr mag, in letzter Zeit aber etwas in Vergessenheit geriet: Der kleine vorlaute Junge.
Connollys Held ist nicht in dem Sinne frech, er ist einfach zu intelligent und bringt die Erwachsenen in seinem Umfeld oft in Bedrängnis, wenn sie nicht wissen, wie sie auf seine Fragen reagieren sollen.
Deshalb schloss ich Samuel sofort ins Herz, als er gleich zu Beginn der Geschichte im Geisterkostüm bei seinen Nachbarn auftaucht. Diese Sympathie hielt sich durch das ganze Buch hindurch.
Auch Nurd, der Dämon, ist eine Klasse für sich, wie er im Porsche durch England braust und vor hat, der Herrscher der Erde zu werden. Bis ihm jemand in die Quere kommt...

Der Humor kommt in diesem Buch auch nicht zu kurz, ausserdem ist er very british. Connolly erzählt seine Geschichte sehr ruhig und teilweise so trocken, dass man um das Schmunzeln nicht herum kommt. Immer wieder wechselt der Autor die Sichtweise, sodass die Ereignisse aus der Sicht unterschiedlicher Personen erlebt wird. Auf diese Weise erhält auch der Leser ein vollumfängliches Bild der aussergewöhnlichen Geschehnisse in Biddlecombe.

Für die Lektüre sollte man über einen fundierten englischen Wortschatz verfügen, da in diesem Buch viel über Wissenschaft diskutiert wird und die Wissenschaft auch einen wichtigen Teil in der Geschichte spielt. Genauer, CERN spielt eine grosse Rolle, es wird über Wurmlöcher verhandelt und schwarze Löcher erwähnt. Sollte man diese Teile des Buches verpassen, verliert das Buch etwas von seinem Charme.
Wer über den erwarteten Wortschatz verfügt, muss nicht 100%-ig wissen, was es mit den Wurmlöchern auf sich hat, dies wird im Buch soweit erklärt, wie für die Geschichte wichtig. Da das Buch für Leser im Alter von 11 - 14 geschrieben ist, sind die Erklärungen nicht so tief, wie man vielleicht befürchtet. Ausserdem werden sie in verdaulichen Happen präsentiert und verleihen dem Buch eine interessante Note.

Wie schon erwähnt, ist das Buch für jüngere Leser geschaffen. Das macht die Erzählung etwas vorhersehbar, dennoch trübt das den Genuss von "The Gates" nicht im Geringsten. Weiss man, dass man es mit einem Kinder/Jugendbuch zu tun hat, kann man darüber einfach hinwegsehen.
Auch darüber, dass die Fussnoten, die durchaus lesenswert sind, manchmal den Lesefluss etwas stören, da sie an gewissen Stellen über die eigentliche Seite hinausreichen. 

Fazit: 

John Connollys "The Gates" ist ein Buch für eine etwas jüngere Zielgruppe. Jedoch bezweifle ich nicht, dass auch ältere Leser Gefallen daran finden werden. Vor allem Fans von "Bartimäus" sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen, "The Gates" hat alles Bekannte von Strouds Büchern, und erzählt dennoch eine eigene Geschichte.

Am Anfang des Buches heisst es "A strange novel for strange young people", der gesamte Titel lautet "The Gates of Hell are about to open. Mind the Gap". Wer sich davon angesprochen fühlt, wird auch vom Inhalt nicht enttäuscht werden.

Ich war von Anfang an vom Buch begeistert und wusste gleich auf der ersten Seite, dass es mir sehr gefallen wird. So war es dann auch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im Mai in England und Amerika erscheint. Der englische Titel der Fortsetzung heisst "Hell's Bells" und erzählt von Samuels nächstem Kampf mit dem Bösen. Man darf gespannt sein.

John Connolly
The Gates
TB, 2009
Hodder & Stoughton Ltd.

978-0-340-99580-8 

28.04.2011 um 17:00 Uhr

Jari liest... Zsuzsa Bánk

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Eine Geschichte vom unmöglichen Glück, der Sprache der Dinge und einer Welt, die ihre Mitte verloren hat. Mit unerhörter Eindringlichkeit und unverwechselbarer Stimme erzählt Zsuzsa Bánk von der ziellos-sehnsüchtigen Reise zweier Geschwister und ihres Vaters. 

28.04.2011 um 13:09 Uhr

[Challenges] TopTenTuesday #11

von: Jari   Kategorie: TopTenTuesday

 
(Anmerkung: heute ist nicht Dienstag) 
 
10 Bücher, die ihr unbedingt haben musstet, aber immer noch ungelesen in eurem Regal stehen

Julia C. Berryman u.a. - Psychologie 
 

Immer interessant 1
 
Daniel Bielenstein - Jordan: Die Jagd 
 
 
Klang sehr nach "Teuflisches Genie" = muss ich haben
 
John Gray - Von Menschen und anderen Tieren
 

Ich bin echt gespannt, was da drin steht
 
Gerald Hüther - Männer 
 

Immer interessant 2
 
Jussi Adler Olsen - Erbarmen 
 

Hey, es spielt in Dänemark!
 
José Saramago - Die Reise des Elefanten


Saramago + Elefant = haben will!
 
Jill Smolinski - Die Wunschliste
 

Warum wollte ich das nochmal?
 
Jonathan Stroud - Bartimäus: Der Ring des Salomo
 

Bartimäus!! Weeeee!!
 
Scarlett Thomas - Trophosphere 
 

Na, das Buch klingt ja echt abgedreht. Also muss ich es auch haben!
 
Laura Whitcomb - Silberlicht 
 
Buch mit Awww-Effekt. Muss Jari auch ab und zu kaufen... 
 
Thema der nächsten Woche: Eure 10 liebsten Autoren 

28.04.2011 um 09:48 Uhr

[Rezension] Nicht logisch, dafür aber intellektuell

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Dass der Mensch sich oft selbst widerspricht, ist vielen von uns klar. Unsere Ansichten, moralischen Überzeugungen und Meinungen dagegen scheinen klar und fundiert und in sich stimmig.
Nun wird uns vor Augen geführt, wo unsere eigenen, persönlichen Widersprüche liegen. Ist unser Bild von Gott stimmig? Bin ich wirklich ein so logisch denkender Mensch, wie ich es gerne wäre? Wie weit reichen meine Moralvorstellungen?
Dies ist die Welt, in die uns "Der kleine Denkverführer" entführt...

Meine Meinung:

Julian Baggini und Jeremy Stangroom haben ein Buch veröffentlicht, das uns aufzeigt, dass unser Gehirn oft nicht so funktioniert, wie wir es gerne hätten. Ebenfalls zeigt uns "Der kleine Denkverführer", welche unserer Meinungen widersprüchlich sind.
Somit lässt uns dieses Buch mit dem schlimmsten Feind überhaut kämpfen: Mit uns selber.

Bagginis und Stangrooms Buch ist gefüllt mit unterschiedlichen Rätseln zu unterschiedlichen Themen. Wir werden mit unserer Grundeinstellung konfrontiert, die sich öfter als geahnt selber widerspricht. Unsere morlischen Werte werden geprüft und unsere Tabus untersucht.

Dabei muss man damit rechnen, dass das Buch ab und zu unangenehm wird. Sei es dann, wenn wir gesagt bekommen, dass unser Hirn schwabbelig ist oder wenn wir Fragen beantworten sollen, die wir eigentlich gar nicht erst gestellt bekommen wollen.
Ausserdem spricht der Denkverführer an vielen Stellen Themen an, bei denen wir uns eventuell unwohl fühlen. So zum Beispiel das Kapitel "Schlachtfeld Gott", da Religion schon immer ein heikles Thema gewesen ist.

Aber wir dürfen widersprechen. Das steht sogar im Vorwort. Es geht sogar so weit, dass man dazu aufgefordert wird, für bestimmte Fragen oder Widersprüche Begründungen zu finden. An anderen Stellen wiederum ist das fast nicht möglich, da uns aufgezeigt wurde, dass das, was wir bisher dachten, sich irgendwie widerspricht. Dann sind wir dazu aufgefordert, unsere Denkmuster zu verlassen und vielleicht eine alte Meinung aufzugeben. Da ist er also wieder, unser alter Feind.
Sind wir aber an diesem Punkt angelangt, hat das Buch seinen Zweck eigentlich schon erfüllt. Wir denken nach. Der Untertitel lautet nicht umsonst "Philosophische Spiele", geht es doch tatsächlich darum, über das eine oder andere Thema etwas genauer nachzudenken. Man sollte den Untertitel jedoch nicht zu genau nehmen. Hier geht es vor allem darum, ob etwas, was wir denken, auch wirklich eine logische Begründung hat und nicht darum, uns in philosophische Tiefen zu stürzen, in die sich sonst nur Philosophiestudenten wagen.

Die Rätsel sind fundiert und aufschlussreich, die Professoren, die an ihrer Entstehung mitgearbeitet haben, haben sich da bestimmt was bei gedacht. Nur sind die Auflösungen oft so kompliziert beschrieben, dass man sich die Anleitung zur Auflösung gleich zwei- oder dreimal durchlesen muss, bis man weiss, was genau zu tun ist.

Fazit:

"Der kleine Denkverführer" ist ein nettes Buch für alle Hobbyphilosophen und die Denker unserer Nation. In diesem Buch finden sie viele Anreize und Anstösse, über die es sich nachzudenken und die es genauer zu untersuchen lohnt.
Aber auch wer das Buch nur der Rätsel wegen kauft, wird unterhalten werden. Man muss jedoch wissen, dass es hier um die eigenen Einstellungen geht, man sich manchmal vielleicht angegriffen fühlt.
Da die einzelnen Kapitel eigentlich recht kurz sind und hauptsächlich aus den Rätseln und deren Auflösung besteht, ist das Buch auch gut für zwischendurch geeignet.

Und schlussendlich kam bei Jari heraus, dass es nicht logisch denkt, dafür aber intellektuell und überaus tolerant ist. 

Julian Baggini
Jeremy Stangroom
Der kleine Denkverführer
Philosophische Spiele
TB, Deutsche Erstausgabe 2009
Piper

978-3-492-25487-8

Aus dem Englischen von Sonja Hauser
Originalausgabe: Do You Think What You Think You Think
The Ultimate Philosophical Quiz Book
Granta Publications, London 2006 

26.04.2011 um 13:12 Uhr

[BücherFilme] Slumdog Millionaire

von: Jari   Kategorie: BücherFilme

Das Buch

Die Vorlage zum Film "Slumdog Millionaire" ist Vikas Swarups Buch "Rupien! Rupien!". Meine Rezension findet ihr hier: http://www.blogigo.de/jaris_buechergebrabbel/Rezension-Die-Gluecksmuenze/530/

Der Film

Der Film "Slumdog Millionaire" basiert auf "Rupien! Rupien!", aber Leser des Buches werden schon beim Titel stutzig. Millionär? Eine Million? Im Buch ging es um eine MILLIARDE!
Die Unstimmigkeiten gehen weiter und schlussendlich muss der Leser feststellen, dass von der eigentlichen Geschichte nur noch das Grundgerüst steht:

Ein Junge aus Indiens Slums, der niemals eine Schule besucht hat, gewinnt in einer Quizshow den Hauptgewinn und wird deshalb verhaftet. Man denkt, dass er ein Betrüger sei. Doch als der junge Mann seine Geschichte zu erzählen beginnt, wird einem bewusst, dass der Junge einfach nur Glück hatte. Oder dass es Schicksal war.

Ansonsten ist vom Buch nicht mehr viel übrig. Aus Ram wurde Jamal, aus einem jüngeren Freund ein älterer Bruder und irgendwo kam noch eine Latika vor, von der Leser nicht viel wusste. Ausserdem war Ram ein Waisenkind, im Film gab es eine gewisse Zeit lang noch eine Mutter. Auch die Fragen für die Quizshow sind geändert worden.

Fazit: Eine überaus schlechte Buchverfilmung.

ABER... 

... Jari hat der Film gefallen. Der Film. Genauso habe ich es gesehen. Es ist eine überaus schlechte Buchverfilmung, aber als Film ist er wirklich gut. Vielleicht stehe ich genau deswegen dem Film so positiv gegenüber: Es wurde keine literarische Vorlage zerstört, sondern aus einer Idee etwas Neues geschaffen. Somit gibt es keine grosse Enttäuschung, da man eh nicht weiss, was gleich geschehen wird, obwohl man das Buch gelesen hat.

Mir hat Dev Patel als Jamal gefallen, der wirklich so aussah, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ebenso fand ich es toll, dass auch der Film das Klassensystem in Indien darstellt, die Unterschiede zwischen Arm und Reich.
Ausserdem konnte ich mir bisher kein wirkliches Bild der Ausmassen der indischen Slums machen, der Film zeigt genau das, was auch da Buch aufgezeigt hat. Die Bilder des Filmes fesselten mich.
Danny Boyle hat das Ganze gut hinbekommen. Vielleicht hat er sich extra nur am Gerüst bedient, um kritische Bücherliebhaber nicht zu verärgern? ;)

Schlussendliches Fazit: Als literarische Verfilmung grottenschlecht, aber als Film wirklich gelungen. Eine berührende Geschichte, erzählt in Rückblicken, die, im Gegensatz zum Buch, chronologisch verlaufen. Der Film hat alles, was es braucht: eine gute Portion realer Hintergrund, ein sympathischer Hauptdarsteller, Liebe und natürlich auch Spannung.


Wer das Buch gelesen hat und nicht erwartet, eine 1:1-Verfilmung vorzufinden, wird mit dem Film einen interessanten "Zusatz" zum Buch erhalten. Wer lieber detailgetreue Verfilmungen hat, sollte "Slumdog Millionaire" jedoch besser sein lassen.

25.04.2011 um 18:28 Uhr

[Rezension] Ein Herz aus Plüsch

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Viele Kinder wünschen sich ein Kuscheltier, aber auch mancher Erwachsener ist den plüschigen Gesellen nicht abgeneigt. Doch der Kauf eines Plüschtieres soll wohl überlegt sein, denn auch Kuscheltiere haben Bedürfnisse. 
Wie hält man ein Kuscheltier richtig? Wie verträgt es sich mit Haustieren? Und wie wird es sauber? Was tun, wenn das Kuscheltier krank wird? Und kann man mit einem Kuscheltier auch verreisen?
Damit man dem Plüschtier ein artgerechtes und schönes Leben bieten kann, wollen alle diese Fragen beantwortet sein. Doch Volker Flöckelt hilft jedem, der ein Kuscheltier besitzen möchte, oder schon besitzt, helfen. Für eine schöne Mensch-Kuscheltier-Beziehung.

Meine Meinung:

Volker Flöckelt hat mit "Plüschzone" einen nicht ganz ernstzunehmenden Ratgeber geschrieben. "Plüschzone" ist nämlich ein Ratgeber in dem es um Kuscheliere geht. Um die Haltung der plüschigen Gesellen, deren Krankheiten oder deren psychologischen Vorzüge.
 
Das Buch ist nur knapp 180 Seiten lang und liest sich aufgrund der einfachen Sprache rasch durch. Viele Bilder von Flöckelts Lieblingen untermalen den fachkundingen Text über die Haltung der Kuscheltiere. Somit eignet sich das Büchlein sehr gut als kleines Mitbringsel oder als Lektüre zwischendurch.
 
Wirklich ernst nehmen sollte man Flöckelts Buch, wie schon erwähnt, natürlich nicht. Aber jeder Freund von Plüschtieren sollte sich "Plüschzone" mal ansehen. Flöckelt bringt viele interessante Themen zu Tage und so erleben wir unsere Lieblinge einmal von einer ganz neuen Seite. Der Autor erzählt überaus liebevoll von den weichen Mitbewohnern und merkt, dass er Erfahrung im Umgang mit Kuscheltieren hat. Wer Kuscheltiere ebenfalls liebt, wird oftmals gerührt sein und das Buch sorgt mit seiner lustig-lockeren Erzählweise für gute Laune.
 
Jedoch muss ich bemängelt, dass es im Buch etliche Rechtschreibfehler gibt, dies könnte jedoch daran liegen, dass meine Ausgabe ein Leseexemplar ist. Es könnte sein, dass der Verlag die Rechtschreibfehler herauskorrigiert hat.
Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir, dass Flöckelt die Themen nicht sortiert präsentiert. Da geht es einmal ums Reisen mit dem Kuscheltier, dann wie es sich mit anderen Kuscheltieren verträgt, dann noch ein anderes Thema. Aber es werden viele Sachen angesprochen, die sich etwas ähneln und die man deshalb gut nebeneinander hätte stellen können. Auf diese Art und Weise wird der Leser bloss verwirrt und das Buch wirkt chaotisch, was den Lesefluss ein klein wenig stört.

Fazit: 
 
"Plüschzone" von Volker Flöckelt ist ein niedliches und herzerwärmendes, wenn auch etwas verwirrend aufgebautes, Buch, das einen zum Lächeln bringen kann. Für Liebhaber von Kuscheltieren eignet sich das Buch hervorragend. Ebenfalls ist das Büchlein ein nettes Geschenk für Leute, die bereits eine Kuscheltiersammlung ihr Eigen nennen können.
 
 
Volker Flöckelt
Plüschzone
Was Kuscheltiere fühlen, denken, brauchen
TB, 2010
Egmont
 
978-3-8025-3711-0 

 

25.04.2011 um 09:08 Uhr

Jari liest... John Connolly

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Samuel Johnson has a number of problems. Samuel's dad cares more about his car than his family, Samuel's mother is lonely, and only Samuel's dog, Boswell, truly understands him.
Oh, and as if things couldn't get any worse, Samuel's neighbours, led by the villainous Mrs Abernathy, are trying to open the gates of hell. It's up to Samuel to stop them, except nobody will believe him, and time is running out...
Now the fate of humanity lies in the hands of one small boy, an even smaller dog, and a very unlucky demon named Nurd...

Info: Momentan steht es jedoch 2 - 3 für Zsuzsa Bánk. Als ich jedoch mein anderes Buch ausgelesen hatte, lag Connolly vorne. Nun lasse ich die Umfrage mal weiterlaufen und lese "The Gates" und danach "Der Schwimmer". Weiterhin schaue ich dann mal, was die Umfrage so macht. Also könnt ihr gleich mal für ein paar andere Bücher stimmen ;) 

24.04.2011 um 21:05 Uhr

[Stöckchen] Das Freundschaftsbuch

von: Jari   Kategorie: Bücherstöckchen

Lustig, ausgerechnet heute hatten N. und ich in Erinnerungen geschwelgt, wie wir früher noch diese Freundschaftsbüchlein ausgefüllt hatten und dann werde ich von Petra von Sternthaler (http://sternthaler75.blogspot.com) getagged, um ein Freundschaftsbuch-Stöckchen auszufüllen :D
 
Also fangen wir mal an! 
 
Geburtstag: 14.12.1988
Sternzeichen: Schütze mit Aszendent Krebs
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: blau-grau
Besondere Kennzeichen: klein und sommersprossig
Lieblingsfarbe: hellgrün
Lieblingstier: Meerschweinchen, Füchse, Eulen, Elefanten, Hunde, Katzen
Lieblingsessen: Salat
Lieblingslieder: Drive von Hawthorne Heights, viele Lieder von Good Charlotte
Hobbys: lesen, spazieren gehen, reisen
Was ich gut kann: Hm... lesen xD Und Sprachliches liegt mir auch :)
Ich bin ein Fan von: Good Charlotte
Was ich nicht mag: Kefir, Idioten, Touristen, Blocher
Mein schönstes Erlebnis: Schwierige Frage... Mein erstes Wochenende mit Tinky vielleicht? Wir hatten jede Menge Spass :) Aber auch das halbe Jahr in Debrecen war eine wunderschöne Zeit.
 
Ich gebe das Stöckchen weiter an Sandsturm ;) Und wer sonst noch ein Stöckchen mitnehmen will :D 

22.04.2011 um 18:22 Uhr

[Rezension] Die Glücksmünze

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Ram Mohammad Thomas gewinnt in der Quizshow WER WIRD MILLIARDÄR die Milliarde - die grösste Summe, die jemals gewonnen wurde. Kurz darauf wird er verhaftet. Der Grund: Ein 18-jähriger Junge von der Strasse, der noch nie eine Schule besucht hat und nicht einmal weiss, wie viele Planeten unser Sonnensystem umfasst, kann die Fragen der Quizshow gar nicht beantworten und muss daher ein Betrüger sein.
Ein Wunder geschieht und Ram beginnt seine Geschichten zu erzählen. Eine Geschichte zu jeder Frage und dennoch erfahren wir seine gesamte Lebensgeschichte. Und wir erfahren auch, was den jungen Mann dazu getrieben hat, an dieser Quizshow teilzunehmen...

Meine Meinung:

Vikas Swarups Buch "Rupien! Rupien!" hat sich einen Namen gemacht; und dies zurecht. Die Geschichte von Ram Mohammad Thomas ist ergreifend und erschütternd real.

"Rupien! Rupien!" nimmt uns mit ins Indien der heutigen Zeit. In Indien gibt es viele reiche Leute, doch es gibt noch weitaus mehr arme. Viel mehr arme. Ram ist einer von ihnen.
Ram erzählt seine Geschichte aus der Ich-Perspektive, was seinen Bericht umso eindrücklicher macht. Der Leser erfährt von Rams Kindheit und seiner Jugend. Wie er mit seinem Freund Salim ums Überleben kämpft und wie er sich verliebt. Sein Bericht erzählt von Mord, Vergewaltigung und Hunger. Von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Krankheit.
Aber dennoch ist das Buch keineswegs traurig, denn Ram erzählt gleichzeitig auch von Freundschaft, Mut und Träumen. Das Bemerkenswerte ist, dass Swarup nichts beschönigt, aber uns dennoch niemals in ein Loch fallen lässt. Ram erzählt vom Leben, wie es für ihn ist. Mit allen Tiefs und allen Hochs. Das macht dieses Buch so authentisch.

Swarups Schreibstil ist angenehm, das Buch ist süffig geschrieben, sodass man ganz und gar in das Buch eintauchen und sich von Rams Geschichte mitreissen lassen kann.
Mehrmals werden Wörter in Hindi benutzt, die jedoch im Glossar erklärt werden. Ich war jedoch oftmals von den verschiedenen indischen Kleidungsstücken verwirrt, da ich die einzelnen Unterschiede nicht kenne. Nun bin ich zum Glück etwas klüger.
Wirklich gestört hat dieser Punkt sowieso nicht, da ich viel zu tief in der Geschichte versunken war. Die Seiten flogen nur so dahin und ich genoss das Buch in vollen Zügen. Denn auch die Spannung kommt nicht kurz. Man möchte unbedingt wissen, wie es Ram weiterhin ergeht und wie er sich aus manch verzwickter Situation herausmanövriert. Die Twists, die Swarup vor allem am Ende des Buches eingebaut hat, haben mir sehr gut gefallen und haben das Ende umso spannender gemacht. Wenn Ram dann mal in der Klemme steckt, sind seine Wege daraus heraus manchmal so kurios und originell, dass der Leser nicht anders kann, als kurz zu lächeln und den Kopf zu schütteln.

Auffallend waren jedoch die Zeitsprünge, die Ram unternimmt. Da jede Geschichte mit einer Quizfrage zusammenhängt, verbirgt sich die Antwort, weshalb Ram die Frage beantworten kann, immer in einem anderen Zeitraum. Somit verläuft die Geschichte nicht kontinuierlich und der Leser ist schwer damit beschäftigt, alle Namen zu behalten und die jedes Mal wieder neu einzusetzen. Auch ich war des Öfteren etwas verwirrt und wusste dann nicht, wo ich mich gerade befand. Auch die Namen musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen. "Rupien! Rupien!" sollte deswegen etwas aufmerksamer gelesen werden, zumindest bei Kapitelanfang brauchen wir oft ganze Konzentration.
Ich jedoch gewöhnte mich bald an die Zeitsprünge und wusste, was bei jedem neuen Kapitel auf mich zu kam und schon bald begann ich selber, die Puzzleteile zusammenzufügen. So konnte ich bald einen Blick auf das ganze Bild von Rams Leben riskieren. Es ist jedoch verständlich, dass dies nicht jedermanns Sache ist.

Wer "Rupien! Rupien!" liest, lernt eine Welt kennen, die Dunkler ist als unsere und nicht darum herum redet, wie es ist. Vor allem diese Klassengesellschaft, in der es nur reich oder arm gibt, haben mich ergriffen.

Fazit: 

"Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup ist ein Buch für alle, die sich für Indien, unsere Welt und das echte Leben interessieren. Wer "Der Weisse Tiger" von Aravind Adiga mochte, wird auch mit "Rupien! Rupien!" nichts falsch machen. Gilt umgekehrt übrigens auch.

Vikas Swarup
Rupien! Rupien!
TB, 12. Auflage 2008
KiWi Paperback

978-3-462-03738-8

Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Originalausgabe: Q & A
2005

20.04.2011 um 15:44 Uhr

[Umfragen] Entscheidungsunterstützung gesucht!

von: Jari   Kategorie: Umfragen

Acht Bücher vom DänemarkSUB waren noch übrig und mit Schrecken musste Jari feststellen, dass es sich nur schwer entscheiden konnte, welches Buch es wählen soll. Die Wahl fiel auf "Rupien! Rupien!", wie ihr vielleicht schon gesehen habt.
 
Nun werde ich aber wieder euch, meine geneigten Leser und vor allem Leserinnen (*g*) zu Rate ziehen. Dank der netten Umfrageaktion "dürft" ihr Abstimmen, welches Buch Jari als nächstes liest. Es sind noch sieben da und es liegt an euch, in welcher Reihenfolge ich sie lese.
 
Damit ihr nicht einfach so euch selbst überlassen seid, habe ich euch hier die Titelbilder und kurze Zusammenfassungen zu den verbleibenden Büchern zusammengestellt.
Ich hoffe sehr, dass ihr schön brav abstimmt und Jari nicht mehr alleine entscheiden muss, was es lesen soll xD
 
Zsuzsa Bánk - Der Schwimmer
 
 
Zwei Geschwister reisen mit ihrem Vater durch das Ungarn der 50er und 60er Jahre. Eine Geschichte von Träumen und Trauer. 
 
Marjorie M. Liu - Gefährtin der Dämonen
  
 
Maxine wird von ihren magischen Tattoss geschützt, die sich nachts in Dämonen verwandeln. Nur Maxine und ihre Dämonen können das Böse aufhalten, das sich in der Finsternis regt... 

Yasmine Galenorn - Schwestern des Mondes 01: Die Hexe
 
 
Der erste Band der "Schwester des Mondes"-Reihe. Camille und ihre beiden Schwestern werden auf die Erde strafversetzt. Aber als der böse Schattenschwinge auf der Bildfläche erscheint, müssen die drei Schwestern alles daran setzen, um ihn aufzuhalten. 

Rob Tom Smith - Kolyma
 
 
Leo Demidows Tochter wurde entführt. Um sie zu retten, schmuggelt sich Leo in ein sowjetisches Gulag. Doch dann wird seine Identität als ehemaliger KGB-Mitarbeiter aufgedeckt... 

John Gray - Männer sind anders. Frauen auch.
 
 
Der Klassiker zum Thema "Mann und Frau". Eine Gebrauchsanweisung für ein besseres Miteinander ansatt Gegeneinander. 

Nick Hornby - Juliet, naked
 
 
Duncan und Annie sind ein Liebespaar. Doch als Annie im Internet auf einen seit Längerem verschwundenen Rockstar trifft, gerät sie ins Liebeswirrwarr.

John Gonnolly - The Gates
 
 
Eigentlich hätte Samuel genug andere Probleme, doch dann versuchen die Nachbarn, die Tore zur Hölle zu öffnen. Nun müssen ein Junge, ein kleiner Hund und ein Dämon namens Nurd das schlimmste verhindern... 

20.04.2011 um 14:26 Uhr

Jari liest... Vikas Swarup

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Mohammed Thomas wurde verhaftet. Und das, weil er zwölf Fragen in der Quizshow WER WIRD MILLIONÄR? richtig beantworten konnte. Keiner kann sich vorstellen, dass ein Waisenjunge, der nie in seinem Leben eine Schule besucht hat, die Fragen beantworten kann. Er muss also ein Betrüger sein.

  

20.04.2011 um 13:53 Uhr

[Rezension] Wo der Fuchs dem Hasen Gute Nacht sagt

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Fabeln erzählt man sich seit Jahrhunderten. Die ihnen zugrunde liegenden Weisheiten sind auch bei uns oft noch grosse Tugenden.
In den Fabeln trifft man auf durchtriebene Füchse, böse Wölfe, hochmütige Löwen und kleine Mäuschen. Sie alle können, typisch Fabel, sprechen und teilen uns so mit, wie das Leben für den Menschen spielt.
Die Fabeln Aesops sind berühmt, wir kennen die Schildkröte, die schnell ist als der Hase und Ausdrücke wie "Hochmut kommt vor dem Fall". Sie alle sind bis heute unvergessen.

Meine Meinung:

Wordswoth Classics hat mit dem Büchlein "Aesop's fables" eine hübsche Sammlung der Fabeln des Griechen Aesop zusammengestellt.

Hier trifft man auf berühmte und weniger berühmte Fabeln und wird oft davon überrascht, wie viele Ausdrücke der Fabeln sich in unser alltägliches Vokabular geschlichen haben. Die berühmteste aller Fabeln sollte wohl die des Hasen und der Schildkröte sein, die man selbstverständlich ebenfalls in dieser hübschen Kollektion findet.

Auf knapp 200 Seiten wurden unzählige Fabeln zusammengetragen, die sich auf Dauer ab und zu zwar etwas ähneln, aber dennoch sehr unterhaltsam zu lesen sind. Wir erhalten Einblicke in die Welt, in der Aesop angeblich gelebt hat, eine Welt, in der man die Götter Jupiter, Juno und Merkur um Hilfe bat. Eine Welt, in der man sich Geschichten erzählte, um mit seinem eigenen, harten Alltag zurechtzukommen. So finden sich viele Fabeln, in denen es Esel gibt, die von ihrem Besitzer davonlaufen, sich dann aber gewünscht haben, sie hätten es nie getan.

Wie man es von den Fabeln kennt, stellt jedes Tier eine Eigenart des Menschen dar. Wolf, Fuchs und Löwe sind rasch erkannt, doch manchmal muss man zweimal darüber nachdenken, was uns in dieser Fabel wohl gerade gesagt wurde.
Man merkt jedoch auch, dass viele Geschichten in unserer heutigen Zeit keine oder nur noch wenig Aktualität haben. Manche haben dafür ihren tieferen Sinn auch im 21. Jahrhundert noch nicht verloren.

Das Englisch, das verwendet wird, ist ein älteres, eine überaus schöne Sprache, an die man sich jedoch erst einmal gewöhnen muss. Englischbeginner würde ich von der Lektüre erst einmal abraten, da manche Sätze sehr lang und verworren sind. Oftmals werden auch Worte verwendet, die heutzutage nicht mehr oft gebraucht werden und uns deshalb eher unbekannt sind.

Als hübsches graphisches Element wurden dem Buch mehrere schwarz-weiss Bilder erzählter Fabeln hinzugefügt. Manchmal sind diese Bilder auch nur schattenhafte Darstellungen der vorkommenden Tiere. Doch sind diese Elemente so gut eingefügt, dass sie den Lesefluss nicht stören, sondern im Gegenteil, es schaffen, so den Leser noch etwas weiter zu unterhalten.

Fazit: 

Man muss nicht das ganze Buch auf einmal lesen, die sehr kurzen Geschichten eigenen sich gut, um zwischendurch mal etwas herumzublättern. Doch die Lektüre der Fabeln würde ich jedem empfehlen, der sich für unsere Sprache, unser Verhalten und auch für die früheren Zeiten interessieren, vereinen die Fabeln doch all diese Aspekte in sich.

Für jene Leser, die sich für Aesop interessieren, stellt Wordsworth Classics hier eine gute Sammlung bereit, um sich in Aesops Kollektionen einzulesen. Im Vorwort wird im Übrigen darauf hingewiesen, dass Aesop nicht der Verfasser der Fabeln ist, sondern diese nur gesammelt hat.

Da man jedoch schon einiges an Englisch können muss, um die gesammelten Fabeln geniessen zu können, würde ich Beginnern von diesem Buch abraten. Für jene, die sich schon einen breiten englischen Wortschatz zugelegt haben, könnten Aesops Fabeln eine nette Herausforderung darstellen, sich mit der Sprache auseinanderzusetzen. 

Wordsworth Classics
Aesop's Fables
TB, 1994
Wordsworth Editions

978-1-85326-128-2

Mit Illustrationen von Arthur Rackham
Übersetzt von V.S. Vernon Jones 

20.04.2011 um 09:35 Uhr

[Challenges] ABC-Challenge

von: Jari   Kategorie: Challenges

Meine letzten verbleibenden Buchstaben der ABC-Challenge sind A, O, Q, U, X, Y und Z.
Hier nun meine Leseliste für diese verbleibenden Buchstaben:

A - Aesop's Fables
O - Oliver Twist
Q - ?
U - ?
X - ?
Y - ?
Z - Der Zorn der Wölfe 

Was aber wird aus dem Rest? Eigentlich will ich ja alle Buchstaben abhaben :D Tipps? Irgendjemand? 

19.04.2011 um 21:19 Uhr

[Challenges] TopTenTuesday #10

von: Jari   Kategorie: TopTenTuesday

 
10 Bücher, die ihr gerne im Osternest hättet
 
Nalini Singh - Im Feuer der Nacht


Michelle Raven - Pfad der Träume


Kathryn Lasky - Die Legende der Wächter 01: Die Entführung


Jim Gorant - The lost dogs


Oliver Dierssen - Fledermausland


N.K Jemisin - Die Erbin der Welt


Angela S. Choi - Hello Kitty muss sterben


Paul Auster - Unsichtbar


Johann Wolfgang von Goethe - Faust 2 (in der Fischer Klassiker Ausgabe)


Cormac McCarthy - Die Strasse
 
Thema der nächsten Woche: 10 Bücher, die ihr unbedingt haben musstet, aber immer noch ungelesen in eurem Regal stehen.
 
Geiles Thema :D 

19.04.2011 um 19:00 Uhr

[Rezension] Die jungfräuliche Erde

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

"Eines Tages, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde gibt, werden die Staudämme dieser Welt versanden und überlaufen. Die Flüsse werden wieder Nährstoffe ins Meer tragen, wo es immer noch vor Leben wimmelt, so wie es bereits lange Zeit war, bevor die ersten Wirbeltiere an Land krochen.
Und schliesslich würden auch wir es erneut versuchen. Für die Welt wäre es ein neuer Anfang."
Seite 354
 
Alan Weisman stellt sich selbst und dem Leser eine ungeheuere Frage: Was würde passieren, wenn alle Menschen von einem Moment auf den nächsten verschwinden würden?
Was würde Mutter Natur mit unseren Hinterlassenschaften machen? Welche Spuren hinterlassen wir? Würde sie eine andere sein oder wird sie alles tilgen, was auf die Existenz des homo sapiens hinweist?
 
Gemeinsam mit Weisman begeben wir uns auf eine Reise rund um die Welt, um dieses Gedankenspiel par excellence zu führen. Herausgekommen ist ein hoch interessanter und aufrüttelnder Bericht über die Natur und ihre Menschen.

Meine Meinung:

Alan Weisman hat mit seinem Buch "Die Welt ohne uns" ein, wie schon erwähnt, überaus interessantes und aufschlussreiches Buch über die Menschen und ihren Umgang mit der Erde geschrieben. 

Man sollte von diesem Buch keine Sience-Fiction-Berichte erwarten oder Vorstellungen darüber, wie genau der Mensch zu seinem Ende kommt (auch wenn dieser Bereich kurz gestreift wird).
Alles, worum es Weisman geht, ist die Beobachtung. Was geschieht, wenn es keine Menschen mehr gibt? Es ist zu einfach, zu sagen, dass alles wieder so wird, wie es war, bevor der Mensch damit begann, auf den Lauf der Natur einzuwirken.

Seit Jahrhunderten verändern wir das Anlitz der Erde, pumpen Giftstoffe in die Luft und spalten Atome. Weisman denkt auch daran, zu fragen, was mit den riesigen Mechanismen geschieht, die von Menschenhand gesteuert sind, wenn plötzlich keiner mehr da ist, um sie zu steuern. Auch solche Fragen wollen geklärt sein.

Ebenfalls nimmt der Autor Gebiete unter die Lupe, die von den Menschen aufgegeben wurden, und in denen die Natur wieder die Regie übernommen hat. Ob Naturschutzgebiete, demilitarisierte Zonen oder Tschernobyl - Weisman besucht sie alle und bringt uns viele Informationen mit.

Diese Informationsfülle macht das Buch zu einem Werk, das sich nicht so leicht lesen lässt, auch wenn Alan Weisman alles daran setzt, dass man "Die Welt ohne uns" gut lesen kann. Oft wird die direkte Rede verwendet, wenn Biologen, Physiker, Ingenieure und Umweltschützer uns ihr Wissen präsentieren. Wir erfahren ihre Lebensgeschichte und wie sie zu den Fachleuten wurden, die sie heute sind.
Doch kommt man als Leser nicht darum herum, sich mit vielen physischen Gesetzen und Namen auseinanderzusetzen. Dies braucht es, um zu erklären, welche Kettenreaktion das Verschwinden der Menschheit auslösen würde. Dennoch achtet Weisman darauf, den Durchschnittsleser nicht zu überfordern.

Jedoch bleiben wir auf dieser speziellen Reise nicht nur in der Gegenwart, sondern wir schauen uns auch die Welt an, wie sie war, bevor der Mensch auftrat und was er tat, nachdem die ersten Zweibeiner aktiv auf die Natur einzuwirken begannen.
Neben vielen Informationen darüber, wie die Natur funktioniert, wie Tiere sich anpassen können oder aussterben und darüber, wie unsere Städte aufgebaut sind, erfahren wir somit auch einiges an neuem Allgemeinwissen (so erfuhr ich viel Neues über den Panamakanal).

Ich war von der Lektüre von "Die Welt ohne uns" überaus begeistert. Zwar haben mir manche Themen gefehlt, zum Beispiel was mit den Zootieren geschehen würde oder mit anderen Haustieren. Dies wird nur gestreift, mich hätte es jedoch weiter interessiert.
Mir gefiel es, dass Weisman neutral berichtet. Er hat hier keineswegs einen Ökö-Schocker mit erhobenem Zeigefinger geschrieben, sondern er berichtet einfach über den Zustand des Planeten, wie er ist und was der Mensch damit zu tun hat.

Weisman erwähnt mehrmals, dass wir nicht genau wissen können, was mit der Erde geschieht, wenn der Mensch weg ist. Dass das ganze nur ein Gedankenexperiment ist. Ein Gedankenexperiment jedoch, das es dringend gebraucht hat. Zeigt es uns doch, was wir aus unserem Planeten machen.
Schlussendlich stimmt Weisman jedoch mit gewissen Spezialisten darüber mit ein, dass es nur einen Weg gibt, um den Planeten zu entlasten und den Menschen vor dem Aussterben zu schützen: Chinas Ein-Kind-Politik auf die ganze Welt ausgeweitet. 

Fazit: 

Alan Weismans "Die Welt ohne uns" ist eine Lektüre, die sich vor allem für Umweltschützer und Naturfreunde geeignet, die sich fragen, was eigentlich gerade mit unserem Planeten geschieht.

Und natürlich eignet sich das Buch hervorragend für all jene, die sich selbst schon ein Szenario ausgemalt haben, darüber, was ohne Menschen geschehen würde. Hier sind viele Experten befragt worden, die alle ihr Fachwissen einbringen und dazu beitragen, dass der Leser ein umfangreiches, wenn natürlich auch nicht komplettes, Bild davon erhält, was geschehen könnte (!), wenn der Mensch von der Oberfläche verschwindet.

Da das Buch jedoch nicht ganz einfach zu lesen ist, ist es eher für fortgeschrittene und erfahrenere Leser geeignet. Wer jedoch Geduld hat und sich immer wieder einen Brocken vornimmt, wird auch so in den Genuss dieses aufschlussreichen Werkes kommen.

Ich selbst hatte viele Aha-Erlebnisse und wurde in manchen Dingen bestätigt, die ich bereits wusste oder geahnt hatte. Obwohl auch für mich das Lesen nicht immer ganz einfach war, hatte mich Weisman bald gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

 
 
 
 
Alan Weisman
Die Welt ohne uns
Reise über eine unbevölkerte Erde
TB, 5. Auflage 2010
Piper

978-3-492-25305-5

Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober
Originalausgabe: The World Without us
Thomas Dunne Books, New York 2007 

 

18.04.2011 um 21:08 Uhr

[Bücherlisten] Schweizer SUB

von: Jari   Kategorie: Bücherlisten

Der lieben BlueNa gewidmet ;)

A
Douglas Adams - The Restaurant at the end of the universe
Douglas Adams - Life, the universe & everything
Aesop - Fables

B
Julian Baggini - Der kleine Denkverführer
Sergio Bambaren - Die Rose von Jericho
David Benioff – Stadt der Diebe
Berryman et.al - Psychologie
Daniel Bielenstein - Jordan: Die Jagd
Chris Bohjalian – Skeletons at the Feast
Corina Boman – Sturmsegel
Katja Brandis - Der Elefantentempel
Brom – Der Kinderdieb

D
Dietmar Dath - Die Abschaffung der Arten
Charles Dickens - Oliver Twist

E
Warren Eckstein - Wie sag ich's meiner Katze?
Laura Esquivel - Malinche

F
Jamie Ford - Keiko
Volker Flöckelt – Plüschzone: Was Kuscheltiere fühlen, denken, brauchen
Michael Fox - Massier dein Tier
Pauline Francis – A World away

G
Steven Galloway - Der Cellist von Sarajevo
Daniel Glattauer - Alle sieben Wellen
Daniel Glattauer – Darum
John Gray – Von Menschen und anderen Tieren

H
Mohsin Hamid – Der Fundamentalist, der keiner sein wollte
Konrad Hansen - Die Männer vom Meer
Christoph Hardebusch - Die Werwölfe
Jonathan L. Howard – Johannes Cabal: The Necromancer
Gerald Hüther – Männer: das schwache Geschlecht und sein Gehirn

K
Lena Klassen - Magyria: Das Herz des Schattens
Stephen King - Different Seasons
Christian Kracht - Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten
Hanif Kureishi - The body

L
Andrea Lewy - Eine englische Art von Glück
Marc Lewy - Bis ich dich wiedersehe
Marina Lewycka - Geschichte des Traktors auf Ukrainisch
Henri Loevenbruck - Die Stimme der Wölfe

M
Martina Magyari - Auf Samtpfoten mitten ins Herz
George Mann - The Affinity Bridge
Yann Martel - Life of Pi
Patricia McConnell - Das andere Ende der Leine
Steve Mosby - Tote Stimmen

O
Jussi A. Olsen - Erbarmen

R
Jiang Rong - Der Zorn der Wölfe

S
Steve Santagati - ManNual
José Saramago - Die Reise des Elefanten
Günther Sator - Feng Shui
Petra Schächtele - Mehr Schlagfertigkeit
Victoria Schlederer - Des Teufels Maskerade
Michael Scott - The Magician
Michael Scott – The Sorceress
Jürgen Seidel - Blumen für den Führer
Jan-Philip Sendker - Das Flüstern der Schatten
Rupert Sheldrake - Der siebte Sinn der Tiere
Mary Shelley - Frankenstein
Simenon - Der Outlaw
Nalini Singh – Gefangener der Sinne
Jill Smalinski - Die Wunschliste
Norman Solomon - Angriffsyiel Irak
Jonathan Stroud - Die Eisfestung
Jonathan Stroud - Bartimäus: Der Ring des Salomo

T
Scarlett Thomas - Troposphere
Scarlett Thomas – PopCo
Mark Twain - Tom Sawyer

V
Miklós Vámos - The Book of Fathers
Aglaja Veteranyi - Das Regal der letzten Atemzüge

W
Rachel Ward - Numbers
Robin Wasserman - Skinned
Jan Weiler - Maria, ihm schmeckt's nicht!
Laura Whitcomb - Silberlicht
Mike Wilks - MirrorScope

Z
Carlos Ruiz Zafon - Der dunkle Wächter
Carlos Ruiz Zafon – Das Spiel des Engels

17.04.2011 um 21:26 Uhr

[Rezension] Asche zu Asche...

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Eine Illusion von brennenden Pfeilen zerstören sein Leben: Als der zuvor erfolgreiche Pornostar im Krankenhaus zu sich kommt, sieht er in sich nur noch ein Monster. Er hat nur knapp einen selbstgebauten Autounfall überlebt und trägt nun schwerste Verbrennungen davon.
Es gibt nichts mehr, das ihn am Leben hält, und während er sich durch die schmerzhafte Therapie kämpf und die Schlange in seinem Rücken zu ignorieren versucht, dreht sich bei ihm bald alles nur noch um Selbstmord.

Mitten hinein in diese Düsternis platzt Marianne Engel. Von einem Tag auf den anderen steht sie vor ihm und erzählt ihm wirre Geschichten. Einst seien sie ein Liebespaar gewesen, damals im Mittelalter. Sie sei eine Nonne gewesen und er ein Söldner.

Obwohl er sich sicher ist, dass Marianne Engel eine oder mehrere psychische Krankheiten hat, beginnen ihre Geschichten ihn immer mehr zu faszinieren. Langsam baut er sich sein Leben wieder auf, findet Freunde. Doch was ist daran, an den eigentlich unmöglichen Erzählungen Mariannes? Sind sie Ausgeburten einer kranken Fantasie oder könnte es sein, dass es sich tatsächlich so zugetragen hat?

Meine Meinung:

Andrew Davidson hat mit in seinem Erstlingswerk "Gargoyle" ein interessantes und komplexes Werk geschaffen, das einen fesselt und beschäftigt.

Wer in "Gargoyle" sich ständig wiederholende Liebesgeständnisse erwartet, liegt falsch. Ebenso diejenigen, die einen Fantasyschmöker mit epischen Kriegen und Schwüren möchten. Auch nicht, wer denkt, es sei ein historischer Roman. Und doch ist "Gargoyle" alles davon: eine berührende Liebesgeschichte, historisch und ein Stück weit fantastisch.

Doch schon ab dem Moment, in dem Marianne Engel auftaucht und mit ihren Geschichten beginnt, fragt sich der Leser unweigerlich, ob diese Erzählungen nun wahr sind oder nicht. Das muss er jedoch selber herausfinden, genauso wie der namenlose Ich-Erzähler.
Es war dieser Balanceakt zwischen dem Realen und dem Surrealen, dem "Es kann nicht sein" und dem "Was wäre wenn", das mich an diesem Buch am meisten begeistert hat. Jeder Leser des Buches wird zu seinem eigenen Schluss kommen müssen, eine Antwort wird nicht präsentiert.

Aber eine Antwort braucht es hier eigentlich gar nicht, denn das Buch lebt nicht von kontinuierlichen Rapport, sondern von den erwähnten Geschichten, die Marianne Engel dem Ich-Erzähler erzählt.
Mehr und mehr freute ich mich auf die atmosphärischen Geschichten, die in unterschiedliche Gebiete der Welt entführt. Die Hauptgeschichte, wenn man es so nennen kann, ist diejenige von Marianne und dem Söldner, die im Deutschland des Mittelalters spielt. Dort erfahren wie Marianne gelebt hat und wie sie angeblich zu dem wurde, was sie ist.

Nebenher erfahren wir auch vieles aus dem Leben des Ich-Erzählers. Wir erfahren, wie er sein bisheriges Leben gelebt hat und wie es sich nach dem Unfall verändert hat. Ausserdem erleben wir hautnah mit, wie schmerzhaft die Behandlung eines Verbrannten ist. Diese Stellen waren auch für mich harter Tobak und ich möchte niemals in dieselbe Situation kommen wie der Erzähler!

Andrew Davidson erzählt seine Geschichte in einer wunderbaren Sprache, in der man sich verlieren kann. Anfangs war es fast ein wenig zu viel des Guten und ich fand es etwas übertrieben. Anscheinend schien der Autor das selbst auch gemerkt zu haben und er schraubt seine ausschweifenden Vergleiche etwas zurück. Danach fällt seine Sprache sehr angenehm aus, man kann sich die Charaktere gut vorstellen, man kommt ihnen nahe, der Ich-Erzähler ist teilweise ironisch und bringt den Leser trotz aller Härte zum Schmunzeln.
Jedoch sind manche Stellen im Buch etwas Ausschweifend und ab und zu tauchen klitzekleine Längen auf. Davidson schafft es jedoch, dass einem diese nicht unbedingt ins Auge springen und dass das Lesen über alle fast 600 Seiten hinweg ein Genuss bleibt.

Die Liebesgeschichte zwischen Marianne und dem Verbrannten ist nichts Offensichtliches, nichts Explodierendes, sondern etwas Feines, Unterschwelliges. Erzählt ist das ganze sehr nüchtern, sodass die grossen Gefühle, die hier im Spiel sind, erst gegen Schluss ihre volle Tragweite entwickeln. So kommt es zu einem überaus berührenden Ende, das jedoch durch weitere Details etwas an seiner Eindrücklichkeit verliert. 

Doch machen all diese Aspekte, die Greifbarkeit des Erzählten, die unterschiedlichen Geschichten und vor allem auch Davidsons wunderschöne, poetische und zur Situation passenden Sprache das Buch zu einer wundervollen Lektüre, bei der man alles um sich herum vergessen kann. 

Fazit: 

Da "Gargoyle" etwas von Allem in sich hat, kann man es einer breiten Leserschaft empfehlen. Doch vor allem Fans von Haruki Murakami und Paul Auster wird das Buch gefallen, da man sich während der Lektüre beständig fragt, ob das, was erzählt wird, real ist oder nicht. Dies ist der Teil des Buches, der einen auch nach Beendigung nicht mehr loslässt.

Leute, die spezielle und interessante Liebesgeschichten abseits des Mainstreams schätzen, sollten sich Marianne und den Verbrannten nicht entgehen lassen. Doch ebenso bietet "Gargoyle" Stoff für jene, die Geschichten mit historischem Hintergrund mögen, denn dieser ist tatsächlich vorhanden und überaus interessant zu lesen.

Jedoch muss man sagen, dass Davidsons Sprache, obwohl für Belletristik geeignet, doch etwas für erfahrenere Leser ist, da er viele Fremdworte benutzt und sich einer literarisch etwas höheren Ausdrucksweise bedient. Für Liebhaber einer schönen Sprache natürlich ein volles Plus! 

Andrew Davidson
Gargoyle
HC mit Schutzumschlag, 2009
Bloomsbury Berlin

978-3-8270-0782-7

Aus dem kanadischen Englisch von Eike Schönfeld
Originalausgabe: The Gargoyle
Random House Canada, Toronto 2008 

16.04.2011 um 18:07 Uhr

[Challenges] Tage vergehen #15

von: Jari   Kategorie: Tage vergehen

 
Noch ein Buch, dann ist mein SUB auf 80! :D
Dieses eine Buch ist Alan Weismans "Die Welt ohne uns", das ich bereits vorgestellt habe. Damit ist auch die SUB-Abbau-Challenge auf nur noch 8 von ehemals 30 runter und die zweite und letzte SLW-Liste beendet. DAS ist doch mal Fortschritt :D
Aber erst einmal muss ich das Buch lesen *räusper*
 
Ich werde mich wohl auch bald daran machen, aus dem Schweizer SUB Bücher für die verbleibenden Buchstaben der ABC-Challenge zusammenzustellen. Z weiss ich schon, wird "Der Zorn der Wölfe", ein ziemlicher Wälzer... 
 
Gestern habe ich ansonsten noch "Gargoyle" fertig gelesen und somit die Leserunde in Bellas Forum als Erste beendet. Mal sehen, wer wann nachzieht ;) 
 
Mit Henry Slesars "Mein Vater der Kater" habe ich seit Langem mein erstes Buch aus dem Schweizer SUB gelesen, aber der muss ja auch abgebaut werden ;) Ich habe das dünne Büchlein als Gute-Nacht-Lektüre gewählt, da ein dickes Hardcover wie "Gargoyle" im Bett einfach ungemütlich ist.
Um auch etwas am CH-SUB zu arbeiten, werde ich wohl wieder ein Zweitbuch aus diesem SUB wählen. Auch, da mir "Eine Welt ohne uns" bisher etwas zu trocken ist und ich noch etwas Unterhaltsames nebenher brauche :)

16.04.2011 um 17:46 Uhr

Jari liest... Alan Weisman

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Was wäre, wenn wir Menschen von einem Tag auf den anderen verschwinden würden? Zum Beispiel morgen. Ein ungeheures Gedankenexperiment! Alan Weisman entwirft in seinem Bestseller das Szenario einer unbevölkerten Erde - gestützt auf das Wissen von Biologen, Geologen, Physikern, Architekten und Ingenieuren und mit atemberaubender Fantasie.
Schritt für Schritt vollzieht er nach, wie die Natur unseren Planeten zurückerobert, und führt dem Leser dabei zweierlei vor Augen: was der Mensch in Jahrtausenden zu schaffen vermochte und über welch unerhörte Macht die Natur verfügt.