Jaris Büchergebrabbel

31.08.2011 um 22:25 Uhr

[Rezension] Herrscher über das Grosse und das Kleine Leben

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Als Jugendlicher reiste der Chinese Chen Zhen einige Jahre in die Innere Mongolei, um das Leben der Nomaden kennenzulernen. Dabei verfällt er schon bald einer intensiven Leidenschaft: Chen entdeckt die Wölfe.

Die Wölfe sind ein wichtiger Teil im Gleichgewicht des Graslandes und haben einen hohen Stellenwert im Leben und Glauben der Nomaden. Chen ist fasziniert von dieser Welt und beschäftigt sich intensiv damit. Doch China in den 60ern ist im Aufbruch, viele Chinesen hungern. Da kommt ihnen das Grasland in seiner Pracht und Weite gerade recht... 

Meine Meinung:

Jiang Rongs Bericht "Der Zorn der Wölfe" ist ein Buch, das aufrüttelt, schockiert und entsetzt. Dennoch gehört es zu jenen Büchern, die man gelesen haben sollte. Vor allem dann, wenn man sich für die Natur und die Umwelt interessiert. 

Nein, "Der Zorn der Wölfe" ist kein Öko-Plädoyer. Davon ist es meilenweit entfernt. Das Buch ist der Bericht über Rongs eigene Zeit in der Inneren Mongolei, versteckt hinter dem Pseudonym "Chen Zhen". Dass die geschilderten Geschehnisse auf wahren Begebenheiten beruhen, macht das Buch umso packender. Und umso schrecklicher. Am Ende habe ich geweint.

Jedoch kommt es hier nicht zu Ende zum grossen Schock oder zum grossen Show-Down, das Buch ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die vom Einen zum Anderen führen.

"Zorn der Wölfe" vereint hochpolitische Themen, Chens Lebensgeschichte und tiefes Verständnis für Mutter Natur.
Wir erleben China in den 60er Jahren, das Denken der chinesischen Bevölkerung. Vor allem die Führer der Nation und auch der Brigaden hat mich entsetzt. Chen lernt von seinem Alten Freund Bilgee viel über die Natur, das Gleichgewicht im Grasland, und gemeinsam versuchen sie, die Katastrophe aufzuhalten. Doch die Männer wollen nicht hören. Ein einmal gefasster Beschluss lässt sich auch mit Fakten nicht mehr rückgängig machen. Wenn sie von einem als rückständig geltenden Volk hervorgebracht werden, sowieso nicht. Von daher hat sich bis heute nicht viel geändert.

Rong schreibt in einer lebendigen Sprache, die das unterdessen verschwundene Grasland wieder zum Leben erweckt. Man wird vom Autoren gepackt und in die Geschichte hineingezogen, man kann das Blöken der Schafe förmlich hören. Den Wind auf seiner Haut spüren.
Und somit auch den Tod der gehetzten Wölfe, der in Fallen verendeten Tiere, die Qualen des Graslandes, das mit jeder Seite mehr abstumpft. Ich wollte die Entscheidungsträger der Chinesen am liebsten am Kragen packen und kräftig durchschütteln. 

Obwohl Chens Erlebnisse weit zurückliegen, verliert das Buch nicht an Aktualität. Eher im Gegenteil. Die Menschen können viel von "Der Zorn der Wölfe" lernen, weshalb ich denke, dass man sich mit dem Titel auseinandersetzen sollte. Auch wenn man sich zuvor weniger mit dem Ökosystem beschäftigt hat. Was Chen von Bilgee über das Grasland lernt, das kann auch auf andere Gebiete unserer Welt angewandt werden.

Rongs Titel ist für ungeduldige Leser jedoch leider ungeeignet. Es gibt keinen tatsächlichen Höhepunkt und der Autor beschreibt auf fast 700 Seiten ausführlich das Leben der Nomaden. Das harte Dasein auf den Weiden und in den Zelten wird lange und ausführlich beschrieben. Wer solche Beschreibungen nicht mag und rasch das Interesse verliert, wird bald frustriert sein.
Auch ich musste mich oft durch das Buch kämpfen, bis ich dann auf die Idee kam, den Titel häppchenweise zu lesen. So konnte ich mich mit dem deftigen Inhalt und den Beschreibungen auseinandersetzen, ohne mich überfordert zu fühlen. Doch 40 Seiten pro Tag waren schon genug, um mein Herz zum Rasen oder zum Schmelzen zu bringen.

Fazit:

"Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong ist etwas vom Besten, was die zeitgenössische Literatur zu bieten hat. Es ist ein grosses und grossartiges literarisches Meisterwerk, das uns hilft, zu verstehen.

Man muss Nerven haben, um die Brutalität der Natur zu verstehen. Aber noch mehr Nerven braucht es, um die Bestialität der Menschen mitanzusehen.

Niemand sollte sich diesen Titel entgehen lassen. Schon gar nicht jene Leute, die dafür kämpfen, dass uns die Natur auch in Zukunft noch erhalten bleibt.

Jiang Rong
Der Zorn der Wölfe
HC mit Schutzumschlag, 3. Auflage 2008
Goldmann

978-3-442-31108-8

Aus dem Chinesischen von Karin Hasselblatt
Originalausgabe: Lang Tuteng
Chang Jiang Culture and Arts Publishing House, 2004

31.08.2011 um 20:12 Uhr

[Dänische Bücher] Unterwasserwelt

von: Jari   Kategorie: Dänische Bücher

Inhalt:

Es ist ein Jahr her, seit der Zauberer Flood das Sternenland überflutet und somit die Macht an sich gerissen hat. Von der ehemaligen Königsfamilie leben nur noch Asa und ihr Bruder Rollo. Doch sie müssen sie versteckt halten und leben in ständiger Angst vor Flood.
Als eines Tages ein seltsamer Mann bei ihnen auftaucht, erfahren die Geschwister etwas Unglaubliches: Könnte es sein, dass ihre kleine Schwester Una noch am Leben ist?
Auf einem magischen Schiff machen sich Asa und Rollo auf, Una zu retten.

Meine Meinung:

"Det Magiske Skib" (Das Magische Schiff) ist der Auftakt zu Kim Wilkins Reihe "Det Sunkne Kongerige" (Das Versunkene Königreich). 

Die Geschichte entführt uns in ein nordisches und fantastisches Land, das seit Floods Angriff versunken ist. Nur noch auf den Hügeln lässt es sich leben. Nebel liegt über dem Land. Somit herrscht quer durch das Kinderbuch hindurch eine düstere und traurige Stimmung. Kim Wilkins Reihe erinnert sehr an die vergangene Welt der Wikinger, was durch das Boot, das die Königskinder erhalten, noch verstärkt wird.

"Det Magiske Skib" ist in kurzen und einfachen Sätzen erzählt, sodass Kinder die Geschichte gut lesen können. Auch Sprachlerner werden gut mit dem Buch zurechtkommen. Die Bilder von D.M. Cornisch unterstreichen die Erzählung stimmungsvoll. Jedoch wirken die Figuren des Illustratoren weitaus älter als die eigentlichen Protagonisten. 

Man merkt jedoch rasch, dass es sich bei diesem Buch bloss um den Auftakt zu einer Reihe handelt. Die Handlung kommt noch gar nicht richtig in Fahrt, da ist das Buch schon zu Ende. Viele Fragen bleiben offen und natürlich muss der grosse Bösewicht erst noch besiegt werden.

Trotzdem ist "Det Magiske Skib" ein spannender und gelungener Beginn und macht Lust auf den nächsten Band. 

Fazit: 

Eine Kinderbuchreihe für Freunde der Wikinger. Jüngere Leser sollten jedoch auf die düstere Stimmung aufmerksam gemacht werden.
Für Dänischlernende ist diese Reihe gut geeignet, um sich ins Fantasygenre einzulesen und sich mit ersten Worten, wie zum Beispiel "Zauberer", "Magie" und "Verwandlung" vertraut zu machen.

Kim Wilkins
Det Magiske Skib
Det Sunkne Kongerige 1
TB, erste Auflage 2007
Zoom Forum

Mit Illustrationen von D.M Cornisch
Aus dem Englischen von Grit Feldsted Radich 

30.08.2011 um 21:40 Uhr

[Dänische Bücher] Einmal Weltreise, bitte!

von: Jari   Kategorie: Dänische Bücher

Inhalt:

Der seltsame Phileas Fogg wettet mit seinen Freunden, dass er es schafft, in genau achtzig Tagen einmal um die Welt zu reisen. Zusammen mit seinem treuen Diener Passepartout macht sich Mr. Fogg auf den Weg. Doch was sie nicht wissen, ist, dass ihnen Kommissar Fix dicht auf den Versen ist. Fix glaubt nämlich, dass Fogg eine Bank überfallen hat und sich nun auf der Flucht befindet...

Meine Meinung:

Jules Vernes "Um die Welt in achtzig Tagen" habe ich bereits auf deutsch gelesen und war begeistert von der rasanten und abenteuerlichen Reise des Phileas Fogg. Nun habe ich das Buch ein weiteres Mal gelesen - dieses Mal jedoch auf dänisch. 

Diese Ausgabe erschien als Teil der Reihe "Mine første klassikere" (Meine ersten Klassiker) und ist eine gekürzte und vereinfachte Ausgabe für Kinder und Jugendliche.

Trotz der Kürzungen geht nichts von der Geschichte verloren. Die Charaktere dürfen sich ausleben und man gewinnt sie genauso lieb, wie in der ungekürzten Version. Auch Vernes Humor kommt nicht zu kurz, die Geschichte unterhält wie eh und je. Natürlich wurde auch darauf geachtet, das Buch spannend zu halten, damit die Zielgruppe nicht zu rasch das Interesse verliert.

Das grosse Schriftbild macht ein rasches Vorankommen möglich, wenn man über den nötigen Wortschatz verfügt. Jugendliche Muttersprachler sollten mit dem Buch keine Schwierigkeiten haben, Fremdsprachler sollten bereits fortgeschritten sein, da auch darauf Wert gelegt wurde, Vernes Sprache nicht zu sehr zu verfälschen. Somit trifft man häufig auf ältere bzw. unbekannte Worte und Ausdrücke, die man im Alltag nicht oder nur selten findet. 

Fazit: 

Eine rasante Geschichte mit vielen Twists. Beim Lesen wird einem nur selten Langweilig, man sollte jedoch bereits über fortgeschrittene Dänischkenntnisse verfügen. Wer den passenden Wortschatz besitzt, wird hier ein weiteres Mal miterleben dürfen, wie Fogg, Passepartout und Fix von einer seltsamen Situation in die andere stürzen und sich wieder daraus retten.

Jules Verne
Jorden rundt i 80 dage
Mine første klassikere
HC, 2. Auflage 2004
Sesam

87-11-13436-4

Bearbeitet von Grete Juel Jørgensen
Originalausgabe: Le tour du monde en quatre-vingts jours
 

30.08.2011 um 17:31 Uhr

[Rezension] Kriegerehre

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Auf einem harmlosen Streifzug durch den Wald wird der Hauskater Sammy plötzlich hinterrücks angegriffen. Er ist auf dem Territorium des Donnerclans gelandet!
Der Donnerclan ist einer von vier wilden Katzenclans, die im Wald leben, und schon bald entschliesst sich Sammy dazu, sich ihnen anzuschliessen.
Das Leben als "Hauskätzchen" und Schüler ist hart, aber Feuerpfote, so Sammys neuer Name, setzt alles daran, ein richtiger Krieger zu werden. Als der Schattenclan beginnt, Clans zu vertreiben und die alten Gesetze zu missachten, ist Feuerpfotes Zeit gekommen...

Meine Meinung:

Obwohl ich lange mit Erin Hunters "Warrior Cats"-Reihe geliebäugelt hatte, dauerte es einige Zeit, bis ich mir den ersten Band "In die Wildnis" gekauft habe. Erwartet habe ich nicht viel, da ich schon von zu vielen Fantasyreihen für Jugendliche enttäuscht wurde.

Doch dann kam Feuerpfote und hat mich umgehauen. Von der ersten Seite an wollte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Jede Unterbrechung empfand ich als störend und ich wollte einfach nur so schnell wie möglich weiterlesen.

Die Idee der "kämpfenden Kätzchen" sticht aus der Masse heraus, in dieser Serie kommen Menschen nur am Rande vor. Angenehm fand ich auch die Abwesenheit von jeglichem Kitsch. Dies in Bezug auf Romantik und auch darauf, dass das Leben in freier Wildbahn nicht beschönigt wird. Der Tod wird in diesem Buch thematisiert, Gewalt wird dargestellt. Wer allzu schwache Nerven hat und keine toten Katzen vor seinem inneren Auge sehen möchte, sollte sich die Lektüre noch einmal überlegen.

Jedoch darf man beim Lesen nicht vergessen, dass man es mit einem Fantasybuch zu tun hat, auch wenn hier keine Zauberer und Hexen vorkommen. An manchen Stellen konnte ich mir wirklich nicht vorstellen, dass sich eine Katze so verhalten würde. Aber das müssen sie ja auch nicht.
Und das ganze Drumherum ist von Erin Hunter sehr liebevoll und detailliert gestaltet worden. Was auch immer geschieht, sie verliert nicht aus den Augen, dass es sich bei ihren Protagonisten um Katzen handelt. Dabei ist das Dossier zu Beginn des Buches überaus hilfreich, denn bei all den Namen und Kätzchen verliert man leicht den Überblick, wer nun wer ist und wer welche Fellfarbe hat.

"Warrior Cats" schreitet in einem zügigen Tempo voran und Hunter baut die Spannung kontinuierlich auf. Bei manchen Szenen ertappte ich mich beim Nägelkauen, weil ich es einfach nicht mehr aushielt. Trotzdem sind manche Dinge für erfahrene Leser leicht durchschaubar, dies tut dem Lesegenuss jedoch keinen Abbruch. 

Fazit: 

Die kämpfenden Kätzchen aus "Warrior Cats" verdienen ein Daumen hoch und machen Lust auf mehr Abenteuer mit Feuerpfote und seinem Clan. Ich hoffe bloss, dass die Serie, die wahrscheinlich in Endlos-Schleife veröffentlicht wird, nicht an Qualität verliert.

"Warrior Cats: In die Wildnis" eignet sich für Jugendliche, die nicht zimperlich sind, und für Leser, die spezielle Themengebiete mögen. Wer "Felidae" und Rita Mae Brown mag, erlebt hier die kätzischen Protagonisten von einer neuen Seite.

Erin Hunter
Warrior Cats 1/1
In die Wildnis
TB, 2010
Gulliver

978-3-407-74215-5

Aus dem Englischen von Klaus Weimann
Originalausgabe: Warrior Cats - Into the Wild
Harper Collins Children's Books, London 2003 

29.08.2011 um 23:20 Uhr

[SUB] Lesestoff

von: Jari   Kategorie: SUB

Nun habe ich also dank des Hexenmeisters einen SUB mit dänischen Büchern! Fünf sind es an der Zahl, vier sind Geschenke vom Hexenmeister.
 
  1. Hastrup, Julie - En torn i øjet (Ein Dorn im Auge)
  2. Indridason, Arnaldur - Nordmosen (Das Nordmoos)
  3. Lange, Claus - Udvalgte Skrifter (Ausgewählte Schriften)
  4. Rowling, J.K - Barden Beedles Eventyr (Die Märchen von Beedle dem Barden)
  5. Wilkins, Kim - Det Magiske Skib (Das magische Schiff) - Aus der Bibliothek

29.08.2011 um 22:58 Uhr

[Neuerrungenschaften] Kleine Geschenke

von: Jari   Kategorie: Neuerrungenschaften

 
Lauter Geschenke vom Hexenmeister.
Deutsch ist eigentlich nur das oberste: La Traviata von Verdi. Die Reclamausgabe. Der Rest ist dänisch und wird in einem eigenen SUB-Eintrag vorgestellt. 

29.08.2011 um 22:50 Uhr

[Challenges] Tage vergehen #34

von: Jari   Kategorie: Tage vergehen

 
Da ich den Hexenmeister zu Besuch hatte, bin ich in den letzten Tagen wieder wenig bis gar nicht zum Lesen gekommen. Jedoch habe ich mein erstes dänisches Buch in langer Zeit fast fertig. Natürlich möchte ich dazu auch eine Rezi schreiben.
 
Ausserdem hat mir der Hexenmeister ganz viele dänischsprachige Bücher geschenkt. Vielleicht mache ich sogar eine SUB-Liste mit dänischen Büchern. Der Übersicht wegen.
 
"Der Zorn der Wölfe" geht trotz allem gut voran und ich bin guter Dinge, dass ich es schaffen werde. Ich halte mich ran! Dann gibt es noch ein anderes Buch, das ich auch noch diesen Monat schaffen möchte. Jari hat sich einiges vorgenommen! 

22.08.2011 um 21:43 Uhr

[Bücherregale] Die zweite Liebe des Bücherwurmes

von: Jari   Kategorie: Bücherregale

Ja, es wird mal wieder Zeit für eine Sammlung netter Bücherregale!

"Sunset" heisst dieses prächtige Wesen, das vor allem Leser erfreut, die ihre Bücher nach Farben sortieren.
http://www.rs-barcelona.com/producto.php?name=Sunset

  

Auch diese Schönheit fällt unter die Kategorie "Farbsüchtig", dazu nocht einfach umzubauen und praktisch. Das von port rhombus design gestaltete "Modular Paint Chip Bookshelf" gehört definitv zu meinen Favoriten!
http://portrhombusdesign.com/section/186182_Modular_Paint_Chip_Bookshelf.html 

Auch Kollege "Woody" ist ein Hingucker, vor allem für Fans von Pastell. Mir gefallen die Farbtöne sehr gut, ausserdem bietet Woody jede Menge Platz für Bücher! 
http://www.finnishdesignshop.com/furniture-bookcases-woody-high-shelving-system-multicolour-p-3890.html

Für mehr Struktur sorgt dieses Regal, das den Namen "LagoLINEA" trägt. Ausserdem kann man hier auch gut den Rorschach-Test üben ;)
http://www.lago.it/lagolinea.html 

  

Wer es nicht so mit den geometrischen Figuren hat, wird sich wohl mit "Dream" anfreunden. Dream besteht aus Fieberglas und Holz und lädt zum Träumen ein. Ich würd's ja über's Bett hängen :)
http://www.dripta.com/products.php?p=7

  

Diese Beiden fallen wohl eher unter die Kategorie "originell" und kann man auch gut selber basteln. Eventuell muss sich halt der Bruder von einigen seiner Geräte trennen. Aber schliesslich ist es für einen guten Zeck! Sollte er stur sein, kann man die Regale auch hier kaufen:
http://www.snowsource.com/generalstore_skifurniture_cabindecor.htm
http://www.taylor-hamilton.com/miscellany_furniture_1.html

Aber das Top-Highlight dieses Beitrages ist eindeutig dieses Gestell:

Ist es nicht toll? Awesome! Jeder Bücherfan, der was auf sich hält, sollte dieses Regal bei sich rumstehen haben. So viel zum Thema "Unterbewusste Leseförderung". 
http://www.saporiti.net/

20.08.2011 um 19:59 Uhr

[Challenges] Tage Vergehen #32 & 33

von: Jari   Kategorie: Tage vergehen

 
Obwohl die Schule losgegangen ist, habe ich immer noch mehr als genug Zeit, um zu lesen. Aber ich glaube, das wird sich innerhalb der nächsten Wochen ändern. Da ich aber auch ziemlich viel zu tun hatte, liege ich in meiner Statistik unter meinem Monatsdurchschnitt. Aber wenn ich bedenke, dass ich im August vor einem Jahr gerade mal sechs Bücher gelesen habe, bin ich jetzt doch wieder gut dran xD
 
Gut, unterdessen habe ich also etwas Ordnung in meinen SUB gebracht und habe sogar zwei Bücher wieder streichen können. Ja, die hab ich gelesen :P Ausserdem hab ich mir ganz, ganz fest vorgenommen "Zorn der Wölfe" noch in diesem Monat fertig zu lesen. Aber da mache ich es so, dass ich jeden Tag eine bestimmte Anzahl Seiten lese. Weil das Buch, wie schon gesagt, zu unhandlich ist, um es irgendwohin mitzunehmen. Als Zusatzlektüre habe ich heute Abend mit den kämpfenden Kätzchen begonnen, bis jetzt sind sie ganz niedlich :3 Miau!
 
Heute war ich auch in der Bibliothek, die haben auch eine kleine Auswahl an deutscher Literatur. Wenn mir hier also der Lesestoff ausgeht, kann ich immer noch ein paar Bücher auslehnen gehen. Aber das werde ich sowieso machen, einfach dänische Bücher. Die werden hier dann wieder unter der Kategorie "Dänische Bücher" laufen :) 

20.08.2011 um 17:20 Uhr

[Rezension] Gefangenes Herz

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Sie kommt zwei Monate zu früh zur Welt und ist blau wie eine Aubergine. Diesen Spitznamen wird Nada nicht mehr los und macht ihm als Kind alle Ehre, sind doch die alten blauen Flecken kaum verheilt, da neue hinzukommen. In ihrem späteren Leben wird vor allem ihr Herz manche Schramme davontragen, ägyptische Mädchen müssen brav und "gut erzogen" sein. Doch noch hat Nada ihren Platz nicht gefunden...

Meine Meinung:

Miral al-Tahawi beschreibt in "Die blaue Aubergine" das Leben des Mädchens Nada. Die Geschichte beginnt bei ihrer Geburt und wir folgen ihr bis sie eine junge Frau ist.

Nadas Erfahrungen sind oftmals keine schönen, das Mädchen ist in jedem Alter zerrissen, zwischen den Fronten und verloren. Nie weiss sie, wer sie ist. Ob nun verschleiert oder mit offenen Haaren, Nada kann ihren Platz im Leben nicht finden. Auch die Liebe wird ihr das Gefühl der Geborgenheit, das sie sich so sehnlichst herbeiwünscht, nicht geben.

Doch beschreibt die Autorin nicht nur der persönliche Leidensweg ihrer Protagonistin, sondern auch die Leidensgeschichte der Frau in einem muslimischen Staat und die Geschichte Ägyptens in den wilden 60ern. Nada ist bei den Aufständen und der Frauenbewegung an vorderster Stelle. Leider fehlten mir diesbezüglich viele Hintergrundinformationen, die man haben sollte, wenn man das Buch auf politischer Ebene verstehen will.

Wir merken schon, dass "Die blaue Aubergine" kein angenehmes Buch ist. Auch der Schreibstil der Autorin ist für den Leser anfangs unangenehm und er muss sich erst an den wirren Stil der Autorin gewöhnen. al-Tahawi wechselt immer wieder die Perspektive, mal erzählt Nada aus ihrer Sicht, dann wird man mit "du" angesprochen, dann wird wieder auktorial erzählt. Auch die Darstellung des Textes ändert sich kontinuierlich. Dadurch ist der Leser gefordert, sich immer wieder neu einzustellen und zurechtzufinden. Dass die Autorin vieles dabei nur andeutet oder verschleiert, macht das Lesen nicht einfacher.

Dadurch schafft es Miral al-Tahawi jedoch, uns die persönliche Situation von Nada noch näher zu bringen. So verwirrt Nada ist, so verwirrend ist das Buch. So aufgewühlt die Zeiten, so durcheinander der Text. Die eindrückliche Sprache der Autorin fügt der Geschichte die passende Stimmung hinzu, sodass dabei ein dichtes und aufrüttelndes Werk herauskommt, das einen umschlingt und auch nach der Lektüre nicht mehr loslässt. 

Fazit: 

"Die blaue Aubergine" ist ein Buch für anspruchsvolle Leser, die sich mit aktuellen Themen und historischen Hintergründen auseinandersetzen wollen. Wer sich über die Stellung der Frau in einem muslimischen Land informieren möchte, erhält hier Eindrücke in Romanform.

al-Tahawis Buch hat mich tief berührt und manchmal auch geschockt und verwirrt, es ist ein ergreifendes Werk, auf das man sich einlassen muss.

Miral al-Tahawi
Die blaue Aubergine
TB, 2004
Unionsverlag

978-3-293-20301-3

Aus dem Arabischen von Doris Kilias
Originalausgabe: Al-Badhingana az-zarqa'
Kairo 1998 

19.08.2011 um 21:49 Uhr

Jaris Lesenacht #4

von: Jari   Kategorie: Lesenächte

Es ist Freitag und was macht das Jari? Natürlich, es will lesen! Endlich Zeit, sich um einen wahnsinnig dicken Wälzer zu kümmern:
Was bisher geschah:
Der chinesische Student Chen Zhen beschliesst, einige Jahre in der mongolischen Steppe zu verbringen. Er lernt viel von den Mongolen und ihrem entbehrungsreichen Leben. Doch vor allem lernt er die Wölfe kennen. Bald schon kann sich der junge Mann dem Bann der Tiere nicht mehr entziehen.
Nachdem die gierigen chinesischen Studenten ein Beutelager der Wölfe geplündert hatten, drehten die hungrigen Tiere durch und gemeinsam mit den trauernden Wolfsmüttern, deren Jungen von den Chinesen gestohlen wurden, unternahmen sie einen verheerenden Angriff auf eine wertvolle Pferdeherde. Daraufhin wird beschlossen, die Wölfe auszurotten...
21.45 
Ich habe zuvor noch im Buch "Die blaue Aubergine" von Miral al-Tahawi gelesen und wende mich jetzt den Wölfen zu. Es ist nicht einfach, so ein dickes Buch als Hardcoverausgabe zu lesen. Wohin mit dem Buch? Ich kann es ja kaum halten!
Gerade erzählt Chen von seinen Hunden, die er unterdessen hat. Bestimmt kommen auch bald die Wölfe wieder vor. Ab geht's auf die Couch! 
22.35
Angeregt durch Chens Hund, der ein Mischwesen aus Wolf und Hund zu sein scheint, machen sich Chen und sein Freund auf, einen Wolfswelpen zu stehlen. Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, dass ich dieses Buch verkraften kann!
Die Mongolen verehren die Wölfe und leben im Einklang mit der Natur. Sie töten nur so viel, wie es braucht, um alles im Gleichgewicht zu halten. Trotzdem sind die beschriebenen Waffen furchteinflössend und brutal. Dazu kommen die Chinesen, die nur an den Profit denken und das Grasland ausbeuten. Für sie sind Wölfe bloss brutal und blutrünstig, sie sollen ausgerottet werden. Schrecklich!
Schon die Beschreibungen, wie Chen und sein Freund die Wölfin in ihrer Höhle aufspüren finde ich schrecklich, auch den Gedanken an die bald verwaisten Welpen. Arme Tiere! 
23.30
Da ich keinen Nerv mehr für die Wölfe hatte, bin ich zu diesem Buch zurückgekehrt:
Miral al-Tahawi erzählt in "Die blaue Aubergine" die Geschichte eines ägyptischen Mädchens, das in den 60ern aufwächst. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, man muss sich oft neu zurechtfinden. Ein kurzes Buch, aber doch nicht ganz einfach. Auch das Thema ist nicht so leicht verdaubar, die Aubergine beinhaltet Denkstoff.
Nada, so der Name des Mädchens, ist in der Pubertät und studiert an der Uni. Es sind die Zeiten der Aufruhren. Marx ist in aller Munde und es wird demonstriert. Auch das Thema Männer wird immer wichtiger. Nada hat es nicht leicht in ihrem Leben und ich bin gespannt, was weiter mit ihr geschehen wird. 
 
00.15
Unsere Aubergine fängt an, fundamentalistisch zu denken. Das könnte gefährlich werden, aber noch ist sie einfach ein Mädchen in der Pubertät, alleine und verwirrt. Hoffentlich driftet sie nicht ab! Unterdessen kämpfen ihre Mitbewohnerinnen mit ihren eigenen Problemen, die vor allem mit Jungs und dem Westen zu tun haben. Das Leben ist für die Mädels beileibe nicht einfach!
 
So, jetzt ist mein Tee ausgetrunken (lecker, warmes Wasser mit Beutel!) und jetzt geht es ab ins Bett. Dort wird natürlich noch etwas weitergelesen. Ganz gemütlich und ohne Wecker, also macht es auch nichts, wenn ich länger lese als angebracht ;)
"Die blaue Aubergine" werde ich morgen ganz sicher fertiglesen, habe heute schliesslich schon über die Hälfte durch und das obwohl ich es nur nebenher lese. Aber "Zorn der Wölfe" alleine ist einfach zu schwer. Vom Gewicht und vom Inhalt her... da braucht man was nebenbei.
 
Gute Nacht, meine Lieben. Habt eine schöne Freitag Nacht, feiert schön ;) 

18.08.2011 um 22:17 Uhr

[Rezension] Ein fröhlicher Regen

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Ab und an haben Menschen Urlaub. Dann fahren sie weg. In diesem Falle fahren ein Mann und seine Prinzessin für fünf Wochen nach Schweden. Dort, in der schwedischen Abgeschiedenheit, geniessen sie den Sommer, ihre Zweisamkeit und die Menschen um sie herum.

Meine Meinung:

Es ist nicht einfach, Kurt Tucholskys "Schloss Gripsholm" zusammenzufassen, da das Büchlein gerade mal 120 Seiten umfasst.

Erzählt wird die Geschichte des Ich-Erzählers mit unterschiedlichen Namen und seiner Prinzessin namens Lydia. Gemeinsam verbringen sie einen Sommer auf Schloss Gripsholm, wo sie ihre Beziehung festigen, deren Grenzen austesten und schlussendlich sogar die kleine Ada retten.

Tucholsky benutzt eine Sprache, wie wir sie heute nicht mehr gebrauchen. Er schreibt sprunghaft, fast schon abgehakt, unterbricht seine Figuren und lässt sie oft nicht ausreden. Ganze Sätze werden auf ein Wort reduziert.
Auf diese Art und Weise schafft der Autor eine ganz besondere Stimmung im Buch. Der schwedische Sommer kommt direkt ins Wohnzimmer, man fühlt die Sonne auf der Haut und denkt sich in eine Zeit zurück, die anders als die unsere und doch irgendwie ähnlich war.

Dennoch konnte ich mit der Geschichte nicht wirklich Freundschaft schliessen. Die Figuren schafften es nicht, mich zu berühren. Obwohl Tucholsky wunderschöne Vergleiche herbeizieht, die einem wie Schokolade im Mund vergehen, langweilte mich die Geschichte rasch.
Es fiel mir schwer, den Diskussionen des Erzählers und Lydia zu folgen. Einerseits, weil Lydia öfters ins Plattdeutsche verfällt, das schwierig zu verstehen ist, wenn man dieser Sprache nicht mächtig ist, andererseits konnten mich die Dialoge nicht packen. Die Themen, über die gesprochen wurden, und auch die Art, wie dies geschah, schienen mir unnötig in die Länge gezogen. Da die Geschichte aber hauptsächlich aus Diskussionen besteht, begann ich bald, quer zu lesen.

Gegen Ende kommt endlich etwas Bewegung in die Geschichte, die ansonsten eher vor sich hinplätschert. Die kleine Ada kommt ins Spiel, der im Heim viel Schreckliches wiederfahren ist. Lydia kann dies nicht mit ansehen und man macht sich daran, das Mädchen zu erretten.

Doch damit war das Buch zu Ende und ich fragte mich, ob ich zu naiv bin, um das Tiefe in der Geschichte zu erkennen. 

Fazit: 

Ein schönes Buch über den Sommer, das vor allem Liebhaber einer alten und vornehmen Ausdrucksweise gefallen wird. "Schloss Gripsholm" kann man lesen, wenn man bedächtige und ruhige Bücher mag, über die man an einem schönen Abend sinnieren kann.

Für mich war es vorerst mein erster und letzter Tucholsky, aber es könnte gut sein, dass ich mich später wieder an einen heranwagen werde. Nur alleine der Sprache wegen.

Kurt Tucholsky
Schloss Gripsholm
Eine Sommergeschichte
TB, 1984
Rowohlt

3-499-10004-5

Mit Illustrationen von Wilhelm M. Busch 

17.08.2011 um 21:58 Uhr

[Rezension] Das Kleine hat grossen Zauber

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Das Königreich versinkt seit Jahren in Traurigkeit, nur das silberne Einhorn kann den Fluch brechen. Eines Tages trifft die Prinzessin das Einhorn und gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch das Königreich, um das Glück wieder zurückzubringen. Doch dafür müssen sie sich der mächtigen Fee stellen, die einst den Fluch aussprach...

Meine Meinung:

"Das silberne Einhorn" von Max Kruse ist ein Märchen für Erwachsene, das mit vielen Lebensweisheiten aufwartet. 

In der für Märchen typischen poetischen und gemächlichen Sprache erzählt Kruse seine Geschichte. Das Buch ist eine Mischung aus bekannten Märchen, dem letzten Einhorn und dem kleinen Prinzen. Dabei erfährt der Leser viel Tiefgründiges und oft muss man das Buch zur Seite legen, um über die Worte, die gerade erst gesprochen wurden, nachzudenken. Das macht "Das silberne Einhorn" zu einem Buch, das man langsam und genüsslich lesen muss, um es ganz zu erfassen.

An manchen Stellen ist die Geschichte jedoch zu theatralisch geraten und Vieles hat man an anderer Stelle bereits gehört und ist somit nur noch eine Wiederholung. Trotzdem hat der Autor ein schönes Buch über Wünsche, das Erwachsenwerden und die Freiheit geschrieben. Vor allem das Thema Freiheit nimmt einen grossen Stellenwert in dieser kurzen Geschichte ein.

Der Thiele Verlag hat das Buch passend gestaltet. Die Gestaltung gibt die Stimmung und die Atmosphäre des Buches wieder und ist ein netter Hingucker. 

Fazit: 

Eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einen berührt. Fans von Sergio Bambaren und der Geschichte des kleinen Prinzen werden das Märchen mögen.
Kruses Werk ist auch für Kinder verständlich, auch wenn sie nicht alles verstehen werden, doch das ist bei den meisten Märchen der Fall.

Max Kruse
Das silberene Einhorn
Eine Geschichte vom Wünschen
HC mit Schutzumschlag, 2011
Thiele Verlag

978-3-85179-156-3 

17.08.2011 um 20:00 Uhr

Jari liest... Jiang Rong

von: Jari   Kategorie: Jari liest...

Rückentext:

Ein geheimnisvolles Land.
Die Sehnsucht nach Freiheit.
Die Stunde des Wolfs.

14.08.2011 um 07:12 Uhr

[Rezension] Oslo ist ein Land!

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Als Lehrer hat man es nicht leicht. Man muss vorbereiten, benoten und überprüfen, immer alles dabei haben und zusehen, dass die lieben Kleinen es auch zu ihrem Schulabschluss bringen. 
Doch für die meisten Schüler in Frau Freitags Klasse ist zumindest der letzte Punkt in unerreichbarer Ferne. Dennoch gibt die engagierte Lehrerin nicht auf, ihre leistungsschwache Klasse auf den richtigen Weg zu bringen. Oder zumindest versucht sie es...
Denn Oslo ist ein Land und Hitler hat die Mauer gebaut.

Meine Meinung:

Frau Freitag erzählt im Buch "Chill mal, Frau Freitag" aus ihrem Alltag als Lehrerin. Ihre Klasse ist konstant abwesend und konstant versetzungsgefährdet. Abschluss? Liegt in weiter Ferne. Doch Frau Freitag liebt ihren Beruf und ab und zu sogar ihre Schüler und gibt ihr Bestes, um der Klasse etwas beizubringen.

Was dabei herauskommt ist ein Buch, das einen alles um einen herum vergessen lässt und uns sogar zum Lachen bringen kann. Denn Frau Freitags Klasse und ihre Vorstellungen von der Welt sind teilweise so absurd, dass man einfach kichern muss. Dabei pendelt Frau Freitag beständig zwischen Optimismus und Stresszuständen. Als Leser kann man dies nur nachvollziehen.
Aber auch die Lehrerkollegen werden erwähnt und auf diese seltsam-skurrile Weise erhält man einen Eindruck des Lebens, das man als Lehrer einer Klasse führt, die grösstenteils aus Kindern mit Migrationshintergrund besteht. Frau Freitag kratzt dabei an unseren Vorurteilen und manche werden radikal bestätigt.

Die Autorin schreibt süffig und locker, ab und zu verirrt sich ein unbekanntes Fremdwort in das Buch. Schliesslich haben wir es hier mit einer Lehrerin zu tun, da geschieht das ab und an. Aber ansonsten ist der Titel so einfach geschrieben, dass sogar Frau Freitags Schüler es ohne grössere Schwierigkeiten lesen könnten. Würden sie sich denn dazu herablassen, mal ein Buch zu lesen.

"Chill mal, Frau Freitag" wird in sehr kurzen, abgeschlossenen Kapiteln erzählt, in denen wir Frau Freitag durch ihr Jahr begleiten. Somit kann man sich das Buch auch häppchenweise vornehmen und es auch längere Zeit liegen lassen, ohne dass man hinterher eine grosse Lücke hat. 

Nicht, dass ich das Buch für längere Zeit hätte liegen lassen können! 

Fazit: 

Ein Buch für alle Lehrer, Lehrerskinder, Schüler und jene, die Lehrer werden wollen. Denn tatsächlich hat Frau Freitag auch Tipps und Hinweise, wie man den Schulalltag überlebt, ohne gleich eingewiesen zu werden. 

Es ist ein typisches Nachttisch-Buch, da man die Kapitel einzeln lesen kann. "Chill mal, Frau Freitag" sorgt für gute Laune und Kopfschütteln. Wer ein süffiges Buch für heitere Stunden sucht, der sollte zu Frau Freitags Abenteuern greifen.

Und bei allem Ärger, den man als Lehrer erdulden muss, so ist Frau Freitags Kernaussage dennoch: Leher ist der tollste Beruf, den es gibt!

Frau Freitag
Chill mal, Frau Freitag
Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin
TB, 4. Auflage 2011
Ullstein

978-3-548-37399-7 

13.08.2011 um 15:37 Uhr

[Neuerrungenschaften] Geht ja nicht...

von: Jari   Kategorie: Neuerrungenschaften

... dass Jari sich nicht doch noch ein paar neue Bücher zulegt!

Jacques Couvillon - Chicken Dance

Erin Hunter - Warrior Cats: In die Wildnis

Max Kruse - Das silberne Einhorn
(Geschenkt vom Hexenmeister)

Das erste Buch landet auf dem Schweizer SUB, der daheim bleibt.
Schweizer-SUB 2011: 55 Bücher (gute Zahl)

Die kämpfenden Kätzchen kommen mit nach Dänemark, an denen trägt man ja nicht viel.
Dänemark-SUB 2011: 22 Bücher (wie geil :D)

Und das letzte liest Jari wohl gleich :) 

12.08.2011 um 14:43 Uhr

[SUB] Was zu Hause bleiben muss

von: Jari   Kategorie: SUB

Diese Bücher haben leider das Pech, noch zu Hause bleiben zu müssen. Doch wie das mit Ausländern ja so ist, ist der Familiennachzug bereits geplant. Entweder lasse ich mir einige Bücher schicken oder ich nehme sie selber mit, wenn ich mal auf Heimaturlaub bin. Ich hab dann vor, euch als Leser bestimmen zu lassen, was mit soll und was nicht :)
 
Schweizer-SUB 2011:
 
Adams, Douglas - The Restaurant at the End of the Universe
Adams, Douglas - Life, the Universe and everything 
Adler-Olsen, Jussi - Erbarmen
Blakley-Cartwright, Sarah - Red Riding Hood 
Bohjalian, Chris - Skeletons at the Feast 
Bomann, Corina - Sturmsegel 
Brandis, Katja - Der Elefantentempel 
Camuglia, Monica - Irrtum 2012 
Eckstein, Warren & Fay - Wie sag ich's meiner Katze 
Esquivel, Laura - Malinche 
Ford, Jamie - Keiko 
Fox, Michael - Massier dein Tier
Francis, Pauline - A World Away
Gruen, Sara - Das Affenhaus 
Hansen, Konrad - Die Männer vom Meer 
Hardebusch, Christian - Die Werwölfe
Howard, Jonathan L. - The Necromancer 
Hüther, Gerald - Männer: Das schwache Geschlecht und sein Gehirn
King, Stephen - Different Seasons
Klassen, Lena - Magyria 
Kureishi, Hanif - The Body 
Levy, Andrea - Eine englische Art von Glück
Lewycka, Marina - Kurze Geschichte des Traktor auf ukrainisch 
Loevenbruck, Henri - Die Stimme der Wölfe 
Magyari, Martina - Auf Samtpfoten mitten ins Herz 
Mann, George - The Affinity Bridge 
Martel, Yann - Life of Pi 
McConnell, Patricia B. - Das andere Ende der Leine
Mosby, Steve - Tote Stimmen
Palma, Félix J. - Die Landkarte der Zeit 
Pratchett, Terry - Voll im Bilde 
Rippin, Sally - Shanghai Love Story 
Safier, David - Plötzlich Shakespeare 
Santagati, Steve - ManNual 
Schächtele, Petra - Mehr Schlagfertigkeit!
Schlederer, Victoria - Des Teufels Maskerade
Scott, Michael - The Magician
Scott, Micheal - The Sorceress 
Sendker, Jan-Philipp - Das Flüstern der Schatten
Sheldrake, Rupert - Der siebte Sinn der Tiere
Shelly, Mary - Frankenstein 
Singh, Nalini - Gefangener der Sinne
Stroud, Jonathan - Bartimäus: Der Ring des Salomo
Stroud, Jonathan - Die Eisfestung
Suter, Martin - Lila, lila 
Thomas, Scarlett - Troposphere 
Thomas, Scarlett - PopCo 
Vámos, Miklós - The Book of Fathers
Ward, Rachel - Numbers 
Wasserman, Robin - Skinned
Whitcomb, Laura - Silberlicht 
Wilks, Mike - MirrorScape  
Zafon, Carlos Ruiz - Der dunkle Wächter
Zafon, Carlos Ruiz - Das Spiel des Engels
 
Schweizer-SUB 2011: 54 Bücher
 
Anders als letztes Jahr werde ich die Dänemark-Bücher nicht im Schweizer SUB angeben. Somit habe ich zwei SUBs und wenn einer weg ist, zehre ich vom anderen :D Somit fällt auch das ständige neu zählen weg.

12.08.2011 um 14:12 Uhr

[SUB] Bücherstapel 2011

von: Jari   Kategorie: SUB

Es ist nicht wirklich einfach, aus einem ganzen Regal ungelesener Bücher diejenigen auszuwählen, die einen auf eine Reise begleiten werden. Aber mit grösstem Herzschmerz konnte Jari sich für ca. 20 Bücher entscheiden, die mit nach Dänemark kommen. Ja, nur 20! Das ist mehr als die Hälfte weniger als letztes Mal. Ich bin stolz auf mich!
 
Dänemark-SUB 2011

Bücher für die Aktion "Tolle et Lege":
Anderson, Laurie Halse: Wintermädchen
Falcones, Ildefonso - Die Kathedrale des Meeres
Meyer, Kai: Die fliessende Königin
Pirinçci, Akif - Felidae
Rothfuss, Patrick - Der Name des Windes

Titel insgesamt: 5
 
Bücher für die ABC-Challenge:
Rong, Jiang - Der Zorn der Wölfe
Mein letztes Buch für die ABC-Challenge! Dann habe ich es tatsächlich geschafft.
 
Titel insgesamt: 6
 
Bücher, die einen weiteren Zweck erfüllen:
cook it - vegetarisch (für interessante Essenskreationen)
Vegetarian Nosh for Students (für billige Essenskreationen)
Sator, Günther - Feng Shui (für meine Wohnung)
Da Kochbücher aber nicht auf dem SUB landen, zählt hier nur der letzte Titel.
 
Titel insgesamt: 7
 
Bücher, die ich einfach nur lesen will:
al-Tahawi, Miral - Die blaue Aubergine (es ist dünn und leicht)
Benioff, David - Stadt der Diebe (wie lange will ich dieses Buch nun schon lesen?)
Berryman u.a. - Psychologie (werde ich als Kurs belegen, also kann ich mir hier mal was anlesen und altes Wissen auffrischen)
Bielenstein, Daniel - Jordan. Die Jagd (für die Jugendbuchsektion)
Brunetti, Aymo - Wirtschaftskrise ohne Ende? (muss man lesen solange es aktuell ist [obwohl ich davon ausgehe, dass das noch lange so bleiben wird])
Dath, Dietmar - Die Abschaffung der Arten (etwas Literarisches mit Tieren (?) - immer doch)
Gray, John - Von Menschen und anderen Tieren (noch mehr Tiere. Ausserdem kann ich damit intellektuell sein)
Kracht, Christian - Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten (Keine Ahnung, es klingt interessant)
Nicholls, David - Zwei an einem Tag (weil wegen Hexenmeister)
Petterson, Per - Ist schon in Ordnung (Familiendrama aus den 60ern)
Pratchett, Terry - Die Farben der Magie (weil wegen Hexenmeister...?)
Saramago, José - Die Reise des Elefanten (zu Ehren eines überragenden Schriftstellers)
Shea, Robert & Wilson, Robert A. - Illuminatus (weil wegen Hexenmeister)
Tucholsky, Kurt - Schloss Gripsholm (hat mir meine Mutter in die Hand gedrückt)
 
Titel insgesamt: 21
 
Dazu kommt noch das Reclambüchlein von Gottfried Keller - Das Fähnlein der sieben Aufrechten, das ich als Lektüre heute oder morgen beginnen werde. Aber ich gehe davon aus, dass ich das noch vor Abreise ausgelesen haben werde oder es auf der Reise auslese. Deshalb zähle ich das nicht auf den SUB. Ebensowenig meine aktuelle Lektüre von Frau Freitag.
 
Dänemark-SUB 2011: 21 Bücher 

12.08.2011 um 07:42 Uhr

[Rezension] Am Ende aller Tage

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Es ist fünf Uhr morgens als ein schreckliches Kreischen die Welt erschüttert. Unheimliche schwarze Kugeln erscheinen am Himmel und alle Menschen, die das Pech haben, sich ausserhalb ihrer Häuser zu befinden, werden weggebeamt.

Josh, 15, ist zusammen mit seinem Vater und seinem Hund in ihrem Haus eingesperrt. Gemeinsam müssen sie über die Runden kommen. Wie die Lebensmittel rationieren? Wie geht es Joshs Mutter? Und vor allem, wie sich die Zeit vertreiben?

Die 12-jährige Megs dagegen ist allein in einem Parkhaus in Los Angeles. Sie hat niemanden an ihrer Seite, ihre Mutter ist verschwunden. Bis sie das Kätzchen Cassie aufnimmt. Aber kann Megs unbehelligt von den fiesen Schlägernüber leben, die das Parkhaus des öfteren aufsuchen?

Meine Meinung:

"X.Tra" von Stephen Wallenfels ist ein Endzeitroman für Jugendliche, das beschreibt, wie plötzlich sich das gesamte Leben verändern kann.

Die Geschichte wird abwechselnd von Josh und von Megs erzählt, die Ich-Sicht der Figuren lassen einen direkt in das Geschehen eintauchen und bringen dem Leser die Gefühle der Protagonisten sehr nahe. Dass der Autor das Präsenz gewählt hat, fällt in diesem Buch keineswegs störend auf, es macht die Geschichte noch greifbarer.

Interessant zu beobachten sind die Parallelen und Unterschiede zwischen Josh und Megs. Diese zeigen sich nicht bloss dadurch, dass Josh einen Hund hat und Megs eine Katze, sondern vielmehr in den Erlebnissen der beiden und wie sie mit der Katastrophe umgehen.
Der Autor hat die Figuren sehr liebevoll gezeichnet und beide Protagonisten wachsen während der schrecklichen Zeit über sich hinaus. Josh, anfangs noch verwöhnt, lernt, seinen Handlungen zu hinterfragen und zu planen. Megs dagegen wirkt schon von Beginn an selbstständiger, was auch mit ihrem vorherigen Leben zusammenhängt.

"X.Tra" beschreibt das Leben in einer Ausnahmezeit und der Autor macht vor Beschönigungen keinen Halt. Menschen sterben, nutzen sich aus und hintergehen einander. Trotzdem bleibt immer noch Platz für Freundschaft und Courage. Diese hat Wallenfels in seinem Buch glaubhaft dargestellt. Ausserdem ist der Titel, abgesehen von einigen langatmigen Stellen, spannend und man möchte unbedingt wissen, wie es mit Megs und Josh weitergeht.
Da die Kapitel kurz sind und die Sprache zur Zielgruppe passt, überfordert das Buch an keiner Stelle und bietet angenehmen Lesegenuss. 

Ich war vom Buch positiv überrascht. Zwar ist es nichts wirklich Neues und manchmal sehr amerikanisch, aber "X.Tra" vermag es, den Leser zu packen und nicht mehr loszulassen. Leider bleiben im Buch viele Fragen offen, zum Beispiel, was es wirklich mit den schwarzen Kugeln auf sich hat und weshalb sie auf die Erde kamen. Diese Fragen zu beantworten, das überlässt der Autor dem Leser. 

Fazit: 

Stephen Wallenfels' Roman "X.Tra" eignet sich für alle jugendlichen Leser, die sich für Endzeitgeschichten und das Leben in Ausnahmesituationen interessieren. Die Aliens selber kommen wenig bis gar nicht vorr, das menschliche Verhalten steht hier im Mittelpunkt.

Mich hat das Buch nach anfänglicher Skepsis so richtig gepackt und ich wollte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Ich habe mit den Figuren gelitten und geweint, das hätte ich anfangs gar nicht erwartet. 

Stephen Wallenfels
X.Tra
28 Tage, die alles verändern
HC, 1. Auflage 2011
Boje

978-3-414-82289-5

Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Malich
 Originalausgabe: POD
namelos, Honesdale PS 2010

10.08.2011 um 12:32 Uhr

[Rezension] Einmal um die Hundewelt

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Es gibt sie in gross, es gibt sie in klein. Mit Fell, ohne Fell. Mit einem Kringelschwanz oder gleich ganz ohne. Schlappohren oder freche Stehöhrchen. Hunderassen gibt es in allen möglichen Variationen.
Doch irgenwann hat man es gesehen, oder? Den Pudel des Nachbarn, Omas Dackel oder den Schäferhund des besten Freundes. Dann gibt es noch ein paar interessante Ausnahmen wie der kleine Spitz der eleganten Dame von gegenüber.

Man kennt sich aus. Wirklich? Wer weiss schon, dass es Hunde gibt, die klettern können wie kleine Äffchen? Oder singen wie Vögel? Hunde, die Pinguine hüten? Oder sogar Hunde, die hoch in den Baumkronen leben? Ja, all dies gibt es! 

Meine Meinung:

Hundefreunde aufgepasst! Die berühmte Hundezeitschrift DOGS hat ihre Journalisten zusammen getrommelt und einen Sammelband herausgebracht, der noch den versiertesten Hundebesitzer ins Staunen versetzen wird. Der Name dieses Buches ist einfach und einprägsam: "Hunde der Welt - Die schönsten Reportagen von Lappland bis Südafrika."

Und tatsächlich begeben wir uns als Leser auf eine Reise rund um die Welt. Eine Reise rund um die Welt der Hunde, die uns bis in die entlegensten Orte dieser Welt führen.
So treffen wir in Papua-Neuguinea die seltensten Hunde dieser Welt, die singenden Dingos. Sie sollen den Übergang vom Wolf zum Hund darstellen.
In Marokko erleben wir die Könige der Wüste, die Sloughis. Diese Rasse ist die einzige Hundeart, die in der arabischen Welt akzeptiert wird.
Im kalten Norwegen klettern rar gewordene Lundehunde über Stock und Stein, sodass selbst Reinhold Messner neidisch werden könnte.
Aber auch bekannte Gesichter werden vorgestellt. So kommt zum Beispiel der Schweizer Klassiker Bernhardiner zum Zug oder die Corgis der Queen und der weltweit berühmte und beliebte Border Collie.
Die Vielfalt des Buches spiegelt die Vielfalt der Hunde wieder, die der Mensch über die Jahrtausende gezüchtet hat.

Dabei ist das Buch nicht nur ein Buch über Hunde, sondern auch über die Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen. So manche der vorgestellten Rassen ist vom Aussterben bedroht, vor allem, da es für sie in der modernen Welt nicht mehr viel zu tun gibt, wie die Rentierhunde aus Lappland. Viele gerieten auch einfach in Vergessenheit oder sind spezielle Kreationen eines abgelegenen Ortes.
Doch da der Hund des Menschen bester Freund ist, gibt es auch Menschen, die des Hundes bester Freund sind und sich mit Leib und Seele ihrer Aufzucht und ihrer artgerechten Haltung widmen. "Hunde der Welt" berichtet somit auch aus dem Leben der Menschen. Wie die Menschen vor Jahrhunderten genau den Hund züchteten, den sie brauchten, und weshalb sie genau diesen Hund benötigten und keinen anderen. Und wie Menschen wie du und ich ihr ganzes Leben nach ihren Hunden ausrichten.

Insgesamt werden siebzehn Hunderassen vorgestellt. Die Berichte sind kurz, drei bis vier Seiten lang, sodass es sich herrlich in diesem Titel schmökern lässt. In einer leichten und süffigen Sprache werden die Hunde vorgestellt, die Umgebung, in der sie leben, und was sie brauchen.
Dabei muss man jedoch darauf hinweisen, dass es kein typisches Hunderassenbuch ist. Man erfährt einiges darüber, wie man gewisse Tiere halten sollte und was sie brauchen, dennoch ist es eher als Anregung gedacht, als darüber, sich tiefer mit einer Rasse zu beschäftigen. Viele dieser Tiere würden sich in einer Grossstadtwohnung auch gar nicht wohl fühlen.

Das Buch ist dazu da, seinen Horizont zu erweitern, hinter die Grenzen zu sehen und um zu staunen.
Gestaunt, das habe ich bei der Lektüre des Buches "Hunde der Welt" immer wieder. Die Berichte über die Talente, Fähigkeiten und Schönheit der beschriebenen Hunde sind ergreifend und packend, manche auch traurig oder anrührend. Es ist ein wahrlich bewegendes Buch.

Erwähnen sollte man unbedingt die gute Qualität, in der das Buch produziert wurde. Der Umschlag ist robust und die Fadenbindung hält einiges aus. Aber das muss sie auch, denn dieses Buch lädt mit seinen tollen Bildern zum wiederholten Anschauen ein und sollte deshalb so gemacht sein, dass es nicht gleich auseinanderfällt.
Die Seiten sind ebenfalls sehr stabil und die Bilder erstrecken sich oftmals über ganze Doppelseiten. Dabei ist auch die Druckqualität keinesfalls zu bemängeln. Die Abbildungen zeigen die Hunde in ihrer ganzen Pracht und oft auch gleich in Aktion. Abgerundet werden die Bilder der Tiere mit Fotos ihrer Heimat, sodass auch das Urlaubsgefühl nicht ausbleibt. Bei der Lektüre oder auch nur beim blossen Anschauen dieses Buches kommt sehr viel Stimmung auf. 

Eine komplette Weltreise innerhalb eines einzigen Buches. 

Fazit: 

Ein Buch, das kein Hundefreund verpassen sollte!
"Hunde der Welt" ist ein Titel, der sich in jedem Bücherregal gut macht. Dazu ist es auch als Geschenk für einen Hundehalter geeignet. Oder eben als Geschenk für sich selber.

Für mich eindeutig ein Hit, den ich gerne weiterempfehle und den ich auch später immer wieder aus dem Regal nehmen werde, um mich in eine faszinierende Welt entführen zu lassen. 

Herausgegeben von Thomas Niederste-Werbeck & Heike Dorn
Hunde der Welt
Die schönsten Reportagen von Lappland bis Südafrika
HC, 2. Auflage 2011
Gruner + Jahr

978-3-8001-7524-6

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Herzlichen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplares an:


www.bloggdeinbuch.de

&

  
www.ulmer.de