Jaris Büchergebrabbel

23.02.2014 um 11:33 Uhr

[Rezension] Roger Willemsen - Karneval der Tiere

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Hochverehrtes Publikum,
Damen, Herren, ungelogen:
Vom Pinguin den schwarzen Frack,
Vom Goldfasan den Nagellack,
die dritten Zähne von der Zecke,
das Lipgloss von der Weinbergschnecke
und manche ält're Dame wusch
sich ihren Kopf Flamingo-Rouge.

Meine Meinung:

"Der Karneval der Tiere" ist eine Suite des Komponisten Camille Saint-Saëns, jedoch wurde das Werk auch textlich in unterschiedlichen Versionen bearbeitet und veröffentlicht. Roger Willemsens Interpretation ist ein gelungenes und spitzfindiges Gedicht, das gute Laune macht.

Die Reime sind gelungen und gehen auch rhythmisch gut auf. Die Ideen, die Willemsen hat, bringen einen zum Lachen. Ich jedenfalls fand sie grossartig. Teilweise sind sie jedoch auch etwas zweideutig und einige Textteile nicht unbedingt für jugendfrei. Wer also etwas für die Kleinen sucht, sollte besser ein anderes Buch auswählen.

Die Bilder, die Volker Kriegel beigesteuert hat, greifen den Humor und den Grundton Willemsens sehr gut auf und passen deshalb wunderbar ins Gesamtbild. Leider ist Kriegel einige Tage nach Veröffentlichung von "Karneval der Tiere" verstorben, somit sind dies seine letzten Bilder.

Fazit:

Das kleine Büchlein passt perfekt in die Karnevalszeit und zeigt uns die gesamte Bandbreite der Tierwelt. Es ist ein humorvolles Werk, das man nicht ganz ernst nehmen muss. Auf diese Weise hält der Autor der menschliche n Gesellschaft den Spiegel vor, ohne dass sich jemand beleidigt fühlen muss.

Roger Willemsen
Der Karneval der Tiere
TB, 2014
Fischer

Mit Illustrationen von Volker Kriegel

978-3-596-19717-0

Copyright: Die erste Zeile des Gedichtes gehört Roger Willemsen und dem Fischer Verlag.

22.02.2014 um 19:05 Uhr

[Manga] Akira Amano - Reborn! 10 & 11

von: Jari   Kategorie: Manga

Nach dem Kampf gegen Mukuro wollen Tsuna und seine Freunde eigentlich nur etwas zur Ruhe kommen. Doch daraus wird nichts. Ein fremder Junge taucht auf, verfolgt von einem gefährlich aussehenden Mann. Mit dieser Begegnung ist der Startschuss für den Kampf um die Vongola-Ringe gefallen. Wer die Ringe trägt, der ist der rechtmässige Erbe der Vongola Familie. Dies wäre eigentlich Tsuna, aber jetzt zeigt ein starker Gegner sein Gesicht...
 
Ich mag nicht nur den Anime zu "Reborn!", sondern auch die Manga-Reihe. Mit der hab ich eigentlich auch angefangen, habe aber lange Zeit nicht weitergelesen.
 
Amano zeichnet sich durch einen einzigartigen Zeichnungsstil aus. Oft gleichen sich die Stile aus dem House "Shounen Jump" (japanisches Mangamagazin für Jungs. Viel Action, viele Kämpfe, viele Erfolge). Genau deshalb sticht "Reborn!" aus dieser Masse hervor. Amano hat ihren eigenen Stil gefunden und muss sich nicht um die anderen Standarts kümmern.
 
Die Geschichte schreitet in diesen zwei Bänden rasch voran. Während im Anime die Kämpfe in die Länge gezogen werden (typisch!), so geht hier im Manga alles ruck-zuck. Dennoch bleibt die Spannung erhalten und auch wenn ich weiss, wie es ausgeht, so fieberte ich dennoch mit. Es ist halt doch etwas anderes, ob man nun einen Manga liest oder sich den Ani anschaut.
 

21.02.2014 um 21:26 Uhr

[Abgebrochen] Rachel Neumeier - Der Greifenmagier

von: Jari   Kategorie: Abgebrochen

Das Cover ist wunderschön und der Rückentext macht neugierig. Ich konnte dem Buch einfach nicht widerstehen und schlussendlich bekam ich es sogar geschenkt. Band zwei kaufte ich mir auch gleich - schliesslich war ich mir sicher, dass ich die Trilogie toll finden werde.
 
Dann kam endlich die Zeit, als ich es schaffte, das Buch zu lesen. Weit kam ich leider nicht.
 
Schon auf den ersten Seiten merkte ich, dass mir Neumeiers Schreibstil nicht liegt. Ihre Figuren blieben mir fremd, was auch an den seltsamen Namen liegen könnte. Ich wusste nie wirklich, wer wer ist. Obwohl die Autorin alle Charaktere einzigartig gestaltet, kamen sie mir alle wie Holzblöcke vor. Der Text, den sie sagten, wies zwar auf Emotionen hin, aber zu fühlen bekam ich nichts.
 
Der Hauptgrund, weshalb ich das Buch abgebrochen habe, sind die Greifen. Ich mag diese Wesen sehr gerne und finde sie äusserst faszinierend. Doch in Neumeiers Werk waren sie mir alle unsympathisch und ich wollte nichts, aber auch wirklich gar nichts, mit ihnen zu tun haben.
 
Zu diesem Zeitpunkt las ich schon quer. Als danach viele, viele Seiten folgten, in denen über die Geschichte der Länder geredet wird, wurde es mir zu langweilig. Es zeigt zwar, dass sich Neumeier Gedanken gemacht hat, doch das lose Interesse, dass bis anhin noch vorhanden war, verschwand dadurch zusehends.
 
Die ersten 100 bis 150 Seiten waren lange, schwer und öde und das dann gleich noch einmal 300 Seiten lang? Nein, danke. Greifen hin, Greifen her.
 
Dennoch bin ich doof genug, mir noch den dritten Band zu kaufen, damit ich die gesamte Trilogie beisammen habe. Schön sind die Bände nämlich trotzdem und ein Hingucker im Bücherregal auf jeden Fall. Schade um den Inhalt.
 
 

16.02.2014 um 15:41 Uhr

[Rezension] David Ely - Aus!

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Schon immer hat Professor Gull davon geträumt, nach England zu reisen. Seine Liebe zur Insel geht so weit, dass er sich sogar auf diesem Gebiet spezialisiert hat. Trotzdem schaffte er es bisher noch nie, nach Grossbritannien zu reisen. Immer kam etwas dazwischen. Doch dann klappt es endlich! Gull kann es kaum glauben, dass er in England sein soll! Doch als er aus dem Flugzeug steigt, wird ihm klar: Das hier kann nicht England sein. Auf keinen Fall!

Meine Meinung:

David Ely greift in seiner Geschichte "Aus!" ein Thema auf, das auch über vierzig Jahre nach Erscheinen noch heftig diskutiert wird: Die Atomkraft.

Die Geschichte spielt in den 50ern oder 60ern und hier ist der Kalte Krieg kein kalter, sondern lauwarm bis warm. Doch nach der Katastrophe schliessen sich die USA wieder mit den Russen zusammen, um ein riesiges Projekt auf die Beine zu stellen.

Professor Gull ist der Einzige, der nicht an das Projekt glaubt. Er sträubt sich dagegen und wehrt sich, aber keine nimmt ihn ernst. Je nachdem vielleicht noch nicht einmal der Leser selber. Ich jedenfalls konnte Gull verstehen und mir schien er der einzige Charakter zu sein, der auch über einen solchen verfügte. Er tut, was er kann, und genau darum geht es.

"Aus" ist sehr rasch gelesen, nicht einmal 100 Seiten, dazu kommen die grosse Schrift und die Bilder von Horst Hussel. Die Illustrationen passen zur düsteren Stimmung des Buches, haben mir jedoch trotzdem nicht gefallen. Das ist jedoch Geschmackssache.

Fazit:

In der Kürze liegt die Würze: Ein Buch, das man so schnell nicht wieder vergisst. Ein interessantes Gedankenspiel, über das sich gut diskutieren lässt. "Aus!" ist ein zeitloses Werk, das jetzt so aktuell ist wie in den 70ern.

leider kein Bild vorhanden

David Ely
Aus!
Eine Katastrophengeschichte
TB, 1972
Diogenes

3-257-20036-6

 Aus dem Amerikanischen von Felix Gasbarra
MitCollagen von Horst Hussel

Originalausgabe: Time out

15.02.2014 um 17:25 Uhr

[Rezension] Eoin Colfer - WARP: Der Quantenzauberer

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Chevie Savano ist jung, arbeitet aber trotzdem schon für das FBI. Dass sie mit ihrem Talent nach London versetzt wird, wo es absolut nichts zu tun gibt, gefällt der jungen Frau natürlich gar nicht.
Zur selben Zeit in der Vergangenheit: Riley ist dabei seinen ersten Mord zu begehen. Doch im nächsten Moment ist er ganz woanders...

Meine Meinung:

Nach der Reihe um Artemis Fowl startet der Ire Eoin Colfer eine neue Bücherserie. Dieses Mal geht es um Zeitreisen. Dass ich da natürlich sofort zugreifen muss, ist klar. Als grosser Fan von Artemis war ich umso neugieriger, wie die neuen Bücher von Colfer sein werden. Klar ist: Sie werden klasse!

Wer Artemis kennt, der weiss, was man in den Büchern von Colfer erwarten kann. Viel Action, viel Humor und viel Fantasy mit modernster Technik gemischt. Genau das finden wir auch in "Der Quantenzauberer". Trotzdem steht die neue Reihe ganz für sich, womit eine neue Ära anbrechen kann.

Chevie und Riley sind ein geniales Team und sehr sympathische Helden. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, die man im Verlauf der Geschichte immer besser kennen lernt. Ihnen gegenüber steht Garrick, ein Mann, den niemand zum Feind haben will. Garrick ist gruselig und furchterregend und scheint unbesiegbar...

In der Geschichte geht es rasant zu und her, Dinge explodieren, gestorben wird ab und zu auch. Manchmal wurde es mir fast etwas zu viel, wenn man bedenkt, dass es ein Jugendbuch ist. Aber anscheinend ist das heutzutage normal. Auch körperlich wird gekämpft, an einigen kleinen Stellen fand ich es jedoch etwas übertrieben. So, als bräuchte es noch ein paar Seiten mehr. Doch Colfer kann schreiben und das gut, und somit sind auch diese Stellen schnell verwunden.

Die Geschichte ist flüssig erhält, atemlos sogar und viel zu schnell ist das Buch zu Ende. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Ich hätte gerne noch weitergelesen. Hier zeigt sich, wie talentiert Colfer erzählen kann. Lückenlos, ohne öden Strecken, spannend und aufregend bis zum Schluss.

So müssen Bücher sein, damit auch junge Lesemuffel merken, dass Lesen Spass macht.

Fazit:

Ein würdiger Nachfolger der "Artemis Fowl"-Reihe und auch gut für Neulinge in Colfers Reich geeignet. Eine spannende Geschichte, die im 21ten Jahrhundert und dem Jahre 1898 angesiedelt ist. Eine gelungene Mischung aus Zeitreise, Krimi und Thriller für junge und jung gebliebene Leser.

Eoin Colfer
WARP
Der Quantenzauberer
HC mit Schutzumschlag, 1. Auflage 2014
Loewe

978-3-7855-7909-1

Aus dem Englischen von Claudia Feldmann

Originalausgabe: W.A.R.P. The Reluctant Assassin
Puffin Books, London 2013

14.02.2014 um 20:44 Uhr

[Manga] Satoshi Yamamoto - Pokémon Adventures: Diamond & Pearl Platinum

von: Jari   Kategorie: Manga

Wer das Spiel kennt, kennt die Figuren. Wer die Animeserie kennt, der ist verdutzt. Aber wer bei Pokémon in erster Linie an den Anime denkt, hat sowieso ein etwas anderes Bild im Kopf als jene, die das Spiel spielen.

Die Geschichte des Manga basiert auf dem Spiel, enthält jedoch viele eigenständige Elemente. Dia und Pearl versuchen sich als Komiker und gewinnen tatsächlich einen Wettbewerb. Zur gleichen Zeit macht "Lady" sich auf, ihr Familienerbe anzutreten. Die drei treffen sich unter ertwas verwirrenden Umständen. Das hält sie jedoch nicht davon ab, sich anzufreunden und sich gemeinsam mit ihren Pokémon auf den Weg zum Mt. Coronet zu machen.
 
Die Jungs, Dia und Pearl, sind wirklich lustig und liebevoll gestaltet. Lady ist eine sympathische junge Dame und als Trio sind sie fast unschlagbar. Die Kämpfe ihrer Pokémon sind spannend gemacht und gehen schon mehr zur Sache als im Anime.
 
Die Zeichnungen von Sathosi Yamamoto sind klar und schlicht gehalten, doch passt das auch zum Inhalt. Hidenori Kusaka schreibt die Geschichten dazu. Einige sind eigenständig, manche (z.B. die Kämpfe mit den Arenaleitern) sind auf mehrere Kapitel ausgelegt.
 
Ich habe den Manga sehr gerne gelesen. Vor allem abends vor dem Einschlafen lässt es sich gut ein paar Seiten im Manga lesen. Man verliert den Faden nie, da einem der Ablauf der ganzen Sache eigentlich klar sein sollte. Zumindest wenn man sich ein wenig im Genre auskennt.
 
Für Fans ist die Mangareihe (Reihen gibt es übrigens auch zu den anderen Editionen!) ein leckerer Zusatz, der einem das Dasein als Fan verschönert. Aber eigentlich kann man den Manga auch lesen, wenn man das Spiel nicht spiel. Es wird alles erklärt, da auch Lady noch eine Beginnerin in Sachen Pokémon ist und die Jungs ihr beim Training unter die Arme greifen. Wer nur den Anime kennt, lernt hier eine neue und andere Seite von Pokémon kennen.
 

09.02.2014 um 10:56 Uhr

[Monatsstatistik] Januar 2014

von: Jari   Kategorie: Monatsstatistik

Gelesen Bücher:

Reinhold Haller - Checkbuch für Führungskräfte
Doreen Cronin - Inspektor Barney: Opossum unter Verdacht
James Blish - Der Hexenmeister
Andrej Kurkow - Picknick auf dem Eis
Spiel- und Wohnideen für Meerschweinchen
Ihr Hobby: Norwegische Waldkatze
Jamil Ahmad - Der Weg des Falken
Bastian Sick - Wir braten Sie gern!
Julia C. Berryman - Psychologie
Traumwohnungen für meine Meerschweinchen
Doris Lessing - Afrikanische Tragödie

Gesamt gelesen 2014: 11

Gelesen Manga:

Rei Hiroe - Black Lagoon 7
Rei Hiroe - Black Lagoon 8
Rei Hiroe - Black Lagoon 9
Satoshi Yamamoto - Pokémon Diamond & Perl: Platinum

Gesamt gelesen 2014: 4

Buch des Monats:

 

08.02.2014 um 17:44 Uhr

[Rezension] Doris Lessing - Afrikanische Tragödie

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Mary Turner ist tot. Wie konnte es nur so weit kommen? Hinter dem Mord an Mary liegt eine Tragödie und ein Leben, das die junge Mary eigentlich nicht gewollt hatte. Doch wie konnte sie das wissen, als sie sich auf den Farmer Richard Turner eingelassen hat?

Meine Meinung:

Spätestens als ich von ihrem Tod erfuhr, wollte ich ein Buch von Doris Lessing lesen. Immerhin hat Lessing den Nobelpreis für Literatur gewonnen. Nach der Lektüre von "Afrikanische Tragödie" muss ich sagen, dass sie den Preis redlich verdient hat!

Das Buch beginnt mit der Ermordung Marys und erzählt dann von ihrem Leben. Eigentlich hatte Mary ein wundervolles Leben, bis sie eines Tages hört, was zwei ihrer Freundinnen hinter ihrem Rücken über Mary sagen. Das ist der Anfang vom Ende...

Lessing hat ein gutes Auge für Details, sie ist sprachlich geschickt und das Buch hat so viel Atmosphäre, dass ich mich wirklich in Afrika fühlte. Und das, obwohl ich noch nie dort war. Vor allem die psychologischen Aspekte treten in Lessings Geschichte hervor. Was geht in Mary vor? Was in ihrem Ehemann? Und so merkt man langsam, wie sich die Figuren verändern und das Drama seinen Lauf nimmt.

Erst dachte ich, in "Afrikanische Tragödie" geht es um eine typische Ehekrise. Eine Krise ist es, eine Ehe auch, aber typisch? Nein, das ist das Buch bei Weitem nicht! Die Figuren sind so genau beschrieben, dass ich teilweise meine Gefühle mit den ihren verwechselte. Und teilweise war ich so ergriffen und bewegt, dass ich kaum noch atmen konnte.

Doch die Geschichte um Mary Turner handelt nicht nur von einer gescheiterten Ehe, sondern auch von Rassenhass, Afrika und den weissen Farmern. Als Leser erhält man Einblick in das Denken der Weissen und ihr Verhalten den Schwarzen gegenüber. Ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu wackeln lässt Lessing uns erleben, dass etwas in dieser Beziehung nicht stimmt

Fazit:

Ein Buch, das mich tief bewegt und sehr überrascht hat. Eine Autorin, die ich leider viel zu spät für mich entdeckt habe. Lessings Buch hinterlässt einen tiefen Eindruck bei mir und ich ziehe meinen Hut vor dem sprachlichen Talent dieser Frau.

Doris Lessing
Afrikanische Tragödie
TB, 20. Auflage 2013
Fischer

978-3-596-25747-8

Aus dem Englischen von Ernst Sander
Originalausgabe: The Grass is singing
Michael Joseph, London 1950

07.02.2014 um 21:48 Uhr

[Manga] Rei Hiroe - Black Lagoon 7 - 9

von: Jari   Kategorie: Manga

In Band 7 bis 9 werden die Ereignisse um das durchgedrehte Hausmädchen weitergezogen. Obwohl man sich von BL gewöhnt ist, dass die Geschichten schnell voranschreiten und sehr viele Dinge explodieren, gibt es in diesen Bänden auch vereinzelte nachdenkliche Passagen. Es kommt auch wiederum viel Politik vor und man erhält einen guten Blick hinter die Kulissen. Wir erleben Korruption, Wettgeschäfte und das ganz grosse Geld.

Rock, der ehemalige Angestellte und Normalo-Bürger, wird immer mehr zu einem Teil der Crew von Black Lagoon. Ich weiss nicht, ob mir das gefällt, aber irgendwie mag ich den dickhäutigen, harten Rock. Anfangs passte er überhaupt nicht in die knallharte Gang, aber er hat sich seinen Platz erobert.

BL ist ein Manga, der sich vor allem an Männer richtet. Dementsprechend gross sind die Brüste der Frauen, zum Glück ohne überdimensional zu wirken. Revys kurze Höschen haben öfters mal einen Auftritt und ab und an frage ich mich, wieso sie diese Stofffetzen überhaupt an hat ;) Was nichts daran ändert, dass ich Revy einfach nur cool finde.

Spannend fand ich auch, dass an Dutchs Vergangenheit gerüttelt wird - was viele Fragen aufwirft. Blöd nur, dass Band 9 momentan der letzte Band ist. Die Reihe pausierte drei Jahre lang, wurde aber vor einem Jahr in Japan fortgesetzt. Fragt sich nur, wann es hier endlich weitergeht. Ich mag die explosive Mangareihe nämlich wirklich sehr!



Und noch was auf die Ohren:

02.02.2014 um 10:43 Uhr

[Fragt das Jari] Die Sache mit dem "S"

von: Jari   Kategorie: Fragt das Jari...

Dies ist ein Co-Post mit www.blogigo.de/jaris_flimmerkiste

Animes und Mangas haben sich längst in unserer Gesellschaft etabliert. Oder waren es doch Anime und Manga, die sich etabliert haben? Hier mehr zu den seltsamen Mehrzahlformen, die vielleicht für Verwirrung sorgen.

Erst einmal: Ihr könnt beruhigt sein. MangaS und AnimeS ist die korrekte Mehrzahlform im Deutschen. Denn so lauten die Regeln der deutschen Sprache. Was in anderen Sprachen korrekt ist, muss uns nicht interessieren. Deshalb ist die Mehrzahlform von Baby nicht Babies, wie im Englischen, sondern Babys. So viel dazu.

Aber wie kommt es, dass manche Leute von Manga und Anime auch in der Mehrzahl reden?

Ob jemand sagt, er (oder sie) liest Mangas oder eben, dass er oder sie Manga liest, zeigt dem aufmerksamen Zuhörer, in welchen Kreisen sich der Sprecher (die Sprecherin) bewegt.

Denn in den Kreisen der Otaku (also derjenigen, die sich der Faszination dieser Genres total hingeben) bezieht man sich beim Sprechen auf das Japanische. Otaku, Cosplayer etc. mögen nicht nur Manga und Anime, sondern auch Japan und beschäftigen sich mit diesem Thema. Deshalb wissen sie, dass es im Japanischen keine Mehrzahlform gibt. 

Ergo: Ein Manga - Zwei Manga.

Das hat die deutsche Fangemeinde so übernommen. Ist jemand mit Leuten unterwegs, die von Catgirls, Mechas und Onigiri reden, und sagt dann "Ich mag Mangas", wird er/sie schief angeschaut und freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen, dass es (zumindest in diesen Kreisen) korrekt heisst: "Ich mag Manga."

Das ist der einzige Unterschied. Und da ich zu eben jenen gehöre, die von Catgirls, Mechas und Onigiri (nomnomnom) redet, verwende ich "Anime" und "Manga" in der Einzahl sowie in der Mehrzahl.

01.02.2014 um 12:38 Uhr

[Kurzgebrabbel] Julia C. Berryman

von: Jari   Kategorie: Kurzgebrabbel

Das Buch "Psychologie" aus dem Hans Huber-Verlag bietet Interessierten einen fundierten Überblick über das Gebiet der Psychologie. Obwohl es aus einem Fachverlag stammt, ist es nicht für Leute vom Fach gedacht, sondern für den Laien. Es werden keine fachspezifischen Wörter verwendet und diejenigen, die gebraucht werden, sind gut erklärt. Überhaupt lässt sich dieser Titel einfach lesen, da er in einer guten Sprache geschrieben ist.
 
Es werden unterschiedliche Themen behandelt. Wer also tiefergehende Informationen sucht, der liegt hier falsch. Es werden zwar unterschiedliche Experimente (teilweise sogar zum Mitmachen), berühmte Forscher und Hintergrundinformationen geboten, dennoch bleibt das Buch damit eher an der Oberfläche. Dies ist gewollt, da es, wie schon erwähnt, bloss eine Zusammenfassung bieten will.
 
Ich habe viele neue Dinge erfahren, obwohl ich vieles auch schon aus meinem Nebenfach der Schule. Die Lektüre war sehr interessant und oft war ich verblüfft, was sich so im menschlichen Gehirn und dem Unterbewusstsein tut.