Jaris Büchergebrabbel

28.09.2014 um 11:02 Uhr

[Rezension] Gaito Gasdanow - Das Phantom des Alexander Wolf

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Während des Bürgerkrieges hat der damals knapp 16-jährige Ich-Erzähler einen jungen Mann getötet. Dieses Ereignis überschattet das restliche Leben des Erzählers. Als er im Buch eines englischen Autors jedoch auf eine Geschichte stösst, die dem damaligen Ereignis aufs Haar gleicht, nimmt der Held die Spur des Schriftstellers auf. Könnte es sein, dass der junge Mann von damals überlebt hat?

Meine Meinung:

"Das Phantom Alexander Wolf" von Gaito Gasdanow wurde von den Kritikern begeistert aufgenommen, der Autor wird gar als "russischer Camus" bezeichnet. Auch das stimmungsvolle Cover trug dazu bei, dass das Buch meine Aufmerksamkeit errang.

Gasdanows Schreibstil bleibt den klassischen Russen treu, ist aber ein Tick moderner. Wahrscheinlich weil er laut der Übersetzerin, der "französischste Russe" war (im Nachwort). Es ist eine gehobene Sprache, ohne allzu anspruchsvoll zu sein. Deshalb ist Gasdanow meiner Ansicht nach auch einer guter Einstieg in die Welt der russischen Literatur.

Der Beginn der Geschichte um Alexander Wolf gestaltet sich sehr spannend. Der namenlose Erzähler berichtet davon, was geschehen ist, und wie er darunter leidet, einen Menschen getötet zu haben. Dann die Erlösung: Es könnte sein, dass der Mann doch noch lebt und unter dem Namen Alexander Wolf sein Erlebnis niedergeschrieben hat! Doch erste Nachforschungen verlaufen im Sand und somit entsteht das "Phantom Alexander Wolf".

Bis dahin hatte Gasdanow meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Doch nach den spannenden ersten 50 Seiten verlor er immer mehr mein Interesse. Unser Held verliebt sich und die nächsten 70 Seiten beschäftigt er sich eigentlich nur noch mit seiner Freundin. Im Grossen und Ganzen betrachtet ergibt diese Romanze einen schönen Kontrast zur bedrückenden Vergangenheit und der Suche nach Wolf. Doch bei einem Buch, das 170 Seiten hat, war es mir zu viel des Geturtels. Ich las das Buch wegen Alexander Wolf und nicht wegen einer hübschen Frau (obwohl ich es dem Erzähler gönnen mag). Leider kommt durch die Liebe die gesamte Suche nach dem Phantom zum Erliegen und als Leser weiss man eigentlich schon von Anfang an, worauf die Beziehung hinausläuft. Dieser Teil hat mir somit viel Lesegenuss geraubt.

Dann endlich geht der Plot doch noch weiter und die Geschichte wird noch einmal spannend. Das Ende ist gelungen und gut inszeniert. Es passt zu der Geschichte und schliesst sie somit gut ab.
Gasdanow schreibt sehr ruhig, tiefsinnig und philosophiert sehr viel. Der Erzähler denkt über seine eigenen Beweggründe nach, das Leben, den Tod. Natürlich auch die Liebe und was uns antreibt. Die Melancholie ist stets zu spüren, nimmt jedoch nicht Überhand. Das Gefühl der Liebe ist da (s.o.) und auch die Figur des Wosnessenski heitert die Stimmung auf.

Fazit:

Ein ergreifend geschriebenes Werk, wenn auch der Beziehungsteil etwas kürzer gestaltet hätte werden können. Weshalb das Buch teilweise als Krimi beschrieben wird, ist mir nicht ganz klar. Es geht um die Suche nach Wolf, das sehr wohl, dennoch wäre es nichts für einen Leser, der einen Krimi im klassischen Stile lesen möchte.
"Das Phantom des Alexander Wolf" ist ein Buch wie ein Teich. Auf den ersten Blick harmlos, aber es kann einen rasch in die Tiefe ziehen.




Gaito Gasdanow
Das Phantom des Alexander Wolf
HC mit Schutzumschlag
Hanser

978-3-446-23853-4

Aus dem Russischen von Rosemarie Tietze
Originalausgabe: Prizrak Aleksandra Vol'fa
The New Review, New York 1947-1948

27.09.2014 um 11:32 Uhr

[Rezension] Hermann Hesse - Siddhartha

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Siddhartha ist ein fleissiger, gelehrsamer und kluger Junge. Jeder im Dorf weiss, dass Siddhartha etwas Besonderes ist. Als der Junge heranwächst, macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Sein Lebensweg führt ihn an unterschiedliche Orte und zu unterschiedlichen Menschen. Siddhartha wird viele Lehrer haben, aber der weiseste unter ihnen ist der Fluss...

Meine Meinung:

Hermann Hesses "Siddhartha" taucht auf den unterschiedlichsten Bücherlisten auf. Immer wieder stoplert man über diesen Titel und so kam es, dass ich irgendwann den Entschluss fasste, "Siddhartha" auch irgendwann mal zu lesen. Irgendwann. So geschah es, dass eine Kollegin mir von diesem Werk vorschwärmte und entsetzt darüber war, dass ich Siddi noch nicht gelesen hatte. Am nächsten Tag wurde mir das Buch in die Hand gedrückt und jetzt kann ich von mir behaupten, zu den vielen zu gehören, die "Siddhartha" gelesen haben.

Anfangs hatte ich etwas Mühe mit Siddi, der mir allzu perfekt schien. Schmunzeln musste ich über seine Aktion, als sein Vater sich weigerte, den Sohn gehen zu lassen. Da erinnerte mich Siddhartha eher an ein 6-jähriges Kind, das droht, so lange die Luft anzuhalten, bis es erstickt. Das soll der grosse Buddha sein?

Doch mit der Zeit wird auch ein Siddhartha erwachsen und reift heran. Er hat seine eigenen Gedanken, seine eigene Sicht auf die Welt und geht seinen eigenen Weg. Ab da fand ich das Buch schon interessanter und ich ertappte mich dabei, während des Lesens innezuhalten und einige Sätze in Gedanken noch einmal zu wiederholen.

Die innere Ruhe Siddharthas gefällt mir sehr gut. Davon hätte ich gerne mehr. Schlussendlich beweist Siddhartha, dass er tatsächlich das gefunden hat, wonach er gesucht hat. Und ich habe mich für ihn gefreut und war froh, ihn auf seinem Weg begleitet haben zu dürfen.

Dennoch war das Buch für mich kein Höhepunkt oder hat mich wahnsinnig fasziniert. Diesbezüglich muss ich jedoch auch zugeben, dass ich kein grosser Anhänger der philosophisch/nachdenklich angehauchten Literatur bin. Coelho war ganz in Ordnung, habe ich aber schnell wieder vergessen, Bambaren war gar nichts für mich und "Siddhartha" war zwar teilweise interessant, mit schönen Sätzen geschmückt, aber auch wiederum nichts, das mir die Augen geöffnet hätte. Da habe ich aus anderen Büchern mehr mitgenommen.

Ich persönlich habe das Gefühl, dass ich das meiste aus dem Buch bald wieder vergessen haben werde. Aber eigentlich wusste ich das auch schon von vornherein, da ich meinen Lesegeschmack unterdessen doch recht gut einschätzen kann. Und "Siddhartha" ist eines jener Bücher, die ich nur gelesen habe, um sie gelesen zu haben. Wahrscheinlich werde ich auch nicht gross darüber diskutieren können, da mir das Buch nicht nahe genug ging. Es war zu viel zwischen mir und Siddhartha. Was wohl daran liegen mag, dass ich mich nicht mit einem Gott identifizieren kann. Auch wenn dieser mal ein Mensch gewesen sein mag. Siddhartha ist so viel weiser und klüger als ich es bin, wie sollte ich denn jemals auf die Idee kommen, mich mit ihn identifizieren zu wollen?

Fazit:

Es tut gut, dieses Buch gelesen zu haben. Einfach, weil ich es jetzt gelesen habe und seinen Inhalt kenne. Dass ich kein Leser von Hesse bin, wusste ich bereits. Aber es war weniger schlimm, als ich erwartet hätte.
So, wie ich mich kenne, werde ich nun eine Zeit lang versuchen, mehr innere Ruhe zu suchen, es dann aber irgendwann, wenn das Buch langsam verblasst, wieder aufgeben.
Meine Seele hat noch einen langen Weg vor sich...



Hermann Hesse
Siddhartha
TB, 63. Auflage 2013
Suhrkamp

978-3-518-36682-0

16.09.2014 um 19:58 Uhr

[Kurzgebrabbel] Terry Pratchett - Total verhext

von: Jari   Kategorie: Kurzgebrabbel

Gute Feen kommen in vielen Geschichten vor und sorgen dort für das Happy-End. Doch als plötzlich Magrat zur guten Fee wird, steht das Leben der Hexen Kopf. Ausserdem werden Spiegel zu Feinden, grüne Medizin wird getrunken und eine Hochzeit verhindert...

Die drei Hexen um Oma Wetterwachs, Nanny Ogg und Magrat sind das herrlichste Trio der gesamten Scheibenwelt. Ihre Ansichten sind göttlich und abgedreht zugleich und jedes Buch mit ihnen ein richtiges Highlight. Dieses Mal mischt auch Nannys Kater kräftig mit, was mindestens genauso lustig ist.

"Total verhext" könnte unter dem Motto "Wenn einer eine Reise tut..." stehen - davon abgesehen, dass Hexen selten verreisen. Zum Glück ist das Ausland meistens sehr weit weg. Aber in diesem Buch ist es plötzlich der Mittelpunkt und nur dank Nanny Ausländisch-Kenntnissen kommen die Hexen überhaupt vom Fleck.

Zum Schluss gibt es ein Familientreffen und man besichtigt Elefanten.
Genial! So macht Lesen richtig Laune! (auch wenn Oma mir ab und zu etwas unheimlich ist...)


15.09.2014 um 22:26 Uhr

[Rezension] Cormac McCarthy - Die Strasse

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Ein Vater und sein Sohn schleppen sich durch eine zerstörte Welt. Kälte, Hunger, Angst begleiten sie. Ihr Ziel ist der wärmere Süden. Doch wo will man noch hingehen, wenn es nichts mehr gibt?

Meine Meinung:

Cormac McCarthys Abhandlung über das Ende der Welt ist kurz und eindrücklich. Vielleicht werde ich mich in ein paar Jahren nicht mehr an die eigentliche Handlung der Reise erinnern, aber bestimmt immer an die düsteren Bilder, die das Buch zeichnet.

Was passiert ist, wird nicht gesagt. Denn für Vater und Sohn ist es irrelevant. Es geht nur darum, dass es passiert ist. Der Rest ist Überleben. Traue niemanden, helfe niemanden, sei immer vorsichtig.
Die Erde ist kaputt, Asche fliegt durch die Luft, nichts wächst mehr. Lebensmittel sind rar. Städte geplündert, die Strassen voller Leichen.

Der Autor beschreibt den Weg seiner Protagonisten kurz und knapp, als ob sogar Worte Mangelware wären. Dadurch schafft McCarthy eine Intensität, die sich sofort auf den Leser überträgt. Die Erlebnisse der Figuren sind in kurzen, fast episodenhaften Abschnitten geschildert. Teilweise sind zeitliche Lücken dazwischen, sodass man Leser rasch schalten muss.

Die Angst liest immer mit. Es sind grauenhafte Bilder, Szenen, die da Gestalt annehmen. Traurige Gespräche, aber dennoch gehen Vater und Sohn immer weiter. Schliesslich müssen sie das Feuer bewahren.

Fazit:

Ein sehr eindrückliches Buch, das seine Spuren hinterlässt. Teilweise sehr harter Tobak. Aber es war jede Seite Wert und ich bin froh, dieses berühmte Werk endlich gelesen zu haben.



Cormac McCarthy
Die Strasse
TB, 7. Auflage 2012
Rowohlt

978-3-499-24600-5

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl
Originalausgabe: The Road
Alfred A. Knopf, New York 2006

14.09.2014 um 22:00 Uhr

[Rezension] Kevin Hearne - Die Chronik des Eisernen Druiden: Die Hetzjagd

von: Jari   Kategorie: Leseeindrücke

Inhalt:

Obwohl Atticus vorgibt, 21 zu sein, ist er doch ein paar Jahrhunderte älter. Ausserdem ist er nicht bloss ein einfacher Ladenbesitzer, sondern ein Druide. Der letzte seiner Art. Doch das ruhige Leben in Arizona, das er sich aufgebaut hat, ist nur Schein: Atticus lebt in ständiger Bedrohung. Denn einst hat er ein mächtiges Schwert geklaut und dessen rechtmässiger Besitzer möchte es zurück. Blöd nur, dass dieser ehemalige Besitzer niemand anderes ist als ein einflussreicher irischer Gott...

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ganz grosse Klasse! Ich falle ja selten so mit der Tür ins Haus, aber anders kann ich Kevin Hearnes Reihenauftakt gar nicht beschreiben.

Es gab schon einige Versuche, darüber zu berichten, was die alten Götter im 21. Jahrhundert so anstellen, aber die meisten davon, die ich gelesen habe, waren eher mau. Bei Hearne dagegen geht die Post ab. Schon auf den ersten Seiten wird sich geprügelt, gezaubert und gerannt. Dazwischen gibt es zwar immer wieder ein paar ruhige Szenen, aber im Grossen und Ganzen wird sich viel geprügelt, es wird viel gezaubert und viel gerannt. Ach ja, es wird auch viel getrunken. Alkoholisches, versteht sich.

Das mag unruhig wirken, ist es aber nicht. Der Autor schafft es, die Spannung so hoch zu halten, dass sie beständig surrt und die Handlung vorantreibt. Gewürzt ist das Ganze mit witzigen Dialogen, einem Irischen Wolfshund (meine Lieblingsfigur), vielen Informationen über Irland und irische Götter und einer angenehmen Prise Erotik.

Man muss keinerlei Vorwissen über irische Todesgötter, die Tuatha Dé Dannan oder den Druidenkult haben, alles Notwendige wird erklärt und mehr braucht es eigentlich nicht. Im Anhang ist noch die Aussprache erläutert, jedoch weist der Autor explizit darauf hin, dass sich deswegen keiner einen Kopf machen soll. Ich habe trotzdem immer wieder geblättert und mich in Irischem Gälisch geübt.

Damit es nicht langweilig wird, tauchen neben den Göttern aber auch noch Hexen, Werwölfe, Vampire und was es sonst noch so gibt auf. Arizona ist für das übersinnliche Volk einfach der perfekte Ort. Wieso wird im Buch auch erklärt. Ebenso erfährt man, wieso Atticus der "Eiserne Druide" ist. Fragen werden also gut geklärt und nicht offen gelassen.

Die Geschichte liest sich flux weg, da sie sehr gerade und direkt erzählt ist. Was natürlich zum Tempo des Buches passt. Hier geht es Schlag auf Schlag und eines führt zum nächsten. Schlussendlich findet sich Atticus, und mit ihm auch der Leser, in einer Intrige der besonderen Art...

Was einige Leser vielleicht stören könnte, mir aber kaum aufgefallen ist, sind die in Grossbuchstaben gehaltenen  Götternamen. Beim ersten Mal war ich etwas verwirrt davon, habe mich aber rasch daran gewöhnt.

Fazit:

Ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Nur eine Figur konnte mich nicht überzeugen, aber ich hoffe, dass sie sich noch etwas entwickeln wird.

Warnung eins: Es kommen sehr viele Leute mit roten Haaren darin vor.
Warnung zwei: Das wirklich schöne, tolle, gelungene Hardcover wird nicht weitergeführt. Band zwei und weiter werden in Broschur erscheinen und die wirklich nicht schönen, nicht tollen, nicht gelungenen amerikanischen Cover tragen. Wer auch immer sich für diese Entscheidung verantwortlich zeigt, soll sich dafür ganz, ganz fest schämen. So richtig. Nein, mehr. Noch mehr...



Kevin Hearne
Die Chronik des Eisernen Druiden
Die Hetzjagd
HC mit Schutzumschlag, 2013
Klett-Cotta
978-3-608-93931-6

Aus dem Englischen von Alexander Wagner
Originalausgabe: The Iron Druid Chronicles 1: Hounded
Ballantine Books, New York 2011

13.09.2014 um 17:32 Uhr

[Kurzgebrabbel] J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch

von: Jari   Kategorie: Kurzgebrabbel

Harrys vierter Schuljahr in Hogwarts steht ganz im Zeichen des Trimagischen Turniers. Doch Harry staunt nicht schlecht, als er plötzlich am Turnier teilnehmen muss. Das geht doch gar nicht! Trotz allem schlägt sich Harry so durch und findet heraus, dass alles ein ganz perfider Plan war...

Band vier gefiel mir wieder besser als Teil drei. Die Spannung ist fast unerträglich hoch und dennoch gibt es auch immer wieder Szenen, die unterhalten. Mehr als in allen anderen bisherigen Bänden emfinde Harry Potter einen einfachen Jungen, der in gewaltige Ereignisse hineingezogen wird, obwohl er das alles gar nicht will. Teilweise tat er mir wirklich Leid.

Hormontechnisch passiert hier einiges. Schliesslich sind die Protagonisten nun im entsprechenden Alter. Früher fand ich das alles einfach nur nervig. Jetzt, mit etwas mehr Abstand, fand ich das meiste davon eigentlich ganz lustig. Man wird ab einem gewissen Alter daran erinnert, wie man selber mit 14/15 so war.

Abschliessend kann ich nur sagen, dass es sich gelohnt hat, auch diesen Teil wieder zu lesen. Ich habe jede Seite genossen und wie immer waren Störungen (wie Arbeit oder Schlaf) wirklich unwillkommen!


12.09.2014 um 21:53 Uhr

[Kurzgebrabbel] C.S. Lewis - Der König von Narnia

von: Jari   Kategorie: Kurzgebrabbel

In "Der König von Narnia" starten wir mit Peter, Suse, Edmund und Lucy ins Abenteuer in Narnia. Lucy findet in einem Wandschrank die Tür ins Land Narnia, in dem immer Winter herrscht, es aber nie Weihnachten wird. Doch es heisst, König Aslan sei bereits unterwegs...

Band eins, also die Vorgeschichte, las ich sehr gerne, aber bei "Der König von Narnia" hatte ich etwas Mühe. Der Schreibstil war mir fast schon zu puristisch und zu karg. So konnte ich einige Handlungen nicht nachvollziehen und einige Dinge passierten so schnell, dass ich sie gar nicht mitbekam. Natürlich schwingt auch immer ein erhobener Zeigefinger mit, aber das war noch zu verkraften.

Dennoch gefällt mir das Buch etwas besser als die Verfilmung. Vor allem, weil die Kinder und auch Aslan weniger steiff wirken. Schön fand ich es, als Aslan mit Lucy und Suse herumtollte. Genau wegen solcher schönen Szenen möchte ich die Reihe auch weiterlesen. Ausserdem sind die Bände ja auch recht kurz gehalten.

Natürlich muss ich auch erwähnen, dass die biblischen Bilder teilweise prägnant sind (das Opfer, die Wiederauferstehung), aber einige fielen mir erst im Gespräch mit anderen auf.


01.09.2014 um 21:21 Uhr

[Monatsstatistik] August 2014

von: Jari   Kategorie: Monatsstatistik

Gelesen:

JK Rowling - Harry Potter & der Feuerkelch
Rob Jarivs - Dancing Jax: Zwischenspiel
Auster, Paul - Lulu on the bridge
José Saramago - Handbuch der Malerei und Kalligraphie
Minecraft: Das Einsteiger-Handbuch
Incarceron: Fliehen heisst sterben
Terry Pratchett - Fliegende Fetzen

Gelesen Manga:

-

Gelesen Comics:

My Little Pony: Freundschaft ist Magie 1 - Die Rückkehr von Königin Chrysalis

Abgebrochen:

nix :)

Gesamt gelesen 2014 Bücher: 48
Gesamt gelesen Manga 2014: 24
Gesamt gelesen Comics 2014: 5
Gesamt gehört Hörbuch 2014: 1
Gesamt abgebrochen 2014:

Buch des Monats: