Jaris Büchergebrabbel

09.12.2011 um 17:47 Uhr

BücherQuotes #28

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Gefühle zum Beispiel, die sind nicht angeboren, überhaupt nicht. Essen, Trinken, das ja: Das ist Instinkt. Wenn du es nicht tust, krepierst du. Aber die Gefühle, das sind Extras, da hast du die Wahl, du kannst sogar ganz ohne leben."
Seite 39
 
"Wissen Sie eigentlich, Germain, dass Bildung einsam macht?"
Seite 49
 
"Die Art, wie man schenkt, ist mehr wert als das, was man schenkt."
Seite 121

"Germain, wissen Sie, wozu Wörterbücher wirklich gut sind?"
(...)
"Sie dienen vor allem dazu, zu reisen. (...) Stellen Sie sich vor, Sie suchen ein Wort, ja? (...) Gut. Sie haben es also gefunden, und da sehen Sie neben einer Definition den Buchstaben S., gefolgt von einem oder mehreren anderen Wörtern. Dieses S. bedeutet <Siehe>, aber es könnte auch <Suche nach neuen Welten> heissen. Es wird Sie zwingen, weiterzublättern, nach neuen Hauptwörtern, Eigenschaftswörtern oder Tätigkeitswörtern zu suchen, die Sie ihrerseits weiter auf die Reise schicken werden, hinter anderen Wörtern her..."
Seite 128
 
"Wenn man jemanden liebt, der unglücklich ist, dann macht der allein einem mehr Kummer, als wenn alle zusammen, die man nicht leiden kann, einem das Leben schwermachen."
Seite 160 
 

02.12.2011 um 22:47 Uhr

BücherQuotes #27

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Ach, könnten doch alle Menschen ihre innere Verrücktheit kennenlernen und mit ihr leben! Wäre die Welt deswegen schlechter? Nein, die Menschen wären gerechter und glücklicher."
Seite 145

27.11.2011 um 13:30 Uhr

BücherQuotes #26

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert."
Seite 18

"Und wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das gesamte Universum dazu beitragen, dass du es auch erreichst."
Seite 29

"Vielleicht erschuf Gott die Wüste nur, damit sich die Menschen an den Dattelpalmen erfreuen sollen."
Seite 93  

"Warum soll ich dann auf mein Herz hören?"
"Weil du es niemals zum Schweigen bringen kannst. Und selbst wenn du so tust, als ob du es nicht hörst, so wird es doch immer wiederholen, was es vom Leben und von der Welt hält."
Seite 136

 

 

22.11.2011 um 21:30 Uhr

BücherQuotes #25

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Dadurch, dass du immer mehr Zeit in dir hast, wirst du älter."
Seite 237

21.11.2011 um 20:04 Uhr

BücherQuotes #24

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen."
Seite 72
 
 

16.11.2011 um 18:22 Uhr

BücherQuotes #23

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Und die Moral von der Geschichte ist, dass die Leute beim Umgang mit Büchern leidenschaftlich werden?", sagte ich und neckte sie ein wenig damit. "Und deshalb müssen die Lesezimmer stichprobenartig kontrolliert werden?"
Seite 841
 

15.11.2011 um 18:28 Uhr

BücherQuotes #22

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Es ist praktisch, dich dabei zu haben." Sie schälte mit dem Fingernagel etwas davon ab, steckte es sich in den Mund und verzog die Nase. "Bitter."
"Daran erkennt man, dass es Medizin ist", sagte ich. "Wenn es gut schmecken würde, wäre es eine wirkungslose Leckerei."
"Ist es nicht immer so im Leben?", erwiderte sie. "Wir wollen das Süsse, brauchen aber das Bittere."
 

19.10.2011 um 15:46 Uhr

BücherQuotes #21

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Es gibt keinen Kummer, über den ein Buch nicht hinwegtrösten könnte (...)
Seite 295

12.10.2011 um 00:01 Uhr

BücherQuotes #20

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

In diesem Land des weissen Mannes bin ich die Niedrigste der Niedrigen. Unterjocht, weil ich nicht weiss bin, und noch einmal unterjocht, weil ich kein Mann bin. Ich bin die Verkörperung alles Ausgestossenen und Verachteten - die Frau, die Farbige, der Stamm, die Erde - von all dem, was keinen Platz in der Welt der weissen Technologie hat. Ich bin der Baum, der abgeholzt wurde, um Raum für die Fabrik zu schaffen, die die Luft verpestet. Ich bin der Fluss voller schmutziger Abwässer. Ich bin der Körper, den die Seele verachtet. Ich bin die Niedrigste der Niedrigen, der Dreck unter ihren Füssen.
Seite 77
 

05.10.2011 um 22:06 Uhr

BücherQuotes #19

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Wieso sah der Tod so jung aus?
"Weil er zu der Zeit noch so jung war, ganz einfach! Das war der Tod in der Sturm-und-Drang-Phase!"
Seite 163

"Je nachdem auf welche Art du stirbst, siehst du eins von den Letzten Tieren. Die Letzten Schmetterlinge sind für Leute, die verbrennen. Die Letzten Kolibris sind für Herzinfarkte. Der reinste Todeszoo ist das hier."
Seite 168 

04.10.2011 um 16:09 Uhr

BücherQuotes #18

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Ich hab dir ja gesagt, es gibt Schlimmeres im Leben als Drachen", sagte er. "Zum Beispiel die Liebe."
Seite 50

08.03.2011 um 17:42 Uhr

BücherQuotes #17

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Was sind Entscheidungen? Wofür sind sie da? Sie sorgen dafür, dass es weitergeht. Dass der Fluss flliesst. Wer anhält, wird zum stehenden Gewässer. Das stinkt irgendwann.
S. 117
 
Ich glaube, Toleranz hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun, wozu auch das Wissen um die eigenen Schwächen gehört und und die Fehler, die man macht.
S. 148
 
  

09.01.2011 um 14:03 Uhr

BücherQuotes #15

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Warum zeigen sich bestimmte Designer und Modemacher so besses von Pelzen, jedes Jahr aufs Neue? Klar, einige Menschen tun für Geld alles, aber eine andere Theorie ist das Cruella-de-Vil-Syndrom, bennant nach der dalmatinerfellverrückten Schurkin aus 101 Dalmatiner. Meine Erklärung lautet so: Pelztiere sind von Natur aus schön. Diejenigen, die Pelze am lautesten befürworten, sind, gelinde gesagt, nicht von Natur aus schön. (...)
Das würde auch erklären, warum der gleichermassen angeberische wie vulgäre Pelzliebhaber Karl Lagerfeld ständig mit diesem Fächer herumläuft. Und Donatella Versace? Tja, damit lasse ich's mal gut sein. Bei Mode geht es ja ausschliesslich darum,dass man sich selbst herausputzt und hofft, danach besser auszusehen. Vielleicht versuchen Pelzfreaks wie Cruella, ihr unseliges Aussehen dadurch zu kompensieren, dass sie die Schönheit einer anderen Kreatur klauen.
 
  

02.01.2011 um 00:50 Uhr

BücherQuotes #15

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Und auf dem Nachhauseweg hab ich zu mir gesagt: Unglücklich die Armen im Geiste, die weder die Trance noch die Schönheit der Sprache kennen.
 

01.01.2011 um 18:55 Uhr

BücherQuotes #14

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Kurz, meiner Ansicht nach ist die Katze ein modernes Totem. Man kann sagen, was man will, man kann grosse Reden schwingen über die Evolution, die Zivilisation und jede Menge anderer Wörter mit "tion", der Mensch ist seit seinen Anfängen nicht weit vorangekommen: Er glaubt immer noch, dass er nicht zufällig hier ist und dass mehrheitlich wohlwollende Götter über sein Schicksal wachen.
 

23.10.2010 um 21:45 Uhr

BücherQuotes #12

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Kindheit II

 

Ins Buch
steigen
lieben
die Augen
des Siebenschläfers
des Buches
und bleiben 

 

  

16.09.2010 um 00:01 Uhr

Bücherquotes #10

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Und dass ich mich, wenn dieses Begehren nicht da war, lieber mit einem dicken Buch ins Bett legte, nicht notwendig einem guten, aber einem dicken, einem, das mich durch sämtliche Schlaf- und Wachphasen begleiten würde. Ohne Buch zu schlafen war schlimmer, als nicht allein zu schlafen. Auch das war ein Grund, warum ich keine spontanen Affären einging - oder mindestens bis zu Nico nicht eingegangen war -, weil mein angelesenes Buch nämlich zu Hause auf der Bettdecke lag. Es musste schon sehr viel passieren, damit ich das vergass.
 
  

30.08.2010 um 19:03 Uhr

BücherQuotes #9

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

In Harriet's eyes, you were either loyal, traitorous, or an idiot; her childlike worldview lacked nuance. She sulked; she pouted and stewed and wheedled and undermined; she was as maddening as a nine-year-old. And yet her portrayal of Maxine Biedelman had been powerful and entertaining and fully developed. Was it possible to be better at being someone else than you were at being yourself?
 
  

11.08.2010 um 20:23 Uhr

BücherQuotes #8

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Wir hielten den Atem an. Mir schwindelte. Ich nahm die Bücher eines nach dem andern in die Hand, schlug sie auf, betrachtete die Portraits der Autoren, reicht sie Luo weiter. Sie mit den Fingerspitzen berühren war, als würden Leben einen durchströmen, andere Leben.
"Ich komme mir vor wie im Film", flüsterte Luo, "wenn die Gangster einen Koffer voller Geldscheine öffnen..."
"Kommen dir auch fast die Tränen?"
"Nein, ich spüre bloss Hass, Hass, Hass gegenüber allen, die uns diese Bücher verboten haben."
 
  

13.07.2010 um 11:21 Uhr

BücherQuotes #7

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Wenigstens gibt's hier keine Bibliophagen, die an allem Geschriebenen rumknabbern woll'n", sagte Susi.