Jaris Büchergebrabbel

19.06.2010 um 17:02 Uhr

BücherQuotes #6

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Guten Morgen. Ich bin Kemal Kayankaya, habe zu Weihnachten eine Lizenz für Privatermittlungen geschenkt bekommen und will, nachdem ich Sankt Nikolaus als Schwulen enttarnt habe, nun beweisen, der langhaarige Sohn Gottes war der grösste Haschisch-Hippie von Jerusalem."
 
Fröhlich Fröhlich 
 
  

26.05.2010 um 22:49 Uhr

BücherQuotes #5

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"It hsd darkened my soul. All the skin-whitening creams sold in the markets of India won't clean my hands again."
 
  

02.05.2010 um 21:25 Uhr

BücherQuotes #4

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"It is an anicient and venerated custom of people in my country to start a story by praying to a Higher Power.
I guess, Your Excellency, that I should start off by kissing some god's arse.
Which god's arse, though? There are so many choices.
See, the Muslims have one god.
The Christians have three gods.
And we Hindus have 36'000'000 gods.
Making a grand total of 36'000'004 divine arses for me to choose from."

  

08.04.2010 um 15:27 Uhr

BücherQuotes #3

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Dort drüben", sagte die Katze und schwenkte ihre rechte Pfote, "wohnt ein Hutmacher; und hier" - und dabei winkte sie mit der anderen Pfote - "wohnt ein Schnapphase. Du kannst es dir heraussuchen, welchen du besuchen willst - verrückt sind sie beide."
"Aber ich will doch nicht unter Verrückte gehen!", widersprach Alice.
"Ach, dagegen lässt sich nichts machen", sagte die Katze; "hier sind alle verrückt. Ich bin verrückt. Du bist verrückt."
"Woher weisst du denn, dass ich verrückt bin?", fragte Alice.
"Musst du ja sein", sagte die Katze, "sonst wärst du doch gar nicht hier."
 

30.03.2010 um 20:23 Uhr

Bücherquotes #2

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

"Was würde aus ihr werden, wenn sie sich von ihrem Mann trennen musste? Nichts hatte sie auf die Einsamkei vorbereitet. Sie kannte nicht den Trost der Bücher, die ihm stets Gesellschaft geleistet hatten. Das war ein grosser Unterschied. Bei ihm nahm die Lektüre sogar einen Platz ein, den er nie einem Menschen eingeräumt hatte. Warum sein Leben mit sinnlosem Alltagsgeschwätz vergeuden, wenn man in einen Dialog mit den besten, den aufregendsten Denkern aller Zeiten treten kann? Warum sein Leben mit durchschnittlichen Geschöpfen bevölkern, die womöglich anziehend sind, aber keine scharfen Denker, wenn man die Wahl hat, Platon, Seneca und Proust zu besuchen?
Völlig fremd war ihm der Kult um das, was die Welt gemeinhin als Wirklichkeit, als Grundstoff der Existenz bezeichnete. Über die triumphierenden Mienen, mit denen sich seine Zeitgenossen in den Alltagskampf warfen, konnte er nur lächeln. Er hatte nie eingesehen, was heldenhaft daran war, sich auf die ebene, glatte Oberfläche des menschlichen Daseins in seiner banalsten Ausformung einzulassen.
(...)
Wie aber liess sich jene weite Welt des Denkens, in die er sich wagte, einem Menschen erklären, der nie im Leben aus blossem Vergnügen ein Buch aufgeschlagen hatte, der gar nicht wusste, was das bedeutete?"
 
Aus: Die Schachspielerin von Bertina Henrichs (S. 70 - 71)

10.03.2010 um 20:18 Uhr

BücherQuotes #1

von: Jari   Kategorie: BücherQuotes

Aus: Fräulein Smillas Gespür für Schnee

 

 

"Er hing an meiner Mutter mit einem für die Welt nicht sichtbaren Gummiband, das jedoch die Wirkung und die physische Realität eines Treibriemens besass." 
S.45

 

 

 

 

"Eine Hitze von derselben beruhigenden Art, die man sich in einem Kernreaktor vorstellt."

 

S.45 

 

 

"Gibt es irgendeine Institution, die Sie nicht rausgeworfen hat, Fräulein Jaspersen?" 
"Soweit ich weiss, bin ich beim Einwohnermeldeamt noch registriert", sage ich.
S.114

 

 

 

"Manche Frauen können Soufflé machen. Haben zufällig gerade ein Rezept für Mokkaparfait in ihrem Sport-BH. Können mit der einen Hand ihre Hochzeitstorte schichten und mit der anderen Pfeffersteak Nossi Bé machen.
Darüber sollten wir uns alle freuen. Solange das nicht heisst, dass wir anderen ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil wir noch nicht mal mit unserem elektrischen Toaster auf du und du sind."
S. 128