Auf VerloreneWerke ein Stöckchen geklaut :) 1. Stöckchen ausfüllen 2. 3 eigene Fragen hinzufügen. Das Stöckchen kann haben, wer will :)
1. Kann es passieren, dass du dich beim Lesen so über ein Buch aufregst, dass du lauthals schimpfst, ohne daran zu denken, dass dich vielleicht jemand hören könnte? Und wenn ja: Ist dir das schon mal in der Öffentlichkeit passiert? Oder kennt deine Umgebung das schon von dir und ignoriert dich dabei?
Das kann schonmal vorkommen. Und da ich beim Lesen, vor allem wenn es sich um ein sehr gutes Buch handelt, alles um mich herum vergesse, ist es mir auch schon in der Öffentlichkeit passiert, dass ich einfach plötzlich "WAS?" oder "Das geht doch nicht!" oder auch einfach nur "ARGH" sagte. Im Zug ist das manchmal etwas unangenehm, aber meistens hört da eh keiner hin.
Meine Familie und Freunde sind auch Leser und wollen deshalb oft wissen, was mich denn da so aufregt. Dann können unter anderem interessante Diskussionen entstehen.
2. Gestern habe ich die Aufzeichnung der zweiten Sendung „Die Vorleser“ gesehen. In dieser hat Amelie Fried dem Zuschauern am Ende recht gönnerhaft das Recht auf Unterhaltungsliteratur (im Gegensatz zur anspruchsvollen Lektüre) zugebilligt, solange diese "gut" ist. Dies bringt mich zu meiner zweiten Frage: Was bedeutet für dich „gute Unterhaltungsliteratur"?
Gute Unterhaltungsliteratur? Das muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Wie jeder für sich selber entscheiden muss, welches Essen gut ist. Da jeder Mensch seinen eigenen Geschmack hat, kann ich diese Frage nur für mich selbst beantworten.
Für mich ist Unterhaltungsliteratur, die ja auch wirklich eine Daseinsberechtigung hat (urks, wenn ich daran denke, immer noch solche super-tiefgründigen Sentimentalschunken zu lesen, bekomme ich Bauchweh...), dann gut, wenn es nicht einfach nur 08/15 ist. OK, viele sagen jetzt, dass Unterhaltungsliteratur 0815 ist, aber dem ist nicht so. Es gibt Autoren, die es schaffen, eine einfache Story unterhaltsam und spannend zu verpacken und die Charaktere glaubhaft und real zu gestalten. D.h. Autoren, die schreiben können. Und diese Autoren schaffen es, auch Trivialliteratur spannend zu gestalten.
3. Und daraus folgt gleich die dritte Frage: Gibt es ein Buch, von dem du niemals zugeben würdest, dass du es gelesen hast? Und wenn ja: Welche Gründe gibt es dafür, dass du zu dem Titel nicht stehen kannst?
Also, da gibt es natürlich ein paar Kitschromane.... Aber die habe ich auf diesem Blog auch schon erwähnt, also zählen die nicht.... *nachdenkt* Twilight? Da hab ich schon oft zugegeben, dass ich das gelesen habe. Glattauer? Ne, der ist gut. Da kann ich zu stehen... Mir fällt echt nix ein... Ausser die Kitschromane...
4. Was ist die höchste Summe, die Du für ein Wunschbuch - das einzige seiner Art - bezahlen würdest?
Hart, diese Frage... Da ich ja momentan zur Schule gehe, habe ich praktisch kein Geld. Aber ein Wunschbuch... Das Einzige seiner Art? Ich glaube, ich als bibliophiler Mensch, würde da doch eine gewisse Summe für ausgeben ;) Was meiner Mum jedoch gar nicht gefallen würde...
5. Hast Du schon mal einen Roman zur sinnlichen Stimulierung gelesen? Welchen?
Nö, aber das möcht ich mal machen. Aber das meiste, was ich so in den Händen hatte, war Schund... :(
6. Welches neue Genre wirst Du - vielleicht entgegen Deinen Gepflogenheiten? - als nächstes ausprobieren und warum?
Ich habe, entgegen meinen Gepflogenheiten, Sci-Fi gelesen (The Hitchhiker's Guide to the Galaxy). Vielleicht werde ich auch mal wieder Fantasy lesen, was ich schon lange nicht mehr getan habe. Heute habe ich auch mal wieder einen Thriller zur Hand genommen, was ich auch schon lange nicht mehr getan habe. Hm... ich könnts mal mit was Historischem versuchen?
OK, jetzt muss Jari also drei Fragen hinzufügen... Ähm...
1. Dein Lieblingsautor gibt bekannt, dass er das Schreiben aufgeben möchte. Wenn du die Chance dazu hättest, würdest du ihn davon abbringen?
2. Wie lange hältst du es ohne Lesefutter aus?
3. Nach welchem System ist dein Bücherregal organisiert?