Summer in the City
Endlich ist er da - der Sommer. Was macht man(n) nun als Städter ohne Balkon oder Terrasse - nun man geht mit Decke, I-Pod, einem Buch, was zu essen und natürlich zu trinken in den Stuttgarter Central Park. Was ich auch gestern getan habe mit A. Ein schönes Plätzchen ist gleich gefunden, direkte Sonneneinstrahlung und ein Kastanienbaum für eventuellen Schatten ist auch in der Nähe. Ausgezogen - Decke ausgebreitet und hingelegt. Fressalien ausgebreitet, Stöpsel in die Ohren und das Leben geniesen. Fehlte nur noch das Meeresrauschen. Um uns rum auch lauter nette und fröhliche Menschen.
Und wie nett - da sind ja zwischen den liegenden Leibern auch noch einige Enten unterwegs. Die könnte man doch anlocken und ein wenig füttern. Schnell ein wenig Brot ins Grass geschmissen - und die Süssen watschelten auch schon zu uns. Nein wie goldig. "Liebe Entchen, was seit ihr zwei nette, süsse Schätzchen", sage ich noch und schon ist es passiert. Beim Versuch die Drecksviecher mit der Hand zu füttern, hat mich doch glatt eine von den Enten aus der Hölle in den Unterarm gezwickt, und zwar so stark, dass es gleich wie irre angefangen hat zu bluten. Und das Mistteil gleich in Angriffstellung und wieder auf mich los. Konnte es diemal noch mit einem gekonnten Hieb abwehren. Nichts wie weg hier - muss zum Arzt - bin am Verbluten - und ihr zwei Sauenten kommten auf den Grill im Wienerwald.
1/2 Stunde später sass ich in der Notaufnahme des Krankenhauses. Tetanusspritze und mit drei Stichen die Wunde genäht.
Auf ein Neues und Küsschen
