Miese Laune der Menschen!
Zur Zeit bin ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, d.h. ich nehme Busse und Bahnen - morgens hin und abends zurück. Mal abgesehen von den Gerüchen die mir täglich in die Nase steigen (wir haben doch keine Wassernot, und das Deo wurde bereits in den 30er erfunden) fällt mir ganz besonders folgendes auf: bei ganz vielen Mensch sind die Mundwinkel nach unten. Ja wirklich, achtet mal darauf. Selbst bei den Schülern zeigt alles auf negative Grundeinstellung. Ist die Grundeinstellung bei uns in Deutschland bereits so schlecht? Sind wir alles übelgelaunte Zeitgenossen? Wie soll es denn wieder aufwärts gehen, wenn wir alle so drauf sind? Ach ja, Angie hat ja auch die Mundwinkel nach unten. Na dann Prost Mahlzeit und wo gehts bitte zum Auswandern.
Auf ein fröhlicheres und Küsschen

War eben spazieren und wurde ständig angegrinst!
LG
also ohne scherz - vielleicht einfach nur ein schutzmechanismus im alltagsdjungel?
bb,
Noch schlimmer finde ich zu dieser Jahreszeit, wenn sich Achselhaare den Weg in die weite Welt bahnen. Das erzeugt bei mir ALARM. Grrrr.
Und nu geht es wieder raus auf den Pflanzen beladenen Balkon ;-)
GLG Daki
ist immer so irritierend, wenn man in einem gang im supermarkt steht, und frau plötzlich von einer schweißwolke umgeben ist, die scheinbar schon eine eigene gedankenstruktur besitzt (wer pratchett liest.. ich fühl mich hier immer an den geruchsmantel des stinkenden alten ron erinnert..), der nächste mensch aber mehrere meter entfernt steht...
bevor man dann entstezt und absolut angwidert zu der erkenntnis gelangt, dass tatsächlich dieses weit entfernte wesen derartig müffelt. *würg*
Und Angie hat auch die Mundwinkel unten hängen wenn sie lacht. Das ist ein echtes Kunststück #gg#.
Liebe Grüße,
von Daydream
ich bin echt frohlich denke meistens poitiv.... und meine mundwinkel sind auch nach unten gezogen (was mich sehr stört ich kann total glücklich sein und hab ne fresse als würde alles leiden der welt auf mich übertragen wäre......
hmm naja
greez
su
Ich habe gerade vor kurzen noch irgendwo gelesen, das der Mund mit am meisten über den Menschen mit aussagt. Am ihn erkennt man vor allen wie die Grundeinstellung eines Menschens ist.
Aber ich mag den öffentlichen Verkehrsmittel auch nicht gerne, das wird mir gerde in den ferie jetzt alles viel zu teuer. Grauen voll diese Preise...
Dann sollen mich doch wenigstens die fremden dabei in Ruhe lassen!!!
Ich bin lange genug mit so nem langen Gesicht rum gelaufen und habe gemerkt, das es mir selber besser geht, wenn man öfter mal bewußt lächelt.
und es ist ein ganz tolles Gefühl, wenn wildfremde zurück lächeln!
ich mein der letzte ist 2 1/2 monate her? *umguck*
Abenteuer Straßenbahn
Variante I) Der Betrunkene
Täglicher Alptraum
Ein heillos Betrunkener
In der Straßenbahn
Alles versteckt sich still
Hinter Zeitung und Buch
Wie Kinder glauben
Man sehe sie nicht
Mit Händen vorm Gesicht.
Der Betrunkene ist nicht still
Aber böse und laut
Nicht angepasst und höflich
Wie es sich gehört
Wie man es erwartet
Von fremden Mitreisenden
Sondern es treiben ihn um
Ungute, wirre Gedanken.
Verstecken hilft nicht
Jetzt greift er Passagiere an
Mit garstigen Worten, hasserfüllt
Schwer wiegende Beschuldigungen
Wild ausgestoßen
Auf hilflos eingekeilte Reisende
Ein sanftes Aber Aber
Reizt zu gesteigerter Aggression.
Täglicher Alptraum
Ein heillos Betrunkener und doch:
In der Straßenbahn regt sich hinter
Buch und Zeitung versteckt
Etwas wie Sehnsucht und Neid
Alles herausschreien, einmal
Mit genial verqueren Worten
Ohne Angst, einmal nur.
Variante II) Der Betrunkene
Rumps die Tür fliegt auf
Mit Gebrüll und Getöse
Stürzt ein Mann sturzbetrunken
In die Straßenbahn
Verfehlt knapp den Schoß
Einer peinlich berührten Dame
Sitzt schließlich bequem
Eine Flasche Bier in der Hand
Acht bereits im Magen
Grob geschätzt, vielleicht mehr
Aus ist es nun mit entspannter
Straßenbahn-Feierabend-Lektüre
Jetzt heißt es lauschen
Was er zu sagen hat
Was es zu tadeln gibt
An hinterhältigen Kollegen
An Denen-Da-Oben und überhaupt
Mitreisende bleiben nicht verschont
Von wüsten Schimpf-Tiraden
Mürrisch ist man eben, gereizt, erregt.
Peng klirrt Flasche auf Boden
Kinder schauen verstohlen
Verschreckt, verstört auf den Mann
Jetzt ist er eingeschlafen, endlich
Hat es ein Ende mit bösem Getobe
Laut vernehmbar ein Schnarchen
Von entspannt-hängenden Lippen
Waffenstillstand ist eingekehrt
Doch wird der nächste Halt bereits befürchtet
Wenn ein kleiner Ruck alles aus dem Frieden reißt.
Variante III) Die Betrunkene
Zeigefinger wichtig in die Höhe gereckt
Will heißen: Bitte Achtung jetzt
Und erhöhte Konzentration
Der Nebenmann wird um
Ungeteilte Aufmerksamkeit ersucht
Die Gegenüber-Frau sowieso
Minutenlang bleibt der Zeigefinger
In senkrechter Haltung.
Höflich senkt man das Buch
Für wenige Augenblicke.
Hofft auf Verständnis für Lesende
Weist mit kurzen Versuchen
Begehrlicher Blicke auf Geschriebenes
Die Betrunkene auf Leselust hin
Nichts da man kennt kein Pardon
Der Finger bleibt unbeirrt im Einsatz.
Der Bedrängten wird es zu bunt
Das Buch vors Gesicht haltend
Sucht sie zu vergessen Anstand
Höflichkeit, Manieren, Benimm
Hartnäckiger Zeigefinger
Pocht rhythmisch auf Buchrücken
Fragt mit barschen Worten
Nach der Kinderstube.
Ein lieber Gruß, \"Buchzeiger\"
Lauernde Gefahren, die immerzu an unserem Ego nagen, wie diskriminierende Werbung, die uns einreden moechte, das wir nur zu einer bestimmten Gruppe von Uebermenschen gehoeren, wenn wir ihre Produkte kaufen, sind Dinge, vor denen wir uns schuetzen muessen.
Hierzu muss man den ewigen unsinnigen Neid erwaehnen, der auch von ebensolcher Werbung geschuert wird.
Das Bloede an dieser Sache ist, das wenn wir dann endlich alles besitzen, worum wir die Anderen beneiden, dann wollen wir noch mehr und immer mehr.
Wir muessen uns also taeglich selber ueberpruefen, ob wir auch wirklich das tun, was wir selber wollen oder nur das, was uns angebliche Vorteile verschafft.
Doch eines ist gewiss. Wir werden keine besseren Menschen, wenn wir uns mit Guetern ueberhaeufen und immer \"schoener und juenger\" aussehen. Auch von Anderen ernten wir keine Lorbeeren dafuer.
Wir sollen es nur glauben, um Schoenheitsprodukte etc. zu kaufen.
Kleiner Rat: Schaue Dir die Menschen genau an und schrecke nicht gleich zurueck, wenn sie grimmig aussehen.
Ausserdem: Lass Dich von dem Mist im Fernsehen nicht anstecken.
Wenn mich einer anlacht und der mir aber unsympathisch ist lächel ich garantiert nicht zurück.Auch nicht aus nettigkeit.Von Heuchlerei halte ich nicht viel.Dann lieber doch die Mundwinkel nach unten.
Die Leute die immer am lautesten schreien wie mies die anderen sind, sind selbst nicht besser.Würde man sich selbst von oben beobachten, dann würde man sich öfters dabei ertappen wie man die Fehler macht die man bei anderen nicht so gut findet.
Viele winken immer Sachen von sich ab,dabei machen sie es selbst nicht besser.Oder tun zumindest so als ob sie es täten.
Zu der Werbung, wer sich von sowas leiten lässt naja...hat in seinem Leben nicht viel von sich selbst, sondern greift nach irgendwelchen Dingen die einem vorgegaukelt werden.Traurig sowas.Aber jedem das seine.
eine Freundin von mir musste zum medizinischen dinest vom Arbeitsamt. sie hat seit kurzem starke Depressionen. Der Arzt vom Arbeitsam hat gemeint, das könnte nicht sein. Ihre Mundwinkel würden nicht weit genug herunter hängen.
Meiner meinung nach muss das mit der Muskulatur im Gesicht zusammenhängen. Also, wer generell viel lacht, hat einen ausgeprägten \"Mundwinkel-Hebemuskel\". Und wenn dieser mensch mal depressiv wird, können die Mundwinkel nicht runter, weil der Muskel zu stark ist. Wer einen Schlaganfall hatte, bei dem ist der Muskel ja erschlafft und da hängen die Mundwinkel auch.
ERGO: Öffentliche Verkehrsmittel-benzutende Menschen haben nichts zu lachen ;-)
naja, also DAS nervt doch auf die Dauer auch, da könnte einem ja langsam aber sicher der Gedanke kommen, man wird ausgelacht...lol, naja, aber Angie ist auch nicht an allem schuld XD noch eine gute nachtruhe,
felicis
not bad.
Also da ich meist dauer gutgelaunt bin...