Soulnight
Samstag Abend in Spätzlescity - was machen mit einer 85jährigen. Da bietet sich doch die Soulnight an, die von allen so gepriessen wurde. Wir also da hin, Tante, A und ich. Start der Veranstaltung um 22 Uhr. Location: in einer Hotelhalle. Als wir um 21:30 Uhr da hin gekommen sind, waren schon vor uns Menschenmassen da. Was gibt es hier umsonst? Buffet: nach dem Motto: Eat as much as you can?. Wird hier eine Gangbang für einen Porno gedreht? Gibt es hier Willkommensgeld für die neuen Bundesbürger? Endlich einen Platz ergattert und dann fing auch schon die Band an zu spielen. Die Band: Boney M. aus dem Jahre 1945. 4 Männer und eine Frau. Alles Black Peopel. Man könnte erwarten, dass die Stimmen der Band wenigstens soulig gewesen wären, statt dessen aber Mezzosopran und Bass, wobei der Sopran vom Mann übernommen wurde. Also sehr gelungen. Erst jetzt habe ich dann auch bemerkt, dass es sich bei der Veranstaltung wohl um eine Hausmesser der Frima Medina handelte. Medina stellt Inkontinentwäsche und Gehhilfen her. Um einen Drink zu bekommen, musste ich erst über 20 Gehhilfen steigen bzw. stolperen, an ein paar abgelegten Holzbeinen vorbei, über sonstige diverese Erstatzteile steigen und schliesslich an der Bar mich noch mit einer Horde von Gebissträgern um einen Drink schlagen. Dieser Abend war wirklich perfekt und vollkommen. Um 22:30 Uhr sind wir dann fluchtartig abgezogen. Ich sah nämlich schon die Maden des nahen Friedhofs sich Servietten umbinden. Nix wie raus hier aus der Patologie.
Auf ein Neues und Küsschen

mit dir macht es bestimmt viel spass auszugehen..*lach*..
liebe grüße
blue