Mit dem Kopf voran

25.11.2004 um 18:58 Uhr

Was bringt der Kampf gegen Drogen?

Nicht viel, vor allem dann nicht, wenn er so wie heute in vielen Ländern praktiziert wird, meint Jeffrey A. Mirron, Professor für Ökonomie der Unversity of Boston, in seinem neuen Buch Drug War Crimes:

Many people believe that the huge cost of drug prohibition is an acceptable price to pay for its purported benefits—reduced drug use and associated health problems, fewer traffic and industrial accidents, and less crime and poverty.

According to economist Jeffrey A. Miron, however, most of the ills typically attributed to drug consumption are due not to drugs per se but to drug prohibition. In Drug War Crimes: The Consequences of Prohibition, Miron shows that prohibition increases violence, creates new health risks for drug users, enriches criminals, and diminishing our civil liberties. Prohibition, he forcefully argues, is a poor method of reducing drug use and an inappropriate goal for government policy.

23.11.2004 um 07:31 Uhr

Klimawandel und Arktis

Bringt der soeben herausgegebene Bericht des internationalen Artic Councils Arctic Climate Impact Assessment wirklich neue besorgniserregende Erkenntnisse über einen besonders starken Erwärmungstrend oder ist dieser Report ein weiteres Beispiel für eine Klimaforschung, die mit zurechtgelegtem Datenmaterial nur das bestätigen will, das ohnehin schon alle genau zu wissen glauben: die Katastrophe naht.

Jerry Taylor, Klimatologe an der amerikanischen Oregon State University, hat sich auf Tech Central Station mit den Ergebnissen dieser Studie beschäftigt und bleibt skeptisch:

The ACIA appears to be guilty of selective use of data. Many of the trends described in the document begin in the 1960s or 1970s -- cool decades in much of the world -- and end in the warmer 1990s or early 2000s. So, for example, temperatures have warmed in the last 40 years, and the implication, "if present trends continue," is that massive warming will occur in the next century. Yet data are readily available for the 1930s and early 1940s, when temperatures were comparable to (and probably higher than) those observed today. Why not start the trend there? Because there is no net warming over the last 65 years?

22.11.2004 um 06:27 Uhr

Polygamie und Terrorismus

William Tucker geht in der Jerusalem Post der Frage nach, ob und warum polygame Gesellschaften eher vom Terrorismus bedroht sind als Polygame Gesellschaften. Nach seiner These wird der Kampf um das "knappe Gut" Frauen häufig bis aufs Messer geführt:

The rules of polygamy and monogamy are well known to scientists. It's really a matter of simple arithmetic. Into every society is born approximately the same number of males and females. If each takes one mate - if there is "a girl for every boy and a boy for every girl" - then all will all have an approximately equal chance of mating.

If a society tolerates polygamy, however, the equation changes. When one man can take several wives, other men will have none. If there are five eligible males for every four eligible females, for instance, one in five males must remain unmarried.

This creates social tensions. It also creates strategies to deal with these tensions. One is to allow child marriage. Because there is a "wife shortage," men are permitted to reach further down into the female population, marrying girls that have barely reached puberty. In some ancient societies, grown men married infants and waited for them to grow up.

 

21.11.2004 um 22:57 Uhr

Wie ratlos sind Volkswirtschaftler?

Zunächst vielen Dank an Markus, der mit "Ratlose Volkswirtschaftler?" wieder einmal mit einem kleinen Seitenhieb aus der Versenkung aufgewacht ist und mir mit diesem Kommentar  eigentlich sehr aus dem Herzen spricht? Doch ist es bloß die fehlende Fähigkeit der Ökonomen ihre Ideen verständlich unters Volk zu bringen? Nicht nur, sondern auch die mangelnde Bereitschaft von Journalisten und Mitmenschen, sich bei der Erledigung ihres Jobs etwas tiefgründiger mit der Materie Volkswirtschaft zu beschäftigen. Es gibt eine Vielzahl leicht verständlicher Einführungen in die Welt der VWL. David Friedmans "Der ökonomische Code" oder Ulrich van Suntums "Die unsichtbare Hand" sind nur zwei von vielen Beispielen. Doch wer macht sich die Mühe für eine Materie etwas mehr Zeit aufzuwenden, die für viele mit bloßem "gesundem Menschenverstand" erfaßbar erscheint. Gerade die Riege der Journalisten glänzt häufig durch eher dürftiges Hintergrundwissen. Nichts ist einfacher, als vor diesem Hintergrund mit dem Finger auf die Wirtschaftsforschung zu zeigen. Bei aller berechtigten Kritik, wer Informationen braucht muß sie sich auch gründlich suchen und nicht darauf warten, dass sie einem in mundgerechten Stücken hinterhergeworfen werden. Ganz nebenbei, das Niveau des biologischen Wissens in den Medien und in der Bevölkerung läßt auch zu wünschen übrig.

20.11.2004 um 15:19 Uhr

Hinter den Kulissen der Politik

In mehr als vierzig Jahren haben Ökonomen mit der Forschungsrichtung Public Choice den Staat als Wohlfahrtsmaximierer gründlich entmystifiziert. Einen sehr guten Überblick über die Ergebnisse dieser Forschung gibt der Artikel The Public Choice Revolution von Pierre Lemieux von der kanadischen Quebec-Universität in Ottawa.

19.11.2004 um 14:54 Uhr

Liegt Rauchen an den Genen?

Nach Ansicht von Jaqueline Vink vom Department of Biological Psychology der niederländischen Vrije Universiteit gibt es jedenfalls einen positiven Zusammenhang zwischen der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und der genetisch Prädisposition des Rauchers. Dabei konnte sie offenbar auch die Übeltäter auf mehreren Chromosomen lokalisieren.

19.11.2004 um 10:34 Uhr

Ratlose Volkswirtschaftler

Taz kritisiert die Volkswirtschaftler für zu eindimensionales Denken, mangelnde Kreativität und fehlende Selbstkritik. Ob der Autor allerdings den tiefgreifenden Einblick in die ökonomischen Diskussionen an den vielen verschiedenen Forschungsstätten besitzt, darf bezweifelt werden. Was allerdings wirklich interessant ist, ist das Bild der Wirtschaftsfachleute in der Öffentlichkeit. Unbestritten fehlt es vielen und nicht nur ungebildeten Menschen am Verständnis für diese Fachdisziplin. Das kann allerdings nicht nur auf die mangelnde Bildung oder Bildungsbereitschaft der Allgemeinheit zurückgeführt werden. Scheinbar gelingt es den Experten in Wirtschaftsfragen nicht so richtig, ihr Wissen und gerade ihre Problemlösungen so anschaulich und verständlich zu verkaufen, dass damit auch ein breiteres Publikum erreicht wird. Sehr anschaulich zeigen das unsere fünf Wirtschaftsweisen, die sich jedes Jahr herablassen und dem Kanzler ein geradezu erschlagendes Werk der derzeitigen Wirtschaftentwicklungen und den dazu entsprechenden Empfehlungen in die Hand zu drücken. Ein bisschen fragt man sich schon, wer dieses Werk denn dann hinterher lesen wird. Eigentlich müsste dort ja noch mehr geschrieben stehen als die drei bis vier Empfehlungen, die man dann hinterher in der Presse lesen kann und die von Jahr zu Jahr doch sehr ähnlich klingen.

Wenn immer die gleich klingenden Empfehlungen auf so wenig fruchtbaren Boden fallen, gewinnt man schnell den Eindruck, dass es ebenso zwischen Politik und den Experten Kommunikationsschwierigkeiten gibt. Vielleicht ist es wirklich notwendig, dass sich beide Seiten Gedanken machen, wie die Verständigung miteinander verbessert werden kann. Dies ist umso wichtiger, wenn man sich die derzeitigen Entwicklungen in den meisten Industrieländern der westlichen Welt anschaut, in denen durchaus Probleme mit der wachsenden Globalisierung auftreten. Gerade jetzt sind die Volkswirte gefordert, sich an der Diskussion - wie man mit dieser Herausforderung in der Zukunft umgeht - auf allen Ebenen zu beteiligen. Dafür ist es auch dringend notwendig der Allgemeinheit  zu helfen, diese Disziplin besser zu verstehen. Ökonomie ist meiner Meinung nach ein grundlegendes Fach, welches an allen Schulen unterrichtet werden sollte, speziell wenn man sich anschaut, wie sehr wirtschaftliche Fragen heute alle anderen politischen Themen dominieren. In dem Sinne sollte die Kritik der taz dann eher konstruktiv aufgegriffen werden und nicht einfach als unfachliches Geschwätz eines Unwissenden mit klarer politischer Vorprägung verworfen werden.

18.11.2004 um 14:49 Uhr

Wenn hier mal nichts zu lesen ist...

... empfehle ich die ultimative Sammlung englischsprachiger Ökonomen-Blog's. Da "Das Team" nicht wirklich mehr ein Team ist, sondern ein Mensch mit einem Fulltime-Job, könnte es hier in Zukunft noch etwas ruhiger werden. Denn Bloggen ist im Vergleich zum Spamen kein lukrativer Broterwerb...

18.11.2004 um 14:34 Uhr

Kann man mit Spam-Mails Geld verdienen?

Offenbar gar nicht mal so wenig. In dem hier beschrieben Fall jedenfalls. Man schicke monatlich 300000000 Spammails wobei einer von 30000 Empfängern tatsächlich das beworbene Produkt kauft (10000). Beträgt die Provision 40$ pro Bestellung und das "Unternehmen" hat pro Monat 50000$ Betriebskosten bleibt das stattliche Sümmchen von 350000$ Dollar übrig. Nicht schlecht, wenn da nicht permanent der Knast drohen würde. Angesichts der Spamflut die man täglich zu ertragen hat scheint die Drohkulisse allerdings nicht besonders groß zu sein.

Via Newmarks Door.

16.11.2004 um 13:06 Uhr

Die Krafte der Blase

Für viele Kommentatoren war die platzende Internetblase zu Beginn dieses Jahrhunderts der Beginn des Untergangs des ökonomischen Abendlandes und sie rufen daher nach staatlicher Regulierung. Jason Potts, Ökonom an der University of Queensland, ist da ganz anderer Meinung (Liberty Bubbles):

A bubble is good for growth because it creates a low cost environment for experimentation. The results of these experiments may continue to fuel the evolving economy for decades to come. Real bubbles cause long run growth in economic systems that can withstand them. They should be left alone to do so. This is why real liberals don’t worry about real bubbles, and nor should anyone else.

 

 

11.11.2004 um 14:01 Uhr

Das Dilemma der Privilegien

Nicht nur die Umweltpolitik ist geprägt von unterschiedlichen Interessengruppen, die auf diverse Art und Weise vom Staat gegebene Privilegien suchen und ausbeuten.

Kelly Ross beschreibt das Dilemma in dem die Mitglieder unserer Gesellschaft ganz "rational" enormen Aufwand darauf verwenden, sich mit Hilfe staatlicher Privilegien auf Kosten anderer zu bereichern:

...Rents are the easiest kind of income. A rent is money paid for the use of a capital asset, whether land, a building, an office, a car, a bicycle, or whatever someone might want but cannot or does not want to own. The owner who rents out his assets need only worry about (illegal) damage like vandalism, theft, etc. and about (inevitable) depreciation, where the capital value of the asset declines in time through ordinary use. Loaning money is a kind of renting, where the asset may depreciate through inflation and where there is considerable risk that the borrower may default or go bankrupt. The element of risk introduces an element of profit, but a careful lender can see to it that borrowers have the assents to cover any defaults: and the legal right to recover capital distinguishes renting from a straight investment for profit (where the whole capital can be lost without legal, moral, or any other recourse). Like banks in that respect, most renting enterprises mix rents with profits: they invest for profit by running a business where they collect rents.

Because rents are the easiest and most secure kind of income, it is natural for people to want income from rents rather than principally from profits or wages, and to want rents that involve the least risk and labor as enterprises. This motive is called "rent-seeking," and there is nothing wrong with it. Indeed, those who collect rents in an economy serve the valuable function of seeking to maintain and preserve capital assets. It becomes wrong when rent-seeking means trying to collect rents off of capital that is not the rightful possession of the rent-seeker. This can be legally accomplished through the means that secure the rights of property in the first place: politics and the law. Through political influence people can be given ownership of things that are not their property, or should not be anyone's property. ...

 

10.11.2004 um 19:38 Uhr

Gefahr einer Klimakatastrophe systematisch übertrieben

Eine neue Studie des International Policy Network kommt zu dem Ergebnis, dass die vom IPCC sowie vielen Umweltaktivisten, Politikern und Medien propagierten Schäden des Klimawandels "wissenschaftlich und logisch fehlerhaft sowie von zweifelhafter ökonomischer Plausibilität" sind:

The views of pundits and politically motivated activists from myriad disciplines are often aired in the debate about climate impacts. Raising fears of future harms, these people promote proposals which, if implemented by policymakers, would often be more detrimental to humanity than the alleged harms they seek to prevent.

09.11.2004 um 16:17 Uhr

Zweckentfremdet

Diese und ähnliche zweckentfremdete Verwendung, wie etwa zur Abdichtung von Dächern und Straßenreparatur, finden zur Prävention von AIDS und Überbevölkerung kostenlos verteilte Kondome in Indien. Aber warum verhüten Inder ungern mit Kondomen?

08.11.2004 um 14:23 Uhr

Londoner City-Maut erfolgreich

von: steffenh   Kategorie: Wirtschaftspolitik

Dass die Londoner Straßennutzungsgebühr hält was ihre Befürworter versprachen, kommentieren Richard Bourn und Stephen Joseph in Australian Policy Online:

EIGHTEEN months after its introduction, London’s congestion charge has largely ceased to be controversial. The transport and environmental benefits are beyond doubt and the predicted social drawbacks have not materialised. A few concerns remain about the effects of the charge on some businesses in central London but these have been inflamed by the business interests that always opposed it. Meanwhile the success of the charge has been such that it has carried Ken Livingstone back for a second term as London’s mayor, after forcing the Labour party to readmit him and admit that its concerns about the charge were ill-founded.

The aim of the congestion charge was honest and explicit: to reduce traffic congestion by reducing traffic volume by 10 to 15 per cent. To achieve this, drivers are required to pay £5 per day if they enter central London between 7am and 6.30pm, Monday to Friday. In the event the reduction in traffic has been greater than anticipated. Overall traffic entering the zone is down 18 per cent during charging hours, with a reduction in car traffic of 30 per cent and a similar reduction in congestion. There has been little displacement of traffic into areas round the zone or additional congestion on the ring road. Motorists themselves have benefited; for those who still drive in the zone, journeys are quicker and more reliable.

Trotzdem haben die Kommentatoren vom Adam Smith Institute noch einige "Haare in der Suppe" gefunden.

Via Marginal Revolution und Ben Muse.

05.11.2004 um 06:46 Uhr

Geliebter Feind?

Ivan Eland, Politikwissenschaftler am amerikanischen Independent Institute, geht davon aus, dass das vor einer Woche veröffentlichte Video von Osama bin Laden den Wahlerfolg von Präsident Bush positiv beeinflußt hat. Dabei analysiert er auch, welche Motive Bin Laden möglicherweise hatte, seinem Feind diese Gunst zu erweisen:

... Naturally, the Republican electoral machine was thrilled that bin Laden moved electoral politics back onto more favorable terrain-national security. According to the New York Times, Richard N. Bond, a former Republican national chairman, noted that the video was a “reminder for all Americans that America is under attack-and who can be the best commander in chief in the war on terror is the central issue of this campaign.”

But why would bin Laden want to help his ostensible nemesis get reelected? Maybe because the Bush administration’s “war on terrorism” has done more to help al Qaeda than anything since the invention of gunpowder. Instead of using elite U.S. troops to capture or kill bin Laden during the war in Afghanistan, Bush allowed him to get away by relying on unreliable Afghan warlords.

If that wasn’t bad enough, Bush then fell into bin Laden’s trap. Terrorists and guerrillas-weaker players-use the standard tactic of attacking a stronger party to get an overreaction that will enable them to recruit more fighters, supporters and financial contributors. Bush’s quixotic post-9/11 flailing about for unrelated enemies to vanquish in Iraq, a nation that practices Islam and has Muslim holy sites, was such an overreach. In addition to siphoning off valuable U.S. intelligence capabilities and Special Forces from hunting bin Laden to deposing Saddam, Bush’s use of 9/11 as an excuse to embark on the Iraqi excursion actually increased the threat to Americans from terrorism. ...

04.11.2004 um 10:30 Uhr

Gottesstaat im Westen?

Anbei eine mit Sicherheit dem alten und neuen Präsidenten der USA wenig wohlgesonnene, doch durchaus lesenswerte Analyse des Wahlerfolgs von Bush. Die eigentliche Frage ist ja, warum hat dieser von den Europäern wenig geliebte amerikanische Präsident so viel Erfolg im eigenen Land. Mit Sicherheit gibt es dafür viele Gründe, einige davon werden in dem Artikel genannt.

 

 

zum Bild: ein weiteres Beispiel wie es Michael Moore immer wieder schafft, auf sehr plakative Art und Weise Botschaften zu transportieren, was nicht nur bei weniger gebildeten Personen durchaus gut ankommt.

03.11.2004 um 11:01 Uhr

Sonnenbrand

Bei der Analyse der Sonnenaktivitäten der vergangenen 11400 Jahre haben Forscher unter der Leitung von Sami K. Solanki vom Max Planck Institut für die Erforschung solarer Systeme festgestellt, dass Sonnenaktivitäten der Intensität der vergangenen 60 Jahre das letzte Mal vor 8000 Jahren auf das Klima der Erde einwirkten. Ein weiterer Hinweis auf die wichtige Rolle der Sonne als globaler Klimafaktor.

02.11.2004 um 13:45 Uhr

Schlechte Politik und die Ideen-Falle

Bryan Caplan, Assistant Professor an der amerikanischen Georg Mason Universität, in The Idea Trap über unbefriedigende wirtschaftliche Entwicklung, schlechte Politik und die Schwierigkeiten, dieser Politik zugrundeliegende Denkweisen zu überwinden:

... the least pleasant places in the world to live normally have three features in common: First, low economic growth; second, policies that discourage growth; and third, resistance to the idea that other policies would be better. I have a theory to explain this curious combination.3 Imagine that the three variables I just named—growth, policy, and ideas—capture the essence of a country's economic/political situation. Then suppose that three "laws of motion" govern this system. The first two are almost true by definition:

1. Good ideas cause good policies.
2. Good policies cause good growth.

The third law is much less intuitive:

3. Good growth causes good ideas.

The third law only dawned on me when I was studying the public's beliefs about economics,4 and noticed that income growth seems to increase economic literacy, even though income level does not. In other words, poor people whose income is rising—like recent immigrants—have more than the average amount of economic sense; rich people whose income is falling—like the Kennedy family—have less.

This bare-bones model has a surprising implication: There is more than one outcome with staying power.5 The good news is that you can have favorable results across the board. Good ideas lead to good policy, good policy leads to good growth, and good growth reinforces good ideas. The bad news is that you can also get mired in the opposite outcome. A society can get stuck in an "idea trap," where bad ideas lead to bad policy, bad policy leads to bad growth, and bad growth cements bad ideas.

...

If both good and bad combinations of growth, policy, and ideas are stable, why does anything ever change? The answer, in my model, is luck. An economy in the idea trap usually stays in the idea trap. But once in a while, it wins a little lottery. Maybe the president of the country happens to read Bastiat during his last term, and decides to try a more free-market approach. This increases growth, which in turn improves the climate of public opinion. And maybe—just maybe—public opinion changes enough to elect another president who embraces his predecessor's reforms. ..

 

01.11.2004 um 17:08 Uhr

Unter Affen

Der Zoologe Desmond Morris auf BBC-News über die Implikationen der Entdeckung des Mini-Menschen für die Rolle des Menschen in der Natur:

So Mini-Man might just be the evolutionary jewel that, once and for all, sets human beings firmly in the animal kingdom, where scientifically they belong.