Mit dem Kopf voran

28.02.2005 um 00:09 Uhr

Wie effizient ist Deutschlands Klimaschutzpolitik?

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Klimaschutzpolitik sollte eine Volkswirtschaft möglichst wenig belasten, d.h. die eingesetzten Instrumente sollten zu einer kostenminimalen Reduzierung der Kohlendioxidemissionen führen. Die Bundesregierung postuliert, mit ihrem Instrumentenmix aus Ökosteuer, Emissionshandel und Förderung erneuerbarer Energieträger genau dieses Ziel zu erreichen. Doch ein Blick auf die CO2-Vermeidungskosten dieser Instrumente zeigt, dass es mit der Kostenminimierung nicht weit her ist. Ein effizienter Klimaschutz würde bedeuten, dass dort die Emissionen gemindert werden, wo die geringsten Kosten entstehen. Doch die gegenwärtig praktizierten Instrumente wirken derart, dass Klimaschutzmaßnahmen mit extremen Kostenbandbreiten vorgenommen werden:

Emissionshandel:

Die beteiligten Unternehmen kaufen solange die für die Produktion notwendigen Emissionsrechte (Zertifikate) wie der Ertrag aus dem Verkauf der mit Emissionen verbundenen Endenergie über dem Zertifikatspreis liegt. Oder anders ausgedrückt, die Unternehmen reduzieren die Emissionen ihrer Anlagen durch Modernisierung oder stellen die Produktion ein und verkaufen Emissionsrechte, solange der Ertrag hieraus größer ist als die Kosten der Modernisierung bzw. Ertragsverluste aus dem Erlösrückgang der Produktionsreduktion. Folglich gibt der Zertifikatspreis die minimalen CO2-Vermeidungskosten (Grenzkosten der Vermeidung) der am Handel beteiligten Unternehmen an. Preis für eine Tonne CO2 am 21.09.2005: 22,15 €/t CO2

Ökosteuer:

Kraftfahrer und Tankstellen teilen sich die Kostenbelastung von derzeit 15,34 Eurocent/l oder 0,1534 €/l. Da die Marktteilnehmer solange Vermeidungsmaßnahmen durchführen, wie diese billiger als der Ökosteuersatz sind, lassen sich die (Grenz-)Vermeidungskosten recht einfach abschätzen. Der Emissionsfaktor von Benzin ist beispielsweise 0,002019 t CO2/l. Durch Division von Ökosteuersatz und Emissionsfaktor erhält man die (Grenz-)Vermeidungskosten der Ökosteuer: Rund 76 €/t CO2, also etwa das Achtfache der Kosten, die beim Emissionshandel entstehen.

Förderung erneuerbarer Energieträger:

Die Bundesregierung fördert u.a. die Produktion von Biokraftstoffen, da diese im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen bislang noch nicht wettbewerbsfähig sind. Dementsprechend hoch ist die Bandbreite der Vermeidungskosten für eine Tonne CO2. Sie liegt zwischen 120 und 400 €/t CO2, also dem 13-43-fachen der Kosten im Emissionshandel.

Fazit: Der Klimaschutz der Bundesregierung ist alles andere als kostensparend, sondern ignoriert aus wahltaktischen Gründen die Tatsache, dass die heute eingesparten Treibhausgasemissionen das Vielfache von dem kosten, was bei der Anwendung eines einheitlichen Instruments (Emissionshandel auf der Ebene der Primärenergieträger Kohle, Erdöl, Erdgas) anfallen würde. Es wird Zeit den deutschen Umweltpolitikern etwas genauer in die Karten zu schauen.

26.02.2005 um 13:51 Uhr

Fauler Kompromiss

Kürzlich hat Bundeskanzler Schröder bei der Liberalisierung des europäischen Dienstleistungsmarktes zum Schutz einheimischer Beschäftigter vor mutmaßlichem Sozial- und Lohndumping bei der EU Abstriche  gefordert. Wie so häufig ein Beispiel für die Rücksichtnahme auf gut organisierte Partikularinteressen zu Lasten der Nutznießer von mehr Wettbewerb und sinkenden Preisen auf dem hiesigen Dienstleistungsmarkt. Und nicht das, sondern auch zu Lasten von mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa. So hat Copenhagen Economics in einer Studie einen Beschäftigungszuwachs von 600000 Arbeitsplätzen europaweit durch den Abbau der bestehenden Handelshemmnisse im Dienstleistungssektor geschätzt. Ein schönes Beispiel dafür, dass Frederic Bastiats klassisches Essay "What Is Seen and What Is Not Seen" nichts an Aktualität eingebüsst hat.

25.02.2005 um 08:31 Uhr

Sperrmüll-Spam

Der Spiegel mutmaßt die heutige Jubiläums-Freipaket-Aktion der DHL könne zur Sperrmüll-Spam-Orgie ausarten. Anders als bei den kostenlosen E-Mails sind diese Pakete jedoch nicht wirklich billig. Denn was der elektronische Spammer bei einer Tasse Kaffee am PC anzetteln kann, wäre in diesem Fall mit einem Zeit und Kraft raubenden Pack- und Transportaufwand für den Spammer verbunden. Insofern dürfte sich die Gefahr wohl in Grenzen halten.

25.02.2005 um 00:14 Uhr

Globaler Benzinpreisvergleich

Tyler Cowen hat auf  Marginal Revolution verglichen, wie weit man in verschiedenen Ländern für 15 € mit einem durchschnittlichen PKW fahren kann. In Deutschland 204 km, in den USA 550 km und in Venezuela sogar das 36-fache, nämlich 7442 km. Hier eine Übersicht über den aktuellen Preis einer Gallone Benzin. Spitzenreiter ist Großbritannien, am billigsten ist der Sprit in Venezuela. Eine wesentliche Ursache für die Preisunterschiede ist die unterschiedliche Steuerbelastung des Kraftstoffs.

21.02.2005 um 23:49 Uhr

Der demografische Wandel und seine Konsequenzen

Wenn alles so bleibt wie es ist, geht Deutschland in den nächsten Jahrzehnten die Jugend aus.
 
Alterspyramide Deutschlands 1950 - 2050
 
Mehr und mehr Deutsche erreichen ein Alter, in dem sie berechtigter Weise Anforderungen an das Rentenversicherungssystem bezüglich ihrer Altersversorgung stellen. Doch diese muß nach dem herrschenden Verfahren von den Generationen bezahlt werden, die zahlenmäßig immer kleiner werden. Eine sinkende Bevölkerungszahl und weniger Menschen im berufstätigen Alter impliziert jedoch, dass die Last der Produktion von weniger Menschen geschultert werden muß. Das führt im Ernstfall sowohl zu Wohlstandsverlusten, als auch zu Verteilungskonflikten, die je nach politischer Machtposition der Generationen entweder zugunsten der Jungen oder Alten ausfällt. Angesichts der Überzahl älterer Menschen dürften letzere eine recht starke Lobby haben. Steven Landsburg meint zu diesem Problem in seiner aktuellen Slate-Kolumne Save and Save and Save some more, dass der Schlüssel zur Lösung in einem System liegt, dass durch hinreichendes Wachstum und steigende Produktivität die potentiell negativen Produktionswirkungen einer schrumpfenden Bevölkerung kompensiert:

The true crisis lies elsewhere. It has nothing to do with bankruptcy, nothing to do with definitions or accounting tricks, nothing to do with lockboxes or anything else about the way the system is structured. Instead, the crisis is completely defined by the fact that in the future (as in the present) there will be only a finite number of goods to go around, and in the future (unlike in the present) there will be a lot more old people clamoring for a share.

When it comes to issues like this, I always tell my students, "Don't follow the money; follow the goods." In 2020, there will be a certain amount of food, a certain amount of aspirin, a certain number of television sets. All that matters is who gets how much. And you can't change that with accounting tricks.

...

Therefore the only thing we can do today to alleviate the future crisis is try to ensure that there will be more goods available in the future. OK, what determines the future availability of goods? Three things: the amount of work young people do in the future, the amount of work old people do in the future, and the quality and quantity of the stuff (machines, factories, raw materials, etc.) that we leave for them to work with.

There's not much we can do about dictating the work habits of people in 2020. They'll choose their own work habits, and they'll pass their own laws to try to influence each others' work habits. That means the only thing we can do now to address the underlying crisis is to encourage saving, because saving means investment, and investment means that when 2020 comes around we and our descendants will have more and better machines and factories to produce more and better food and aspirin and television sets.

In other words: If you want to address the Social Security crisis of the future, you must adopt laws that encourage saving in the present. There's nothing else you can do.

Anreize zum Sparen und zum Investieren sind nicht nur notwendig zur Lösung der heutigen Probleme, sondern mindestens ebenso unverzichtbar zur Vermeidung zukünftiger Generationskonflikte. Egal wie die Rente finanziert wird. Doch kann die Art der Finanzierung der Altersvorsorge die Anreize zum Sparen und Investieren erheblich beeinflussen. Das heutige Schneeballsystem der Rentenversicherung ist sicherlich nicht der rechte Weg das notwendige Kapital zurückzulegen. Ganz zu schweigen von der rot-grünen Wirtschaftspolitik.

 

19.02.2005 um 10:56 Uhr

Linke Denkblockade

Wolfgang Niedecken, Chef der Kölner Band BAP, in einem Artikel der Frankfurter Rundschau über die Schwierigkeiten des "Links sein" und sein Problem mit der Globalisierung:
 
... Und dann noch die Globalisierung! Links sein, das habe doch immer auch geheißen: für die kleinen Leute zu sein, also beispielsweise für solche, die Schuhe reparieren - "nur repariert heute ja keiner mehr Schuhe". Wenn die neuen aus Bangladesch neunzehnneunzig kosten. Und bei Opel fahren jetzt viele "sicher mit dem Mazda zur Demo". Widersprüche, wohin man blickt Niedecken wittert sie allenthalben. "Und ich kann sie nicht auflösen - das gesteh' ich mir ungeheuer ungern ein."
 
Ja, guter Mann, dazu reicht es auch nicht aus, mit der Gitarre auf der Bühne herum zu hampeln. Wie wärs etwa mit der Lektüre von Hans Werner Sinns Buch "Ist Deutschland noch zu retten?"? Dann würde ihm vielleicht klar werden, dass sein ökonomischer Analphabetismus ein gerütteltes Maß mit Schuld daran trägt, dass Deutschlands Politiker, Gewerkschaftsfunktionäre, ja und auch Unternehmer mit ihrer gemeinsam ausgekungelten Politik hoher Steuern, unflexibler Arbeitsmärkte, sinnloser Subventionen und Handelshemmnisse
selbst Altlinke und Gutmenschen dazu zwingen auf den Kauf deutscher Produkte mehr und mehr zu verzichten. Politisch monopolisierte Märkte, die durch Handelshemmnisse nicht einmal mehr Konkurrenz von Außen bekommen sind wohl kaum dazu geeignet, die Lebenssituation der breiten Masse zu verbessern. Hohe Steuern treiben Investitionen aus dem Land, Maschinen und Gerätschaften, die letztlich Voraussetzung für die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen sind. Die deutsche Arbeitsmarktpolitik schützt diejenigen die Arbeit besitzen, nicht diejenigen die sie suchen, fragt sich wie lange. Und sie hält Menschen ohne Arbeit davon ab, die wenigen Jobs mit niedrigen Löhnen anzunehmen, da sie den Lohn gleich wieder an den Staat zurückgeben müssen. Wer nicht arbeitet produziert nichts und konsumiert nur oder kann, leider oft weniger produktiv, nur durch Schwarzarbeit zur Schattenwirtschaft beitragen. Marktabschottung reduziert die Vorteile der Arbeitsteilung, erhöht die Marktmacht deutscher Produzenten und damit Kosten und Preise. Ganz abgesehen davon, dass Arbeitern außerhalb Deutschlands auch ein erträgliches Einkommen zu gönnen ist. Herr Niedecken sollte sich daher überlegen für wen und mit welchen Methoden er Partei ergreift...

18.02.2005 um 01:14 Uhr

Miss Ostdeutschland: Disharmonie von Geist und Körper

Wen das miserable Abschneiden der deutschen Jugend in der PISA - Studie noch nicht vom bedauerlichen Zustand des hiesigen Bildungssystems überzeugen konnte, der sollte sich dieses Video von der Wahl zur Miss Ostdeutschland 2004 anschauen.

16.02.2005 um 23:59 Uhr

Ökosteuer wirtschafts- und sozialverträglich?

In einer Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht zu Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) fest, dass die zusätzliche Steuerlast der Ökosteuer zu einem jährlichen Wachstumsverlust von 0,05% und bis 2010 von insgesamt 0,5% führt. Dabei sollen durch die Entlastung bei den Lohnnebenkosten bis 250000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Das alles für eine Reduktion der Kohlendioxidemissionen um 2 - 3%. Fragt sich, was die Autoren an dieser Bilanz "wirtschafts- und sozialverträglich" finden, heißt dies doch nichts anderes, dass dank dieser Steuer mit global zweifelhaftem Nutzen eine viertel Millionen Deutsche für weniger Realeinkommen mehr arbeiten müssen. Offenbar meinen die Autoren, dass man ohnehin nicht gleichzeitig arbeiten und konsumieren kann.
Eine ausführliche Darstellung der volkswirtschaftlichen Kosten des Kyoto-Protokolls für Deutschland und weitere europäische Staaten ist hier zu finden.

11.02.2005 um 17:32 Uhr

Die Klimadebatte geht weiter

Der Economist hat einen netten Artikel über die gegenwärtige Debatte um den "Hockeystick" und den Copenhagen Consensus. Derweil liegt das heftig diskutierte Buch "Welt in Angst" von Michael Chrichton auf Deutschlands Buchladentheken, in dem der Autor eine ganz spezielle Version von der Politik um die globale Erwärmung präsentiert. Wer sich mit den Details der Klimadebatte um den "Hockeystick" auseinandersetzen möchte, kann das auf den neuen Weblogs von Michael Mann & Co. und Steven McIntyre machen. Dass der "Hockeystick" eher die Form eines Bumerang hat, haben nicht nur Hans v. Storch, sondern kürzlich auch Möberg et. al. nahegelegt. Man darf gespannt bleiben wie die Debatte ausgeht und wie sich dadurch das Klima ändert...

08.02.2005 um 17:25 Uhr

Schattenwirtschaft in Deutschland

Auch wenn der Schwarzmarkt hierzulande etwas auf dem Rückzug ist, zeigt sich in der Entwicklung der inoffiziellen deutschen Wirtschaftsleistung, wie stark der Anreiz und das Verlangen der Deutschen zur Umgehung der Regulierungen, der Arbeitsmarktrestriktionen und der horrenden Steuerbelastungen der Einkommen ist.

04.02.2005 um 10:46 Uhr

Sind Europäer faul? Nein, Arbeiten ist zu teuer.

Europäer arbeiten wesentlich weniger als Amerikaner. In der Altersgruppe zwischen 15 und 64 arbeitet jeder Amerikaner mehr als 50% länger als ein Franzose. Ähnliches gilt für Deutschland und Italien. Der amerikanische Ökonom und Nobel-Preisträger Edward C. Prescott meint, dass das niedrige Arbeitsangebot weniger an den hohen Lohnersatzleistungen oder kulturellen Unterschieden liegt, als an den hohen Steuersätzen, die Europäer auf Erwerbseinkommen zu zahlen haben:
 
Let's take another look at the data. According to the OECD, from 1970-74 France's labor supply exceeded that of the U.S. Also, a review of other industrialized countries shows that their labor supplies either exceeded or were comparable to the U.S. during this period. Jump ahead two decades and you will find that France's labor supply dropped significantly (as did others), and that some countries improved and stayed in line with the U.S. Controlling for other factors, what stands out in these cross-country comparisons is that when European countries and U.S. tax rates are comparable, labor supplies are comparable.

And this insight doesn't just apply to Western industrialized economies. A review of Japanese and Chilean data reveals the same result. This is an important point because some critics of this analysis have suggested that cultural differences explain the difference between European and American labor supplies. The French, for example, prefer leisure more than do Americans or, on the other side of the coin, that Americans like to work more. This is silliness.

Again, I would point you to the data which show that when the French and others were taxed at rates similar to Americans, they supplied roughly the same amount of labor. Other research has shown that at the aggregate level, where idiosyncratic preference differences are averaged out, people are remarkably similar across countries. Further, a recent study has shown that Germans and Americans spend the same amount of time working, but the proportion of taxable market time vs. nontaxable home work time is different. In other words, Germans work just as much, but more of their work is not captured in the taxable market.

I would add another data set for certain countries, especially Italy, and that is nontaxable market time or the underground economy. Many Italians, for example, aren't necessarily working any less than Americans--they are simply not being taxed for some of their labor. Indeed, the Italian government increases its measured output by nearly 25% to capture the output of the underground sector. Change the tax laws and you will notice a change in behavior: These people won't start working more, they will simply engage in more taxable market labor, and will produce more per hour worked.

...

The important thing to remember is that the labor supply is not fixed. People, be they European or American, respond to taxes on their income. Just one more example: In 1998, Spain flattened its tax rates in similar fashion to the U.S. rate cuts of 1986, and the Spanish labor supply increased by 12%. In addition, Spanish tax revenues also increased by a few percent.

And that brings us back to our framing question about the labor supplies of the U.S. and Europe: The bottom line is that a thorough analysis of historical data in the U.S. and Europe indicates that, given similar incentives, people make similar choices about labor and leisure. Free European workers from their tax bondage and you will see an increase in gross domestic product (oh, and you might see a pretty significant increase in gross national happiness, too). The same holds true for Americans.

Für Interessenten, das Original-Working-Paper Why Do Americans Work So Much More Than Europeans?.

Via Mahalanobis

03.02.2005 um 16:02 Uhr

Ich bin doch nicht blöd...

... meinen viele Studenten hierzulande und lehnen sich gegen die drohenden Studiengebühren auf. Nicht ganz irrational, geht es doch darum, sich das Studium von Steuerzahlern bezahlen zu lassen, die selbst nie studierten und auch nicht viel von der Finanzierung des Hochschulsystems aus ihren Taschen haben. Weder diese Ungerechtigkeit noch die Qualitätsprobleme, die das gegenwärtige System der Hochschulfinanzierung hervorruft interessieren die Demonstranten dabei.

Das es auch anders gehen kann ist auf der Webseite der Initiative Neu Soziale Marktwirtschaft unter dem Titel Hochschulkosten gerecht finanzieren nachzulesen. Über die Potenziale von Studiengebühren für bessere Studiengebühren und mehr Gerechtigkeit geht es in einem Interview mit dem früheren Haushaltsexperten der Grünen Bundestagsfraktion Oswald Metzger und einem Appell von Prof. Paul Nolte an die Demonstranten.