MMM: Märkte machens möglich
MMM, so lautet das Kürzel meiner neuen Serie über die Kunst der Menschen, mittels freiwilliger Transaktionen sich so ziemlich alle ihre Wünsche zu erfüllen.
Eigentlich ein trauriges Thema, das es Heiratsmärkte geben muss, um die restriktiven Einwanderungsregeln nach Deutschland zu umgehen. Aber die Menschen lassen sich - wie der Tagesspiegel gestern schrieb - etwas einfallen:
Eigentlich ein trauriges Thema, das es Heiratsmärkte geben muss, um die restriktiven Einwanderungsregeln nach Deutschland zu umgehen. Aber die Menschen lassen sich - wie der Tagesspiegel gestern schrieb - etwas einfallen:
Der Braut war der Bräutigam zwar völlig fremd. Die Berlinerin K. reiste
aber trotzdem wohl mit Freuden nach Shanghai und gab Xudong Z. ihr
Ja-Wort. Brachte ihr die Ehe mit dem Chinesen doch 5000 Euro auf die
Hand. Als Gegenleistung musste sie lediglich gegenüber der
Ausländerbehörde in Berlin eine traute Zweisamkeit mit Herrn Z.
vorgaukeln. Frau K. hatte sich von einer Schleuser-Bande anwerben
lassen. Mit einem 32-jährigen Chinesen stand gestern einer der
kriminellen Heiratsvermittler vor dem Amtsgericht Tiergarten.
Inspiriert durch Marginal Revolutions "Markets in Everything"
