Mit dem Kopf voran

29.03.2007 um 15:55 Uhr

Kommt der Wald zurück?

von: steffenh   Stichwörter: Umweltschutz

Obwohl die globale Waldfläche nach wie vor dezimiert wird, gibt es gewissen Anlass zum Optimismus. In vielen Ländern wächst die Waldfläche und zwar so stark, dass unter Vernachlässigung der Abholzung in Brasilien und Indonesien die globale Waldfläche sogar um 2 % gegenüber 1990 zugenommen hätte. Keine Entwarnung, aber ein klarer Hinweis dafür, wo die Schwerpunkte für den internationalen Waldschutz liegen.

28.03.2007 um 14:01 Uhr

Vom Leben armer Leute

von: steffenh   Stichwörter: Globalisierung

Wie leben Menschen die pro Tag nicht mehr als einen Dollar verdienen? Was konsumieren Sie? Warum essen sie nicht mehr, sondern geben relativ viel Geld für Alkohol und Tabak aus oder verwenden so viel Zeit für Feierlichkeiten? Weshalb findet unter ihnen so wenig Arbeitsteilung und Spezialisierung statt, wird so wenig gelernt und gespart? Der Aufsatz The Economic Lifes of the Poor von Abhijit Banerjee und Esther Duflo versucht diesen Fragen anhand eines Mehrländer-Surveys auf den Grund zu gehen.

Via EconLog.

27.03.2007 um 11:27 Uhr

Vom Kopf auf die Füße gestellt ...

von: steffenh   Stichwörter: Gesundheitspolitik

... haben britische Wissenschaftler die Rangliste der Gefährlichkeit suchauslösender Substanzen. Sie bestätigen, was wir eigentlich schon lange wussten oder zumindestens ahnten: Die legalen Drogen Alkohol und Nikotin sind gefährlicher als viele illegale "Muntermacher" wie Canabis, Ecstasy und LSD? Die gesetzliche Verfolgung letzterer Rauschmittel ist demnach aus gesundheitspolitischen Gründen kaum zu begründen und angesichts der Kosten der durch die Illegalität verursachten Drogenkriminalität vollständig kontraproduktiv.

Was lernen wir daraus? Politische Prioritätensetzung hat selten etwas mit der faktischen Dringlichkeit der Lösung eines Problems zu tun. Der Wähler glaubt dank mangelnder Information an ein Problem, die Politik greift es freudig auf, verstärkt den Glauben der Bürger häufig durch kanalisierte "Informationspolitik" und sichert sich damit auf lange Zeit die eigene Legitimation und den Zugriff auf die finanziellen Ressourcen seiner Bürger. Was tun? Frei nach Lenin: Informieren, informieren und nochmals informieren.

Ergänzung: Zur Untermalung etwas vergleichende Statistik: Heute meldet das Ärzteblatt, im Jahr 2005 wären 16000 Deutsche an den Folgen des Alkoholmissbrauchs verstorben. Sog. Rauschgifte dagegen verursachten im selben Jahr 1326 Todesopfer

25.03.2007 um 12:21 Uhr

Liberale Lücke

von: steffenh   Stichwörter: Gäste

Mein Freund Gero hat gestern einen interessanten Kommentar zur EU-Mobilfunkregulierung hiergelassen, der auch als Blog-Eintrag eine gute Figur macht. Er kommentiert eine Rede des Berliner FDP-Vorsitzenden vor dem Landesparteitag:

... Und dann mittendrin ein Loblied auf Preisdiktate der EU und die sachlich falsche Argumentation, das Marktversagen vorliegt, weil die Roaming-Gebühren der "großen Mobilfunkkonzerne" (allein diese Wortwahl!) zu hoch sind (was bitte, bedeutet "zu hoch"?). Marktversagen würde vorliegen. Es sei also gut, dass die EU-Kommission preisregulierend eingreift. Das sei ihre wahre Aufgabe.

Ich sage: Marktversagen würde vorliegen, wenn keine Mobilfunkdienste bereitgestellt würden. Und Gott sei Dank machen die Mobilfunkanbieter gute Gewinne. Denn Gewinne sind ja nicht nur Risikoprämie, sondern schließlich auch Motor des Fortschritts und der Wohlstandsentwicklung. Die populistischen Preisregulierungen durch die Europäische Kommission führen nun nur dazu, dass diese Mehrkosten intransparent auf die restlichen Mobilfunkdienste umgelegt werden, was dann all die bezahlen müssen, die diese Auslandsdienste nicht oder nur selten beanspruchen. Also nur eine Umverteilung innerhalb der verschiedenen Dienste.

Was für einige "Betroffene" ungerecht erscheint, ist nichts anderes als eine effiziente Form der Preisdifferenzierung, die dafür sorgt, das Dienste zu Grenzkosten angeboten und dennoch die enormen langfristigen Kapitalkosten der Mobilfunknetze gedeckt werden können: "Wie sinnvoll ist eine Regulierung der Mobilfunk-Netze?"  

24.03.2007 um 11:33 Uhr

Klimadebatte live

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Die Auftritte von Al Gore und Björn Lomborg vor dem dem Ausschuß für Energie und Wirtschaft des U.S. Repräsentantenhauses als Videomitschnitt von C-Span.

23.03.2007 um 20:28 Uhr

Krisensitzung

von: steffenh   Stichwörter: Klimawandel

Was kommt dabei heraus, wenn drei Klimawandelskeptiker und drei überzeugte Kämpfer für eine drastische Klimapolitik gegeneinander in den Ring steigen? Eine interessante und gleichzeitig frustrierende Debatte, weil man nicht miteinander, sondern ständig aneinander vorbei diskutiert. Weil die eine Seite der anderen unlautere Motive vorwirft. Weil die unsichere Daten- und Kenntnislage mit Machtworten von wissenschaftlichem Konsens verwischt werden. Weil einige Wissenschaftler nicht begreifen, dass in einer Welt mit knappen Ressourcen nicht alle Probleme gleichzeitig lösbar sind. Weil es immer weniger um Lösungen als um Rechthaberei geht. Trotzdem die Skeptiker, nach meiner Ansicht berechtigt, die Gunst des Publikums für sich einnehmen konnten, kein zufriedenstellendes Ergebnis. Man kommt sich nicht näher. Ich glaube, das ist unser größtes Problem. Nicht der Klimawandel.

23.03.2007 um 00:41 Uhr

Süßsaures

von: steffenh   Stichwörter: Landwirtschaft

Seit langem wissen Europas Landwirtschaftspolitiker: "Freihandel bei Zucker bedeutet das Ende der Zuckerrübe, die Strategie „fit für den Weltmarkt“ funktioniert hier nicht." Sie wissen mindestens genauso lange, dass z.B. Brasilien Zucker zu Vollkosten von unter 150 EUR/t produziert und bei kaum steigenden Kosten den kompletten Weltmarkt allein bedienen könnte. Und dennoch betreiben sie eine Politik, die es möglich macht, dass europäische Bauern Zucker zu Kosten zwischen 400 und 625 EUR/t produzieren und verkaufen können. Politisch opportune Umverteilungsziele sind eben wichtiger als der effiziente Einsatz knapper Ressourcen. Daran sollte man Brüssels Bürokraten erinnern, wenn sie mal wieder über ihre Vorstellungen von Effizienz schwadronieren.

22.03.2007 um 15:48 Uhr

Gore vs. Lomborg

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Hier die Transskripte der gestrigen Anhörung von Al Gore und Björn Lomborg vor dem Ausschuß für Energie und Wirtschaft des U.S. Repräsentantenhauses.

Ergänzung: Bis auf die etwas blauäugigen Ansichten zur Forschungs- und Entwicklungsförderung von Erneuerbaren Energieträgern ist Lomborgs Stellungnahme absolut lesenswert. Al Gore's Aktionismus wird dabei nach Strich und Faden auseinandergenommen. Lomborg vor den Bundestag!

22.03.2007 um 10:09 Uhr

Energy Attac

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Während die Leute vom B.L.O.G. verständlicherweise ihrem Ärger über die neosozialistischen Eskapaden von Attac Luft machen, muß ich immer wieder erkennen, dass man so weit nach links gar nicht schauen braucht, um tief verwurzelte Ansätze staatlicher Lenkungslogik zu finden:

Vielfach – insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus - spielt auch die ökonomische Optimierung der Heizungsanlage nicht die Hauptrolle, sondern strukturelle Vorgaben (vorhanden Netze, private Vorlieben oder Empfehlungen von Architekten u. ä.) sind für die Wahl des Wärmeerzeugers maßgebend.

Nach dieser Logik ist nicht das ökonomisch, was auf Basis individueller Präferenzen unter freien Menschen freiwillig und unter Berücksichtigung rechtlicher sowie technischer Restriktionen ausgehandelt wird, sondern was ein zentraler Planer ungeachtet dieser Prämissen für erstrebenswert hält.

21.03.2007 um 15:12 Uhr

Kaum zu glauben...

von: steffenh   Stichwörter: Beobachtungen

...aber was eben noch eine bloße Vermutung war, ist traurige Realität. Baden-Württemberg macht eine Landesvertretung in Second Life auf und versenkt damit Steuergelder im Cyberspace. Schöne neue Welt.

20.03.2007 um 10:34 Uhr

Viel Lärm um Nichts

von: steffenh   Stichwörter: Entwicklungspolitik

Die traurige Bilanz von 40 Jahren Entwicklungshilfepolitik in Afrika...

 

 

...und was dagegen getan werden sollte: Overcoming 40 Years of Failure: A New Rod Map for Subsharan Africa. In diesem Zusammenhang sollte man sich auch keinesfalls die Lektüre von William Easterlys Buch "Wir retten die Welt zu Tode" entgehen lassen.

20.03.2007 um 10:03 Uhr

Kopflos

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Während fast täglich aus Brüssel eine neue klimapolitische Schikane auf Europas Bürger niederprasselt, fällt der Kommission nichts besseres ein, als die spärlichen Ergebnisse dieser teuren Abenteuer mit der Subventionierung von Flughäfen wieder einzureissen. Keine gute Vorlage, wenn man sich gleichzeitig über die hohen Klimaschäden des Flugverkehrs beschwert. Offenbar schützt die EU-Kommission alles mögliche, nur nicht das Klima.

20.03.2007 um 09:52 Uhr

In der Ruhe liegt die Kraft

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Björn Lomborg kommentiert das neue EU-Klimaschutzabkommen:

Das Klimaschutzabkommen der EU mag zum Wahlsieg von Politikern beitragen, deren Wähler durch den Klimawandel verunsichert sind. Trotz der hohen Kosten hat es aber keinen wirklichen Nutzen und die Wahrscheinlichkeit eines Fehlschlags ist hoch – wie bei vielen anderen hochtrabenden Versprechungen der EU. Hoffen wir also, dass der Rest der Welt die Ruhe bewahrt und einen besseren, billigeren und effektiveren Lösungsvorschlag für die Zukunft unterbreitet.

19.03.2007 um 12:16 Uhr

Farming the Government

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Unverblümter wie in dieser Einleitung zur Werbebroschüre einer Energieberatungsagentur für Biomasse-Heizkraftwerke kann man es wohl kaum ausdrücken:

Die deutlich verbesserte Einspeisevergütung für „grünen“ Strom durch die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) vom 1. August 2004 bietet die Basis für die wirtschaftliche Erzeugung und Einspeisung von Strom aus regenerativen Energieträgern. Zur Grundvergütung kommen nun Zuschläge für die Nutzung von Waldhackschnitzeln, Kraft-Wärme-Kopplung sowie den Einsatz innovativer Techniken zur Stromerzeugung, die dem Anlagenbetreiber eine für die nächsten 20 Jahre gesicherte lukrative Einnahmequelle bieten.

Wie innovativ. Modernste ORC-Anlagentechnik als Mittel zur Einkommensumverteilung.

19.03.2007 um 09:59 Uhr

Unlauterer Wettbewerb?

von: steffenh   Stichwörter: EU

Eine weitere wettbewerbspolitische Nullnummer bringt derzeit finnische LKW-Fahrer auf. Weil deren LKWs offenbar 5 cm zu breit sind, müssen sie diese innen auf beiden Seiten um 25 mm verkleinern, um die EU-Zulassungsstandards einzuhalten. Es sei denn man deklariert seinen Sattelzug als Kühlzug, dann dürfens schon mal 5 cm mehr sein.

19.03.2007 um 01:17 Uhr

Zuviel des Guten?

von: steffenh   Stichwörter: Gesundheitspolitik

Ich denke nicht. Aber dennoch spricht einiges dafür, dass die enormen Gesundheitsausgaben für die Lösung von Fertilitätsproblemen zu mehr Frühgeburten und damit zu einer höheren Säuglingssterblichkeit führen. Während Säuglinge in den Entwicklungsländern in erster Linie an Infektionskrankheiten sterben, sind in den Industrieländern wie den USA Frühgeburten die primäre Ursache der Säuglingssterblichkeit. Die USA geben also nicht zu wenig für die Gesundheit ihrer Kinder, sondern eher sehr viel für den Kinderwunsch potentieller Eltern aus.

18.03.2007 um 18:29 Uhr

Muckefuck für den Kopf

von: steffenh   Stichwörter: Beobachtungen

Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.

Das Wort zum Sonntag aus einem Weltwoche-Artikel. Das passende Buch dazu.

18.03.2007 um 16:51 Uhr

Zu schön um wahr zu werden

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Steuern auf Treibhausgasemissionen sind für viele Ökonomen das Instrument der Wahl gegen den menschengemachten Teil des Klimawandels. Doch trotz aller Vorzüge bezüglich ihrer Lenkungswirkung gibt es beträchtliche Probleme, die weniger am Instrument an sich, als vielmehr an seiner Umsetzung liegen.

Wie hoch ist der optimale Steuersatz? Würde man die Steuer, wie einige Wissenschaftler und viele Politiker meinen, verwenden, um den anthropogenen Klimaeffekt zu verhindern, wären die notwendigen Steuersätze zu hoch, weil sie mit Sicherheit über den Grenzschäden zusätzlicher Emissionen lägen. Schließlich schadet eine Erwärmung der Atmosphäre nicht nur, nein für viele hat ein wärmeres Klima auch angenehme Seiten. Zudem ist Emissionsvermeidung nicht immer der Weisheit letzter Schluß, da Anpassungsmaßnahmen in vielen Fällen günstiger und wirksamer sein werden.

Werden die Steuereinnahmen wie die Theorie fordert tatsächlich zum Abbau verzerrender Steuern eingesetzt? Mit Sicherheit nicht, denn außerhalb des Ökonomenlagers gibt es nur wenige Stimmen die eine Gegenfinanzierung bspw. einer Einkommenssteuersenkung fordern. Vielmehr meldet inzwischen jeder selbsternannte Klimaschützer Subventionsbedarf aus dem Ökosteueraufkommen an. Ob es eine Solaranlage auf dem Dach der Datsche oder einer KWK-Anlage ist, alle wollen ihr gutes Klimagewissen mit einem vollen, vom Steuerzahler finanzierten Geldbeutel verbinden.

Schließlich ist klimapolitische Vernunft nicht der Stoff aus dem der Zeitgeist besteht. Wie oft hört man, dass die Lenkungswirkung einer Steuer nicht ausreiche um das Verhalten der Bürger zu verändern. Statt anzuerkennen, dass geringe Verbraucherreaktionen auf spürbare Preisveränderungen schlichtweg ein Ausdruck der hohen individuellen Anpassungskosten sind, weil manche Art der Konsumzurückhaltung mit hohen Nutzeneinbußen verbunden ist, wird die Forderung nach ergänzenden Verboten und Grenzwerten laut. Und viel zu viele Zeitgenossen benutzen den Klimawandel als Platzhalter für ihren persönlichen ideologischen Feldzug gegen große und schnelle Autos, Fernreisen mit dem Fugzeug und den Konsum exotischer Konsumgüter aus fernen Ländern, schlicht ihre Abneigung gegen Veränderungen und Wettbewerb durch Dinge, die ihnen bestenfalls fremd sind oder schlimmstenfalls gefährlich werden können.

Und deshalb ist eine Klimapolitik, die elegant mit einem einfachen Preisinstrument operiert, offenbar zu schön um wahr zu sein.

Inspiriert von David Friedman (Ideas).

17.03.2007 um 01:37 Uhr

Entwicklung von Einkommensverteilung und Freizeit gegenläufig

von: steffenh   Stichwörter: Gesellschaft

Die wachsende Ungleichverteilung der Einkommen wird vielerorts beklagt. Was aber, wenn sich die Verteilung von Einkommen und Freizeit gegenläufig entwickelt haben und diejenigen mit den am wenigsten gewachsenen Einkommen ihren großverdienenden Zeitgenossen vom Liegestuhl aus bei der Arbeit zuschauen können. Steven Landsburg dokumentiert diese Entwicklung in seiner neuen Slate-Kolummne "The Theory of Leisure Class":

In 1965, leisure was pretty much equally distributed across classes. People of the same age, sex, and family size tended to have about the same amount of leisure, regardless of their socioeconomic status. But since then, two things have happened. First, leisure (like income) has increased dramatically across the board. Second, though everyone's a winner, the biggest winners are at the bottom of the socioeconomic ladder.

...

By and large, the biggest leisure gains have gone precisely to those with the most stagnant incomes—that is, the least skilled and the least educated. And conversely, the smallest leisure gains have been concentrated among the most educated, the same group that's had the biggest gains in income.

Und er zieht daraus zwei bedenkenswerte Schlußfolgerungen:

First, man does not live by bread alone. Our happiness depends partly on our incomes, but also on the time we spend with our friends, our hobbies, and our favorite TV shows. So, it's a good exercise in perspective to remember that by and large, the big winners in the income derby have been the small winners in the leisure derby, and vice versa.

Second, a certain class of pundits and politicians are quick to see any increase in income inequality as a problem that needs fixing—usually through some form of redistributive taxation. Applying the same philosophy to leisure, you could conclude that something must be done to reverse the trends of the past 40 years—say, by rounding up all those folks with extra time on their hands and putting them to (unpaid) work in the kitchens of their "less fortunate" neighbors. If you think it's OK to redistribute income but repellent to redistribute leisure, you might want to ask yourself what—if anything—is the fundamental difference.

Via Mahalanobis.

17.03.2007 um 00:20 Uhr

Bio-Alkoholmissbrauch

von: steffenh   Stichwörter: Klimapolitik

Was geschieht, wenn man versucht mit einer Kraftstoff-Beimischungspflicht, Steuererleichterungen und Importschutzzöllen für Bio-Ethanol eine neue Einkommensquelle für Landwirte zu basteln und dabei ein Schlupfloch übersieht? Oder, wie landet Zuckerrohr aus Brasilien über die Karibik doch noch als Biosprit in amerikanischen Tanks?