Der Staat, die Kuh die im Himmel frißt und auf Erden gemolken werden kann...
...eine Sichtweise die nach wie vor dominiert. Wie diese Illusion durch das Prinzip der fiskalischen Äquivalenz der Finanzierung von öffentlichen und privaten Gütern durch den Staat durchbrochen werden kann beschreibt der Ökonom Heinz Grossekettler in dem Diskussionspapier "Steuerstaat vs. Gebührenstaat - Vor- und Nachteile". Neben der systematischen Darstellung der Probleme einer Finanzierung öffentlicher Güter und der für eine fiskalische Äquivalenz zu lösenden Teilaspekte gibt es in dem Aufsatz eine sehr schöne Interpretation der Geschichte unseres heutigen Steuerstaates, in dem das steuerliche Leistungsfähigkeitsprinzip Vehikel der nachhaltigen Gewinnmaximierung demokratisch legitimierter "Fürsten auf Zeit" ist.
