Kein Klimakonsens
Schon lange hören wir aus Politik und Medien, es gäbe einen wissenschaftlichen Konsens über die Hauptursache Mensch am gegenwärtig mess- und erlebbaren Klimawandel. Doch dieser Konsens scheint, wie die Ergebnisse einer vergangenen Umfrage unter Klimaforschern zeigen, eher ein Hirngespinst derjenigen zu sein, die es für vernünftiger halten, dass über den Hintergrund ihrer Politik nicht so viele Fragen gestellt werden.
Zwar nicht nicht mehr ganz topaktuell, aber die Antworten auf die 2003 an 530 internationalen Klimaforschern gestellte Frage "Inwieweit stimmen sie zu oder lehnen sie die Aussage ab, dass der Klimawandel vor allem durch den Menschen beeinflusst wird?" waren alles andere als einmütig. Auf einer Skala von 1 (stimme voll zu) bis 7 (stimme gar nicht zu) lag der Median der Stimmen bei 3 und der Mittelwert bei 3,62. Die volle Ablehnung der Frage trat sogar etwas häufiger auf als die bedingungslose Zustimmung.
