Mit dem Kopf voran

30.08.2004 um 15:18 Uhr

Nordkorea: Umweltkatastrophe Sozialismus

Für ehemaligen DDR-Bürger wie mich ist die Vernachlässigung des Umweltschutzes im Sozialismus keine Neuigkeit. Die Ineffizienz planwirtschaftlich organisierter Gesellschaften macht umweltgerechtes Wirtschaften zu einem unerreichbaren Luxus. Dass Nordkorea als eines der wenigen Staaten des noch real existierenden Sozialismus hier keine Ausnahme ist, belegt eine neue Studie des nordkoreanischen Rates für Umweltkoordination und des UNDP. Vor allem die Abholzung des Waldes für die Holzindustrie, die Brennholzgewinnung und die außerordentlich unproduktive Landwirtschaft ist ein großes Problem. Bodendegradation sowie Wasser- und Luftverschmutzungen durch technisch veraltete Landwirtschafts- und Industriestrukturen haben ebenfalls ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Die Folge sind nicht nur schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen, sondern auch ein erheblicher Rückgang der Produktion in Land- und Forstwirtschaft.

Steffen

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierengothiczecke schreibt am 31.12.2004 um 01:44 Uhr:und was hat das mit dem sozialismus zu tun?

    biste nen sozi hasser oder watt ist hier los.

  2. zitierensteffenh schreibt am 31.12.2004 um 22:34 Uhr:... ich haette allen Grund ein Sozi-Hasser zu sein, aber ich beschreibe nur auffaellige Zusammenhaenge zwischen einer scheinbar perfekten Gesellschaftsordnung und dem ernuechternden Ergebnis, dass die real existierenden Beispiele desSozialismus in der Vergangenheit hervor gebracht haben. Die Realitaet ist nach wie vor die Messlatte fuer die Qualitaet gesellschaftlicher Ideale...

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