SPD-Gesundheitspolitik: Verkehrte Welt
Gerade klingt drüben bei Statler & Waldorf
eine Debatte über die ökonomische Qualifikation von
SPD-Gesundheits-"Experte" Karl Lauterbach aus, da bekommen wir die klare Antwort auf
diese Frage auch schon über Spiegel-Online geliefert: Der Mann hat definitiv keine gesundheitsökonomische Qualifikation, ebensowenig wie seine Kollegin und Ministerin.
Unglaublich wie man mit so wenigen Worten soviel unfreiwillige Selbstkritik üben und dabei gleichzeitig soviel Pseudologik absondern kann. Gesetzlich Versicherte warten nicht, weil Privatpatienten zuviel bezahlen, sondern allenfalls weil die GKV zu wenig bezahlt. Eine Angleichung der Arzthonorare nach unten würde unter den heutigen Bedingungen freilich nicht dazu führen, dass der GKV-Patient weniger wartet, sondern dass alle Patienten noch länger warten. Woher sollen die Ärzte bei nach unten vereinheitlichten Honoraren denn auch die Motivation ziehen, auf einmal ganz schnell allen Patienten gleichzeitig mit dem Schlauch in den Allerwertesten zu fahren. Die Logik will sich mir nicht erschließen. Aber vielleicht argumentiert ja die SPD nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Es ist schon eigenartig, warum ich bei meinem letzten Transatlantikflug nicht monatelang auf einen Sitzplatz warten mußte, obwohl in der Bussines-Class ein Geschäftsmann saß, der für den selben Blick aus dem Fenster mindestens den doppelten Preis wie ich zahlte. Die Frage sollte Herr Lauterbach mal versuchen zu beantworten. Dem Mann kann dabei sogar geholfen werden. Im übrigen ist es an der Zeit, dass die Akzeptanz der GKV ausgehöhlt wird. Die Sinnhaftigkeit ist es schon lange.
"Gesetzlich
Versicherte zahlen zum Teil höhere Beiträge, müssen beim Arzt aber
länger warten, weil bei Privatpatienten höheres Honorar gezahlt wird...90 Prozent sind aber gesetzlich
versichert. Das kann nicht in deren Sinn sein. Menschen müssen zum
Beispiel monatelang auf eine Darmspiegelung warten, weil der
Privatpatient vorgezogen wird. Das ist nicht richtig. Das höhlt die
Akzeptanz der gesetzlichen Versicherung aus." meint der Experte.
Unglaublich wie man mit so wenigen Worten soviel unfreiwillige Selbstkritik üben und dabei gleichzeitig soviel Pseudologik absondern kann. Gesetzlich Versicherte warten nicht, weil Privatpatienten zuviel bezahlen, sondern allenfalls weil die GKV zu wenig bezahlt. Eine Angleichung der Arzthonorare nach unten würde unter den heutigen Bedingungen freilich nicht dazu führen, dass der GKV-Patient weniger wartet, sondern dass alle Patienten noch länger warten. Woher sollen die Ärzte bei nach unten vereinheitlichten Honoraren denn auch die Motivation ziehen, auf einmal ganz schnell allen Patienten gleichzeitig mit dem Schlauch in den Allerwertesten zu fahren. Die Logik will sich mir nicht erschließen. Aber vielleicht argumentiert ja die SPD nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Es ist schon eigenartig, warum ich bei meinem letzten Transatlantikflug nicht monatelang auf einen Sitzplatz warten mußte, obwohl in der Bussines-Class ein Geschäftsmann saß, der für den selben Blick aus dem Fenster mindestens den doppelten Preis wie ich zahlte. Die Frage sollte Herr Lauterbach mal versuchen zu beantworten. Dem Mann kann dabei sogar geholfen werden. Im übrigen ist es an der Zeit, dass die Akzeptanz der GKV ausgehöhlt wird. Die Sinnhaftigkeit ist es schon lange.
