Wetten das...
... der Staat mit der geplanten Schließung privater Wettbüros noch vor der Fußball-WM ganz schnöde wirtschaftliche Interessen verfolgt.
Zwar wird dieser Schritt mit dem tugendhaften Ziel begründet, vor allem Jugendliche vor der Spielsucht zu schützen, doch schaut man sich die Marktkonstellation etwas genauer an, lässt sich dahinter doch eher der Versuch vermuten, auf einem preisunelastischen Markt die nicht mehr lange vorhandene Monopolstellung staatlicher Wettbüros über die Fußball-WM zu retten.
Gerade einem Anbieter auf einem Markt, dessen Nachfrager aufgrund einer manchmal sogar krankhaften Spiellust auf Preisveränderungen nur wenig mit Mengenänderungen reagieren, kann nichts besseres passieren, als ein Monopol zu besitzen. Er kann sich den vollständigen Monopolgewinn sichern, ohne Konkurrenz von anderen Sportwettbüros zu befürchten. Die nämlich bieten sehr enge Substitute zu den staatlichen Fußballwetten an und erhöhen damit die Preiselastizität der Nachfrage der Einzelunternehmens gegenüber der Preiselastizität der Gesamtmarktnachfrage deutlich (hierzu sehr anschaulich: Pindyck, Rubinfeld: Mikroökonomie, S. 471ff). Die Buchmacher der staatlich lizensierten Wettbüros können im Konkurrenzfall die Wettquoten bei zunehmender Gesamtnachfrage durch die Fußball-WM weniger stark senken, so dass sich ihr Gewinn reduziert und die Auszahlung der Spieler erhöht.
Zwar kann der Staat durch ein Verbot privater Wettbüros die Spielsucht minderjähriger Jugendlicher besser kontrollieren, doch kann er sie dadurch doch nicht beseitigen. Der Jugendschutz beim Alkohol zeigt deutlich, dass dennoch genügend Mittel und Wege bestehen, sich über den Schwarzmarkt einen ordentlichen Rausch anzutrinken. Den größten Teil der Wettlustigen dürften ohnehin zahlungskräftigere, mündige Erwachsene stellen, die nach der Schließung privater Wettbüros die Kassen des finanziell angeschlagenen Staates ordentlich aufbessern sollen.
Zwar wird dieser Schritt mit dem tugendhaften Ziel begründet, vor allem Jugendliche vor der Spielsucht zu schützen, doch schaut man sich die Marktkonstellation etwas genauer an, lässt sich dahinter doch eher der Versuch vermuten, auf einem preisunelastischen Markt die nicht mehr lange vorhandene Monopolstellung staatlicher Wettbüros über die Fußball-WM zu retten.
Gerade einem Anbieter auf einem Markt, dessen Nachfrager aufgrund einer manchmal sogar krankhaften Spiellust auf Preisveränderungen nur wenig mit Mengenänderungen reagieren, kann nichts besseres passieren, als ein Monopol zu besitzen. Er kann sich den vollständigen Monopolgewinn sichern, ohne Konkurrenz von anderen Sportwettbüros zu befürchten. Die nämlich bieten sehr enge Substitute zu den staatlichen Fußballwetten an und erhöhen damit die Preiselastizität der Nachfrage der Einzelunternehmens gegenüber der Preiselastizität der Gesamtmarktnachfrage deutlich (hierzu sehr anschaulich: Pindyck, Rubinfeld: Mikroökonomie, S. 471ff). Die Buchmacher der staatlich lizensierten Wettbüros können im Konkurrenzfall die Wettquoten bei zunehmender Gesamtnachfrage durch die Fußball-WM weniger stark senken, so dass sich ihr Gewinn reduziert und die Auszahlung der Spieler erhöht.
Zwar kann der Staat durch ein Verbot privater Wettbüros die Spielsucht minderjähriger Jugendlicher besser kontrollieren, doch kann er sie dadurch doch nicht beseitigen. Der Jugendschutz beim Alkohol zeigt deutlich, dass dennoch genügend Mittel und Wege bestehen, sich über den Schwarzmarkt einen ordentlichen Rausch anzutrinken. Den größten Teil der Wettlustigen dürften ohnehin zahlungskräftigere, mündige Erwachsene stellen, die nach der Schließung privater Wettbüros die Kassen des finanziell angeschlagenen Staates ordentlich aufbessern sollen.
