Mit dem Kopf voran

20.01.2006 um 15:42 Uhr

Zweifel an der Marktmacht deutscher Stromkonzerne

Dem Oligopol der vier großen deutschen Stromerzeuger wird häufig eine marktbeherrschende Position mit entsprechender Preissetzungsmacht vorgeworfen. Ein näherer Blick auf das Handelsgeschehen der Leipziger Strombörse EEX, auf der immerhin 15 % des deutschen Jahresverbrauchs gehandelt werden, relativiert diese Vermutung. So erscheinen gezielte Preisveränderungen durch deutsche Versorger, die hier mit 14 % Marktanteil gegenüber ausländischen Versorgern mit 40 % und Banken mit 19 % das Nachsehen haben, eher unwahrscheinlich.

Quelle: ew - das magazin für die energiewirtschaft, Jg. 104 (2005), Nr. 25, S. 66.


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