21.03.2008 um 22:04 Uhr
05.03.2008 um 00:25 Uhr
The more you know?!
29.01.2008 um 23:02 Uhr
Wenn´s mal wieder mehr wäre
22.12.2007 um 23:48 Uhr
Reloaded? Revisited? Remixed!
11.12.2007 um 22:57 Uhr
Das große Bibbern
03.12.2007 um 20:32 Uhr
Traumhaft
14.11.2007 um 23:28 Uhr
Finden Sie sich eigentlich witzig?
10.11.2007 um 19:37 Uhr
Das ist Extra Fun!
02.11.2007 um 22:27 Uhr
Was ist Trumpf? Schwarz!
Karo heißt es doch bei Loriot, nicht schwarz. Schwarz heißt es aber bei mir. Denn schwarz war die Katze, die ich 20 Jahre lang als Gefährten, Freund, Ratgeber und Spielkameraden nicht zu vergessen Schmusepartner erleben durfte. Ja, durfte. Es ist ein Geschenk, wenn man sich völlig ohne Erwartungshaltung als junger Mann ein Haustier an sich bindet, das ohne diese Aktion den ländlichen Ort seiner Herkunft kaum eine Woche später bereits als Katzenengelchen wieder verlassen hätte. Doch dazu ist es ja nicht gekommen, denn der Herr Musiker hat gemeint, eine Hauskatze haben zu wollen und das mit einer guten Tat verbinden zu müssen. Herausgekommen sind dann die o.g. 20 Jahre gemeinsamer Alltagsbewältigung, Lebenslehren und Spaßkram - eine wirklich anregende Mischung. Der kleine Schwarzpelz war einfach immer dabei, eine sogenannte Mitkatze, die es nicht ausgehalten hat, wenn man sie alleine lassen wollte für ein paar Stunden. Da kam es dem Tier wirklich gerade recht, wenn der Haus- und Essnapfherr gleich mal selbständig ist und nicht geregelten Bürozeiten hinterherhechelt, sondern seine Füße auch tagsüber in der Wohnung rumträgt und vor allem für Gesellschaft sorgt. Doch seit jetzt 8 Wochen ist es vorbei mit dieser Beziehung, zumindest im irdischen Sinn. Das Tier ist noch immer vorhanden, nicht wirklich, denn im September hat sie sich dazu entschlossen, in die ewigen Katzenjagdgründe einzugehen und Winnetou Guten Tag zu sagen, statt mir immer wieder Gute Nacht. Es war ein so natürlicher Abschied, für den sie sich entschieden hat und machte mir damit ein weiteres Mal einfach nur was vor. Nich vormachen in Form von Schwindelei, sondern von Vorführung. Das hatte sie so immer getan, denn sie war sehr direkt. Kuschel mich, fütter mich, lass mich ins Freie, hab was und geh mit mir zur Tierärztin. Das waren ihre Ansagen und ich habe die nicht nur verstanden, sondern auch kapiert. Dafür werde ich ihr wirklich für immer dankbar sein, auch wenn es gelegentlich zu einer Krokodilsträne kommt, weil mich ihr realer Daseinsverlust hin und wieder schmerzt. Doch das wird vergehen, das weiß ich ja, und es wird eine bestehende Erinnerung zurückbleiben. Danke, mein kleiner schwarzer Schatz, du hast mir gutgetan und ich hoffe ich dir auch!
