Wenn´s mal wieder mehr wäre
Ja, mehr ist manchmal genau das, was der Mensch brauchen kann. Sind wir additive Wesen? Wahrscheinlich. Mehr von verschiedenen Sachen sind immer dann willkommen, wenn gerade mal Ebbe ist irgendwo. Im Geldbeutel, dem Kühlschrank oder den Site Visits. Mehr heißt dann. Vorher war zu wenig. Aha. Das klingt dann nach Defizit irgendwo. Stellt man sich eine Goldwaage vor, dann sieht es schnell nach Defizit aus, wenn die eine Waagschale zu weit unten hängt. Dann muss man auf die andere was drauflegen. Mehr Sport, dann ist das der Ausgleich für Bewegungsmangel. Mehr Essen, dann stillt das den Hunger. Mehr Sex, dann klingt das nach Ehepaar mit zuviel Alltag und zuwenig Nicht-Alltag. Mehr Offenheit, das wäre dann der Ausgleich für zuviel Verschlossenheit. Mehr Liebe in der Welt, davon kann die nie genug kriegen und braucht generell mehr davon. Wegen zuwenig Liebe in der Welt. Mehr Licht. Weil es dunkel doof ist, zumindest solange man nach sichtbarer Orientierung sucht. Mehr Freiheit, wenn es langsam aber sicher nach zuviel Unfreiheit aussieht. Die Liste der "mehr von ..." könnte ziemlich lang ausfallen, und zum Glück gibt es ja das Meer ...
