andere generation
heute im laden:
ein junge kriegt nicht was er will.
jammert: ey mama, aber kevin und jaqueline und renee haben das aber auuuuch!!!
welch clichee...
heute im laden:
ein junge kriegt nicht was er will.
jammert: ey mama, aber kevin und jaqueline und renee haben das aber auuuuch!!!
welch clichee...
Ich brauch kein' Kompass und keinen sextant,
ich finde stets zu dir.
Ich komm zurück, weil ich dich mag.
Kopf in deinem Schoß, wie eine Taube in ihrem Schlag.
Weil du Heimat und Zuhause bist.
Weil bei dir mein Bauchweh aufhört.
Halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt.
[Philipp Poisel, Halt mich]
Das. Ist doch frustrierend. Das Leben und so. An sich doch schon.
"wenn du dich mal aufraffst, dann kannst du das alles schaffen was du dir vornimmst"
Nichts anderes tu ich seit Wochen. Ich raffe mich auf. Reiße mich zusammen. Bündel meine Kraft. Mache und tue und hab immer wieder Hoffnung. Denke es läuft alles wunderbar. Hab Ziele. Ein ganz neues Lebensgefühl. Aber mal ehrlich? Meine Bilanz? Ziele: Viele. Erreicht: eins vielleicht?
Aber ich hab schon wieder ein Neues. Und auch da hab ich wieder Hoffnung. Und auch da werd ich mir wieder eine Absage einhandeln. Warum denn auch nicht. Aber ich werd mir Mühe geben, mich reinknien und powern. Weil ich das WILL. Dann kann ich am Ende wenigstens wirklich tief fallen. Wieder mal.
Irgendwann muss doch mal was so klappen, wie ich das gerne hätte?
und die sonnescheint wieder und der olle vogel von neben an piept auch herum und wenn ich dann noch hüpfen tät...
dann fühl ich mich wie 7. herrlich.
wohnung im dritten stock eines mehrfamilien hauses
und
ein drumset.
da feiert die nachbarschaft ne party.
es wird lange dauern
lange, bis wieder blut fließt duch diese venen
sie weiss das.
regungslosigkeit bedeutet auch schmerz
auch, und gerade deswegen muss sich alles ändern
sie sieht das.
laufen geht doch immer
doch, aber diesmal nicht weg sondern mitten hinen
sie weiss das.
es wird lange dauern
lange, bis die luft wieder richtig herum atmet.
sie sieht das.
und wenn ich dann wieder mal in einem anfall von sprachosigkeit verschwunden einfach nur frage was passiert ist dann nimmst du alles was du hast. schmeißt es mir entgegen egal ob gefiltert oder starker kaffe du wirfst und wirfst mit aller macht den schmutz den du aus den letzten ecken meines bewusstseins gegraben hast und siehst dabei gar nicht wie klein du wirst. so zerbrechlich weil dumm und dann ist es plötzlich vorbei du gehst als wärst du nie dagewesen und nur ich weiss davon. dann gibt es mehr tee mehr gedachten alkohol und still. ganz plötzlich und alles sieht aus als wäre es so gewollt und die bäume werden auch schon wieder grün.
ich tue als könnte ich vergessen also würde ich nicht lernen und immer wieder die selben haken schlagen doch es sieht anders aus. viel roter und gelber und es riecht nach veränderung und das weisst du. und seit dem liegen wir da so unschuldig wie ein disney film nicht sein könnte und atmen und gegenseitig auf und aus und am ende bin ich doch wieder allein. die spuren müssen im sand vergehen doch davon bekomme ich gänsehaut und deswegen hört keiner hin. es fragt mich ob es denn wieder so sei wie immer und ich frage was denn immer sei und es schweigt mich an mit einer lautstärke die meine ohren zu glucksen bringt. recht haben.
lesen in meiner verzweiflung nur steak ist besser doch auch davon bleibt der wald nur ein haufen verschrobener äste die sich durch die nacht tanzen. wo führt das alles hin und wenn wir da sind wer ist dann noch dabei und reicht mein duschgel bis dahin? ich stelle fragen nach dem geschehen und die geschichte mit der sonne nimmt mir schon längst keiner mehr ab. viel zu warm wird mir dabei ich mache den mund auf und dann geht's bergab. wie jedesmal doch ich schreib ja nichts auf also bleibt der kühlschrank wohl leer und mein telefon klingelt.
da geh ich jetzt ran.