.: Lautlose Welt :.

17.06.2007 um 22:08 Uhr

.: Danach - Teil 3 :.

von: Zyna

 

Ich zog die Klinge über meine Haut.

LAUT

Doch niemand hat es gehört.

Betört.

Von neuen Schnitten.

Auf die ich starre.

Verharre.

In meiner Welt.

Jenseits von allem.

Nur ich und das was mich hält.

Zweisamkeit.

Elender Zeitvertreib.

...

.

.

17.06.2007 um 21:28 Uhr

.: Danach - Teil 2 :.

von: Zyna

 

Erschöpft - lieg ich hier.

In mir.

In mich gekehrt.

Es war doch nicht verkehrt.

Oder doch?

Ein Loch - ich kann es seh'n.

Ich hoffe es wird vergehen.

Sich schließen!

Verschwinden aus meinem Leben...

 

. 

31.05.2007 um 16:13 Uhr

.: Dunkler Raum :.

von: Zyna

 

Ich möchte schreien.

Worte in die Welt setzen.

Gedanken freien lauf lassen. 

 .

Flüchten – davonlaufen.

Einfach nur weg.

 

Von allem nichts mehr mitbekommen.

.

Ein neues Leben anfangen. Irgendwo.  Ich hasse jede Minute im Moment.

Ich könnte die ganze Welt zusammen schreien.

Reden.

Mit wem?

Allein.

 

Sitze in einem verschlossenen Raum.

Den Schlüssel hab ich selbst umgedreht. Vor langer Zeit.Doch nun will ich hier raus. Frische Luft atmen.

Der Welt zeigen, dass ich auch noch existiere.

Ich - mit meinen guten sowie schlechten Seiten. Mich offen hingeben.

 Doch ich finde den Schlüssel nicht.

Ich suche. Mein Leben besteht aus Suchen. Um endlich hier raus zu kommen.

 Wieso dachte ich damals, es sei besser hier.Hier bekomme ich keine Luft. Hier ersticke ich.Es ist ein langsamer und qualvoller Tod.

Das Schlimmste ist, manchmal würde ich mir wünschen er tritt schneller ein.

Hätte ich nur den Mut.

Hätte ich nur so viel Mut, dem Tod einen Strich in die Rechnung zu machen.

So das er mich nicht mehr jagen kann.

So dass er mir nicht die Hölle auf Erden holen kann.

So, dass ich entscheide, wann für mich die Zeit ist.

.

.

Die Zeit zu gehen

 

30.04.2007 um 20:26 Uhr

.: Danach - Teil 1 :.

von: Zyna

 

Die Wunden verbunden.

Geschunden.

So steh ich hier.

Verwahrlost - wie ein verletztes Tier,

nach einem harten Kampf.

In Gedanken bin ich fortgeflogen.

Mich somit selbst, aufs neue betrogen.

Schwach...

Es ist Nacht um mich herum ist alles still, stumm - wortlos.

Vorhin war ich noch groß.

Doch nun lieg ich hier.

Wie ein Tier - verletzt und geschunden.

 

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30.04.2007 um 20:12 Uhr

.: und sie sprach ... :.

von: Zyna

 

Du weist es mein Kind,

du bist nicht blind.

Mach deine Augen auf.

Glaub an meine Worte - baue darauf.

Es sind nur kleine Denkmäler.

Kleine Berge, kleine Täler.

Tief in deiner Haut.

Ich hab sie erbaut!

Ich stapel weiter Steine auf.

Versuch es und lauf!

Du wirst bald merken, du kommst nicht weit.

Eine Mauer ist dort. Wir bleiben zu zweit!

Die Mauer - um dich abzuschotten.

Du wirst nicht verrotten.

Denn ich bin bei dir!

Komm zu mir - in meine Arme!

Vertraue in mich.

Du weißt doch, nur ich bring dir das nötige Licht.

Dein Körper ist doch eh nichts wert.

Alle anderen Wege sind verkehrt.

Sieh es ein - Ich bin die Lösung.

Vertraue mir - du hast die Begabung.

Ich bin es, wer dir Kraft zum Atmen gibt.

Das alles ist es, was sich aus einem kleinen Schnitt ergibt.

Das alles ist es, was ich mit mir bringe.

Ich ... die Klinge

 

20.04.2007 um 14:59 Uhr

.: Standpunkt :.

von: Zyna

. 

Ich stehe hier - im Wald.

.

Um mich herum Nebel.

Abgründe die ich mit meinen Zehnspitzen spüren kann.

 

Mein Weg an den Abgründen.

 

Ich kann nichts erkennen, nur fühlen.

Stürze. 

Wenn ich einen Abgrund hinunterfalle, versuche ich mich zu halten und mich langsam nach oben zu ziehen. Kein Absturz hat mir bisher das Leben genommen.

Kein Sturz war bisher so tief.

.

Keiner zu tief...

.

Doch manchmal wünscht man es sich.

Man wünscht sich einen Fall, bei dem man das Ende nicht mehr mitbekommt.

Nebel.

Verwirrung

Hass

Aussichtslosigkeit

Unbeschreibbare Gefühle

. 

Und so stehe ich im Wald.

.

Um mich herum Gestalten.

... Ich kann ihren Atem spüren.

... Ich kann sie sehen.

.

Doch der Nebel kapselt einander ab.

. 

Sie dortIch hier.

.

Eingebettet im Nebel.

Umschlossen von der Aussichtslosigkeit.

.

Sie reden mit mir - Doch ich will sie nicht hören.

.

Halte mir die Ohren zu. Doch sie reden weiter ohne eine Pause einzulegen.

.

Sie wollen mich anfassen.

Sie wollen mich lieben.

Sie wollen mich für sich.

.

Doch was sie nicht mitbekommen, sind Schreie - Von mir.

Aus meiner Seele. Die nach erbarmen flehen.

Tränen die man nicht sehen soll.

.

Worte können es nicht beschreiben.

Können es den Menschen um mich herum nicht erklären. Es ist eben so.

Die Abgründe sind eben da.

Mitmenschen können sie nicht sehen.

Nicht fühlen.

Nicht wahrnehmen.

.

.

 

Ich schon, denn sie sind mein Verhängnis.

Mein Umfeld. Mein Leben…

 

07.04.2006 um 21:43 Uhr

.: Bruchstücke :.

von: Zyna

 

 

Trostloses Leben

Streben

Zum falschen Weg

Aufgeben

Die beste Entscheidung

Leiden

Sich dem Widersetzen

Kraftlos

Muss weg, fort ... los

Lebwohl

 

 

 

25.03.2006 um 17:12 Uhr

.: und ich starb ... :.

von: Zyna

 

Du siehst also wie ich lebe,

und nicht wie ich dem Tod entgegenstrebe?

Seit nicht traurig, wenn ich von euch gehe

denn ihr werdet sie immer spüren ... mich und meine Nähe!

Bald könnt ihr wieder unbeschwert lachen,

und  müsste euch keine Sorgen mehr um mich machen.

Denn wenn ich gehe, nehm ich die dunklen Wolken mit.

Ich hab doch so oft gesehn, wie jeder von euch unter mir litt.

Doch wenn ich fort bin,

könnt ihr sehn, meine Entscheidung hatte einen Sinn.

Ihr ward immer für mich da.

bitte glaubt mir, dafür bin ich euch allen so dankbar.

Doch nun muss ich neue Wege gehn

und wie gesagt, ihr werdet sehn.

Es ist für euch alle das Beste...

wenn ich euer Leben nicht mehr mit mir verpesste!

 

 

23.03.2006 um 18:25 Uhr

.: Entschluss :.

von: Zyna

 

Ich entschied mich für die

Dunkelheit,

für einen anderen Ort, als an dem Ihr seid ...

 

Ich entschied mich für die

Traurigkeit,

für die kostbare Träne, die mir Flügeln verleiht ...

 

Ich entschied mich für die

Einsamkeit,

und somit ganz allein, für mein Leid ...

 

Ich entschied mich für den Tod und nicht für die

Unsterblichkeit,

sö könnt ihr sehn, ich war zu allem bereit!