Kursbuch Lebensbalance - Texte und Weghinweise für Geist & Seele

31.03.2007 um 17:04 Uhr

In der Seele liegt die Kraft - >Bücher als Wegbegleiter<

In der Seele liegt die Kraft Was unser Leben trägt  In der Seele liegt die Kraft. Was unser Leben trägt.
Ulla Pfluger-Heist (Herder)

Wer bin ich?  Welchen Sinn hat mein Leben?  Wozu bin ich hier?  Was ist meine Aufgabe?

Alice im Wunderland und Momo, der kleine Prinz und Bastian aus der unendlichen Geschichte führen die LeserInnen als Reisebegleiter durch die innere Welt der Seele.

Der Gang führt vom 'Zauber des Anfangs' und dem 'Erwachen der Seele' über die 'Entdeckung des Willens' und weitere Zwischenstationen bis hin zum Wasser des Lebens, zur Quelle des Selbst.
Psychosynthese einmal ganz anders.

Ulla Pfluger-Heist ist Psychosynthese-Therapeutin. Die Psychosynthese ist eine ganzheitliche Schule der Psychologie, die auch die spirituelle (transpersonale) Ebene einbezieht.

30.03.2007 um 14:34 Uhr

Kind und Kerl - >Narrbert's Seite<

"Ich werde von Ängsten geplagt", klagte Reinhold.
"Aber behalt es für dich.
An die verschiedensten Situationen wollte ich wie ein ganzer Kerl herangehen ..."
Narrbert schenkte ihm ein Lächeln.

"Doch ich stand nur da und stellte mich an, wie ein dummes Kind."
Er schaute leicht fragend.

"Wer das Kind in sich nicht ehrt " -
Narrbert verstärkte sein Lächeln - "ist des Kerls in sich nicht wert."

30.03.2007 um 14:17 Uhr

Der Alchimist - >Bücher als Wegbegleiter<

Dieses Buch ist ebenfalls eine Erzählung –  ein Bestseller und für viele ein Kultbuch

Der Alchimist – von Paulo Coelho (Diogenes) Der Alchimist

Wie der Bestseller Die Möwe Jonathan präsentiert Der Alchimist eine schlichte, auf einfachen Wahrheiten beruhende Fabel, in einem höchst ungewöhnlichen Rahmen.

Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum : Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner bescheidenen Existenz? Santiago ist mutig genug, seinen Traum nicht einfach beiseite zu wischen. Er wagt sich hinaus und begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Ägypten führt .. er findet in der Stille der Wüste auch immer mehr zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereithält, die nicht einmal mit Gold aufzuwiegen sind.

Er trifft auf viele spirituelle Boten, die in bescheidenen Formen auftreten -- zum Beispiel als Kameltreiber oder als belesener Engländer. In einem der Bücher des Engländers erfährt Santiago zum ersten Mal von den Alchimisten -- Männern, die glaubten, dass, wenn man ein Metall jahrelang erhitzt, es sich von all seinen individuellen Eigenschaften befreien würde, und dass das, was übrigbliebe, die "Seele der Welt" sei. Natürlich trifft er irgendwann tatsächlich auf einen Alchimisten, und die daraus entstehende Lehrer-Schüler-Beziehung rückt das irrige Weltbild des Jungen zurecht - während sie ihn gleichzeitig dazu ermutigt, seinen Träumen treu zu bleiben.
"Mein Herz fürchtet sich davor, zu leiden", vertraut der Junge dem Alchimisten eines Nachts an, als sie in den mondlosen Himmel schauen.

"Sag deinem Herz, daß die Furcht vor dem Leiden schlimmer ist, als das Leiden selbst", antwortet der Alchimist.
"Und daß noch nie ein Herz auf der Suche nach seinen Träumen gelitten hat, weil jede Sekunde der Suche eine Sekunde der Begegnung mit Gott und der Ewigkeit ist." - Gail Hudson -

30.03.2007 um 13:53 Uhr

Die 5 Freiheiten - >Texte zur Besinnung<

D i e  5  F r e i h e i t e n

Ein Mensch, der die 5 Freiheiten wirklich lebt, besitzt meiner Meinung nach die größte persönliche Macht, die ein Mensch überhaupt haben kann.

Die Freiheit, das zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.

Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht etwas anderes vorzutäuschen.

Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.

Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf Nummer Sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

- Virginia Satir -

Virginia Satir war eine der bedeutendsten Familientherapeuten. Sie wird oft als Mutter der Familientherapie bezeichnet.

29.03.2007 um 13:34 Uhr

Narrbert van Kaspern's Seite - Humoriges und Tiefsinniges

Auf dieser Seite findet ihr Geschichten und Episoden von Narrbert van Kaspern, seiner Cousine Schelmtraud - und Humoriges und Tiefsinniges verschiedenster Art.
 
Narrberts Welt
Mehr davon in Narrbert's Weblog - - > http://narrbertswelt.twoday.net  -  schaut doch mal vorbei !  Fröhlich


"D a n k e ,  g u t ."

Narrbert trug einen Button an der Jacke. Er hatte die Aufschrift "Danke, gut."

"Was bedeutet der Button, Narrbert? " fragte man ihn. "Es ist ein Kommunikationsvereinfacher", freute der sich. "Wenn ich gefragt werde, wie es mir geht, brauche ich meistens nur darauf zeigen.

Die meisten Leute erwarten keine richtige Antwort, das sehe ich in ihren Augen. Auf diese Weise kann ich Worte einsparen!
Wenn jemand die richtige Antwort will, sage ich sie ihm! "

29.03.2007 um 13:09 Uhr

Das Hoffnungs - Forum – ein sympathischer Ort im Web - >Info-Box<

Eine Bekannte hat mich darauf aufmerksam gemacht – die das Hoffnungs – Forum als *Ort* im Internet entdeckt hat, der ihr gut tut; vielleicht auch Anderen gut tun kann.

Es gibt die verschiedensten Diskussionsforen  –  eins zur Begrüssung, eins für Erfahrungen  ..  das Hoffnungsforum für Gedanken, Träume, Ängste …

Ein Therapieforum, eins zum Essverhalten, eins für Gedichte .. .. ein "Treff-Forum", um Leute in der Umgebung kennen zu lernen .. eins für Außenstehende / Angehörige – wo sich z.B. Freunde oder Eltern von Betroffenen über Möglichkeiten einer Hilfe informieren können … und verschiedenes andere noch.

Ein Satz, den ich dort gelesen habe : "Genieß dein Leben jetzt hier und in der Zukunft -
und durchlebe nicht die Qualen der Vergangenheit die du nicht ändern kannst"
  - Prof. Dr. Zahn -

Hier der Link - - >
http://www.hoffnungsforum.de 

28.03.2007 um 15:01 Uhr

Die Gesetze des Geistes – >Bücher als Wegbegleiter<

Die Bücher von Dan Millman zum Thema des *friedvollen Kriegers* gehören zu den Klassikern der neuzeitlichen spirituellen Literatur.  Seine Bücher können auch für diejenigen Lebensbegleiter sein, die den eigenen Weg nicht oder weniger innerhalb der religiösen Tradition suchen.

Sein Büchlein über die spirituellen Lebensgesetze ist inform einer  E r z ä h l u n g  geschrieben :
 
Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers. Machtvolle Wahrheiten zur Meisterung des Lebensweges 
  Machtvolle Wahrheiten zur Meisterung des Lebensweges Dan Millman (Heyne)

Aus der Beschreibung:   Im Herzen des Mysteriums unserer irdischen Existenz arbeitet das Universum nach unvergänglichen geistigen Gesetzen, die so wirklich sind wie das Gesetz der Schwerkraft und so beständig, wie die Bewegung der Planeten. Diese universellen Gesetze betreffen uns alle. Wir entdecken sie im eigenen Innersten und finden sie als Kern einer jeden Religion und spirituellen Tradition.
In eine spannende Handlung eingebettet, führt uns Dan Millman diese Lebensgesetze vor Augen, denen das Universum unterworfen ist und die dabei so einfach sind, dass alle Menschen sie im täglichen Leben anwenden können und mit ihnen zu größerem Erfolg, mehr Weisheit, dauerhaftem Glück und zu innerem Frieden gelangen werden.  Auf der ereignisreichen Reise durch die Seiten seines Buches werden Sie den verlorenen Schlüssel
zu Ihren verborgenen Potentialen und Kräften entdecken, die Ihnen die Tore zu einem vertieften Lebenssinn,
zur Gemeinschaft und Harmonie mit der gesamten Schöpfung öffnen werden.

In einer äußerst lebendigen Lehrgeschichte erzählt Dan Millman von seiner mystischen Begegnung mit einer rätselvollen, weisen Frau, die ihn auf seinen einsamen Wanderungen in den Bergen begleitet und ihn dabei auf eine wahre Odyssee bislang ungeahnter Erfahrungen und geistiger Neuentdeckungen führt.
Mit Hilfe von beispielhaften Geschichten, die uraltes Wissen in sich bergen, und anhand von lehrreichen praktischen Prüfungen und tiefgreifenden inneren Erlebnissen erhellt sie ihm die zwölf universellen Lebensgesetze so leuchtend klar, dass sie unmittelbar zum ureigensten Erfahrungsgut einer jeden Leserin und eines jeden Lesers werden.

Ein Buch voller spiritueller Schätze, das man nicht mehr aus der Hand legt, wenn man erst einmal
angefangen hat zu lesen.  Gerald G. Jampolsky -

28.03.2007 um 13:59 Uhr

Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

Die Religion der Zukunft wird eine kosmische sein.

Sie sollte einen persönlichen Gott transzendieren
und Dogmas und Theologie vermeiden.

Indem sie sowohl das Natürliche als auch das Spirituelle
umfasst, sollte sie auf einem religiösen Sinn beruhen,
der aus der Erfahrung aller natürlichen
und spirituellen Dinge als tiefer Einheit erwächst.


- Albert Einstein -

27.03.2007 um 14:07 Uhr

Eine neue Spiritualität – für das 21. Jahrhundert

  Eine neue Spiritualität -  für das 21. Jahrhundert

Wir leben in besonderen Zeiten – Zeiten, die Chancen und Möglichkeiten in sich tragen.

Natürlich leben wir auch in schwierigen Zeiten; natürlich können wir in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht – sowohl hierzulande als auch weltweit – nicht wenig auch an unguten Entwicklungen feststellen.
Doch es gibt auch die positiven Entwicklungen – die kommen meist eher leise daher – und wir müssen oft näher hinschauen, um sie überhaupt wahrzunehmen.


Zu den Entwicklungen, die heilsame Möglichkeiten für die Zukunft in sich tragen – gehört das sich ausbreiten einer neuen Art und Weise von Spiritualität.

In der Vergangenheit war Spiritualität an religiöse Dogmen geknüpft – sie war dogmatisch – doktrinär von Außen vorgeschrieben – es bestand die Angst, wer das Vorgeschriebene nicht glaubte, käme in die Hölle.
Aus diesem Grund wendeten sich zunehmend viele Menschen vom Religiösen ganz ab.

Mit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts begann zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit etwas Neues. Es entstand ein Bewusstsein, dass Spiritualität bedeuten kann, auf die eigene Seele zu hören. Der eigenen Seele zu folgen. Überhaupt selbst zu denken.

Noch nie waren – hier in unserem Teil der Welt – sämtliche Religionen, spirituelle Traditionen und Weisheitslehren für alle und jeden frei zugänglich. Noch nie war ein Bewusstsein da – dass all das verschiedene Wege sind – und gleichwertig –
und dass jeder Mensch frei wählen kann, welchen Weg er gehen will.
Auch – ob er seinen Weg innerhalb der Religionen und spirituellen Traditionen gehen will – oder ausserhalb.

Es gibt verschiedene, glaubwürdige spirituelle Persönlichkeiten und Lehrer – die bezeugen, dass spirituelles Wachstum nicht notwendigerweise an eine Religion gebunden sein muss. Krishnamurti im vorigen Jahrhundert, oder gegenwärtig Byron Katie, Annette Kaiser und Eckhart Tolle.
Und es gibt auch innerhalb der Religionen Persönlichkeiten, die glaubwürdig neue Wege weisen.
Im Christentum etwa Eugen Drewermann, Anthony de Mello; der Benediktiner Bruder David Steindl-Rast, der auch Jahre in buddhistischen Klöstern verbrachte; Willigis Jäger, der sowohl christlicher Mönch als auch Zen-Meister ist; und viele andere.

Es besteht heute ein Bewusstsein, dass Mensch, Gott und Welt im letztendlichen Sinne  e i n s sind – und dass unsere Seele sich zu Gott verhält, wie ein Sonnenstrahl zur Sonne.
Dass Gott – oder die Göttliche Kraft – nicht nur zu besonderen Zeiten zu besonderen Menschen gesprochen hat – sondern jederzeit – überall – und zu jedem spricht.
Davon zeugen die "Gespräche mit Gott"- Bücher von Neale Donald Walsch, die in vielem Wegweiser für das Neue Jahrtausend sein können.

Es entsteht auch ein neues Verständnis dahingehend, dass Weisheitslehrer wie Buddha, Jesus oder Laotse in keiner Weise als "besondere Menschen" gesehen werden wollten.
Es ging ihnen darum zu vermitteln, dass ein höheres Bewusstsein – im Osten "Erleuchtung" genannt – für jeden Menschen verwirklichbar ist. In der Hinsicht können wir von den östlichen spirituellen Traditionen viel lernen.

Auch Christus Jesus kann von daher völlig  n e u  gesehen werden. "Folge mir nach" bedeutet nicht, dass er "angebetet" werden wollte. Quasi auf einen Sockel gestellt. Es meint, dass wir alle in Einklang mit Gott, mit der Göttlichen Kraft gelangen können.
Wenn wir dem Weg folgen, den unsere Seele uns führen kann.
Die verschiedenen Religionen – sagte Eugen Drewermann – sind wie verschiedene Medikamente.
Für den Einen ist eher dieser – für den Andern eher ein anderer Weg stimmig und heilsam.

Es geht darum, inne zu werden – wohin unser Innerstes uns führen will. Unser Innerstes – das die Buddhisten "Buddha-Natur" nennen; westliche Menschen unseren "göttlichen Wesenskern" .. viele Andere heute das "höhere Selbst".
Es ist ein Weg, der zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden führt; und der auch zur Heilung von alten Verletzungen und Leiden führen kann – das zeigen die Erfahrungen etwa in den weltweiten 12 Schritte Selbsthilfegruppen.

Die alte Religiosität – die natürlich auch heute noch überall zu finden ist – fordert einen starren Glauben;  und droht jedem, der sich eigene Gedanken macht.
Die Neue Spiritualität ermutigt zu einem  e i g e n e n  W e g – zu selbstständigem Denken – zu einem Weg der  e i g e n e n  E r f a h r u n g .

Mögen alle Wesen glücklich sein. (buddhistischer Segenswunsch) - Henri Hermes -

26.03.2007 um 13:05 Uhr

Schneemann und Wesenskern - >Meister Egbert<

"Was ist eigentlich dieses sogenannte höhere Selbst", wollte eine elegant gekleidete Dame wissen;
"das, was Buddhisten 'Buddha-Natur ' nennen, wir Christen unseren göttlichen Wesenskern? "

Meister Egbert schaute sie an.
"Was ist eigentlich dieses sogenannte Wasser – fragte der Schneemann einen anderen Schneemann."

"Und wie erfahre ich die höhere Natur in mir?"
Die Dame rückte ihre Brille zurecht.


"Wie erfahre ich das Wasser in mir? – wollte der Schneemann wissen."

26.03.2007 um 12:33 Uhr

Was würde Buddha tun ? - >Bücher als Wegbegleiter<

Was würde Buddha tun? 101 Lösungen für die kleinen und großen Probleme des Lebens  Was würde Buddha tun ?
101 Lösungen für die kleinen und großen Probleme des Lebens –
  Buddhistische Weisheit für den Alltag - von Franz Metcalf (O.W. Barth)


Franz Metcalf, selbst praktizierender Buddhist, hat in den überlieferten Schriften Buddha’s
viele Antworten auf Fragen gefunden, die uns immer wieder beschäftigen.

Er erläutert die von ihm ausgewählten Zitate sensibel und voller Humor und vertieft und veranschaulicht sie durch Geschichten und Beispiele aus seinem eigenen Erfahrungsschatz.
Würde Buddha heute einen spirituellen Ratgeber zur Lebenspraxis schreiben – er sähe so aus wie dieses Buch.
- aus der Buchbeschreibung

Ein sympathisches kleines Büchlein das in die Jackentasche passt - mit einem Text jeweils auf einer Seite.

Vom gleichen Autor : "Buddha im Rucksack - Buddhismus für Teens" (O.W. Barth)

24.03.2007 um 18:04 Uhr

Meditative Sätze und Leit-Gedanken zur seelischen Heilung

Kurze meditative Sätze und Leit-Gedanken können für die innere Entwicklung und auch Genesung hilfreich und heilsam sein.
In Selbsthilfegruppen wird damit gearbeitet; ebenso in spirituellen Umfeldern.

Über zweihundert davon habe ich geschrieben; die meisten aus meinen Erfahrungen heraus – einige wenige aus Therapie- und Selbsthilfe .. andere sind daraus inspiriert. (Letzteres habe ich dann dazu vermerkt.)

Als ich beschlossen habe, sie auf einer Seite hier vorzustellen – wurde mir bewusst, dass sie vielleicht nur diejenigen näher verstehen, die mit dem Bereich "Therapie und Selbsthilfe" bereits vertraut sind.
Darum werde ich für jeden der hilfreichen Gedanken noch einen Kommentar schreiben.
Das Ganze begreife ich als einen Prozess, der sich entwickelt – so wie ja unser Leben selbst ein fortlaufender
Prozess ist.
Die Meditationen sind in erster Linie für die unter den Besuchern hier, die an seelisch bedingten Lebensschwierigkeiten leiden – ob in leichterer oder auch tiefgreifenderer Weise.
Wenn sie dem Einen und Anderen eine Anregung oder einen Impuls zur Gesundung geben – oder auch nur einen gedanklichen Anstoss – wäre ich sehr froh und sie würden ihren Zweck erfüllen.

Ich staune immer wieder, wie das Leben selbst in besonderen Situationen einen Wink zu geben scheint.
Als ich über den ersten dieser Leit-Gedanken nachdachte : "Es gibt keine unheilbaren Krankheiten …"
– kam mir eine Zeitschrift mit einer Besprechung zu einem neuen Buch ins Haus; mit dem Untertitel:
"Das Ende der Unheilbarkeit".
Es geht da um die "Recovery (Genesungs-) Forschung" – eine Vielzahl neuerer Erfahrungen werden zusammen getragen, die mit dem alten Irrglauben von der "Nichtheilbarkeit" schwererer psychischer Erkrankungen aufräumen. Ein Buch, das Mut macht – auch bei langanhaltenden seelischen Leiden.

Viele der Texte haben eine spirituelle Orientierung, auch der Begriff Gott fällt häufiger.
Ich verstehe Gott allerdings nicht in einem engen, auf eine einzelne Religion bezogenen Sinn – mein eigenes Verständnis ist trans-religiös.
Es geht einfach um das Vertrauen in eine - - > tragende Kraft im Leben – so wie jeder Einzelne sie von innen heraus versteht.
Dieses Vertrauen kann ein wesentlicher Bestandteil von Heilung sein. Dabei sollte niemand sich etwas "von Außen aufdrängen" lassen – sondern auf die Weisheit seiner eigenen Seele hören lernen.

Dazu ein kleiner Text des bekannten buddhistischen Autors und Meditations-Lehrers Jack Kornfield – der sehr schön ausdrückt, was gemeint ist.
Mögen alle Wesen glücklich sein ( buddh. Segenswunsch )  Henri Hermes

V e r b u n d e n  S e i n

Wir müssen lernen,
mit etwas verbunden zu sein,
das größer ist als wir selbst,
ob wir es Tao, Gott, Dharma oder
das Gesetz der Natur nennen.
Es gibt eine tiefe Strömung der Wahrheit,
die wir hören können.
Wenn wir darauf horchen
und in Übereinstimmung mit
dieser Wahrheit handeln,
wird das, was wir tun, das Richtige sein.

- Jack Kornfield -

24.03.2007 um 12:59 Uhr

Wege der Heilung - >Info-Box<

Es gibt viele Heilungsgeschichten, die uns staunen und tiefere Zusammenhänge ahnen lassen.
Gabi Tenfelde – die eine Praxis für ganzheitliche Lebensberatung betreibt und selbst an Krebs erkrankt war – kennt viele solcher Lebensgeschichten.
Hier eine davon :

"Ich erinnere mich an eine Frau aus Nürnberg, der man gesagt hatte: 'Du hast noch drei Monate zu leben' und die sich dann gefragt hat :
'Was möchte ich gerne machen?'
Sie wollte gerne nach Kuba, sie wollte immer schon nach Kuba, und sie hatte noch 1500 Mark auf ihrem Konto. Sie hat das Geld genommen und ist nach Kuba geflogen.
Sie hat erst einmal für nur 14 Tage gebucht, weil sie ja nicht wusste, wie es mit ihr weitergehen würde. Und dann hat sie in Kuba all das erlebt, was sie schon immer leben wollte. Sexualität, Tanzen, das Leben …
Sie ist nach einem halben Jahr zurückgekommen und war geheilt."

Dr. Gaby Tenfelde sagt :  "Meine Philosophie ist, dass auch der Gesunde etwas dafür tun kann, gesund zu bleiben - dass die Krankheit eine Botschaft des Körpers ist  -  dass jeder Mensch, um körperlich gesund zu bleiben, eine geistige Gesundheit erlangen muss."

     Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin, nennt Heilung eine Art Offenbarung. "Es offenbart sich in uns eine innere wieder zusammengefügte Ordnung."

23.03.2007 um 13:35 Uhr

D e p r e s s i o n e n - >Meister Egbert<

"Ich leide seit geraumer Zeit an Depressionen", berichtete ein Geschäftsmann, der Meister Egbert zu einem seelsorgenden Gespräch aufgesucht hatte.
"Aber zum Glück gibt es heute ja schon die verschiedensten Medikamente um sie zu bekämpfen, nicht wahr?"

"Das ist schon wahr", entgegnete der "und da und dort erfüllen sie auch sicher ihren Zweck und sind hilfreich."

Er hielt inne und schaute sein Gegenüber eine Weile schweigend und freundlich an.
"Nach Schätzungen entstehen etwa sechzig Prozent aller Depressionen aus unverarbeiteter Trauer; aus nicht bewältigten Verlusterlebnissen."

Der Meister sprach bewusst langsam.

"Haben Sie überhaupt schon Ihre Seele befragt, ob sie Ihnen etwas sagen möchte?

In sich hineingespürt, ob da vielleicht ein alter, tief vergrabener Kummer liegt; haben Sie das Kind in sich befragt?"


"Wenn Sie nämlich mit einer Pille niegeweinte Traurigkeit bekämpfen wollen, dann wäre das ziemlich traurig,
mein Freund."

23.03.2007 um 13:08 Uhr

Meister Egbert - Geschichten der Wegweisung

Ich habe eine Reihe von Meister Egbert - Weisheitsgeschichten geschrieben.
Inspiriert haben mich sicher die "Meister - Geschichten" des spirituellen Geschichtenerzählers Anthony de Mello – und der erleuchtete christliche Mystiker Meister Eckehart, der bei der Namensfindung Pate stand.
An Meister Eckehart haben sich selbst die Fanatiker der Inquisition nicht richtig herangetraut – sie haben allerdings eine Reihe seiner Gedanken auf ihre "schwarze Liste" gesetzt.

Einen dieser Gedanken möchte ich hier voran stellen :

>> Alles, was die Heilige Schrift über Christus sagt, das bewahrheitet sich völlig an jedem guten und göttlichen Menschen. <<
- Meister Eckehart, einer der Sätze, die von der Inquisition verurteilt wurden. -

23.03.2007 um 12:48 Uhr

Psychiatrie Verlag - über 25 Jahre - >Info-Box 2<

Der Psychiatrie Verlag - engagiert für eine humane Entwicklung im psychiatrischen Bereich, feierte in jüngerer Vergangenheit sein 25 jähriges Jubiläum.

Er bietet inzwischen vieles :  neben Fach- u. Lehrbüchern eine "Ratgeber-Reihe" für Psych.-Erfahrene, Angehörige und Interessierte ... eine Reihe mit "Erfahrungsberichten" mit den verschiedensten Erkrankungen ... kulturwissenschaftlich-philosophisch ausgerichtete Bücher ... drei Zeitschriften u.v.m.
Der Verlag kooperiert mit psychiatrischen Verbänden und Selbsthilfegruppen.
Bei Interesse kann "Psyche in Balance" kostenlos abonniert werden mit den Neuerscheinungen und immer auch Artikeln, Interviews und verschiedensten Informationen.

  Tel.: 0228/72534-0, www.psychiatrie-verlag.de

22.03.2007 um 17:40 Uhr

Die drei Filter des Sokrates - >Weisheitsgeschichten<

Von Sokrates im antiken Athen (469-399 v.u.Z.), dem Lehrer von Platon und Aristoteles,
wird folgende Geschichte erzählt:

D i e  d r e i  F i l t e r  d e s  S o k r a t e s

»Weißt du, was ich gerade über einen deiner Freunde hörte?«,
fragte ihn ein Bekannter.

»Moment mal«, sagte Sokrates. »Bevor du mir irgendetwas sagst, möchte ich mit dir
einen kleinen Test machen. Er wird >dreifacher Filter< genannt.«

»Dreifacher Filter?«, fragte der Mann.
»Ja«, sagte Sokrates, »so heißt dieser Test. Bevor du mir über meinen Freund etwas sagst, möchte ich, dass du das, was du sagen willst, drei Mal filterst. Der erste Filter ist der der Wahrheit.
Bist du dir wirklich sicher, dass das, was du mir erzählen willst, wahr ist?«

»Nein«, sagte der Mann, »ich hatte das gerade gehört und wollte es dir einfach weitergeben.«
»Okay«, sagte Sokrates. »Du weißt also nicht, ob es wirklich wahr ist. Lass uns nun den zweiten Filter anwenden, den der Güte. Ist das, was du mir über meinen Freund sagen willst, etwas Gutes?«
»Nein, im Gegenteil«, sagte der Mann, »es ist etwas Schlechtes.«

»Also«, fuhr Sokrates fort, »du willst mir über ihn etwas Schlechtes erzählen, und du bist dir nicht sicher, ob es wahr ist. Du kannst den Test trotzdem noch bestehen, denn es gibt noch einen dritten Filter, den des Nutzens : Ist das, was du mir über meinen Freund erzählen willst, für mich nützlich?«

»Nein, nicht wirklich«, antwortete der Mann.
»Dann«, schloss Sokrates, »wenn das, was du mir sagen willst, nicht unbedingt wahr, nicht gut und auch nicht nützlich ist, dann sage es mir lieber nicht.«

22.03.2007 um 13:14 Uhr

Die kleine Seele und die Finsternis - >Geschichten zum Nachdenken<

Es war einmal eine kleine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und deshalb auf Erfahrung erpicht.

"Ich bin das Licht", sagte sie.
"Ich bin das Licht."  Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht ersetzen.
Und in dem Reich, aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts  a u ß e r  dem Licht.
J e d e  Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz Gottes ehrfurchtgebietenden Lichts.
Und so war diese kleine Seele eine Kerzenflamme in der Sonne.
Inmitten des grandiosesten Lichts – von dem sie ein Teil war – konnte sie sich selbst nicht sehen und auch nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.

Nun geschah es, dass diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennenzulernen.
Und so groß war ihr Verlangen, dass Gott eines Tages zu ihr sagte :
"Weißt du, Kleines, was du tun musst, um dein Verlangen zu befriedigen ?"
"Oh, was denn, Gott ? Was ? Ich werde  a l l e s  tun!" sagte die kleine Seele.

"Du musst dich vom Rest von uns trennen", gab Gott zur Antwort, "und dann musst du für dich die Finsternis herbeibeschwören."
"Was ist die Finsternis, oh Heiligkeit ?" fragte die kleine Seele.
"Das, was du nicht bist", erwiderte Gott, und die Seele verstand.

Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf.
Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche möglichen Formen von Finsternis in ihre Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.

Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus :
"Vater, Vater, warum hast du mich verlassen ?"
So wie wir das auch in unseren dunkelsten Zeiten getan haben.

Doch Gott hat uns alle nie verlassen, sondern uns immer zur Seite gestanden, bereit, uns daran zu erinnern,
wer-wir-wirklich-sind;
Bereit, immer bereit, uns nach Hause zu rufen.

Seien wir deshalb der Finsternis ein Licht und verfluchen sie nicht.


Aus : "Gespräche mit Gott / Ein ungewöhnlicher Dialog", Band 1 – Neale Donald Walsch ( Goldmann )

22.03.2007 um 13:04 Uhr

Die Geschichte von Agnes - >Geschichten zum Nachdenken<

Agnes war alt. Am Sonntag kam immer Besuch ins kleine Haus am Dorfrand.
Kinder und Kindeskinder, Schwiegersöhne und -töchter ließen sich am gedeckten Mittagstisch nieder. Am Samstag schleppte Agnes jeweils einen Berg Lebensmittel heran und stand den ganzen Sonntagmorgen am Herd, wie schon ihr ganzes Leben lang.

An einem sonnigen Tag freundete sich Agnes mit einem jungen Mädchen aus dem Dorf an.
Die beiden verstanden sich ohne viel Worte, und Agnes fühlte sich in Gesellschaft der 16jährigen plötzlich wieder lebendig und irgendwie mutig.
Als sie sich eingestand, dass ihr die Familiensonntage eigentlich zu viel waren, dass sie doch für ein Leben lang mehr als genug geschleppt und gekocht hatte, strich sie kurzerhand die Einladungen.

Sie verabredete sich mit dem jungen Mädchen, holte ihre besten Kleider aus dem Schrank, fuhr in die Stadt, flanierte herum, ging ab und zu ins Kino oder saß im Sommer in einem Straßencafe und übte das Nichtstun.
Das ungleiche Paar fand immer irgendetwas, was beiden Freude machte.

Sie lachten viel zusammen und amüsierten sich über die neugierigen Blicke der andern.
Agnes war seit sehr, sehr langer Zeit vollkommen glücklich.
Selbst an Werktagen verbrachte sie jetzt ihre Zeit mit Spazieren und mit Nichtstun, anstatt sich gedrängt zu fühlen, ihre Pflicht zu tun, die doch schon längst zur automatischen Routine geworden war.

Agnes lebte ganz in der Gegenwart, es schien ihr, als sei die Vergangenheit von ihr abgefallen wie ein muffiger, zu eng gewordener Mantel.
Ihre Rente und das wenige Gesparte setzte sie bis zum letzten Rappen für ihre neue Lebensart ein.

Die Familie reagierte empört. Was war bloß mit der Mutter los ? War sie jetzt doch noch senil geworden ? Musste man da nicht eingreifen ? Gab sie nicht alles Geld für das junge Mädchen aus ?
Mutter überhörte gelassen die Kritik ihrer Kinder. Über den Dorfklatsch lachte sie auf ihren Sonntagsausflügen.

Agnes hatte die Narrenfreiheit des Alters erreicht, sie war keinem Rechenschaft schuldig.
Spät, aber nicht zu spät, nahm sie sich die Freiheit, zu tun und zu lassen, was sie für gut befand. Als Agnes zwei Jahre später starb, lag ein friedliches, beinahe verschmitztes Lächeln auf ihrem Gesicht.
Zu erben gab’s nichts.

Aus : Tarot-Karten als Lebenspfad / Bachmann, Dettwiler

21.03.2007 um 15:27 Uhr

Psychische Erkrankungen haben einen Sinn - >Info-Box<

Körperliche und seelische Erkrankungen haben einen Sinn, sie wollen etwas zeigen.
Das betont Dr. Franz Ruppert, Professor für Psychologie und Begründer der "Systemischen Psychotraumatologie".


Es gibt eine Reihe von psychischen Symptomen, die so massiv sind, dass man ihnen einen "Krankheitswert" zuspricht :
panische Ängste,  schwere Depressionen,  Zwangsvorstellungen und -handlungen;  Süchte,  Schizophrenien,  Psychosen ...
Psychische Erkrankungen werden in erster Linie mit Medikamenten behandelt, die Menschen leiden häufig an deren Nebenwirkungen und werden nicht kuriert.

Dabei, so Prof. Ruppert, haben psychische Krankheitssymptome einen bestimmten Sinn,
"sie stellen eine im Grunde ganz sinnvolle Reaktion auf bestimmte Lebenssituationen und Erfahrungen der betroffenen Menschen dar. Die Symptome stellen eine Botschaft dar, die etwas sagen will ... Wenn wir aber diese Botschaft ignorieren, werden wir sie auch nicht los."

Verwirrte SeelenBuchhinweis :  "Verwirrte Seelen. Der verborgene Sinn von Psychosen
-   Grundzüge einer systemischen Psychotraumatologie" ( Kösel )
Homepage :
  www.franz-ruppert.de