Kursbuch Lebensbalance - Texte und Weghinweise für Geist & Seele

30.07.2007 um 15:22 Uhr

Emotions Anonymous (EA) – Selbsthilfe für Emotionale Gesundheit

Nach den Anonymen Alkoholikern ist EA das größte deutschland- und weltweite Selbsthilfe-Netzwerk,
das in vergleichbarer Weise arbeitet. Es geht um emotionale bzw. seelische Lebensschwierigkeiten aller Art –
Gruppen und Meetings gibt es inzwischen in vielen Städten.

Emotions Anonymous (EA) – Selbsthilfe für Emotionale Gesundheit

In einer Vorstellung des EA-Netzwerks heißt es :     
Emotions Anonymous (EA) ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Berufen und Gesellschaftsschichten, die sich in regelmässigen wöchentlichen Meetings immer wieder treffen, um
ihre emotionalen (seelischen) Probleme zu lösen.
Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, emotional gesund zu werden
und diese Gesundheit zu erhalten.

Die meisten von uns sind in Lebenskrisen, wie Trennung, Verlust eines Menschen, schweren Konflikten
am Arbeitsplatz, Schwierigkeiten in ihrer Beziehung oder in der Familie zu EA gekommen.
Mit der Zeit stellte sich heraus, dass die Ursachen nicht nur in den Umständen lagen, die zu diesen
Lebenskrisen führten, sondern auch bei den Betroffenen selbst zu finden waren.  Diese Ursachen können
zu Ängsten, Depressionen, Neurosen, Süchten oder zwanghaftem Verhalten führen, oft begleitet von
medizinisch nicht erklärbaren Körpersymptomen.

In dieser Not haben sich Menschen zusammengefunden, um mit Hilfe des abgewandelten
Zwölf-Schritte-Programms der Anonymen Alkoholiker (AA) ihre Probleme anzugehen.

Link zur EA Website - - >
http://www.emotionsanonymous.de
Das 12 Schritte – Forum im Web - - > http://zwoelf-schritte.de/

28.07.2007 um 14:49 Uhr

Elisabeth Kübler-Ross – Über Tod und Leben, Schutzengel und die *andere Seite*

Elisabeth Kübler-Ross – Über Tod und Leben, Schutzengel
und die *andere Seite*
I n t e r v i e w  mit der international bekannten Sterbeforscherin  - 2 -   Engel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit«

Franz Alt :
Was sagen Ihnen die Engel ?
Elisabeth Kübler-Ross :
Sie sprechen über Dinge, die uns beschäftigen. Als meine Tochter aus den USA in der letzten Woche in Zürich war, sie ist im 7. Monat schwanger, musste sie immer Wasser brechen.  Sie hatte Angst das Baby zu verlieren.
Ich wollte, dass sie ihr Kind in der Schweiz bekommt, damit ich einen schweizer Enkel habe. Aber die Schutzengel sagten, das Kind wiege erst 900 Gramm, meine Tochter solle zurück in die USA. Da flog sie zurück.

Franz Alt :
Kann jeder Mensch mit seinem Schutzengel in Verbindung kommen?
Elisabeth Kübler-Ross :
Wenn man auf einer bestimmten geistigen Wellenlänge ist, ja!  Das ist wie bei einem Radio.
Ein bestimmtes Programm gibt es nur auf einer bestimmten Welle.

Franz Alt :
Sie haben geschrieben, dass Sie auch mit Jesus Verbindung haben.
Elisabeth Kübler-Ross :
Ja, das habe ich.  Ich habe ihn beschimpft, weil ich seit sechs Jahren gelähmt und folglich regungslos bin und zu leiden habe im Rollstuhl.  Das finde ich ungerecht und sage es Jesus auch. Ich sage ihm manchmal Schimpf und Schande.  Da lacht er nur - Jesus hat einen wunderbaren Humor.
Der lachte sogar als ich ihm sagte, er sei schlimmer als Hitler, weil er mich so schrecklich leiden lässt.

Franz Alt :
Sind das dann Selbstgespräche, die Sie führen ?
Elisabeth Kübler-Ross :
Nein, nein, das ist viel mehr.  Man spinnt doch nicht.  Man ist doch nicht verrückt.
Ich führe keine Selbstgespräche über so ernste Dinge!  Ich spreche mit Jesus.

Franz Alt :
Woher wissen Sie, dass es keine Selbstgespräche und Selbsttäuschungen sind, denn akustisch
können Sie ja nichts hören?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ich vernehme die Geister und auch Jesus viel deutlicher als akustisch.
Akustisch ist ja nur eine bestimmte Wellenlänge.  Es gibt auch eine geistige und spirituelle Akustik.
Das meine ich.  Ich höre auf dieser Welle ganz genau.

Franz Alt :
Sie sind sicher, dass das keine Illusionen sind ?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ja, da bin ich ganz sicher!

Franz Alt :
Und diese inneren Verbindungen mit dem Jenseits beeinflussen Sie und Ihr Leben ?
Elisabeth Kübler-Ross :
Die Beziehung zu Jesus ist für mich so real wie die Beziehung zu Maria.  Die Maria hilft uns wahnsinnig viel.
Maria hat mir zum Beispiel sehr geholfen, wenn ich mit sterbenden Kindern gearbeitet habe.
Sie kam, wenn ich Sie um Hilfe bat.  Sie stand immer rechts von mir.  Innerhalb einer Sekunde war sie da,
wenn ich sie rief. Und ich bin nicht katholisch. Religionen und Konfessionen spielen überhaupt keine Rolle
bei den wirklich wichtigen Ereignissen.

Franz Alt :
Das heißt aber nicht, dass Sie Maria gesehen haben ?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ich habe sie wahrgenommen.  Es gibt geistige Wahrnehmungen, die Sie nicht mit dem Auge sehen können.
Es ist eine innere Kommunikation, die über den Geist geht.  Eine Art mentaler Kommunikation!
Maria hat mir unheimlich geholfen.  Eines Tages kam ein Filmregisseur aus Hollywood.  Er wollte einen Film
über meine Arbeit mit sterbenden Kindern drehen. Da kam die Maria dazu. Zuerst dachte ich : Was will denn
die jetzt hier?  Es geht doch jetzt gar nicht um sterbende Kinder .  Da wurde mir bewusst, dass es ja im Film
um sterbende Kinder gehen soll.  Der Regisseur war ganz aufgeregt und wollte ebenfalls Maria sehen.
Ich sagte ihm, er könne sie nicht sehen, nur wahrnehmen.  Da bat der Regisseur Maria um ein Zeichen.
"Laß mich wissen, dass Du da bist".  Da war plötzlich das ganze Zimmer voller Rosenduft.  Ganz stark.
Wir beide haben uns gefragt :  Woher der Rosenduft - und warum.  Als Nichtkatholiken wussten wir nicht,
dass die Rose die Lieblingsblume von Maria war. Das haben wir erst im nachhinein erfahren.
Rosenduft : Das war ihr Zeichen - dreimal gab sie solche Zeichen.

Franz Alt :
Das ist für einen Menschen wie mich schwer zu verstehen.  Was muss ein rationalistischer Mensch wie ich
oder was können unsere Zuschauer tun, um solche Wahrnehmungen auch zu haben ?
Elisabeth Kübler-Ross :
Das kann man nicht forcieren.  Erst wenn Sie eine bestimmte Stufe geistiger Entwicklung erreicht haben,
haben Sie solche Erlebnisse. Und je mehr Sie diese Stufe entwickeln, desto mehr haben Sie solche Erlebnisse!

-  wird fortgesetzt  -

26.07.2007 um 15:10 Uhr

Individueller Schlaf - >Info-Box (2) Kürzere Informationen<

Das Schlafbedürfnis – individuell verschieden

Das Schlafbedürfnis ist individuell verschieden – und so lange man sich tagsüber fit
und leistungsfähig fühlt, spielt die Dauer des Schlafes keine Rolle.

Eine Umfrage von "Young Care" belegt – so eine Information der Gesundheitskasse AOK – unterschiedliche Schlafgewohnheiten.


Von den Befragten schlafen 30 Prozent 7 Stunden pro Nacht, weitere 32 Prozent kommen auf 8 Stunden.
Auch Längerschlafende mit mehr als 8 Stunden und Menschen mit nur 5 Stunden Nachtruhe gibt es.
Wichtiger als die Schlafdauer, so die AOK, ist vor allem ein regelmäßiger Schlafrhythmus.

24.07.2007 um 13:46 Uhr

Rund um das Thema Mobbing (2) - >Info-Box<

Rund um das Thema Mobbing  - 2 -       

»Gesellschaftliche Überlegungen«

Natürlich ist es wichtig, sich etwa von der genannten Bilanz nicht entmutigen zu lassen –
ebenso von unsozialen Entwicklungen nicht beeinflussen –  sondern selbst einem konstruktivem Weg zu folgen.

Einmal wirft Mobbing sicher ein Licht auf Themen unserer Gesellschaft, unserer Welt – die nicht so oft beleuchtet werden :
in einem Land mit überwiegend glücklichen Menschen - wo Menschen sich auch an ihren Arbeitsplätzen (wo ja ein Grossteil der Zeit verbracht wird) –
überwiegend frei von Stress und Leistungsdruck *wohl*fühlen könn(t)en –
würde wohl kaum gemobbt.  Warum auch ? 
–  Glückliche Menschen mobben nicht !

Ein »anderer Aspekt des Themas« :
Viele Menschen haben nicht gelernt, mit Aggressionen konstruktiv umzugehen.

Wir können sagen :  Es gibt »drei Formen von Aggression« - - > Konstruktive, Destruktive und Defizitäre.

Defizitäre : ( Defizit = Mangel ) Jemand hat nicht gelernt, damit umzugehen; er schluckt sie herunter, richtet sie gegen sich selbst .. sie kommt womöglich versteckt heraus.

Destruktive : Aggression wird auf Kosten anderer ausagiert; auch von Menschen, die gar nichts damit zu tun haben – das ganze »Mobbing-Theater«.

Konstruktive : Mit der Aggression positiv umgehen – sagen, was man denkt, fühlt, was einen verletzt oder stört … was man will oder nicht will –
ohne dabei Andere zu verletzen.

Solche Themen gehören schon in die Schule : »Konstruktive Auseinandersetzung lernen.«

24.07.2007 um 13:24 Uhr

Rund um das Thema Mobbing (1) - >Info-Box<

Rund um das Thema Mobbing   - 1 -     

Eins der hässlichsten und unsozialsten Erscheinungen in unserer Gesellschaft ist das in neuerer Zeit sich ausbreitende Mobbing - das schon viele Menschen seelisch krank gemacht hat; oder die psychische Balance beeinträchtigend stört.
»Millionen von Menschen sind das Opfer von Mobbingattacken – in der Schule, am Arbeitsplatz, in ihrer Freizeit. Täglich werden es mehr.« - heißt es in einer Pressemitteilung.

Inzwischen gibt es verschiedene Projekte – und auch Websites – die sich des Themas annehmen –
und wo Betroffene sich Luft machen, sich austauschen und Unterstützung finden können.

So etwa - - >  »Mobbing.net«.  Eine Website mit Informationen rund um das Thema Mobbing  - im Beruf, in der Schule, durch Verwandte, im Ausland, durch Nachbarn.
Der Link - - >
http://mobbing.net/index.htm
Was der Betreiber in seiner Bilanz sagen, ist schon erschreckend : Die Bilanz nach 7 Jahren Mobbing.net ist erschütternd.   Es entsteht der Eindruck, dass das Herumstreiten vor Gericht, das gegenseitige Niedermachen, die immer subtiler und gemeiner werdenden Mobbing - Attacken zu einer Art Volkssport geworden sind.
Ich habe viele persönliche Mails erhalten, in denen ergreifende Mobbing - Schicksale geschildert wurden und ich darf Ihnen versichern, die Niedertracht kennt keine Grenzen.
Was sich am Arbeitsplatz, in den Familien, in den Schulen, zwischen Nachbarn, ja sogar vor Gericht abspielt widerlegt sogar Darwin. Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, sondern der Affe vom Menschen.
– Zitat –

Eine weitere Website : das »Mobbing-Nein-Danke Forum« - - >
http://www.mobbing-nein-danke.info/forum.html
Eine Website mit grundlegende Informationen zum Thema Schüler-Mobbing sowie einem Forum - - > http://www.schueler-mobbing.de/mobb/modules/newbb/

-  wird fortgesetzt  -

23.07.2007 um 14:16 Uhr

Das Glücksarchiv - >Info-Box - Kürzere Informationen<

Wer Inspirationen sucht und einen Ort im Web, der der Seele gut tut, kann im Glücksarchiv fündig werden –
eine sympathische Website über alles, was mit Glück zusammenhängt - Glücksforschung, Fragebögen zu glücklich leben, Arbeitsblätter, Buchempfehlungen, Texte u.v.m.

  Das Glücksarchiv - alles zum Thema »Glück« und »Glücklich leben«

Auf der Willkommen-Seite  heißt es :
Bei einer Umfrage zum Thema "Wie möchten Sie sterben?" antwortete mehr als die Hälfte der Befragten
sinngemäß : "Wenn überhaupt, dann...".
Unser Leben ist aber in jedem Fall zeitlich begrenzt.  Jeder ist betroffen, es wird keine Ausnahme geben.
Dazu kommt : Die Zeit vergeht, ob wir glücklich sind oder nicht.
Jeder von uns steht vor der Frage, wie er sein Leben leben will, wie er mit der Zeit umgeht, die ihm gegeben
ist.  Die Entscheidung darüber kann uns keiner abnehmen.  Das Glücksarchiv will Anregungen geben,
das Leben glücklich zu leben.  Darum geht es.
Der Link zum Glücksarchiv - - >
http://www.gluecksarchiv.de/

20.07.2007 um 18:23 Uhr

Jeder Dritte geht Joggen - >Kürzere Informationen<

Jeder Dritte geht Joggen    

34 Prozent der Bundesbürger joggen nach einer Forsa-Umfrage
regelmäßig.

Knapp jeder Dritte laufe mindestens einmal pro Woche –
22 Prozent seien sogar zwei bis drei Mal pro Woche oder öfter unterwegs –
das ermittelte Forsa im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse.

18.07.2007 um 12:50 Uhr

Selbsthilfe und Zeitschrift zum Thema Ängste und Panikattacken

Selbsthilfe und Zeitschrift zum Thema Ängste und Panikattacken

Ängste gehören zu den am häufigsten vorkommenden seelischen Problematiken.
So leiden mehr als 1o Millionen ( ! ) Deutsche unter Angststörungen.

Die DASH / Deutsche Angst-SelbstHilfe bietet eine vielfältig informative
und hilfreiche Selbsthilfe-Website - - > http://www.panik-attacken.de/
Ein Leitgedanke :  »Lass die Angst nicht über dein Leben bestimmen.«

    Darüber hinaus gibt es die DAZ / Deutsche Angst-Zeitschrift –
die erste deutschsprachige Zeitschrift zum Themenkreis Angststörungen.


In der Beschreibung heißt es :  Immer mehr Menschen leiden an den verschiedenen Formen
der Krankheit Angst - in Deutschland inzwischen etwa 10 Millionen.
Doch sehr viele kennen ihr Problem nicht, werden nicht oder falsch behandelt, verstecken ihr Leiden,
leben verzweifelt und isoliert und glauben nicht mehr an Hilfe.

Die Angstzeitschrift informiert deshalb über Angstformen, Therapien und Selbsthilfe-Möglichkeiten,
bietet wissenschaftliche Hintergründe, praktische Tipps, Erfahrungsberichte, eine Kontaktbörse, Adressen, Termine u.v.m.
Angesprochen sind Angstbetroffene, deren Angehörige und Angst-Selbsthilfegruppen, aber auch Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Kliniken, Beratungsstellen, einschlägige psychosoziale Einrichtungen usw.
Link zur Zeitschrift - - >
http://daz-zeitschrift.de/

15.07.2007 um 17:14 Uhr

Elisabeth Kübler-Ross – Über Tod und Leben, Schutzengel und die *andere Seite*

Elisabeth Kübler-Ross   
  –  Über Tod und Leben, Schutzengel und die *andere SeiteEngel-Herz »Serenity – Heitere Gelassenheit«
I n t e r v i e w  mit der international bekannten Sterbeforscherin  - 1 -

Elisabeth Kübler-Ross war eine international bekannte und geachtete Sterbeforscherin; was Sigmund Freud und C.G. Jung für die Erforschung der Psyche waren – das leistete sie sicher auf dem Gebiet der Sterbeforschung.
Der Journalist und Querdenker Franz Alt führte gegen Ende ihres Lebens mit ihr ein Interview,
in dem sie von ihren Erfahrungen spricht – und dabei auch ungewöhnliche Dinge sagt.
Im  W e b l o g  Gutes Leben Webzeitschrift
habe ich bereits Auszüge davon veröffentlicht - - >
http://www.blogigo.de/gutesleben
Hier in - mehreren Teilen – das ganze Interview.
Quelle : Die Website von Franz Alt - - >
http://www.sonnenseite.com/index.php?flash=true

Franz Alt :
Frau Kübler-Ross, Sie haben immer wieder geschrieben, der Grund unseres Hierseins ist bedingungslose Liebe.
Was ist das?

Elisabeth Kübler-Ross :
Das gibt es auf dieser Welt gar nicht. Das gibt es nur auf der anderen Seite. Bedingungslose Liebe ist eine Haltung ohne Erwartung.  Einfach bedingungslos.  Es gibt kein anderes Wort dafür.

Franz Alt :
Können Sie selbst bedingungslos lieben?

Elisabeth Kübler-Ross :
Nur bestimmte Leute (lacht!)  Nicht alle - genau das ist das Problem.

Franz Alt :
Sie behaupten, eigene Nahtoderfahrungen zu haben.  Wie sieht es denn im Jenseits aus?

Elisabeth Kübler-Ross :
Ohne eigene Erfahrungen kann man sich das schwer vorstellen.  Da gibt es keine Hoffnung, dass etwas so oder so sein wird.  Da gibt es eben nur bedingungslose Liebe.  Es ist dort schön, wunderbar und friedlich.
Man hat keine Bedürfnisse - nicht einmal auf Zigaretten und Schweizer Schokolade.  Sie wissen, was das
für mich als Schweizerin heißt - (lacht).

Franz Alt :
Sie haben in Ihren Büchern über Ihre Kontakte zu Geistern geschrieben.
Haben Sie noch Kontakt zu Ihren "Spooks"?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ich spreche immer mit denen.  Das sind meine Helfer.

Franz Alt :
Wie kann ich mir das vorstellen?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ich spreche mit denen so wie wir jetzt sprechen - auch mit meinem verstorbenen Mann.

Franz Alt : Das ist aber kein hörbares Sprechen?
Elisabeth Kübler-Ross : Nein

Franz Alt :
Ein inneres Gespräch?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ja, man nimmt die Spooks zur Kenntnis.  Man spürt, dass sie da sind und spricht mit Ihnen!
Aber nicht über die Ohren.  Man hört nur über den Geist und mit dem Herzen gut. So ist es.
Das ist eine erfahrbare Realität für jeden.

Franz Alt :
Was sagen Ihnen die Geister?
Elisabeth Kübler-Ross :
Sie erzählen mir von Dingen, die ihnen im Leben gefallen haben.  Zum Beispiel, dass sie gerne
Rösti gegessen haben so wie Schweizer das nun mal tun.

Franz Alt :
Also die Geister sind gestorbene Menschen?
Elisabeth Kübler-Ross :
Nicht alle, aber die meisten.  Viele sind unsere Schutzengel.  Die sind immer in Kontakt mit uns.

Franz Alt :
Hat jeder Mensch einen Schutzengel?
Elisabeth Kübler-Ross :
Mindestens einen.  Ich habe 44.  Vor allem, wenn es mir schlecht geht.

Franz Alt :
Warum gerade 44?
Elisabeth Kübler-Ross :
Ich weiß es nicht.  Die denken wahrscheinlich, ich hab's nötig - (lacht).

10.07.2007 um 15:12 Uhr

Die großen Psychoanalytiker - Gerhard Wehr; Erinnerungen, Träume, Gedanken von C. G. Jung - >zwei Bücher<

Noch ein weiteres Mal zum Thema Psychoanalyse –
ein Buch, das sympathisch geschrieben, eine Einführung und einen Überblick gibt –
und ein zweites, das in die Gedankenwelt C.G. Jung’s einführt.

Die großen Psychoanalytiker. Profile, Ideen, Schicksale   Die großen Psychoanalytiker
  -   Profile, Ideen, Schicksale -  von Gerhard Wehr (Patmos)

In diesem Buch werden die Pioniere der Psychoanalyse porträtiert -
Sigmund Freud, Josef Breuer, Alfred Adler und Individualpsychologen, wie z. B., C. G. Jung.  Ihre Ideen,
ihre Taten und ihre Wirkung bis in unsere Zeit werden ausführlich erläutert.  Eine aktuelle Darstellung
der Anfänge einer weltbewegenden Disziplin.

Buchbeschreibung :
16 Portraits großer Psychoanalytiker der ersten Stunde  :  Sigmund Freud und Josef Breuer, Alfred Adler
und die Individualpsychologen, C.G. Jung, der Erforscher des Kollektiven Unbewussten und der Archetypen.
Auffallend die große Anzahl von Frauen, die nicht nur als Patientinnen und Klienten, sondern als
Therapeutinnen mit Profil zur Geschichte der modernen Tiefenpsychologie gehören.
Die Einzelportraits des reich illustrierten Bandes sind so aufeinander bezogen, dass die aufregenden Schicksalsverflechtungen deutlich werden, durch die die Geschichte der Psychoanalyse geprägt ist.
Im Anhang : »Wie Psychoanalytiker übereinander urteilen« und eine Zeittafel.

Der Autor : Gerhard Wehr ist Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie. Er ist Buchautor mit dem Schwerpunkt Biographien, u.a. über C.G. Jung, Rudolf Steiner, Meister Eckhart sowie Martin Buber.

Erinnerungen, Träume, Gedanken von C. G. Jung
- von Carl G. Jung, Aniela Jaffe (Walter)


Kurzbeschreibung
Das Buch eröffnet überraschende Ausblicke sowohl für den, der mit dem Werk C.G. Jungs vertraut ist, wie auch
für den, der sich bisher noch nicht mit ihm beschäftigt hat. Es gibt kaum eine bessere Einführung in die Geisteswelt eines Forschers als den Bericht über das, was an subjektivem Erleben hinter seinen Ideen und Erkenntnissen steht.

Über C.G. Jung
Carl Gustav Jung wurde am 26. Juli 1875 in Kesswil in der Schweiz geboren.
Jung gehört mit Sigmund Freud und Alfred Adler zu den drei Wegbereitern der modernen Tiefenpsychologie.
Er entwickelte nach der Trennung von Sigmund Freud (1913) die eigene Schule der Analytischen Psychologie.
Anders als Freud bezog er auch die »spirituelle Ebene« mit ein.  C.G. Jung starb am 6. Juni 1961 in Küsnacht.

09.07.2007 um 20:31 Uhr

Das Leben findet immer JETZT statt - >Leitgedanken & Meditationen zur seelischen Heilung<

Das Leben findet immer JETZT statt.
JETZT ist die Chance, aufzuwachen –
die Chance, einen neuen Weg zu beginnen.


Wie findest du Frieden ?
Indem du Frieden mit dem gegenwärtigen Augenblick schließt.
-  Eckhart Tolle  -

Das Leben findet tatsächlich immer nur im JETZT statt.
Die Vergangenheit ist vorüber, und was geschehen ist, liegt hinter uns.
Die Zukunft ist nur eine Vorstellung – wenn sie da ist – wird es im JETZT sein.

Der Mensch ist zweifachen Ursprungs, er ist himmlischen und irdischen, natürlichen und übernatürlichen Ursprungs  –  das ist die Sichtweise all derer, die tiefe spirituelle Erfahrungen gemacht haben.
In unserem durch persönliche Erfahrungen geprägten »Welt-Ich« erleben wir uns häufig
mehr oder weniger gefangen –
in mehr oder minder leidvoll geprägten Gewohnheitsbahnen zu denken und zu empfinden.

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir mehr sind, als dieses »Kleine Ich« -
dass unser »Welt-Ich« Teil und Ausdruck unseres »Wesens«, unseres »größeren Selbst’s« ist –
dann finden wir Vertrauen, dass jedes Gefangensein in Gewohnheitsmustern nicht auf immer sein muss.
Dass – in Verbindung mit unserer Seele, unserem spirituellen Kern – Veränderung, Wandlung und Heilung
von jeder Art Leiden für uns möglich ist.

Es genügt aber nicht, uns das nur vom Kopf her bewusst zu machen.
Es ist notwendig, in unserem Alltag, jeden Tag – eine »Zeit der Besinnung« für uns zu finden.
Indem wir meditieren, etwas Spirituelles lesen – oder einfach anhalten, inne halten.
Eine Zeit, in der wir uns bewusst spüren – den gegenwärtigen Augenblick spüren … in der wir entspannen
im Hier und Jetzt.

Dadurch verbinden wir uns mit unserem »Wesen« - und Kraft, Einsichten und auch Führung
kann uns so aus unserer Seele zukommen.
Vielleicht wissen wir nicht, wie es mit uns in verschiedener Hinsicht weitergehen soll.
Indem wir lernen, mehr im JETZT zu leben – können wir mehr in Fühlung mit der »leisen inneren Stimme«
in uns kommen; mit der Lebenskraft aus unserem Wesen, die wir durch Grübeln und negatives Denken oft blockieren.

Es wird möglich, aufzuwachen aus gewohnheitsmäßig falschen Vorstellungen –
über uns, das Leben, Gott und die Welt.
Ganz und gar aus allen fixen Ideen zu erwachen, nennen die spirituellen Traditionen Erleuchtung.
Ein achtsam gelebtes Heute ist die beste Voraussetzung für ein besseres Morgen.

"Lebe jeden Augenblick voll und ganz – und die Zukunft erledigt sich von selbst."
-  Paramahansa Yogananda  -

Leseempfehlung zum Thema :
JETZT! Die Kraft der Gegenwart.  Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen
von Eckhart Tolle (Kamphausen)

07.07.2007 um 17:43 Uhr

Rückblick : Zu Sigmund Freud's 150stem - 2 -

Rückblick : Zu Sigmund Freud's 150stem  - 2 -

?  Alfred Döblin hat zum 70sten Geburtstag von Freud eine herrliche Rede gehalten.
Er spricht von der vernachlässigten Seele, die zu Pfarrern und Poeten floh.
Die Pfarrer wollten sie bekehren und die Dichter gingen mit ihr ins Grüne.
Freud aber führte sie in sein Sprechzimmer, schloss die Tür hinter ihr und sagte :
Legen Sie ab, gnädige Frau. Ja, bitte, ziehen Sie sich aus.

Und bis zum heutigen Tag – also 1926 – sei die Seele erschrocken an der Tür stehen
geblieben und hat nicht mehr abgelegt, als ihren Hut.
Was glauben Sie, wie steht die Seele 2006 da ?

Schmidtbauer : Wenn ich das Bild von der Seele als schöne Frau aufnehme, dann vermute ich eher,
dass jedes Kleidungsstück, das sie ablegt, an anderer Stelle wieder etwas verdeckt.

In der Analyse merkt man, dass man sich immer nur auf einen Ausschnitt konzentriert.
Wenn wir heute das Narzisstische betrachten, vernachlässigen wir das Triebhafte – und wenn wir
die Frühstörungen anschauen, sehen wir den Ödipuskomplex nicht.
Es ist eine Illusion zu glauben, dass die Seele irgendwann einmal nackt vor uns liegen könnte.

Buchhinweis: Der Mensch Sigmund Freud – Ein seelisch verwundeter Arzt ?   Der Mensch Sigmund Freud. Ein seelisch verwundeter Arzt?
- Wolfgang Schmidtbauer (Kreuz Verlag)


Kurzbeschreibung
»Warum noch eine Freud-Biografie? 
Von Jones bis Gay und Clark haben die Biografen Freud mit den Instrumenten seiner eigenen Methode
erfasst.  Sie haben den Ödipuskomplex gedeutet und seine Selbstanalyse übernommen.
Aber die Psychoanalyse hat sich weiterentwickelt. So will ich versuchen, Freud neu zu sehen. Ich will ihn
anders sehen, als er selbst sich sehen konnte, denn er hat zwar den Begriff des Narzissmus eingeführt, aber
nur sehr wenig davon auf sich selbst und sein Verhalten zu den Schülern angewandt.
Ich hoffe auf diese Weise das Verständnis dafür zu vertiefen, warum die Psychoanalyse durch Freud
so geschaffen wurde, wie es geschah.«  - Wolfgang Schmidbauer -

Über den Autor  Wolfgang Schmidbauer, Dr., geb. 1941, studierte Psychologie und promovierte 1968
über »Mythos und Psychologie«.  Ausbildung zum Psychoanalytiker, Gründung eines Instituts für
analytische Gruppendynamik, 1985 Gastprofessur für Psychoanalyse an der Gesamthochschule Kassel, Psychotherapeut und Lehranalytiker in München.  Autor zahlreicher Publikationen.

04.07.2007 um 15:17 Uhr

Eine neue Spiritualität, für das 21. Jahrhundert

Wenn Du von der Religion die >>Folklore<< abziehst, dann
gewinnst Du das >>archetypische<<, das allen Menschen gemeinsame –
eben das nennen wir Spiritualität.

>>Folklore<< : Das ist das Christliche in Europa,
das Hinduistische in Indien, das Buddhistische in Thailand,
ist Shinto und Zen in Japan.
Schamanismus in der halben Welt.

Deshalb trennen Religionen. Deshalb sind sie der
häufigste Kriegsgrund in der Geschichte der Menschheit. …

Der spirituelle Weg, den ein Mensch geht,
kann immer nur der eigene sein – der selber gelebte und erfahrene.

-  Joachim-Ernst Berendt  -

01.07.2007 um 15:40 Uhr

Rückblick : zu Sigmund Freud’s 150stem - 1 - >Verschiedenes<

Sigmund Freud   Rückblick : zu Sigmund Freud’s 150stem  - 1 -

Anlässlich Freuds 150stem Geburtstag - und des aktuellen Buchs des Psychoanalytikers
Wolfgang Schmidtbauer – ein Auszug aus einem Gespräch mit W. Schmidtbauer

?   Bei Freuds Analysen ging es vor allem um Sexualität.
Ist das auch heute noch das Hauptproblem
?

Wolfgang Schmidtbauer :  Thematisch ist nichts vorgegeben.  Es beginnt ein Forschungsprozess
zwischen zwei Personen, der keine festgelegten Ziele hat.

?   Hat der Analysand eher eine Kopfarbeit oder eine Gefühlsarbeit zu leisten ?

Schmidtbauer :  Das ist eine unzulässige Unterscheidung.  Rein anatomisch sind die Gefühle
im Kopf anzusiedeln und mythologisch im Bauch oder im Herzen.
Der Reichtum des Gefühlslebens entsteht ja durch Fantasie, und Fantasien werden durch Intelligenz
und Geist angeregt.  Die Analyse spielt sich in inneren Welten ab – mit Gefühlen und Gedanken.
Alles andere sind Zerrbilder.

?   In ihrem neuen Buch schreiben Sie, dass Freud Angst vor Sexualität hatte.
Deshalb wollte er alles über sie wissen.

Schmidtbauer :  Aber nicht, um sie auszuleben, sondern um sie zu kontrollieren.

?   Dann empfand Freud sexuelle Lust eher im kreativen Denken ?

Schmidtbauer :  In einer Form, die er sublimiert nennt. …

?   Fortschrittlich, wie er war, forderte er auch Sexualkundeunterricht in Schulen
und plädierte dafür, dass Unverheiratete miteinander schlafen sollten.
Heute halten ihn viele für antiquiert.

Schmidtbauer :  Ich warte eher auf seine Entdeckung und darauf, dass er ernst genommen wird.
Die Psychoanalyse hat durch orthodoxe Regelwerke und strickte Ausbildungsregularien viel von
ihren kreativen und revolutionären Impulsen verloren. …

?   Darwin, Marx und Freud, sagen Sie, sind die drei großen Denker, die entweder idealisiert
oder verteufelt werden.

Schmidtbauer :  Weil viele glauben, ohne Evolutionstheorie, Kapitalismuskritik
oder Psychoanalyse wäre das Leben sicherer gewesen, weniger irritierend.
Und Freud ist eben mal Heros und mal überholt. Spricht natürlich für seine große Vitalität. …

-  wird fortgesetzt  -