Schutzengel, Unsichtbare Freunde 
Zu allen Zeiten haben Menschen an für die Augen nicht sichtbare Wesen geglaubt, die uns begleiten, beistehen und unterstützen auf unserem Weg; manchmal auch warnen und schützen vor einer drohenden Gefahr.
Auch die verschiedenen Religionen und Überlieferungen berichten von Schutzengeln, Geistführern, Lichten Wesen …
Das Vertrauen in solcherart unsichtbaren Beistand kann auch für die Prozesse von Genesung und Heilung eine bedeutende Rolle spielen –
nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Magazins GEO glauben zwei Drittel ( ! ) aller Deutschen an Schutzengel.
Auf dieser Seite soll es im weiteren Sinne um dieses Thema gehen – für alle, die sich davon angesprochen fühlen.
In einem Interview fragte der Journalist Franz Alt
die international bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross :
"Sie behaupten, eigene Nahtoderfahrungen zu haben. Wie sieht es denn im Jenseits aus ?"
Elisabeth Kübler-Ross: Ohne eigene Erfahrungen kann man sich das schwer vorstellen. Da gibt es keine Hoffnung, dass etwas so oder so sein wird. Da gibt es eben nur bedingungslose Liebe. Es ist dort schön, wunderbar und friedlich. Man hat keine Bedürfnisse - nicht einmal auf Zigaretten und Schweizer Schokolade. Sie wissen, was das für mich als Schweizerin heißt - (lacht).
Darauf sprach sie Franz Alt über ihre Kontakte zu Geistwesen an, über die
sie auch in ihren Büchern geschrieben hat.
Elisabeth Kübler-Ross: Ich spreche immer mit denen. Das sind meine Helfer.
Franz Alt: Wie kann ich mir das vorstellen?
Elisabeth Kübler-Ross: Ich spreche mit denen so wie wir jetzt sprechen - auch mit meinem verstorbenen Mann.
Franz Alt: Das ist aber kein hörbares Sprechen?
Elisabeth Kübler-Ross: Nein.
Franz Alt: Ein inneres Gespräch?
Elisabeth Kübler-Ross: Ja … Man spürt, dass sie da sind und spricht mit Ihnen! Aber nicht über die Ohren.
Man hört nur über den Geist und mit dem Herzen gut. So ist es. Das ist eine erfahrbare Realität für jeden.
Franz Alt fragt im Folgenden, ob die Geistwesen, von denen die Rede ist,
gestorbene Menschen seien.
Frau Kübler Ross antwortete – viele von ihnen. Viele Andere seien unsere Schutzengel,
die immer mit uns in Kontakt seien.
Franz Alt: Hat jeder Mensch einen Schutzengel?
Elisabeth Kübler-Ross: Mindestens einen. Ich habe 44. Vor allem, wenn es mir schlecht geht.
Franz Alt: Warum gerade 44?
Elisabeth Kübler-Ross: Ich weiß es nicht. Die denken wahrscheinlich, ich hab’s nötig - (lacht).